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  • Day12

    Blanes ll

    April 3 in Spain

    Ein neuer Tag ist angebrochen in Blanes auf dem Campingplatz El Pinar. Es ist warm, aber etwas bedeckt. Das ist ganz gut so, denn gestern habe ich mir einen ordentlichen Sonnenbrand zugezogen. Die Dauercamper von nebenan haben gestern Nachmittag gepackt und sind nach Hause gefahren. Ostern ist vorbei. Wir teilen uns nun den Platz mit einer kleinen, netten Gruppe bestehend 5-6 Sunlight und Carado Fahrern und einem Kastenwagen, die es auch über Ostern hier her verschlagen hat. Sie nennen sich "Zehn Köche und zehn Schrauber". Das trifft sich ganz gut. Da können wir mal wegen unserem Kühlschrank nachfragen. Denn der mag seit ein paar Tagen keinen Strom mehr und will nur noch über Gas kühlen. Es ist unglaublich ruhig hier. Man hört im Grunde nur das Meer rauschen. Die Sanitäranlagen liegen genau gegenüber und sind nagelneu und super gepflegt. Alles andere ist noch so ziemlich in Vorbereitung auf die Saison. Nach dem Frühstück, das wir heute in aller Ruhe angegangen haben, starten wir mit dem Fahrrad zum Botanischen Garten Marimurta. Vorher schauen wir noch in der Stadt nach, ob heute Wochenmarkt ist. Leider nicht. Wir folgen der schmalen Straße den Berg hinauf und bewundern dabei den Ausblick auf den Hafen und auf die Stadt. Sieben Euro kostet der Eintritt in den Botanischen Garten, der eigentlich aus drei Gärten besteht. Der erste Garten ist geprägt durch Steingärten, afrikanisches Trockengebiet, einer Laube und Pflanzen aus Mexiko. Im zweiten Garten finden wir Obst-, Gemüse-, und Weingärten, einen Palmgarten, einen Etnobotanischen Garten und einen "Biergarten" zum Ausruhen. Zum dritten Garten gelangen wir durch eine Unterführung. Es ist ein mediterraner Garten. Er fasziniert uns nicht nur durch seine mediterrane Bepflanzung, sondern auch durch die tollen Aussichten aufs Meer und auf die Felsenküste. Traumhaft. Wer Pflanzen und Natur mag, der sollte sich den Botanischen Garten nicht entgehen lassen. Er ist sicher zu jeder Jahreszeit interessant. Und wo es noch nicht so recht blühen will, wird mit Kunstblumen nachgeholfen. So gesehen bei unserem Rundgang, als Gartenarbeiter einen Pavillon mit den Blüten einer künstlichen Bougainvilla verschönen. Nach ca 2 Stunden haben wir unseren Rundgang beendet. Es ist kaum Publikumsverkehr im Botanischen Garten. Auch ein Vorteil der Vorsaison. Hungrig geworden, suchen wir auf dem Rückweg eine der Strandbars auf. Ein spanisches Omelette, Pano catalan und eine Sangria stehen auf meinem Wunschzettel. Oh je! Ein halber Liter nur für mich. Da muss ich jetzt durch. Und so genießen wir in der Sonne sitzend
    unser Essen, bevor wir zurück zum Womo fahren. Dort hat der Wind aufgefrischt, den Dunst weg geblasen und weht kühl vom Meer. Wir suchen uns eine windgeschützte Ecke für die Nachmittagssiesta in der Sonne und verbringen den restlichen Tag ganz entspannt am Womo und am Strand.
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