• Die Kaysies
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Westaustralien

Mit Kind, Kite & Camper durch Westaustralien. Baca lagi
  • Permulaan perjalanan
    29 Oktober 2025

    Australien wir kommen ;)

    29 Oktober 2025, Australia ⋅ ☁️ 18 °C

    Am 28.10.25 sind wir per siebenstündigem Nachtflug von Mauritius nach Perth geflogen. Nach müde kommt bekanntlich blöd ;) Dennoch waren wir, trotz so wenig Schlaf, bestens gelaunt. Mit der Bahn ging es weiter zu Campstar, wo wir unser neues Zuhause auf sechs Reifen beziehen durften.

    Dank der Größe des Campers war Felix die nächsten Stunden damit beschäftigt, unterschiedlichste Höhlen im Heckbereich zu bauen. Noch kurz im Outlet ein paar warme Klamotten besorgt und den Kühlschrank gefüllt und schon ging die wilde Reise los.
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  • Safety Bay

    29 Okt–3 Nov 2025, Australia ⋅ ☀️ 19 °C

    Das erste Ziel: Safety Bay. Lang ersehnt und absolut gespannt wurden unsere Erwartungen dort bei Ankunft regelrecht übertroffen. Die Dünen um den Strand sowie der weiche Klebesand boten für Felix das reinste Spieleparadies.

    Er ist dort das erste Mal bei Florian mitgekitet, und ab da an wurde aus „Och nö, nicht schon wieder Kiten“ ein fröhliches „Ist heute Wind“ :)

    Auch die wilde Natur hat sich von ihrer besten Seite gezeigt: Adler auf Beutefang, Schlangen im Gebüsch und Pelikane auf dem Wasser.

    Und als wäre das nicht schon genug, hat uns der Strand mit einem ganz besonderen Schatz überrascht: wunderschöne, teils noch nie gesehene Muscheln, die in allen Formen und Farben im feinen Sand glänzten.
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  • Sand, Sonne und ein bisschen Schamgefühl

    3–4 Nov 2025, Australia ⋅ ☀️ 30 °C

    Aufgrund der abendlichen Kälte beschlossen wir, unsere wilde Fahrt Richtung Norden fortzusetzen. Ziel: Lancelin! Dort warteten schon die legendären Sanddünen auf uns. Riesige, weiße Hügel, die nur darauf warteten, bezwungen zu werden.

    Also: Schnell ein Sandboard ausgeliehen und ab ging’s! Naja… zumindest Felix ist elegant die Dünen hinuntergeflitzt, während ich eher den direkten Weg auf den Popo genommen habe. Mehrfach. Aber hey, am Ende hab ich’s geschafft! Eine Abfahrt, die sich sehen lassen konnte (zumindest in meiner Erinnerung).

    Mit Sand in jeder Ritze und ich meine wirklich in jeder, ging es weiter Richtung Strand. Erstmal alles abspülen, was nicht fest angewachsen ist. Der Strand war einfach traumhaft. Türkisfarbenes Wasser, weißer Sand, Sonne pur und Dünen, die quasi „Spiel mit uns“ gerufen haben. Natürlich sind wir ein paar Mal baden gegangen, wobei „Baden“ bei der Wassertemperatur eher an Eisschocktherapie erinnerte.

    Dann kam der Moment der Wahrheit: Dringender Notfall! Ich hab mich dezent auf einen Campingplatz geschlichen, um dort mein Geschäft zu erledigen. Leider wurde ich von der Besitzerin auf frischer Tat ertappt und die war nicht erfreut. Statt Mitleid gab’s eine Standpauke: Man macht sein Puhh gefälligst ins Gebüsch! Na wunderbar, wieder was gelernt.

    Geschlafen haben wir schließlich ganz standesgemäß auf einer kleinen Einbuchtung am Highway. Nicht luxuriös, aber zweckmäßig. Der fantastische Sternenhimmel blieb dank des Mondes leider aus.
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  • Wind ja, Laune so lala ;)

    4 November 2025, Australia ⋅ 🌬 23 °C

    Morgens ging es weiter Richtung Jurien Bay, laut Forecast sollten uns dort feinste 30 Knoten erwarten. Die Stimmung war top, die Erwartungen hoch. Endlich wieder Wind, Sonne & Action!

