Joined January 2019
  • Day335

    In 11h nach Laos

    February 19 in Vietnam ⋅ ⛅ 23 °C

    Von Vietnam ist es nicht weit nach Laos. Flüge sind allerdings sehr teuer, daher fällt unsere Entscheidung auf den Bus. Wir buchen einen Schlafbus, bei einem Unternehmen das zu den besten in der Branche gehört. Wenn wir schon lange fahren, dann doch bitte bequem. Die einzige buchbare Verbindung geht von Hue in die Hauptstadt von Laos, nach Vientiane. Das ganze soll ca 20h dauern. Da wir gar nicht nach Vientiane wollen und schon gar keine Lust haben 20 oder mehr Stunden im Bus zu sitzen, lassen wir uns einen Text für den Busfahrer ins vietnamesische übersetzen, in dem wir ihm erklären wo er uns bitte aussetzen möchte. Ob das funktionieren wird, kann uns das Busunternehmen nicht sagen. Wir lassen es drauf ankommen. Pünktlich um 9 Uhr passiert erst mal nichts. Wir warten. Da das Handy über Nacht nicht geladen hat, wird es im Büro des Busunternehmens noch schnell geladen. Irgendwann erscheint ein Taxi und signalisiert uns, dass wir mit ihm mitkommen müssen. Er bringt uns in Richtung Stadtgrenze. Dort warten wir wieder. Nach einer Zeit kommt ein Bus. Uns wird gesagt, dass sei unser, auch wenn er nicht dem entspricht, was wir gebucht haben aber so ist es eben in Asien. Als wir uns zwischen den etlichen Kisten im Bus zurecht gefunden haben, fällt uns auf, dass das Handy noch im Büro an der Steckdose hängt. Sh*t! Was nun? Mit dem Busfahrer sprechen? Der versteht kein Englisch und unser vietnamesisch ist weit davon entfernt solch einen Sachverhalt zu erklären... Ohje... Google Übersetzer soll helfen. Der Busfahrer versteht die Übersetzung scheinbar und gibt mir sein Handy mit einer gewählten Nummer. Am anderen Ende ist jemand der auch kein Englisch kann. Das wars also, das Handy ist verloren!? Eine letzte Idee habe ich noch. Ein Freund wird angerufen und soll übersetzen. An der nächsten Tankstelle wird eine Pause eingelegt. Nach einigem warten hält ein Rollerfahrer neben uns, drückt mir das Handy in die Hand und ist genau so schnell wieder verschwunden, wie er erschienen ist. Puh, noch mal Glück gehabt. Diese Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft ist beschreibend für Vietnam.
    Weiter geht es also. Der Bus ist völlig überladen. An jeder Polizeikontrolle steigt einer der Fahrer aus, reicht den Beamten etwas, dann geht es weiter. Nach einigen Stunden hält der Bus wieder mitten im nirgendwo. Eine Frau (woher kommt sie plötzlich?) erklärt uns von hier müssen wir laufen. Auf der anderen Seite der Grenze würden wir mit dem Bus weiter fahren. Eine Stunde haben wir Zeit dafür. Also gut, dann also los. Das Verfahren an der Grenze kennen wir von Kambodscha. In der Schlange für den Stempel zur Ausreise aus Vietnam, geht es darum sich den Platz in der Schlange zu erkämpfen. Ohne Ellenbogen steht man sehr lange... Schafft man es zum Grenzbeamten, ist man noch lange nicht dran. Von der Seite werden Pässe reingesteckt. In ihnen steckt Geld. Komischerweise werden diese Pässe dann schneller bearbeitet. Das Geld fehlt hinterher. Ist das geschafft, geht es das Visum "on arrival" beantragen. Hier sind wir die einzigen. Der Prozess ist schnell erledigt, solange man hier das geforderte Geld in US Dollar, plus nem kleinen extra für die Beamten, zahlt.
    Als wir auf der andern Seite ankommen, wissen wir nicht wo unser Bus ist.. Wir haben länger als die Stunde gebraucht. Ist der Bus schon weg? Wer war sonst noch im Bus? Sind die noch da? Wir sind uns unsicher... Also warten wir. Nach einer weiteren Stunde kommt der Bus. Unser Gepäck ist nun auf das Dach geschnallt. Die Fahrt geht weiter. Als es dunkel wird halten wir. Neben dem Bus parken Kleintransporter. Man klettert auf den Bus und beginnt die Säcke (eventuell Reis, wir wissen es nicht) auf die Transporter zu laden. Da wir die größten im Bus sind, werden wir gebeten zu helfen die Sachen vom Dach zu heben.
    Per GPS verfolgen wir nun unsere Position, um dem Busfahrer im Zweifel noch mal signalisieren zu können wo wir raus wollen. Zu unserer Überraschung hat er sich das jedoch gemerkt und hält an besagter Stelle.
    Nach erlebnisreichen 11h kommen wir erleichtert in unserem Hostel in Thakhek an.
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  • Day334

