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Unser Frankreich-Abenteuer

Juli 2019
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  • Day19

    Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

    August 10 in Germany ⋅ ⛅ 23 °C

    Schade! So schnell ist er vorbei - unser Urlaub an der Côte d’Azur 2019.

    Wir sind in einer sehr zähen Fahrt, begleitet durch ein Gewitter und mal mehr mal weniger Regen in der Nacht von Freitag auf Samstag halb 4 morgens wieder im Fuchsbau angekommen. Die Jungs haben friedlich und entspannt auf der Rücksitzbank geschlafen, werden in ihre Betten umgeparkt und schlafen ruhig weiter. Wir hängen die Villa ab, trinken einen letzten Gin-Tonic und fallen gegen halb 5 in die Betten.

    Nun müssen wir uns ja eigentlich nur noch entscheiden, wo es nächstes Jahr hin geht 😉
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  • Day18

    "Papa, nochmal fliegen!"

    August 9 in Germany ⋅ 🌧 27 °C

    Unseren letzten Tag unterwegs verbringen wir mit und bei Jessi & Thomas. Nachdem die beiden am Vormittag kurz in die Schule müssen um das neue Schuljahr zu besprechen und wir für das abendliche Grillen einkaufen haben die Kinder für den Nachmittagsausflug einen Besuch im Kletterwald auserkoren. Leo und Alex, sowie Nele und Mara schnallen sich die Klettergurte um und ab geht’s hoch hinaus.
    Bis kurz vor ‚Ladenschluss‘ kosten wir den Spaß aus und am Ende reichen die Kraft gerade so bis zum letzten Hindernis 😉

    Mit durchgeschwitzten Shirts gibt es noch ein wenig Grillgut und Salat und dann wird die Villa für die letzte große Etappe bis Dresden startklar gemacht.

    Es hat begonnen zu gewittern und es schüttet wie aus Eimern - ein unwürdiger Ausklang für eine so schöne, erlebnisreiche und entspannende Zeit!
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  • Day17

    Fenster-Huper

    August 8 in Germany ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach einem Vormittags-Spaziergang zum benachbarten See, an dem es sich prima Steine werfen lässt, fahren wir die heutige Etappe von etwa 200 km bis nach Schwegenheim - zu Jessi, Thomas und den Mädels. Die vermutet kurze Strecke entpuppt sich als etwas anstrengend und staureich. Irgendwann leitet uns das Navi auf die nur einen Katzensprung entfernte französische Seite des Rheins um, wo wir ein weiteres kurzes Stück Autobahn fahren und dann die letzten Kilometer über die Landstraße hinter zahlreichen Lkws herzuckeln. Dieser Fakt geht einem anderen Verkehrsteilnehmer hinter uns so sehr auf den Geist dass er kurzerhand zum Überholmanöver ansetzt.. vorbeib an uns und dem vor uns fahrenden Sattelzug. Unglücklicherweise kommt aber auch ein Lkw entgegen. Beide Berufskraftfahrer sind Gott sei Dank so geistesgegenwärtig dass sie ganz weit außen fahren und der Pkw mittig hindurchpasst. Es wird aber kräftig gehupt zur Äußerung des verständlichen Unmutes. Daraufhin äußert der bis dahin schlafende Jonathan kess: „Auto Fenster vorbei fahren und hupt“ und nach kurzer Pause kommt dann „Fenster-Huper“ 🤣🤣🤣 Recht hat er!

    Der Nachmittag vergeht mit unseren freundlichen Gastgebern auf deren Eingangstreppe bei Waffeln und Kaffee, gepaart mit allerlei Kinderbeschäftigung, wie schaukeln, Ball spielen und .. schaukeln 😂
    .. und allerlei Erwachsenenbeschäftigungen wie erzählen und Kaffee trinken und .. erzählen. 😉

    Heute wird die letzte Nacht in der Villa Fernweh geschlafen...
    morgen Abend geht’s zurück nach Dresden.
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  • Day16

