Was nen Tag
September 8 in France ⋅ ☀️ 33 °C
wie beschreibt man diesen Tag am besten? Erstmal die Kurzform:
Passt...huch...fuck...cool...crazy...wo zum...ist das geil...och nö...nice...wat...jau...is klar..
Und nu die lange version:
Gut aus dem Schlafsackgekommen, alles zügig verpackt und los.
Nach kurzer Zeit die Kühlwasser Warnleuchte, obwohl ich Morgens noch kontrolliert hatte, also ranfahren. Unter den Fahrzeug schon große nasse Flecken.
Nach nur etwa 3 Minuten ratloses unters Auto starren, wo jetzt das Problem ist, hielten zwei Argauer Jungs. Einer Landmaschienenmechaniker. Nach weiteren 10 Minuten war das Problem gefunden. Bei der morgentlichen Kühlwasserprüfung hatte sich ein kleines Dreckpartickelchen an die Dichtung des Verschlusses gehäftet, dadurch schloss es nicht richtig und bei 100 Grad Wassertemperatur ging dann alles Wasser mit Hochdruck da durch. Nach dem Auffüllen war alles wieder gut :-)
Als wir schon beim Auffüllen waren kamen noch zwei Motorradfahrer hinzu. der eine mit eigener Werkstatt, der andere gelernter KFZler. Die Hilfe brauchten wir nicht mehr, aber geklönt haben wir noch einen Moment. Der ein, Kuddel,e erzählte, er hat eine KFZ Werkstatt in Husum. Als ich einwarf, dass mein Schwager auch eine in Husum hat, stellte sich raus, das Beide meinen Schwager kennen. Darauf erzählte der zweite, Berns, dass er mit meinem Schwager im gleichen Ausbildungsbetrieb war. Die Welt ist einfach fucking klein :-)
Dann ging es weiter, aber der eingang zu dem Pass, den wir für die Roadmission nehmen sollten zeigte sich einfach nicht. 5km weiter kam uns das spanisch vor, wir drehten um. Ganz viel andere Teams kamen uns nun aber entgegen. Wie sich rausstellte, hätten wir an einer nicht wirklich einsehbaren Stelle nur ne 180 Grad Rechtskehre machen müssten um den Weg zu finden.
Noch mal gut gegangen. Also rauf zum höchsten pass unserer Tour.
Höchster Pass, also erstmal stundenlang im zweiten Gang Berghoch, aber es hat sich gelohnt, war schon sehr beeindruckend.
Danach natürlich, wieder im zweiten Gang, um die Bremsen zu schonen, Kilometerlang bergab.
Wir waren beide danach schon ziemlich durch und unkonzentriert. Dadurch die nächste Abfahrt verpasst. Die Richtung stimmte aber grob, also immer weiter. Nachdem wir einen weiteren Pass hinter uns gebracht hatten und an der gleichen Stelle wieder rausgekommen sind, an dem wir den Pass begonnen hatten, war auch uns klar, da stimmt wat nich....Mist. Berg umrundet und 30km Pass extra gefahren. Juhu.
Also Hackengas Richtung franz. Grand Canyon. Dort wurden wir mit super schönen Ausblicken belohnt. Außer uns waren noch zwei andere Teams spät dran. Ein T2, und ein Trabbi. Zusammen kamen wir dann am entscheidenden Punkt und Road Mission an und konnten die geforderten Fotos zur Rallysammlung hinzufügen.
An der Stelle wartet auch noch das Kamerafahrzeug des SAC. Die Jungs wollten noch schönes Filmmaterial haben und so fuhren wir, Das Kamerafahrzeug vorweg, dann der Bulli, der Trabbi und wir den Pass runter und folgten den Anweisungen des Kamerateams, machten bisschen quatsch, bisschen Rallyspirit und natürlich auch geordnete Karawane für die SAC Werbung.
Danach dann schnell Richtung Campingplatz. Team ON hatte coolerweise schon für uns mit reserviert, da so spät Abends selten noch jemand an der Rezeption ist.
Bevor wir dort ankamen, bei einem erneuten Fahrerwechsel, offenbarte sich das neuste Feature unseres Benz...der Motor lies sich nicht mehr abstellen. Bei einem Selbstzünder ohne Elektronik kommt das vor wenn die Stopp- bzw. Unterdruckdose oder die Unterdruckleitungen einen Defekt haben, denn die sorgen normal für die Unterbrechung des Kraftstoffzuflusses, wenn mach den Zündschlüssen zieht. Fehlt dass, läuft der Motor, bis der Sprit alle ist weiter. Zum Glück hat Mercedes damals das Problem erkannt und im Motorraum einen man. Unterbrecher eingebaut... müssen wir also nun bei jedem Halt erstmal die Haube auf machen und den Motor abwürgen. Die Leite schauen zwar komisch, aber ist nichts, was uns aufhält.Read more