    Hue

    February 18 in Vietnam ⋅ 🌧 19 °C

    Von Hoi An geht es mit dem Zug nach Hue. Auf der Fahrt werden alle Sinne in Anspruch genommen. Es wackelt, ist laut und der Geruch wechselt von Fisch über Zigaretten zu Urin. Zum Glück haben wir unsere Kopfhörer und Getränke im Gepäck um es uns schön zu machen. Bei Regen kommen wir in Hue an. Aus irgendeinem Grund spinnt die Taxiapp und schon versucht uns der Fahrer zu verarschen. Mit unserem schlechten vietnamesisch lässt sich das jedoch schnell wieder regeln.
    Der Aufenthalt in Hue ist durch das schlechte Wetter geprägt. Wir zwingen uns trotzdem zu etwas Kultur und besuchen den Kaiserpalst. Dieser ist der Verbotenen Stadt in Peking nachempfunden worden. Im Vietnamkrieg (oder amerikanischen Krieg, wie er hier genannt wird) wurde er fast gänzlich zerstört. Inzwischen ist er wieder aufgebaut und ein UNESCO Welterbe.
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  • Day332

    Hoi An 2.0

    February 16 in Vietnam ⋅ ⛅ 21 °C

    Wer nach Vietnam kommt, möchte natürlich auch die historische Altstadt von Hoi an sehen. Daher begleiten wir unsere Freunde dorthin und nutzen die Gelegenheit dort einen Freund zu treffen... Ansonsten ist es für uns dieses Mal schon fast ein routine Aufenthalt, daher existieren auch kaum Fotos...Read more

  • Day331

    Phong Nha Nationalpark

    February 15 in Vietnam ⋅ ☀️ 33 °C

    Mit Kleinbus , Fähre, überfülltem Reisebus und Schlafbus geht's von Cat Ba nach Phong Nha. Mitten in der Nacht erreichen wir die Kleinstadt am Rande des Nationalparks. Netterweise werden wir auch zu dieser Zeit noch von unserer Unterkunft, die ein gutes Stück außerhalb liegt, mit dem Auto abgeholt. Erholt wachen wir am nächsten Morgen auf und genießen die Sonne mit Blick über den See, an dem die Unterkunft gelegen ist. Nach einem ausgiebigen Frühstück wollen wir uns Roller leihen und in die Natur los ziehen. Doch bis wir los kommen vergeht ein wenig Zeit, da der mir zugewiesen Roller nicht richtig anspringen möchte... Nur gut dass in Vietnam sich jeder mit Roller auskennt, so können wir doch noch los fahren. Unsere Route führt uns zur Paradise Cave. Mit 31km ist sie nicht mal die größte Höhle in der Gegend. Auch wenn wir nur den ersten Kilometer der Höhle sehen (der Rest ist nur mit geführter Tour zu besichtigen), sind wir von der Größe überwältigt. Als wir weiter fahren wollen, stoßen wir auf ein kleines Problem. Die Lenkradsperre eines der Roller möchte sich nicht mehr lösen. Zum Glück kennt sich in Vietnam ja jeder mit den Dingern aus, das lässt sich sicher schnell regeln... Oder doch nicht? Nach dem einige nette Menschen es erfolglos versucht haben, rufen wir die Vermieter an. Sie schicken ihren Schrauberling. Ohne Erfolg. Der ruft seinen Kollegen. Als auch dieser das Problem nicht lösen kann, wird das Schloss kurzerhand ausgebaut. Dann fahren wir eben ohne Schloss zurück. Inzwischen ist es sowieso kurz vor Sonnenuntergang und wir sind richtig hungrig.Read more

  • Day329

    Cat Ba Nationalpark

    February 13 in Vietnam ⋅ ☁️ 21 °C

    Den zweiten Tag auf Cat Ba geht's mit dem Motorrad in die Berge um dort im Nationalpark zu wandern. Von einem Gipfel aus soll man einen schönen Ausblick über die Insel haben. Als wir nach einem steilen Aufstieg oben ankommen sehen wir nur Nebel. Der Weg dorthin war aber trotzdem sehr schön!Read more

  • Day328

    Cat Ba - Lan Ha Bay

    February 12 in Vietnam ⋅ ☁️ 20 °C

    Mit unseren Freunden im Gepäck, geht es am nächsten Tag auf die Insel Cat Ba. Die Insel ist Ausgangspunkt für Bootstouren durch die Ha Long und Lan Ha Bay. Auch wir wollen uns dieses Naturspektakel nicht entgehen lassen. Wir haben Glück dass die Tour stattfindet. Kurze Zeit vorher war die Bucht wegen Corona gesperrt. Jetzt wird nur Fieber gemessen und das tragen von Atemschutzmasken angeordnet. Viele Touristen bleiben hier fern, zu unserem Vorteil. Die sonst volle Bucht ist Leer!Read more

