• Fischen mit Teemu

    Jul 5–17 in Finland ⋅ ☁️ 13 °C

    Auf unserer Reise in Skandinavien haben wir bereits zahlreiche Fischer gesehen, heute wollen wir selbst unser Glück versuchen. Da wir selbst keine/kaum Erfahrung damit haben, und auch gar keine Ausrüstung, haben wir uns einen Guide für den Tag gebucht.
    Am Morgen treffen wir uns mit Teemu (nein wir haben ihn nicht aus China bestellt) auf einem Parkplatz, wo wir mit der richtigen Kleidung ausgestattet werden. Nach einem kurzen Fussmarsch gelangen wir zum Fluss, wo ein Gummiboot bereits auf uns wartet. Eine kurze Einweisung ins Spin-Fishing, einsteigen und losgehts.
    Schon nach den ersten Würfen die ersten Fische an unseren Angeln, welche aber alle wieder freigelassen werden (zu klein oder nicht die leckerste Sorte). Als die dunklen Wolken über uns sich mehr und mehr zusammenziehen, geht es an Land, wo wir in die Kunst des Fly-Fishing eingeführt werden. Gar nicht so einfach und wir brauchen unsere volle Konzentration, die "Fliege" auf dem Wasser im Auge zu behalten. Anina schafft es dann aber doch einen Fisch an die Angel zu bekommen, ohne dass er gleich wieder entwischt. Nach fast fünf Stunden ist es Zeit für eine Pause und ein wohlverdientes Mittagsmahl (Rentierfleisch und Kartoffelstock, denn Fische haben wir bisher keine zum Verzehr gefangen). Trotz Regen und Donner über uns schmeckt das Essen vorzüglich.
    Da Nara von den Mücken an Land so stark attakiert worden ist beschliessen wir für den Rest der Zeit wieder auf das Boot zu wechseln und von da zu fischen.
    Und wieder haben wir viel Fang-Glück. Wir ziehen beide einen 1kg schweren und 50cm langen Grayling (Äsche) aus dem Wasser. Und auch ein paar kleinere landen an unserer Angel. (Wir behalten aber nur einen davon, im Nachhinein nerven wir uns etwas darüber, da wir durchaus noch etwas mehr Fisch hätten essen können. Tja, nächstes Mal wissen wir es besser).
    Nach fast 9h sind wir fix und fertig. Es geht zurück ans Land. Um unseren Fang noch heute zuzubereiten sind wir aber zu müde und verschieben das auf morgen. Müde aber stolz auf unsere Leistung fallen wir abends in unser Bett.
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