• Sand, Sonne und ein bisschen Schamgefühl

    Nov 3–4, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 30 °C

    Aufgrund der abendlichen Kälte beschlossen wir, unsere wilde Fahrt Richtung Norden fortzusetzen. Ziel: Lancelin! Dort warteten schon die legendären Sanddünen auf uns. Riesige, weiße Hügel, die nur darauf warteten, bezwungen zu werden.

    Also: Schnell ein Sandboard ausgeliehen und ab ging’s! Naja… zumindest Felix ist elegant die Dünen hinuntergeflitzt, während ich eher den direkten Weg auf den Popo genommen habe. Mehrfach. Aber hey, am Ende hab ich’s geschafft! Eine Abfahrt, die sich sehen lassen konnte (zumindest in meiner Erinnerung).

    Mit Sand in jeder Ritze und ich meine wirklich in jeder, ging es weiter Richtung Strand. Erstmal alles abspülen, was nicht fest angewachsen ist. Der Strand war einfach traumhaft. Türkisfarbenes Wasser, weißer Sand, Sonne pur und Dünen, die quasi „Spiel mit uns“ gerufen haben. Natürlich sind wir ein paar Mal baden gegangen, wobei „Baden“ bei der Wassertemperatur eher an Eisschocktherapie erinnerte.

    Dann kam der Moment der Wahrheit: Dringender Notfall! Ich hab mich dezent auf einen Campingplatz geschlichen, um dort mein Geschäft zu erledigen. Leider wurde ich von der Besitzerin auf frischer Tat ertappt und die war nicht erfreut. Statt Mitleid gab’s eine Standpauke: Man macht sein Puhh gefälligst ins Gebüsch! Na wunderbar, wieder was gelernt.

    Geschlafen haben wir schließlich ganz standesgemäß auf einer kleinen Einbuchtung am Highway. Nicht luxuriös, aber zweckmäßig. Der fantastische Sternenhimmel blieb dank des Mondes leider aus.
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