Christoph Hübner

Ich habe im Dezember 2019 mein Studium zum Ingenieur für regenerative Energien abgeschlossen und backpacke nun durch Südamerika.
Living in: Dresden, Deutschland
  • Day10

    Puerto Natales - das Gore-Tex-Mekka

    January 14 in Chile ⋅ ☁️ 10 °C

    Bei meinem morgenlichen Spaziergang durch Puerto Natales sah man nur wenige Menschen auf den Straßen. Von denen hatte aber jeder zweite einen großen Rucksack, sah eher europäisch aus und war wie ich wohl gerade auf dem Weg zu oder von einem der unzähligen Hostels hier. Auch beim Einkauf der Lebensmittel für meine anstehende Acht-Tages-Tour im Nationalpark Torres del Paine zeigte sich, warum die Entwicklung der Stadt in meinem Reiseführer als vom Fischerdorf zum Gore-Tex-Mekka beschrieben wird. In den Regalen klafften nämlich genau dort ziemliche Lücken, wo ich auch gern zugegriffen hätte.

    Trotzdem habe ich alles bekommen und frage mich jetzt zum einen, ob das nicht zu schwer wird und zum anderen, ob das denn auch reicht...
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  • Day9

    Gedenken in Punta Arenas

    January 13 in Chile ⋅ 🌧 14 °C

    Bevor es weiter nach Puerto Natales geht, habe ich den Vormittag genutzt, um verschiedene Dinge in der Stadt zu erledigen (Geld abheben, Gaskartuschen und Essen kaufen) und die Uferpromende entlang zu laufen. Dort konnte man gut die Pinguinen zum Verwechseln ähnlich sehenden Kormorane beobachten.

    Im Reiseführer empfohlen wurde auch der städtische Friedhof, auf dem ich zufällig das Grab einer gewissen Fr. Hübner entdeckte. Mitten in Patagonien gedachte ich dadurch meiner jüngst verstorbenen Oma.
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  • Day8

    Mit dem Bus unterwegs

    January 12 in Chile ⋅ ⛅ 15 °C

    Gestern Abend wurde aus einem Dosenbier mit meinem argentinischen Schlafsaalkumpel ein lustiger Barabend, bei dem dann noch zwei Iren, eine Deutsche, eine Isländerin und drei Argentinierinnen dabei waren.

    Heute geht meine Reise per Bus weiter durch die weiten Graslandschaften, die den Osten Patagoniens prägen. Oft sieht man Guanacos und bei der Überquerung der Magellanstraße zeigten sich auch ein paar Delfine und Pinguine neben der Fähre. Das Ziel nach zehn Stunden (inkl. zweier Grenzkontrollen) ist Punta Arenas, eine relativ große Stadt in Chile, in der ich nur eine Nacht auf der Durchreise verbringen werde. Da ist die erste Seite im Reisepass dann auch direkt voll.Read more

  • Day7

    Mission erfüllt. Pinguine!

    January 11 in Argentina ⋅ ⛅ 10 °C

    Über eine unglaublich schöne (wenn auch nicht gerade billige), geführte Tour konnte ich heute nicht nur über den Beagle-Kanal schippern, dabei das Panorama genießen und Kormorane sowie Seelöwen sehen, sondern auch ein kleines maritimes Museum besuchen, wo Studierende Feldforschung anhand der Knochen gestrandeter Meereslebewesen betreiben. Aber das bleibt alles dahinter zurück, dass ich auch auf einer Insel war, wo eine Pinguinkolonie lebt. Da die Tiere nicht wirklich scheu, sondern im Gegenteil, teilweise richtig neugierig sind, konnte man sie aus nächster Nähe betrachten.

    Nimmt man den Namen der Blogsoftware als Reiseziel, habe ich es jetzt bereits erfüllt!
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  • Day6

    Leben im Hostel

    January 10 in Argentina ⋅ ⛅ 15 °C

    Innerhalb der zwei Nächte, die ich hier verbracht habe, habe ich bereits eine Brasilianerin, die hier arbeitet, zwei junge belgische Ärzte, die jetzt auf Antarktisexpedition sind, eine Deutsche aus Karlsruhe, die während ihrer dreimonatigen Jobauszeit durch Patagonien reist und ein paar Amerikaner, die gerade aus der Antarktis zurück gekommen sind, getroffen. Dabei entwickeln sich schnell Gespräche über Zukunftsvorstellungen oder politische Probleme in der Welt. Auch habe ich so gleich viele hilfreiche Tipps für meine weitere Reise bekommen.