    In Jurien Bay angekommen, folgte allerdings die Ernüchterung. Der Strand war schmal, übersät mit Algen und wirkte irgendwie… verlassen. Und als ob das nicht schon genug wäre, meldete sich auch noch meine bekannte Hai-Angst 😏.
    Flori ist aus besagten Gründen und sicherlich auch mir zu liebe hier nicht Kiten gegangen.

    Nach dem Tipp eines Einheimischen machten wir uns kurzerhand auf den Weg nach Geraldton. Dort sollten die Bedingungen für den heutigen Tag gut passen.
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  • Strandspaziergang mal anders

    4 November 2025, Australia ⋅ 🌬 22 °C

    Um nicht den ganzen Tag im Auto zu hocken und wie Wind Detektive dem perfekten Kitespot hinterherzujagen, landeten wir schließlich am Sandy Bay Lookout.
    Mit dem Womi kann man hier herrlich zwischen den Sanddünen parken. Ein bisschen wie wildes Campen, nur auf einem Campground mit Toilette und Kochstation.

    Felix war dank der Sanddünen und Wellen sofort im Glücksmodus unterwegs. Unser kleiner Duracell-Hase auf Natur-Boost. Wir Erwachsenen haben derweil den Spaziergang durch die wunderschöne Landschaft genossen und uns ein bisschen von seiner Begeisterung tragen lassen.
    Felix glücklich, wir entspannt.
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  • Regentag - Regeln ;)

    4–6 Nov 2025, Australia ⋅ 🌬 22 °C

    In Geraldton angekommen, blies der Wind zwar kräftig aber irgendwie wollte das Setup trotzdem nicht so richtig passen. Wir haben den Abend dann auf einem Spielplatz ausklingen lassen.

    Am nächsten Tag starteten wir tapfer in den Regen, doch spätestens zu Mittag war klar: Heute regnet’s durch. Regentag-Regeln besagen: Felix darf mehr Fernsehen als sonst. Doch seine anfängliche Freude darüber verflog schnell. Er hat das iPad immer wieder ausgemacht und gemeint: „Fernsehen ist doof. Ich will lieber kiten oder auf den Spielplatz gehen.“ Da kann man nur schmunzeln!

    Am Morgen danach besserte sich das Wetter endlich. Nach einer kleinen Shoppingrunde durch die Surferläden (Vorbereitung ist schließlich alles 😜) haben wir die restlichen Spielplätze von Geraldton getestet. Fazit: Spaßfaktor für alle garantiert!
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  • Wo das Kiter Herz höher schlägt

    6–9 Nov 2025, Australia ⋅ 🌬 21 °C

    Ein Ort, der unter Kitern immer wieder fällt: Coronation Beach. Nach den missglückten letzten Tagen waren wir definitiv heiß auf’s Kiten (klassisches Kiter-Schicksal).

    Schon der Weg dorthin war vielversprechend, die Straße gleicht einer kleinen Achterbahnfahrt durch Kornfeldern. Und dann diese endlose Weite, einfach nur wow! Am Spot angekommen, war sofort klar: Das ist unser Ort. 🧡

    Eine Lagune mit erstaunlich angenehmem Kabbelwasser (Kiter-Maßstab, versteht sich). Und draußen dank eines vorgelagerten Riffs, ein niemals enden wollendes Wellen-Set. Ben, der ansässige Kitelehrer, hat uns dann auch noch die letzten Ängste vor Haien genommen. Und schon waren wir draußen, um die ersten Wellen zu bezwingen.

    Sogar Felix war völlig stoked und wollte sofort wieder bei Papa mit aufs Board. Der Wind war zwar etwas launisch, mal stark, mal schwach aber was soll’s. Der Rest macht das hier locker wett!

