• Hej då (dt. tschüss) Schweden

    September 30 in Sweden ⋅ ☁️ 13 °C

    Eigentlich wollten wir heute morgen bei unserem Schlafplätzchen noch auf Pilzsuche gehen, allerdings befanden wir uns während dem Frühstück plötzlich inmitten einer Hundeschule (oder so, was genau sie machten fanden wir bis zum Schluss nicht heraus, jedenfalls sassen sie die meiste Zeit auf ihren Klappstühlen im Kreis).
    So ging die Fahrt ohne Pilze zum heutigen Zielort und damit wieder auf die andere Seite von Stockholm (natürlich wieder rundherum). Anina bereits seit dem Morgen nervös auf das heutige Programm, denn für die Nacht steht eine 10 stündige Fährfahrt an (mit Pöbelhund nicht das entspannteste Unterfangen).
    Bevor es zum Check-In der Fähre geht wird noch ein ausgiebiger Spaziergang mit Nara gemacht und kurz gekocht. Pünktlich zum Check-In Start reihten wir uns mit Selah in die Warteschlange ein. Lediglich unsere Pässe wurden kontrolliert, für Naras interessiert sich wie gewohnt niemand. Auf die Fähre ging es aber noch lange nicht. Wir warteten in den verschiedensten Positionen, immer wieder wurden wir vom Männlein (lediglich ca 2m gross) in leuchtender Kleidung und mit weissem Helmchen anderswohin positioniert (andere Kolonne, weiter vorne, am Rande) bis es dann endlich ins Innere der Fähre ging. Ohne Zwischenfälle erreichten wir unsere Kabine (wobei Nara je mehr Treppen es hochging, weniger begeistert war). Kurz wird die Umgebung erkundet und herausgefunden wo die Hunde sich lösen dürfen (und damit auch die Lage bezüglich anderer vierbeiniger Passagiere). Wir scheinen Glück zu haben und es sind kaum andere Passagiere mit Hund an Bord, wodurch ein Stressfaktor weniger vorhanden ist (und Anina zumindest etwas durchatmen kann). Allerdings findet Nara das Aussendeck super suspekt und bewegt sich schon fast kriechend darauf (da kehren wir schnell zurück in unsere Kabine und hoffen einfach dass die Blase das aushält bzw. die Dame sich später wohler fühlt).
    Da wir Nara ungern allein in der Kabine lassen wollen und es sowieso bereits dunkel ist, beobachten wir die Abfahrt vom Hafen nicht oder erkunden das Schiff nicht genauer. Stattdessen machen wir es uns in unserer Kabine gemütlich. Nach Abfahrt wird auch das Wasser aus der Dusche warm, sodass Anina es auch länger darunter aushält. Danach fallen wir alle müde in unsere Betten (gaaanz weit voneinander entfernt, denn natürlich können die Betten nicht zusammengeschoben werden.) Nara kuschelt sich ganz nah an Alex (später wird zu Anina gewechselt) und so schlafen wir alle bald mehr oder weniger tief. Der erste Teil des Fährabenteuers haben wir damit bereits erfolgreich gemeistert.
    Read more