Der Nationalfeiertag Ungarns
August 20, 2024 in Hungary ⋅ ⛅ 22 °C
Wow was war das mal wieder für ein mega Tag. Heute morgen wurde ich von den Kampfjets der ungarischen Streitkräfte geweckt und bei der Gassirunde erklommen Ilvy und ich einfach mal den höchsten Berg von Budapest. Die Seilbahn nehmen kann ja jeder aber unfreiwillig bis auf 528 Meter ohne Trinken oder Wanderausrüstung zu steigen, nur weil einen der Ehrgeiz gepackt hat, so super schlau (dumm) kann nur ich sein. Bis 14 Uhr war bei Ilvy und mir dann chillen angesagt. Um 15 Uhr waren Brandl, Bodnár und ich dann verabredet. Also hieß es um 14 Uhr für mich ab zum Bus und in die Stadt. Gegen 14:53 kam meine Tram. Da durch den Nationalfeiertag aber die Straße wegen der ganzen Stände geschlossen war, fuhr ich ausversehen wieder mit der Bahn zurück. Also nochmal umsteigen und wieder zu dem Punkt fahren. Danach musste ich 2 km laufen und endlich sah ich Brandl zwischen der Menschenmenge. Ihre Schwiegermutter lernte ich heute auch kennen. Wir gingen zuerst zum Parlament, dort war die Warteschlange aber so lang, dass wir lange Zeit spazieren gingen um dann dazu entschieden uns in ein Café zu setzen. Gegen 18 Uhr fuhr ich dann zurück zu Ilvy um sie zu versorgen. Um neun sollte schon das Feuerwerk losgehen, weswegen ich mich ein bisschen beeilen musste. Wieder im Centrum angekommen suchte ich mir einen Platz am Wasser. Zu Brandl und Bodnár wollte ich nicht mehr, weil sie erstens 10 km weg waren und zweitens wurde ein Gewitter angesagt und es war noch nicht klar, ob das Feuerwerk stattfinden würde. Immer wieder kamen Durchsagen mit neuen Infos, doch niemand wusste wirklich etwas und am Himmel zuckten die Blitze wie sonst was. Kurz vor neun Uhr wurde dann durchgesagt, dass das Feuerwerk auf 22 Uhr verschoben wird. Ich nutzte die Chance und suchte mir einen noch besseren Platz. Dann hieß es warten. Als die Show dann endlich anfing wurde es still überall und alle schauten gebannt zu. Denn das Feuerwerk war Teil einer Geschichte. Die Geschichte der Entstehung von Hunnen und Magyaren. Diese wurde an der Außenfassade vom Parlament gezeigt. Die ganze Show war spektakulär und ein absoluter Gänsehautmoment. Das Feuerwerk erstreckte sich über drei Brücken und auf der Donau direkt. Dafür wurden umgerechnet ungefähr 5 Millionen Euro und 2 Milliarden Forint ausgegeben und das nur für das Feuerwerk. Nach der grandiosen Show musste ich irgendwie wieder zum Campingplatz kommen doch meine direkte Verbindung fuhr seit zwei Stunden nicht mehr. Ich versuchte mir ein Taxi zu bestellen aber auch da hatte ich keine Chance. Also suchte ich mir eine andere Verbindung zum Campingplatz raus und nachdem Bus Nummer eins die anderen Passagiere und mich stehen gelassen hatte war ich nach einem mal umsteigen in der Nähe des Campingplatzes angekommen. Jetzt musste ich nur noch ein paar Minuten laufen, doch durch die vielen Erkundungstouren mit Ilvy wusste ich sofort wo ich war. Ich schaltet das Navi aus und als ich dann das vertraute Luxusauto am Straßenrand und den plätschernden Abfluss hörte wusste ich, jetzt sind es nur noch ein paar Schritte und schwups habe ich wieder eine Situation gemeistert. Nun gibt es erstmal einen Mitternachtssnack und dann geht es ins Bett, damit ich für morgen wieder fit bin.Read more











