Joined May 2022 Message
  • Day30

    Fazit

    August 13 in Denmark ⋅ 🌙 17 °C

    Der Wecker klingelt um kurz vor 6 Uhr. Nicht weil wir los wollen sondern weil ich den Sonnenaufgang sehen will. Und der ist umwerfend. Glattes Wasser, himmlische Ruhe, bis auf die schreienden Möwen die im Wasser baden und ein roteingefärbter Himmel. Ein.wunderbarer Beginn des letzten Reisetages. Den Rest der Familie lasse ich noch bis 7.30 Uhr schlafen. Die Hunde dürfen dann nochmal toben und dann geht es nach Hause. Die erst leere Autobahn füllt sich schnell, was aber Richtung Dänemark hochfährt ist eine einzige Blechlawine. Und dann sind wir auch schon zu Hause. Die Waage zeigt 4820 kg. Insgesamt simd wir 8384 km gefahren. Wir waren 29 Tage unterwegs. 4 Länder haben wir besucht. Auf Campingplätze/ Stellplätze mussten wir nicht ein einziges Mal, da wir immer autark gestanden haben.
    Meistens haben wir alleine gestanden, man findet also die Ruhe, wenn man sie sucht.
    Bargeld brauchten wir in keinem Land, überall konnte man problemlos mit Kreditkarte zahlen.
    Wir haben sehr viele freundliche Camper kennengelernt. Die unfreundlichsten und diejenigen die einem auf die Pelle rücken obwohl genügend Platz ist, waren leider deutsche Camper. Das Campen im Trend liegt konnte man fast jeden Tag erkennen, leider.
    Unsere schönsten Erlebnisse waren die Rentiere, Wale,
    Lofoten und für mich meine Shrimps und natürlich jeden Morgen an einem anderen Traumörtchen aufzuwachen.
    Am wenigsten gefallen hat uns der Andrang von Campern auf den Lofoten und die Mücken in Schweden. Unsere "Katastrophen" lassen wir unter Kontaktaufnahme zu Einheimischen laufen.
    Was hatten wir nicht erwartet? Das Rentiere so dickfällig sind und das unsere kleine Ilvy mit 4 Monaten diese Reise so gut meistern würde.
    Würden wir wiederkommen? Ja definitiv aber nicht zur Haupturlaubszeit.
    Es war eine traumhafte Reise und ich wünschte man könnte die Eindrücke so abspeichern das man sie einfach in schlechten, stressigen Momenten hervorholen kann. Ich bin froh das mir meine Eltern schon als Kind die Liebe zur Natur und zum campen gezeigt haben. Vor 8 Jahren sind wir, damals noch mit einem MietWomo, das erste Mal nach Norwegen gefahren. Damals waren wir einer von wenigen, heute sind wir einer von vielen. Ein Trend der mir Sorgen macht. Die Natur ist zu schön um sie noch weiter zu zerstören. Deswegen hoffen wir das alle Camper sich ihrer Pflicht der Natur gegenüber immer bewusst sind. Wir werden uns ansehen was sich verändert, denn: WIR KOMMEN WIEDER
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    Traveler

    vielen dank dass ihr uns mitgenommen habt auf eure reise. ich habe es total miterlebt und nun müssen wir nur noch 19xschlafen,bis wir losfahren dürfen 🇧🇻 und auch das eine oder andere von eurer tour mitnehmen.

    8/13/22Reply
    Traveler

    bin gespannt, ob es im september auch noch so viele camper hat. wir waren 2015 das letzte mal in norwegen und wie du schriebst, gab es da noch nicht diese vielen camper. naja, ich freue mich 👏🥰.

    8/13/22Reply
    Traveler

    Ich wünsche Euch eine tolle Reise und viele, viele schöne Stunden. Nehmt auf jeden Fall warme Kleidung mit

    8/13/22Reply
    Traveler

    😅bestimmt.

