Die Reise ist zu Ende: keine Unfälle, keine Umfälle, keine Pannen. Als Verluste sind 1 Zipper vom Reißverschluss einer Motorradjacke (fachmännisch ersetzt durch einen Schlüsselring) und von der DR 2 Verkleidungsschrauben zu verzeichnen. Werkzeug und Ersatzteile haben wir zum Glück umsonst mitgenommen, lediglich Kettenspray und hier und da etwas Motoröl kamen zum Einsatz.
Tschechien und sein Nationalpark waren wie erwartet schön, Österreich und Bayern boten teilweise Anblicke wie aus dem Kitschkalender und Italien, Slowenien und Kroatien waren so kurvig wie erhofft.
CardoRide, ex Riser hat sich funktional verbessert, gerade innerorts ist die Navigation besser geworden. Bezüglich der vorgeschlagenen Routen spielen CardoRide und Calimoto auf vergleichbarem Level, beiden Apps fehlt jedoch die Einbindung der Verkehrsinformationen z.B. zu Baustellen. Als wirklich nervig hat sich die Verwendung deutscher Ortsnamen im Ausland erwiesen: Tarvisio vs Tarvis mag ja noch gehen, aber Schlaggenwald vs.
Městský úřad Horní Slavkov ist nicht nachvollziehbar.
Wir hatten wieder das Glück, an keinem Campingplatz abtreten zu müssen, wenngleich die Bandbreite der erlebten Qualität deutlich größer war als während der Rumänientour. Gerade das Floddercamping in Marina Julia in Montefalcone hat hier leider einen Negativrekord aufgestellt.
Das zwischendrin eingeführte Ritual, beim Abendessen gemeinsam auf die Karte zu schauen und Route und Ziel für den nächsten Tag auszuwählen hat sich zumindest mir sehr positiv eingeprägt.
Rundum war es trotz der zeitlichen Einschränkung und des kurzfristigen Zielwechsels eine gelungene Tour, woran auch der gemeinsame Abschluß mit Jörn, Kjelt und Ralph in Loket beigetragen hat.
TravelerFind‘ ich gut so - vor allem das *gemeinsam*-auf-die-Karte-schauen! Auf ein Neues > nach Südfrankreich!