• Viele Palazzo entlang der Via Garibaldi

    17. april, Italien ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach der Besichtigung vom Palazzo haben wir uns dann erst mal eine Auszeit mit Cappuccino und einem Maritozzo gegönnt. Ein Maritozzo ist ein traditionelles, süßes Hefebrötchen aus der Region Rom, das längs aufgeschnitten und großzügig mit frischer Schlagsahne gefüllt wird. Es ist ein klassisches römisches Frühstücksgebäck, das oft mit Puderzucker bestäubt wird. Hat ähnlich geschmeckt wie ein riesiger Windbeutel. War gut! Danach ging’s ausgeruht die Via Garibaldi entlang. Die Via Garibaldi ist die prächtigste Straße von Genua und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie wurde im 16. Jahrhundert angelegt und war damals ein bewusst geplantes Prestigeprojekt der reichen genuesischen Familien. Entlang der relativ kurzen, aber eindrucksvollen Straße stehen zahlreiche prachtvolle Paläste, die sogenannten Palazzi dei Rolli. Diese dienten früher dazu, hochrangige Gäste der Republik, z.B. Botschafter oder Fürsten, unterzubringen. Zu den bekanntesten Gebäuden gehören der Palazzo Rosso, Palazzo Bianco und Palazzo Doria Tursi. Die Paläste sind reich verziert und zeigen den enormen Wohlstand Genuas in seiner Blütezeit. Viele von ihnen können heute besichtigt werden und beherbergen Museen. Besonders interessant ist, dass die Straße im Gegensatz zur engen Altstadt breit und repräsentativ angelegt wurde. Ein bewusstes Zeichen von Macht und Modernität.Læs mere