    An diesem Spot haben wir Felix zum ersten Mal alleine im Womi gelassen. Er hatte ein breites Grinsen im Gesicht, denn: Fernsehen erlaubt! 😎 So konnten wir zu zweit eine Session genießen. Sonne, Wasser, Wind und nur wir beide. Fast wie früher. ☺️

    Vier Tage sind wir schließlich geblieben, der Spot hat uns einfach festgehalten. Aber jetzt juckt’s uns wieder in den Füßen: Zeit, weiterzuziehen, neues zu entdecken und zu schauen, was die Küste noch zu bieten hat. 🌊✨
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  • Hutt Lagoon: Wo die Welt pink glitzert

    9 November 2025, Australia ⋅ ☀️ 30 °C

    Voller Tatendrang machten wir uns am frühen Morgen auf Richtung Norden. Die Liste der heutigen Ziele war lang. Mal sehen, wie weit wir kommen.

    Unser erster Stopp: Hutt Lagoon. Ein pinker Salzsee, der im Sonnenlicht Rosa und Himmelblau glitzerte. Die Fotos können bei weitem nicht einfangen, wie magisch dieser Ort wirklich aussieht.

    Der See verdankt seine Farbe winzigen Mikroalgen namens Dunaliella salina, die in dem extrem salzigen Wasser leben. Wenn die Sonne stark scheint, schützt sich die Alge mit einem roten Farbstoff namens Beta-Carotin, derselbe Stoff, der Karotten orange macht. Und genau dieser natürliche Trick sorgt dafür, dass der ganze See in Pink erstrahlt.

    Felix hatte hier weniger Spaß, bei den heißen Temperaturen. Ihm stand eher der Sinn nach einer Abkühlung. Für uns kein Problem, denn Australien weiß wie es geht! Denn in jedem Ort findet man am Meer Spielplätze und fest verbaute Gasgrills zum Zusammenkommen.
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  • Über Felsenriesen und kleine Abenteuer

    9–10 Nov 2025, Australia ⋅ ☀️ 33 °C

    Der erste Stop im Kalbarri-Nationalpark führte uns direkt entlang der Küstenklippen: Red Bluff. Rote Sandsteinfelsen ragen hier bis zu 100 Meter steil ins Meer. Der Blick ist unglaublich. Man frag sich direkt, wie lange die Natur wohl braucht, um so eine Formation zu bilden.

    Getreu nach dem Motto: Kind happy, Eltern happy haben wir dann den Spielplatz angesteuert. Bei 37 Grad war die anschließende Abkühlung im Meer mehr als willkommen. Auch wenn der Gedanke an Haie kurz für leicht verkrampfte Schwimmstile sorgte. 🦈😅

    Unser nächstes Ziel führte uns direkt in die Flussschlucht rund um den Murchison River. Der Skywalk war zwar nicht aus Glas (wie erhofft), aber trotzdem absolut beeindruckend! Atemberaubende Schluchten, überraschend viel Grün und überall kleine Skulpturen früherer Tierarten, perfekt um Felix bei Laune zu halten. Auf den Abstieg in die Schlucht haben wir aufgrund der Temperaturen lieber verzichtet. Dafür gab es noch ein paar beeindruckende Aufnahmen von Nature’s Window: Ein natürliches Felsfenster, durch das man auf die Flussschleife blicken kann.

    Abends entschieden wir uns, lieber im hiesigen Ort zu bleiben. Dunkelheit, schlechte Sicht und mögliche Kängurus auf der Straße. Nein danke! (Auch wenn wir bis jetzt noch keins gesehen haben 😉).
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  • Paradiesisch schön

    10 November 2025, Australia ⋅ ☀️ 31 °C

    Die Fahrten werden länger. Von den mächtigen Getreidefeldern ist hier nichts mehr zu sehen. Das Outback rückt immer näher und ehrlich gesagt hatten wir es uns viel kahler vorgestellt. Stattdessen leuchtet der rötliche Boden warm in der Sonne und ist überraschend dicht bewachsen mit kurzen Bäumen und Büschen.