    8/13/22Reply
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  • Day29

    Jedes Ende ist auch ein Anfang

    August 12 in Sweden ⋅ ☀️ 19 °C

    Wieder ein letzter Morgen in diesem Urlaub. Diesmal in Schweden. Ich werde wach und ein Blick aus dem Fenster zeigt, es ist wieder schönes Wetter. Während Markus sein Angelglück versucht, gehen wir mit den Hunden. Danach schauen Jenny und ich den Anglern zu. Außer ein Sardinenangler hat aber niemand Glück. Wir Mädels dafür aber um so mehr, denn der Sardinenangler schenkt uns einen Beutel voller Sardinien und erklärt uns auch wie wir sie zubereiten müssen. Da muss Markus Samstag wohl den Räucherofen anwerfen. Obwohl es, wie immer, schwer fällt müssen wir weiter. Bevor es nach Dänemark geht braucht Markus noch seine Kottullar. Ich werde wohl nie verstehen was man an den Dingern finden kann. Je mehr wir nach Dänemark kommen desto mehr nimmt auch der Autoverkehr und die Wärme zu. Mein einziger Wunsch ist nur noch ein dänisches Softeis. Also suchen wir eine Eisdiele und dann... genießen. Da ich mein Eis nicht schaffe, bekommen die Hunde den Rest. Aber wie der Große Schweizer so ist, habe ich danach mehr Eis auf dem Körper als die Hunde im Bauch. Da wir uns immer noch nicht sicher sind ob wir die letzte Nacht in Dänemark schlafen oder direkt nach Hause durchfahren, entscheiden wir uns einen Platz in Dänemark zu inspizieren und bei Nichtgefallen nach Hause zu fahren. Gesagt getan. Als wir ankommen ist der Blick vielversprechend aber es sind viele Autos und auch Camper da also entscheiden wir nach Hause zu fahren, denn wir wollen alleine sein. Vorher wollen wir die Hunde noch mal raus lassen und gehen dabei einen kleinen Weg entlang. Womit wir allerdings nicht rechnen ist das dieser Weg auf einen schönen Platz führt, mit eigenem kleinen Wasserzugang. Wir entscheiden sofort hier zu bleiben. Die Hunde können toben und baden und wir machen es uns gemütlich und können zusehen wie die Sonne untergeht und den Himmel färbt. Auch wenn es unser letzter Urlaubsabend hier ist, so wissen wir jetzt schon, wir kommen wieder hier her zu diesem Platz. Denn bis nach Hause haben wir nur 1,5 Stunden. Wir werden nachher hoffentlich noch viele Sternschnuppen sehen, denn es ist Perseidennacht.Read more

    Traveler

    herzlich willkommen zurück

    8/12/22Reply
    Traveler

    Vielen lieben Dank ❤️

    8/13/22Reply
    Traveler

    es war schön euch zu folgen, wunderbar geschrieben. ich wünsche euch alles Gute.

    8/13/22Reply
    Traveler

    Vielen lieben Dank das Du uns begleitet hast. Wir würden uns freuen, wenn Du uns bei der nächsten Reise auch wieder begleitest