    Allerdings muss man sich auch ständig darum kümmern, was man alles unternehmen kann, wie viel es kosten, wie man zum nächsten Ziel kommt und wo man dort übernachtet. Eine Busverbindung zu buchen, stellte mich vor eine kleine Herausforderung, da hier in der Hochsaison schnell alles ausgebucht ist und Probleme beim Bezahlvorgang auftraten. Wenigstens kann man die Berge auch vom Hostel aus genießen, wenn man schon am Laptop hängen muss.
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  • Day5

    Ans Ende der Welt geweht

    January 9 in Argentina ⋅ 🌧 9 °C

    Das Wetter heute Morgen war deutlich besser und ich habe direkt vom Hostel aus eine Wanderung zu den Überresten eines Gletschers gemacht, der einst bis an den Beagle-Kanal reichte. Dort oben wehten heftige Winböen, die mich ungelogen zwei Mal fast vom Weg abgebracht hätten und sogar kleine Steine durch die Gegend geschleudert haben. Jedoch hatte man einen tollen Blick auf Ushuaia, auch wenn die Bergspitzen alle wolkenverhangen waren.

    Auf dem Rückweg habe ich gleich noch Ushuaia erkundet. Die Stadt ist sehr vom Tourismus geprägt und die Preise für Lebensmittel und Ausflüge ungefähr so hoch wie bei uns.
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  • Day4

    Kalt und nass

    January 8 in Argentina ⋅ 🌧 6 °C

    Ushuaia begrüßt mich mit Dauerregen und 6 °C, aber auch mit einem der wohl schönsten Flughäfen der Welt. Anstatt mit dem Bus zu fahren, bin ich über eine Stunde im Regen zu meinem Hostel gelaufen und hab dabei gleich mal die Regentauglichkeit meiner Klamotten und Rucksackhülle getestet. Ansonsten steht heute nur noch Essen auf dem Programm.Read more

  • Day3

    Chillen in Puerto Madero

    January 7 in Argentina ⋅ ☁️ 2 °C

    Die Innenstadt von Buenos Aires versteckt ihre europäischen Einflüsse nicht, wobei ich eher auf die ganzen hübschen Mädels hier als auf die Architektur geschaut habe. Da ich viel Zeit am Flughafen zugebracht hatte und es heute bisschen ruhiger angehen lassen wollte, bin ich vor allem die Uferpromende im Stadtteil Puerto Madero entlang spaziert, hab die Menschen (ja genau, besagte Mädels) beobachtet und den Sonnenuntergang mit ein paar Empanadas genossen. Letztere werden sicher zu einer meiner Hauptnahrungsmittel in nächster Zeit werden.

    Schließlich habe ich einen Bus zum anderen Flughafen der Stadt genommen, von wo aus morgen früh um 04:30 Uhr mein Flug nach Ushuaia geht. Wird wieder eine kurze Nacht im Flugzeug!
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  • Day3

    In Buenos Aires aufgewacht

    January 7 in Argentina ⋅ ☀️ 26 °C

    Erschöpfungsbedingt habe ich quasi den gesamten Flug nach Buenos Aires geschlafen, ohne zu verpassen die Straße von Gibraltar und die Atlantikküste des südamerikanischen Kontinents von oben zu sehen.

    Endlich gelandet, erwarteten mich ein ziemliches Kribbeln im Bauch jetzt auf einmal in Argentinien zu sein sowie lauschige 29 °C und die lateinamerikanische Gelassenheit während der endlos langen Warterei vor der Passkontrolle.

    Nächste Herausforderungen: SIM-Karte fürs Handy und Chip-Karte für den Nahverkehr kaufen. Letztere gibt's nur gegen Bargeld, also einen Geldautomat finden, der auch Geld ausspuckt, was hier inflationsbedingt nicht selbtverständlich ist. Schließlich durch die von Plastikmüll und herunter gekommenen Häusern geprägten Vororte ins Herz von Buenos Aires gelangen.
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  • Day2

    Volle Ladung Barcelona

    January 6 in Spain ⋅ ☀️ 13 °C

    Als erste Belastungsprobe bin ich den ganzen Tag durch Barcelona gelaufen und hab noch weitere Touripunkte abgeklappert. Erst ging es hoch in den Park Güell, von wo aus ein toller Blick auf die Stadt möglich ist, dann weiter durch die schnurgeraden Straßen auf den Plaça de Catalunya, wo man von durch Futter angelockten Taubenschwärmen umgeben war, über die Marktstraße La Rambla zum Hafen und schließlich noch hoch auf den Montjuïc (ja, auch hier ohne Seilbahn). Hier hatte man nicht nur einen tollen Blick auf die Stadt im Licht der untergehenden Sonne, sondern auch auf den beeindruckenden Frachthafen.

    Neben Schulter-, Rücken-, Hüft-, Bein- und Fußschmerzen bleiben mir vor allem die vielen katalanischen Flaggen an den Balkonen und Fenstern im Kopf, mit denen die Menschen ihren Willen zur Unabhängigkeit zum Ausdruck bringen. Barcelona möchte ich auf jeden Fall noch mal länger besuchen!
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