    Unser Ziel: Denham. Ein kleiner, gemütlicher Ort mitten in der Shark Bay. Von hier aus können wir die Gegend perfekt erkunden.
    Auf dem Weg dorthin haben wir am Shell Beach gestoppt. Okay, ehrlicherweise hat die Drohne hier erkundet ;) wir hatten bei der Hitze keine Lust auszusteigen.
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  • Es wird tropischer

    10–13 Nov 2025, Australia ⋅ ☀️ 30 °C

    Angekommen in Denham merkt man direkt, wie sich die Landschaft verändert: Plötzlich stehen da Palmen, die Häuser wirken schicker und die Vorgärten sind liebevoll bepflanzt. Der Ort selbst ist ruhig. Menschen sieht man nur vereinzelt, vielleicht verstecken sie sich vor der Hitze.

    Aufgrund des fehlenden Winds waren unsere Tage entsprechend ruhig. Wir haben verschiedene Strände erkundet und uns durch feinstes Gebäck geschlemmt. Felix war derweilen stundenlang im Sand beschäftigt, dank eines gefundenen Spachtel. Hochkonzentriert hat er gebuddelt und gebaut.

    Der Sprungturm im Wasser wurde natürlich ebenfalls ausgiebig getestet. Die Tauchskills müssen schließlich ausgebaut werden: Zwei Meter Tiefe? Für ihn inzwischen ein Klacks. Beim Schnorcheln konnten wir die langsam gleitenden Muscheln beobachten, dazu zwei Rochen und viele bunte Fische. Nur Delfine und Haie hatten wohl gerade keine Lust auf Gesellschaft.

    Unser kleines Highlight war ein Vogel, der ganz entspannt neben einem Angler saß und sich sogar von uns streicheln ließ. Und natürlich die Strauße, die hier völlig selbstverständlich durch den Ort stolzieren.
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  • Ozean Park Aquarium

    11 November 2025, Australia ⋅ ⛅ 28 °C

    Im Ocean Park Aquarium haben wir eine richtig gute Führung mitgemacht. Unser Guide kannte sich super aus und hat noch die letzten Wissenslücken gefüllt. Spannend: In der gesamten Shark Bay ist kein einziger Haiangriff dokumentiert. Hier leben vor allem Zitronen- und Sandhaie, gelegentlich auch Tigerhaie. Gefährlich sind nur wenige Arten: Weißer Hai, Tigerhai und Bullenhai. Und aufpassen sollte man eher auf Wasserschlangen, Stein- und Tiegerfische. Gesehen haben wir allerdings keines dieser Tiere.Baca lagi

  • Quer durch‘s Outback

    14–15 Nov 2025, Australia ⋅ ☀️ 28 °C

    Am frühen Morgen haben Felix und ich erstmal den Geburtstagstisch für Papa geschmückt. Schon Tage zuvor wurden fleißig Bilder gemalt und Muscheln gesammelt. Natürlich in absoluter Geheimmission. Geweckt wurde das Geburtstagskind dann mit einem kleinen Feuerwerk.

    Dann ging es weiter Richtung Exmouth. Über diese Region hört man nur Gutes: traumhafte Strände, wilde Natur und absolute Ruhe. Der Weg dorthin war allerdings mühsam und zehrend. Eine nicht enden wollende Straße, die einfach nur geradeaus durchs Land führt. Ab und zu mal eine Kurve, ansonsten roter Sand und grüne Büsche. Kein Auto, kein Mensch, nicht einmal ein Tier weit und breit.
    Ab Carnarvon tauchten dann dutzende Termitenhügel auf, wenigstens ein bisschen Abwechslung fürs Auge.