    8/13/22Reply
    Traveler

    Vielen lieben Dank😘

    8/13/22Reply
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  • Day28

    By by Norwegen

    August 11 in Norway ⋅ ☀️ 19 °C

    Unser letzter Morgen in Norwegen. Bei schönstem Wetter und 23 Grad erkunden wir noch unsere Schlafgegend am See. Die Hunde trinken gefühlt den ganzen See leer und Basima nutzt sogar die Gelegenheit zum Schwimmen. Im Wald entdecken wir einen Survivalunterschlupf. Es macht Spaß den Wald zu erkunden aber die Zeit drängt. Wir verlassen Norwegen natürlich nicht ohne noch mal bei Rema1000 uns mit Shrimps und Garnelen und Käse einzudecken. Auch einen Weinladen besuchen wir noch und nehmen Cidre und Met mit. Übrigens ist der Rema1000 viel günstiger als der Extra. Ein letztes Ziel wollen wir noch besuchen. Vor 8 Jahren waren wir das erste Mal in Norwegen und haben die letzten drei Tage auf einem Platz im Ytre Hvaler National Park verbracht. Wir haben damals mit norwegischen Krabbenfischern, auf Einladung dieser, in einem Schuppen zusammen gefeiert. Wodka aus Tertrapacks und Lilie Marleen auf dem Schifferklavier. Die Walharpune die sie damals mitten in der Nacht über den Hafen gefeuert haben, werden wir nie wieder vergessen. Der Weg zu diesem Ort, nahe Fredrikstadt, enttäuscht uns erst. Der Tante Emma Laden von damals ist nun ein Supermarkt und es wurde viel gebaut. Aber dann auf einmal sehen wir diesen kleinen Platz direkt am Meer und er sieht noch genauso aus wie damals. Der Schuppen ist gleich geblieben, selbst die Einrichtung hat sich nicht verändert, wie uns ein Blick durch das Fenster zeigt. Leider ist der Fischer nicht da aber dafür alle Erinnerungen. Mit Wehmut fahren wir weiter und überfahren bald die Grenze nach Schweden. Bis bald Norwegen, wir kommen definitiv wieder. Danke für die schöne Zeit.
    Da wir ja durch Schweden müssen und auf dem Hinweg Jennys Souvenir, eine Scheekugel aus dem jeweiligen Urlaubsland, nicht bekommen hatten, müssen wir nochmal durch Göteborg. Hier sind Menschenmassen zu einer Arena unterwegs und schnell stellt sich heraus das Ed Sheeran hier heute ein Konzert gibt. Naja wir finden in einem Souvenirshop die lang ersehnte Schneekugel und schon geht es weiter. Der erste Schlafplatz ist uns Mädels nicht genehm und so fahren wir weiter zu einem Platz am Meer. Noch während der Fahrt sehen wir einen schönen Sonnenuntergang und kommen kurz nach dem die Sonne weg ist an. Der Himmel ist noch vom Sonnenuntergang in den schönsten Farben gefärbt als wir zusehen können, wie ein kugelrunder Mond aufgeht. Was für ein Erlebnis am Ende eines wunderschönen Urlaubs. Während ich das Abendessen zubereite, es gibt natürlich Shrimps, geht der Rest die Hunderunde. Kaum ist Markus wieder da wird er angesprochen ob er zwei große Makrelen haben möchte. Ein Angler schenkt uns diese zu unserer großen Freude. Und so geht auch dieser Tag leider zu Ende.
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  • Day27

    Freya wo bist Du?

    August 10 in Norway ⋅ ⛅ 18 °C

    Eine schöne Hunderunde durch den Moos- und Heidebedeckten Wald ist der Anfang des Tages. Ich nehme mir noch etwas Moos zum basteln mit, schließlich muss man ja an Weihnachten denken. Dann geht es weiter Richtung Oslo. Auf dem Weg füllen wir noch Wasser auf und entdecken dabei ein Dorf, welches wir unbedingt besuchen müssen. In "Optimisten" machen wir nicht nur Fotos sondern der kleine Ort hat auch einen kleinen Laden in dem man Handarbeiten u.a. kaufen kann. Wie gut das wir gerne stöbern und dann auch noch ein wunderschönes Rentiergeweih bekommen. Weiter geht es dann und je weiter wir in den Süden kommen, desto wärmer wird es. Leider kommen wir genau zum Feierabend in Oslo an und sehen so diese Stadt vom Stau aus. Da wir die Sehenswürdigkeiten von Oslo bereits vor 8 Jahren erkundet haben, sehen wir uns dieses mal die Wasserseite an. Eigentlich hoffen wir auch das berühmte Walroß Freya zu sehen aber das gelingt uns leider nicht. Naja dann suchen wir halt nach einem Schlafplatz. Von dem ersten Platz, mitten im Wald, werden wir vom Jäger weggeschickt, da dort gerade gejagt wird. Angesichts der Waffen fahren wir besser, bekommen aber vom Jäger noch einen Tipp für einen anderen Platz. Und da stehen wir nun an einem See, der sogar einen Badesteg hat. Die Hunde finden anscheinend das Wasser total lecker, denn sie sind kaum vom trinken abzuhalten. Morgen werden wir die Gegend mal genauer untersuchen.Read more

    Traveler

    eine schöne Reise neigt sich dem Ende zu. Könnt ihr die Heimat schon sehen, oder riechen?

    8/11/22Reply
    Traveler

    Zum Glück nicht 😅😅

    8/11/22Reply
     
  • Day26

    Einfach chillen

    August 9 in Norway ⋅ ☁️ 16 °C

    Lesen, lange Spaziergänge mit den Hunden, am Lagerfeuer sitzen. Das beschreibt eigentlich auch schon den ganzen Tag. Der Platz hat uns so gefallen, daß wir entschieden haben noch einen weiteren Tag hier zu bleiben. Die Niederländer sind heute morgen weiter gefahren und so konnten wir ganz die Ruhe genießen und nichts tun. Eben einfach nur chillenRead more

  • Day25

    Wie zum Teufel bekommen wir die Tür auf?