  • Day326

    Mal wieder in Hanoi

    February 10 in Vietnam ⋅ ☁️ 17 °C

    Mal wieder geht's zurück nach Hanoi. Ein paar Sachen möchten für die Reise noch organisiert und besorgt werden. Außerdem wollen wir unsere Freunde aus Berlin in Empfang nehmen. Die nächsten drei Wochen werden wir gemeinsam durch Vietnam und Laos reisen!
    Ein Ort an den wir in Hanoi gerne zurück kehren, ist die Trainstreet. Entlang der Schienen haben sich hier Cafés und Restaurants angesiedelt. Lange Zeit war hier alles geschlossen, da es zu Unfällen mit der Bahn gekommen ist. Jetzt ist sie wieder geöffnet und man kann wieder dem Zug beim durchfahren zuprosten.
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  • Day322

    Mai Chau

    February 6 in Vietnam ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach ein paar schönen gemeinsamen Tagen in Tam Coc ging es für unsere Freunde weiter, nach Laos, weiter in den Süden und zurück zur Arbeit nach Saigon. Keins dieser Ziele passte in unsere aktuelle Reiseplanung, denn in ein paar Tagen wollten wir schon wieder in Hanoi sein, um die nächsten Freunde in Empfang zu nehmen, mit denen wir dann die nächsten drei Wochen verbringen würden. Also entschlossen wir uns in das Dörfchen Mai Chau zu fahren und dort noch ein paar Tage zu verbringen und uns etwas zu erholen. Uns beiden hatte der Wetterwechsel ordentlich zugesetzt. Mehr als kleine Spaziergänge durch die Reisfelder wurden in den Tagen auch nicht unternommen.Read more

  • Day318

    Ninh Binh - Tam Coc

    February 2 in Vietnam ⋅ ☁️ 21 °C

    Mit einem der bis dahin schlechtesten Schlafbusse in dem wir bisher gelegen haben (sitze viel zu eng/zu kurz und mit üblem Gestank) , ging es in der Nacht von Sapa Richtung Ninh Bình. Zu allem Übel bricht der Bus in der Nacht noch zusammen und wir müssen mit einem Ersatzbus weiter fahren.
    Dem Übel zum Trotz erwartet uns Tam Coc mit seiner gesamten Schönheit und wärmeren Temperaturen.
    Auch der Reisanbau ist hier schon einen Schritt weiter als in Sapa. Hier Pflanzen die Bäuerinnen (es sind tatsächlich fast ausschließlich Frauen auf den Feldern zu sehen) gerade den Reis. Mühselig wird jede Pflanze einzeln per Hand gesetzt. Eine wahnsinnige Arbeit! Später erfahren wir, dass ein Sätzling ca 3-5 Gramm Reis bringt. Wie viel gepflanzt werden muss, um davon nicht nur selbst überleben zu können, sondern auch einen Gewinn erzielen zu können, kann man sich ausrechnen...
    Für uns ist es nun schon der zweite Besuch hier aber wir sind nicht weniger beeindruckt von der Natur und wir genießen es etwas abseits der Touristenströme mit dem Fahrrad die Gegend zu erkunden.
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  • Day315

    Sapa

    January 30 in Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach dem Rachel uns zum Neujahrsfest zu sich eingeladen hatte, wollten wir Rachel einladen noch etwas von ihrem Land zu sehen. Da wir alle noch nicht in Sapa, der Bergregion im Norden Vietnams, waren, fiel unsere Wahl darauf. Auf dem Weg dorthin holten wir noch zwei Freunde in Hanoi ab, die uns für die nächsten Tage begleiten würden.
    Uns war klar, dass es im Norden zu der Jahreszeit kalt sein würde. Das Ausmaß wurde uns aber erst bei Ankunft klar. Die Temperaturen fielen nachts auf unter 10°C. Das ist kein Problem wenn man eine ordentliche (isolierte) Unterkunft und eine warme Decke oder Schlafsack hat. Wenn man jedoch in einer ungeheizten Holzhütte, bei der der Wind durch jede Ritze pfeift, mit einer dünnen Decke schläft, können einem die Temperaturen durchaus zu schaffen machen...
    Zum Glück war das Wetter am nächsten Tag nicht ganz so schlecht wie angekündigt, so dass wir uns etwas warm wandern konnten. Nichtsdestotrotz entschieden wir noch am gleichen Tag wieder in den Bus zu steigen und weiter Richtung Süden zu fahren, in der Hoffnung etwas Wärme zu finden. So war es ein kurzer aber trotzdem sehr schöner Ausflug nach Sapa und vielleicht kommen wir ja bald wieder zurück...
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