    Pünktlich mit schmerzenden Ärschen kamen wir Stunden später in Exmouth an. Der hiesige Campingplatz mit Pool war mehr als willkommen.
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  • Mitten Drin im Niergendwo

    15–17 Nov 2025, Australia ⋅ 🌬 28 °C

    Am nächsten Tag ging es in den Ningaloo Nationalpark. Dort begrüßte uns eine traumhaft schöne Bucht mit einigen Wingern im Wasser. Der Wind: hackig von null auf hundert. Das Wasser: kabbelig des Todes. So schön die Landschaft auch ist, die Spot-Bedingungen waren hier bisher eindeutig die schlechtesten. Danach folgte wieder Flaute.

    Wir haben hier eine Wanderung gemacht und waren sogar ohne Taucherbrillen schnorcheln. Die liegen nämlich am Pool in Exmouth. Surfen ohne Bodyboard klappt inzwischen auch super, dass lässt nämlich mehr Luft als wir nachpusten können.
    Entdeckt haben wir kleine Kängurus und eine Vielzahl an Vögeln. Im Wasser konnten wir riesige Schildkröten beobachten und im Sand den Schlangenspuren folgen. Hätten wir irgendwo eine wilde Tiervielfalt erwartet, dann wäre es hier gewesen. Doch leider blieb das große Spektakel aus.

    Internet gibt es hier übrigens auch keins. Dafür feinste Hitze und eine Menge nerviger Fliegen, ein echtes Outback-All-Inclusive-Paket.
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  • Turistengebiet oder Wohlfühloase

    17–18 Nov 2025, Australia ⋅ 🌬 25 °C

    Für den Rückweg aufgehoben: Coral Bay. Die Bucht ist einfach ein Traum: glasklares, türkisfarbenes Wasser, weißer Sand und ausgestattet mit genügenden Riffen, um stundenlang schnorcheln zu gehen.

    Der Ort selbst fühlt sich an wie eine kleine grüne Oase mitten im Nichts. Aber halt komplett künstlich angelegt, den Touriabfertigungs-Vibe bekommt man hier gratis. Und die Preise… Puh. Egal ob Campingplatz, Supermarkt oder ein Kaffee in der Bäckerei, alles schreit nach teuer.

    Wir haben’s trotzdem entspannt angehen lassen, den Tag dort verbummelt und sind danach weiter nach Carnarvon Beach gezogen.
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  • Hier ist es anders

    18–19 Nov 2025, Australia ⋅ 🌬 26 °C

    Der erste Eindruck von diesem Ort war ganz nach unserem Geschmack: Palmen, Wasser, schicke Häuser. Doch der Schein trügt ein wenig. Viele Häuser haben Gitter vor den Fenstern, die Menschen wirken nicht gerade einladend und insgesamt kommt der Ort eher einfach, ärmlich und etwas ungepflegt daher.

    Dafür gibt’s hier ein paar richtig schöne Kite-Spots. Nur unser Freund, der Wind, hat mal wieder andere Pläne als wir. Statt ordentlich durchzuziehen, spielt er lieber Verstecken. Trotzdem hat er sich irgendwann erbarmt und uns eine Session gegönnt.
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  • Neu sortieren

    19–21 Nov 2025, Australia ⋅ ⛅ 24 °C

    Kalbarri hat einfach seinen ganz eigenen Vibe. Man kommt an und fühlt sich direkt wohl!
    Wir haben einen ausgedehnten Strandspaziergang über rot schimmernde Felsen gemacht. Jeder Ton schimmert ein bisschen anders. Während wir gemütlich die Surfer beobachtet haben, war Felix natürlich komplett in seiner eigenen Welt unterwegs. Kleine Krebse, große Krebse, und natürlich seine heißgeliebten Sanddünen. Mittlerweile muss er da alleine hoch, meine Beine haben die Rente beantragt ;)

    Die Pelikane waren selbstverständlich auch wieder am Start. Erst tun sie so, als wären sie total scheu und zack, stehen sie neben den Anglern, als wäre das hier ein All-you-can-eat-Buffet. Allerdings mit Erfolg!