    Heute nur Indoor-Schwimmen... und Schach

    August 7 in Germany ⋅ 🌧 21 °C

    Die Hochsommergarantie der vergangenen 14 Tage ist leider vorbei - das merken wir deutlich!
    Als wir am Morgen aus den Federn krabbeln ist der Himmel grau verhangen und der Stellplatz vor der Villa voller Pfützen. Wir parken auf den Campingplatz um, frühstücken in aller Ruhe und ... gehen schwimmen 😂
    Das clever durchdachten Konzept des Campingplatzes sieht einen Pool mit Überdachung und verglasten Wänden vor, so dass er auch für uns am Regentag einen guten Anlaufpunkt bietet. Die Wasserratten haben ihren Spaß!!

    Danach geht’s auf eine kleine Rundfahrt durch die angrenzenden Berge, bevor wir - als es endlich mal aufgehört hat zu regnen - das Gelände ein wenig mit dem Laufrad erkunden. Es gibt ein kleines Tiergehege, ein Schachbrett, Tischtennisplatten, Tennisfelder, einen Volleyballplatz, das Schwimmbad und ein Restaurant. Für einen Tag kann uns also nicht langweilig werden 😉
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  • Day16

    Zurück in Deutschland

    August 7 in Germany ⋅ 🌧 19 °C

    ... und es regnet! 🙄

    800 km mit der Villa im Schlepptau und Jonathan als ungewissen Faktor.. im Hinterkopf die Unwegsamkeiten der Hinfahrt - ich war skeptisch! Aber es hat alles super geklappt! Keine weiteren Staus, ab Milano immer weniger, in der Schweiz fast gar kein Verkehr mehr auf den Straßen, die Grenzen leer und 2 super Autofahr-Kinder!!! Abgesehen von 2 oder 3 kleinen Ausrastern am Nachmittag und einem kurzen Anflug von „fertig Auto fahren“ wollte Jonathan zwar am Nachmittag beschäftigt werden, aber ansonsten hat er die extrem lange Strecke super gemeistert.

    Kurz nach Mitternacht kommen wir auf einem Campingplatz kurz hinter der deutschen Grenze in Neuenburg am Rhein an, stellen die Villa auf einen Nachtstellplatz und Jonathan und Leo schlüpfen nach einer kurzen Kuscheleinheit in ihre Betten. Wir genießen noch einen Wein und die geschaffte Strecke.

    .. und jetzt flüchten wir vor dem wieder einsetzenden Regen in den Kofferraum des Autos. Deutschland hat uns wieder.🤣
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  • Day15

    Au Revoir Côte d’Azur...

    August 6 in Switzerland ⋅ ⛅ 26 °C

    Leider ist unsere wunderbare Zeit an der Südküste Frankreichs schon wieder vorbei. Nach entspanntem Frühstück verlassen wir keine Minute zu früh oder zu spät um 11:57 Uhr den Campingplatz und stellen uns mit allen anderen auf der Küstenstraße Richtung Nizza und Cannes an - begleitet von einem beständig fordernden „Papa weiterfahren“ von der hinteren Bank.

    Das soll aber dankenswerter Weise der einzige Stau für die nächsten 800 km sein! Wir fahren am Mittelmeer entlang bis kurz vor Genua. Hier lassen wir den Meerblick hinter uns und passieren Alexandria und Milano bis nach Como und Chiasso. Kurz nach der Grenze in die Schweiz halten wir auf einem Rastplatz, tanken den unglaublich teuren Diesel der Schweizer und nehmen eine Kleinigkeit zu uns. Dann gibts noch eine Runde flitzen, hüpfen, Liegestütze und fangen auf den (für Raststätten großzügigen und erstaunlich sauberen) Grünanlagen und jetzt geht’s weiter auf die restlichen 400 der 800 km.
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  • Day14

    "Badibam Batsch"

    August 5 in France ⋅ ⛅ 23 °C

    Auf dem Heimweg gibt es kurz vor Ankunft am Campingplatz einen kleinen Wutausbruch bei Jonathan, der in einem 10-minütigen Jammern und Weinen endet. Dieses Weinen wird zunehmend gekünstelter bis man bei der Einfahrt auf den Campingplatz von der Rücksitzbank ein „Jonathan fertig mit weinen“ vernimmt 😳! Was sagt man denn dazu?!