    August 8 in Norway ⋅ ☁️ 14 °C

    Auf ging es nach Trondheim. Im Vorfeld hatten wir herausgefunden das es eine deutsprachige Tour durch den Nidarsdom gibt und die wollten wir mitmachen. Da wir wesentlich mehr Zeit für die Parkplatzsuche eingeplant hatten, waren wir sehr früh da. Wir standen genau in der Nebenstraße und nutzten die Zeit für ein schnelles Frühstück. Gesättigt ging es dann zu diesem imposanten Bauwerk. Die Führung erklärt mehr zu dem Bauwerk und seiner Geschichte. Danach sahen wir uns noch die Gamle Bybro, eine alte Zugbrücke und die bunten Häuser von Brüggene an. Auf dem Marktplatz in der City war der Club der Freunde amerikanischer Autos und zeigte seine Schätze. Die Norweger lieben anscheinend Amerika. Man konnte die Autos hier auch kaufen allerdings fehlt uns das notwendige Kleingeld dafür, Auf der Weiterfahrt entschieden wir uns für die Fv30 und wurden für diese Entscheidung belohnt. Nicht nur wunderschöne Aussichten sondern auch Wasserfälle bekamen wir zu sehen. In einem der Wasserfälle konnten wir so zum ersten Mal die Lachse beim Sprung beobachten, ein faszinierendes Schauspiel. Auch unsere alten Bekannten, die Rentiere, begegneten uns wieder. Besonders niedlich war heute ein kleines Fuchsbaby was ganz gechillt an der Straße entlang lief. Es war so knuffig das wir es am liebsten mitgenommen hätten. Dann auf einmal, mitten im Nirgendwo sahen wir auf einmal ein Schild für einen Landhandel, der 24/7 geöffnet haben soll. Da wir noch Tomaten brauchen hielten wir an und freuten uns über einen geöffneten Laden, aus dem gerade Leute mit Einkauf kamen. Leider nur sind wir zu blöd um rein zu kommen, die Tür ist zu. Freundlich wie die Norweger sind, erklärten sie uns aber wie es geht. Also Kreditkarte einstecken und PIN eingeben, schon öffnet sich die Tür und wir stehen in einem normalen Einkaufsladen, nur ohne Personal. Also kaufen wir ein. An der Kasse scannen wir unsere Lebensmittel und bezahlen wieder mit Kreditkarte. Auf dem Bon, den wir erhalten, befindet sich ein Scannercode, den wir an der Tür scannen müssen. Erst dann öffnet sich die Tür um hinaus zu gelangen. Ein geniales System was in Deutschland viele kleine Dorfläden retten könnte, wenn man mal über die Landesgrenzen schauen würde. Eigentlich möchte man meinen das es nun genug für heute war aber wir mussten ja noch den Schlafplatz finden. Also suchen wir ziemlich abseits der Straße und werden an einem See fündig. Wir stehen zwar nicht allein aber der Platz ist groß genug für zwei. Als erstes wollten wir eine Runde mit den Hunden drehen mussten aber feststellen das wir beobachtet werden. Ca. 20-25 Meter neben uns stehen zwei riesige Rentiere, die uns so lange begleiten bis ich Angst bekomme sie könnten vielleicht doch angreifen, da sie auch immer wieder warnend schnaufen. Als wir wieder zurück am Platz sind kommen wir mit den anderen Campern, Niederländern, ins Gespräch. Diese sind so nett das sie Jenny anbieten mit ihrem Kanu den See zu erkunden. Dieses Angebot nimmt sie natürlich sehr gerne an und paddelt kurze Zeit später entspannt über den See, während Markus die Drohne steigen lässt und ich das Abendessen zubereite.Read more