    Die Lucky Bay war so menschenleer, dass sich ein kleiner FKK-Badetag einfach aufgedrängt hat. Sich nackig in die Wellen zu schmeißen fühlt sich irgendwie freier an. Felix fand’s herrlich und hat sich mit seinem neuen Schwimmring ordentlich durch die Brandung wirbeln lassen. Der hatte wahrscheinlich den meisten Spaß von uns allen.
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  • Endlich Wind

    21–25 Nov 2025, Australia ⋅ 🌬 26 °C

    Wir konnten’s einfach nicht lassen: Schon auf dem Weg in den Süden haben wir dank der Wetterprognose spontan beschlossen, wieder hoch zur Shark Bay zu düsen. Kaum angekommen, hat der Wind schon ordentlich gepfiffen. Vier Tage pures Kiteglück vom Feinsten. Jetzt sind wir zufrieden durchgepustet und bereit für neue Abenteuer.
    Spotbedingungen: kabbelig & böig
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  • Réunion

    25–28 Nov 2025, Australia ⋅ 🌬 22 °C

    Der Windforecast knallt und wir haben richtig Bock. Wie praktisch, dass Coronation Beach genau auf unserem Weg liegt. Vormittags heißt es Eltern-Chillen (heisst: Kind-Bespaßung), und ab mittags geht’s dann ab aufs Wasser.

    Die Spot-Bedingungen waren diesmal anders: weniger Wasser, mehr Riff und leider weniger Welle. Die Lagune war kabbeliger, was einen sauberen Kantenschliff eher verhindert. Jeder Kiter weiß was ich meine. Dafür war der Wind deutlich stabiler, und nach unzähligen Versuchen habe ich beim Tic-Tac das Board endlich an die Füße bekommen.
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  • Again: Jurien Bay und Safety Bay

    28–30 Nov 2025, Australia ⋅ 🌬 20 °C

    Die Wetterlage im Süden Westaustraliens hat sich endlich gebessert, ein kleines Aufatmen! Damit bleiben uns noch zweieinhalb Wochen, um weiter zu erkunden. Also haben wir das Wohnmobil kurzerhand abfahrbereit gemacht und schon rollten wir weiter.

    Auf dem Weg Richtung Süden hat Flori Jurien Bay noch eine zweite Chance gegeben. Laut ihm: absoluter Spot-X-Charakter. Doch wieder einmal war kein einziger Kiter auf dem Wasser, und da man erst rüber zur Insel kreuzen muss, habe ich den Spot für mich abgehakt. Dafür durfte ich mich später an der Safety Bay noch einmal so richtig auskiten.
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  • Auf Richtung Süden

    30 Nov–1 Dis 2025, Australia ⋅ ☀️ 27 °C

    Auf dem Weg Richtung Süden verändert sich die Landschaft wieder spürbar. Plötzlich überall große, beeindruckende Bäume. Anders als das, was man von zuhause kennt, und doch vertraut. Die Kombination aus Landwirtschaft und bewaldeten Flächen hat mich total an Fehmarn erinnert. Nur dass hier alles etwas imposanter wirkt.

    Busselton selbst ist ein lebhafter Ort. Die langgezogene Strandpromenade lädt zu endlosen Spaziergängen ein. Dann natürlich die berühmte, scheinbar nicht enden wollende Brücke mit ihrer kleinen Lokomotive, die gemütlich über das Wasser tuckert. Unter ihr versteckt sich eine rund 25 Meter lange Unterwasserstation, die man erkunden kann. Wirklich beeindruckend!

    Auch die anliegende Brauerei war ein Highlight, perfekt für einen kleinen Schmaus. Felix war derweil natürlich wieder komplett stoked: gleich drei Spielplätze auf engem Raum, da war er kaum zu bremsen.

    Die City wirkt ein bisschen wie aus einem USA-Film. Breite Straßen, klare Linien, viele kleine Läden. Flanieren gehört hier einfach dazu.
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  • Yallingup

    1–2 Dis 2025, Australia ⋅ ☀️ 27 °C

    Mit vollgetankten Akkus ging’s weiter nach Yallingup. Plan: In einem natürlichen Pool baden und bei knackigen 32 Grad eine perfekte Abkühlung abgreifen. Realität: erst mal wie kleine Bergziegen über die Felsen klettern und dabei beobachten, wie das Meer gegen die Klippen hochspringt.