    Nachdem das dann ja damit wohl geklärt ist entscheiden wir uns trotz der bereits untergehenden Sonne für ein letztes Bad im Meer. Der Strand ist inzwischen leer, das Meer beinahe wärmer als draußen (wobei es bei weitem NICHT kalt ist!) und die Jungs toben sich noch einmal richtig aus. Jonathan wirft sich in die Wellen - hin und wieder ist es auch umgedreht und die Wellen werfen ihn um! Er lässt sich mit seinen Schwimmärmeln auf dem Wasser treiben, paddelt schon fleißig mit den Beinen und bewegt sich erstaunlich geschickt im Wasser. Dazu ruft er immer wieder „badibam batsch“... wir haben den ganzen Urlaub bis jetzt noch nicht herausgefunden was das eigentlich heißen soll. Aber es klingt nach Spaß - drum ist es vielleicht auch egal!

    Nun ist es so weit.. unser letzter Abend an der südfranzösischen Côte d’Azur. Morgen räumen wir unsere Villa wieder ein und verlassen dieses wunderbar sonnige Stück Frankreich Richtung Norden.
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  • Day14

    Ein Naturschauspiel in weiß und blau

    August 5 in France ⋅ ☀️ 27 °C

    Lange haben wir überlegt ob wir die Wegstrecke von 110km bis kurz vor Marseille wirklich zurücklegen oder ob das zu weit südlich ist. Aber jeder Internetblog, jede Website über die Côte d‘Azur, der Reiseführer.. überall haben wir gelesen, dass man diese Küstenlinie zwischen Marseille und und St. Tropez vor den Toren von Cassis - die Calanques - einfach gesehen haben muss, wenn man an der südfranzösischen Küste war. Und die Bilder sehen tatsächlich vielversprechend aus!

    Also steigen wir heut Vormittag ins Auto und fahren nach Cassis. Die Parkplatzsuche ist schwierig in dem Touristenort - aber das wussten wir. Von unserem Parkplatz in einem kleinen Wäldchen fast am äußersten Zipfel vor den Felsklippen für satte 8 € geht’s beinahe durch das gesamte Zentrum zurück Richtung Hafen. Hier holen wir uns wie zahlreiche andere ein Ticket für eine 45-minütige Bootstour zu 3 von 9 Felsschluchten, Fjorden gleich, die aus weißem Kalkstein in das leuchtend blaue klare Meer hinausragen.
    Eines muss man zugeben, diese Ensemble welches die Natur hier zusammengestellt hat ist wirklich faszinierend und wunderwunderschön! Ein so klares Wasser in einer beinahe unnatürlichen Türkis-Farbe neben steil aufragenden weißen Felsen, bewachsen mit grünen kleinen Bäumen und Büschen hätte kein Maler oder Dichter besser kreieren können!

    Aber wie das so ist mit den besonders tollen Sehenswürdigkeiten, die überall hoch gehandelt werden: die will wirklich jeder sehen! Und so sin wir nicht nur bei der Parkplatzsuche nicht allein. Mehrere Boote für die kurze Rundfahrt fahren ohne Unterlass in den Hafen ein und direkt wieder aus, auf dem Wasser herrscht Rush-Hour mit einem Gemenge aus Ausflugsbooten, gemieteten kleinen Motorbooten, kleinen und größeren Privatyachten und Segelbooten. Hinzu kommen Stand-Up-Paddler und große und kleine Reisegruppen von Kajak-Fahrern, die sich alle 2 Meter mit den unangenehmen Fahrwellen der Ausflugsboote herumärgern müssen. In den Schluchten liegen Seite an Seite die weißen Boote nebeneinander an den Liegeplätzen und zahllose Adrenalin-Hungrige liegen auf den kleinen Felsvorsprüngen und sonnen sich oder springen von den Klippen ins Meer.