    juergenft

    Deutschland und Kreditkarte.... Zwei Welten treffen aufeinander. Leider

    8/9/22Reply
    Traveler

    Ja da gebe ich Dir leider recht aber mit EC Karte geht das bestimmt auch

    8/9/22Reply
     
  • Day24

    Amerika in Norwegen

    August 7 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C

    Durch Täler mit saftigen grünen Wiesen, geht es die 760 entlang. Allerdings gab es vorher noch eine schöne Runde mit den Hunden durch den Wald bevor wir den schönen Platz am Fluss verließen. Als erstes sahen wir uns den Formofossen an. Ein Wasserfall der 34 Meter in die Tiefe stürzt und riesige Wassermassen mit sich führt. Der weitere Weg an der E6 war von Fjorden, Tälern und dem offenen Meer geprägt. Auf dem Weg nach Trondheim kamen wir an einem Westerndorf vorbei. Nicht nur das hier die amerikanischen Autos und viele Tierfiguren zu sehen sind, im Haus selber gibt es viele Souvenirs unter anderem in Kerzenform. Es macht Spaß hier zu stöbern. Im Haus befindet sich auch ein American Diner, das Essen hier allerdings schmeckte überhaupt nicht. Da das Wetter toll ist machten wir uns danach auf Schlafplatzsuche. Heute stehen wir am Trondheimfjord, bei dem man das Gefühl hat aufs offene Meer zu schauen. Die Hunde konnten, dank des kleinen Strandes, baden gehen und liegen nun glücklich im Womo. Wir dagegen beobachten einen wunderschönen Sonnenuntergang.Read more

  • Day23

    Tschüss Papa

    August 6 in Norway ⋅ 🌧 11 °C

    Drei Jahre hat es, dank Corona, gedauert bis wir meinem Papa seinen letzten Wunsch erfüllen konnten. Heute ist er bzw. seine Asche auf seine letzte große Reise gegangen, natürlich mit dem Obulus für den Fährmann. An seinem Lieblingsfjord haben wir uns in aller Ruhe verabschieden können. Zum Schluss haben wir noch einen Steinhaufen aufgeschichtet um die bösen Geister fern zu halten. Danke für alles, Papa. Eigentlich wollten wir danach mit einer Fähre übersetzen um schnellstens auf die Rv17 zu kommen aber die Fähre gibt es leider nicht mehr. Also ging es weiter in Richtung E6. Wie immer war die Landschaft faszinierend. Kann man sich Natur eigentlich übersehen? Zumindest mit unserem nächsten Stopp wird es, in Bezug darauf, sehr schwierig. Der Laksfors. Dieser Wasserfall, der auch gleichzeitig eine Lachstreppe ist, ist wirklich beeindruckend. Tosend fällt das Wasser herab und die Luft ist voller Wasserstaub. Unwillkürlich tun einem die Lachse leid die da hoch müssen. Den nächsten Wasserfall, den Fiskefossen, können wir leider nicht ansehen. Erstens befindet sich dort ein riesiges Wasserkraftwerk und zweitens wird dort gerade gebaut. So ist auch das Laksakvarium geschlossen. Also beschließen wir nach einem Schlafplatz zu suchen und nachdem uns die ersten zwei Plätze nicht zugesagt haben, ist der dritte ein Treffer. Wir stehen direkt an einem Fluss und ein paar Meter weiter liegen sogar Boote, die man auf Anruf mieten kann. Leider regnet es und so können wir die Feuerstelle nicht nutzen und wir werden den Abend im Womo verbringen.Read more

    Traveler

    na ihr Höhlenforscher, geht's die E 6 Richtung Heimat oder geht es rüber nach Schweden?

    8/7/22Reply
    Traveler

    Die E6 soll ja super ausgebaut sein.

