• Kuschelzeit mit Fellknäueln

    July 17 in Finland ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück mit herrlichem Sonnenschein und Blick auf den See, bekamen wir eine Führung zur Huskyfarm.
    Wir erfuhren wie das Ganze entstand und woher die Tiere teilweise stammen. Viele stammen aus zweiter Hand und dürfen hier nun ein Leben mit grossem Freilauf geniessen. Mit knapp 40 Hunden ist die Farm eher klein und dadurch weniger auf den Massentourismus ausgelegt, dafür ganz nah an der Natur. Jetzt im Sommer dürfen die Hunde sich in ihrem grossen Gehege mehrheitlich frei austoben. Wenn die Temperaturen auf unter 15°C sinken werden sie dann langsam wieder an die Arbeit gewöhnt und ihre Kondition aufgebaut. (Auf unserer Bucketlist für zukünftige Reisen steht jetzt jedenfalls ein Besuch im Winter mit Schlittenhund-Ausfahrt).
    Nach diesen einleitenden Informationen geht es ins Gehege der Tiere und es beginnt das grosse Kuscheln. Wir kamen uns vor wie in einer grossen Teddybärengruppe und konnten uns fast nicht mehr losreissen. Als Erinnerung haben wir jedenfalls gaaanz viele Haare (unfreiwillig) an unseren Kleidern mitgenommen, da sind Naras paar Härchen gerade harmlos.
    Schnell noch unsere Tanks geleert bzw. gefüllt und weiter gehts. Ein kurzer Abstecher in einen Fischereishop um ein paar Kleinigkeiten zu besorgen und ab zum nächsten Schlafplatz, von wo es morgen zum Fischen gehen soll (heute ist das Wetter etwas unstetig, da bleiben wir lieber nah bei Selah).
    Nara geniesst es "endlich" (für sie haben sich die letzten Stunden wohl ewigs angefühlt) wieder ihre Ruhe und unsere volle Aufmerksamkeit zu haben (da wird ganz nah gekuschelt). Alex macht sich endlich daran ein paar Zeilen unserer Gutenachtgeschichte zu verfassen. Und Anina backt den Sonntagszopf (auch wenn erst Freitag ist) von dem sie geträumt hat. Im Omnia gar nicht einfach diesen durch zu bekommen, aussen hart innen gerade durch. Lecker war er trotzdem.
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