    Die Calanques bei Cassis sind tatsächlich wunderschön, aber sehr überlaufen. Die Bootstour genießen wir dennoch. Das schaukeln macht selbst Jonathan einen riesengroßen Spaß - wahrscheinlich schon allein deshalb weil Leo es so toll findet dass das Meer bei jeder Welle am Bootsrumpf hochspritzt. 😂
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  • Day13

    ... noch mehr Eindrücke vom Tag...

    August 4 in France ⋅ ⛅ 22 °C

    Es waren wieder einmal viel zu viele Eindrücke, die der Tag gebracht hat... ein paar davon nun hier noch „schwarz auf weiß“ 😉

    Nachdem wir wieder zurück an der Villa Fernweh sind geht’s noch einmal zum versprochenen abendlichen Kurzbesuch am Strand! Jetzt, wo der Sand sich langsam lichtet bekommt man auch wieder ein Fleckchen am Wasser, bei dem der Weg zwischen Schaufel und Wellen nicht so weit ist und man den Tag ruhig ausklingen lassen kann.Read more

  • Day13

    Grimaud - kein Geheimtipp im Reiseführer

    August 4 in France ⋅ ⛅ 22 °C

    Ganze 4 Zeilen widmet unser Reiseführer diesem kleinen Örtchen am Rande des Maurenmassivs zwischen Hyeres und Frejus im Hinterland der bekannten Städte der Côte. Der Eintrag berichtet lediglich davon, dass es diesen kleinen alten Ort abseits der Küste gibt und Mitte des 20. Jahrhunderts eine „Außenstelle“ an der Küste auf dem Reißbrett entworfen und nach dem Vorbild zahlreicher mediterraner Städte gebaut wurde - Port Grimaud, der aufgrund seiner zahlreichen Wasserstraßen auch Klein-Venedig genannt wird. Das war‘s dazu in der Lektüre. Das reicht für Leo, der heute die Ziel-Auswahl übertragen bekommen hat, um es als sehenswert auszuwählen. Bevor wir die Hafenstadt anfahren wollen wir den ursprünglichen Ort mit kleiner Burgruine aus dem 11. Jahrhundert anfahren.

    Zum ersten Mal seit Tagen parken wir das Auto ohne lange Suche - dazu noch im Schatten einiger Bäume und unweit von der avisieren Burg. Das ist ja schon einmal vielversprechend für diesen Tag!!!
    Ein kurzer Weg zur Ruine und wir genießen eine rundum faszinierende Aussicht - auf der einen Seite auf die Küste um St. Tropez, auf der anderen Seite auf den Mauren-Gebirgszug, unterhalb der Ruine lassen verschachtelte Dächer eine kleine verwinkelte Altstadt erahnen. Die Burgherren haben sich wirklich einen recht guten Platz ausgesucht, auch wenn das wohl eher strategische denn ästhetische Gründe hatte 🤣

    Nach einer ganzen Weile zwischen alten Mauern steigen wir hinab auf einen Blick in die Gässchen der Altstadt. Und siehe da: ein Ort zum Ankommen! Winzige Straßen, die Fenster mit Blumen und Kräutern hinter den bunten Fensterläden, die Wände bewachsen, alles pieksauber, eine kleine Kirche auf einem malerischen Marktplatz, Treppchen und Bänke überall. Wunderschön!
    Wir finden eine kleinen Brasserie, in der wir ein Eis holen und setzen uns auf einem kleine Platz neben die ortsansässigen Boule-Spieler und genießen deren entspannende Nachmittags-Beschäftigung, die zum Verweilen einlädt!

    Beim nächsten Blick auf die Uhr stellen wir fest, dass es für einen Besuch in der „Außenstelle Hafen“ zu spät ist. Aber das ist nicht schlimm, da wir wider Erwarten heute ein kleines Idyll gefunden haben, so dass wir keine geschäftigen Hafen mit kreierten Stadtkern brauchen!

    Manchmal sind die besten Ziele also doch die geheimen Geheimtipps, die nirgends so richtig geschrieben stehen!
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