    8/7/22Reply
    Traveler

    weiterhin gute Reise

    8/7/22Reply
     
  • Day22

    Wir, die Höhlenmenschen

    August 5 in Norway ⋅ ⛅ 10 °C

    Tür auf und .... Welpenspielgruppe. Die kleine Welpendame der Nachbarn hat schon auf Ilvy gewartet und dann zeigt sich pure Lebensfreude von Welpen. So ausgepowert geht es vorbei an Wasserfällen zur Grølinggrotte. Da Jenny etwas mehr Nervenkitzel braucht wird sie sich die wesentlich gefährlichere Setergrotte ansehen, die man nur mit Schutzkleidung und Helm betreten kann, da man hier kriechen und klettern muss. In der Grølinggrotte geht es da etwas gesitteter zu. Es geht hinab ihn die Unterwelt und etwas klettern muss man auch, Klettern 50+. In der Höhle sieht man nicht nur große Säle und kleine Hallen sondern auch einen unterirdischen Fluss und Wasserfall. Es ist eine sehenswerte Höhle auch wenn man vorsichtig sein muss auf den feuchten Steinen nicht auszurutschen. Jenny ist ebenfalls von ihrer Grottenwanderung restlos begeistert auch wenn ihre Erzählungen mir eher den Eindruck einer gescheiterten Selbstmordmission vermitteln. Müde aber glücklich fahren wir weiter und wollen uns als nächstes den Svartisengletscher ansehen. Es ist 14 Uhr und wir müssen erfahren das an diesem und auch am nächsten Tag keine Fähre mehr dahin fahren würde. Die "Fähre" ist übrigens ein kleines Angelböötchen. Was sollen wir machen, statt es zu akzeptieren? Etwas Trost spendet uns der einsetzende Regen. Also fahren wir weiter. In Mo i Rana kaufen wir ein und ich sehe die beste Selbstbedienungstruhe der Welt. Shrimps, Garnelen etc. zum in die Tüte schaufeln. Also Tüte holen und schaufeln, denn für den Preis würde ich in Deutschland vielleicht 300 Gramm statt 2 kg bekommen. In Erwartung eines leckeren Abendessens geht es weiter. Der Fjord, zu dem wir fahren, ist der Lieblingsplatz meines Vaters gewesen. Sein großer Wunsch war es noch mal in sein Lieblingsland Norwegen, an diesen Fjord, zu kommen. Leider hat der Krebs ihm diese Chance nicht mehr gegeben. Nun erfüllen wir ihm diesen letzten Wunsch. Als wir an dem Fjord ankommen erscheint ein wunderschöner Regenbogen und wir sind uns sicher das Opa bei uns ist. Wir finden einen Übernachtungsplatz und Markus kann hier morgen sogar sein Angelglück versuchen. Vorher wird es aber erstmal Schrimps geben.Read more

  • Day21

    Polarkreis die 2.

    August 4 in Norway ⋅ 🌧 15 °C

    Es wird Nacht, Senorita, und ich hab' kein Quartier.
    Nimm' mich mit in dein Häuschen, ich will gar nichts von dir!
    Etwas Ruhe, vielleicht; ich bin müde vom Wandern,
    Und ich bin außerdem nicht so schlecht wie die andern. Auch wir suchen nach einem Quartier bzw. nach einem schönen Plätzchen zum übernachten. Unsere Fähre kommt um 0:30 Uhr an und zum ersten Mal haben wir das Gefühl es ist dunkel, allerdings nur durch die Wolken. Wir finden ein Stück hinter Bodø ein schönes Plätzchen mit Blick auf den Fjord. Allerdings sind wir zu müde um den Blick zu genießen, das holen wir nach einer Runde Schlaf nach. Wir fahren weiter zum Saltstraumen, dem größten Gezeitenstrom der Welt. Es ist sehr beeindruckend die vielen Strudel von der hohen Brücke aus zu beobachten. Für mich, dank meiner Höhnenangst, noch viel beeindruckender. Als wir uns wieder auf Meeresniveau befinden und mein Blutdruck auf Normallevel ist, gehen wir noch mit den Hunden am Fluss entlang spazieren. Auf der Rv 812 geht es dann weiter, vorbei an Birkenwäldern und vielen Wasserfällen, bevor es wieder auf die E6 geht. Wir durchfahren die Tundra umrahmt durch die schneebedeckten Hänge. Und plötzlich sind wir da, am arktischen Circel. Direkt am Polarkreis hinterlassen wir, wie viele andere auch, unser Zeichen, einen aufgeschichteten Steinhaufen. Im Anschluss stöbern wir noch im Souvenirshop und schauen uns einen Film über den Polarkreis an. Auch die Hunde dürfen bei einer schönen Gassirunde, auf der anderen Seite der Straße, ihren Pfotenabdruck auf dem Polarkreis hinterlassen. Nach dem Mittagessen wollten wir eigentlich noch eine Höhle ansehen aber da diese noch vor unserer Ankunft schließen würde, beschließen wir nach einem Schlafplatz zu suchen. Wir werden an einem See in der Nähe von Mo i Rana fündig. Da uns der Platz gefällt stören uns auch die Camper aus der Schweiz nicht. Im Gegenteil, es stellt sich heraus das diese auch einen Welpen haben und so können die Hunde super zusammen spielen. Dadurch entsteht auch ein schönes Gespräch mit den Schweizern, was erst nach Mitternacht durch einsetzenden Regen beendet wird.Read more

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