    Den beworbenen Naturpool haben wir dann natürlich nicht gefunden. Dafür aber unseren ersten Bullshark in freier Wildbahn gesichtet. Ganz ehrlich: War vermutlich aufregender als jeder Pool. Und definitiv ein Grund, freiwillig an Land zu bleiben.

    Am Abend sind wir weiter in die benachbarte Surferbucht gedüst. Von der Steilküste aus hatten wir so einen fantastischen View, dass wir kurzerhand (und ganz vielleicht ein klitzekleines bisschen illegal) unser Zelt direkt dort oben aufgeschlagen haben.

    Der Shorebreak, der da unten reinknallt, ist im übrigen der absolute Hammer. Er hat uns zu dritt gleich mehrfach gründlich durchgespült.
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  • Mitten im Wald

    2–3 Dis 2025, Australia ⋅ ☀️ 22 °C

    Mit salziger, sandverklebter Haut ging es nach einem morgendlichen Spaß- Bad, dank des heftigen Shorebreak weiter Richtung Margaret River. Die Landschaft dort ist einfach atemberaubend: üppige Wälder, vielfältige Pflanzenwelt, kräftige Farben und Hügel. Die Getreidefelder weichen Weinfelder.
    Die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite.
    Man fühlt sich sofort angekommen. Aufs Kiten haben wir diesmal verzichtet und stattdessen eine Nacht friedlich im Wald verbracht.
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  • Shire Of Augusta Margaret River

    3–4 Dis 2025, Australia ⋅ ⛅ 21 °C

    Der Tag startete mit einem morgendlichen Spaziergang im Wald zum Lookout. Tja, nur leider gab es da oben nix zu sehen. Es war nichtmal ein Foto wert. Also weiter im Programm!

    Auf dem Weg nach Augusta stoppten wir kurz am Leuchtturm. Allerdings nur, um von außen zu winken. Die Besichtigung haben wir uns bei dem Eintrittspreis ganz entspannt gespart. Dafür gab’s an der Küste ein kleines Kletterabenteuer, das uns die Leuchtturm-Gebühr mehr als vergessen ließ.

    Am nächsten Halt, dem Natural Pool, hatten wir dann endlich Zugriff auf WLAN. Und dann auch noch öffentlich! Unsere frisch erstandenen Apple-Spielzeuge (Black-Friday hat uns eiskalt erwischt) sind ohne WLAN leider nicht zu aktivieren gewesen.
    Der Ort selbst war ein absoluter Traum: türkisblaues Wasser, Kletterfelsen, ein Spielplatz und genügend Grünfläche zum Rumlümmeln. Perfekt, um den restlichen Nachmittag dort zu versacken.

    Geschlafen haben wir schließlich auf einer Wiese bei einem Avocado- und Weinbauern. Flori hat dort eine Schlange entdeckt und für viel Geld, köstliche Schokoladen Pralinen gekauft.
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  • Gigantische Bäume

    4–5 Dis 2025, Australia ⋅ ☁️ 21 °C

    Entspannt tuckerten wir weiter in den Wald hinein und zack, standen wir mitten in einem XXL-Bäumeparadies. Riesige Dinger, überall! Die Mehrheit verliert hier ihre Rinde. Zurück bleibt eine weißlich-glatte Oberfläche, die gleichzeitig faszinierend und ein kleines bisschen gruselig schreit.

    Manche dieser Baumriesen haben eine natürliche Türöffnungen im Stamm. Natürlich sind wir wie die neugierigen Waldkobolde (das Kind muss ja bei Laune gehalten werden) durchgetapst.

    Geschlafen wurde später auf einem Parkplatz direkt am Meer. Ob das so ganz legal war? Ehh… sagen wir mal so: Wir haben niemandem wehgetan oder gestört ;).
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