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  • Day12

    Pleumeur-Bodu

    July 25 in France

    Seit dem späten Vormittag sind wir auf dem Camping Municipal de Landrellec. Als wir vom Camping in Plougrescant wegfahren, winkt uns der nette Typ von der Rezeption nach, und schickt uns noch ein "Au revoir" und " Bonne Journeè" hinterher. Da soll mal einer sagen, dass die Franzosen nicht nett sind. Wir fahren zunächst zurück nach Treguier. Dort ist Markttag. Alle Parkplätze sind besetzt. Dem entsprechend auch ein Gewirr von Autos und Menschen. Puh! Mit dem Wohnmobil mitten durch den Ort zu fahren ist nicht eine unbedingt erstrebenswerte Situation.
    Froh, endlich auf der D786 und dem Getümmel entkommen zu sein, genießen wir danach die relativ freie Straße und die grüne Umgebung. Wobei "grün", stimmt nur im oberen Bereich der Vegetation.7 Unter den Bäumen und am Straßenrand ist alles gelb und vertrocknet. Apropo Straße:
    Eines muss man ja sagen, sind sie auch noch so klein, die Straßen in Frankreich, dort, wo wir sie befahren, sind sie in einem top Zustand.
    Die Stadt Lannion streifen wir nur am Rand. Und zwar da, wo sich Supermärkte und Industrie auf der "grünen Wiese" angesiedelt haben. Hier hätten wir die Qual der Wahl beim Einkauf. Alles vertreten. Nur unser Kühlschrank ist leider noch voll. Das Erlebnis des Einkaufens in einem der riesigen französischen Supermärkte heben wir uns für einen Tag ohne Sonne auf.
    Über St.Quay-Perros näheren wir uns Tregastel. Von dort geht es auf sehr schmalen Straßen nach Pleumeur-Bodu. Dort hat sich Michael anhand von Koordinaten, die er von Google Earth genommen hat, wieder einen kleinen Municipal am Meer herausgesucht, der in keinem Verzeichnis steht. Leider sind Zielkoordinate und Eingang des Platzes nicht identisch. So muss er auf engstem Raum gleich zwei Mal drehen, bis wir den Camping Municipal Landrellec gefunden haben.
    Wir sind wieder zur richtigen Zeit vor Ort und können uns einen schönen Platz aussuchen.Der Platz ist nur durch eine Hecke vom Strand getrennt und schön groß. Durch das Fenster können wir über die Hecke auf die Bucht sehen. Wir haben gelernt und plazieren den Wagen gleich mit der Öffnung nach Osten.
    Bei der Anmeldung haben wir eine Karte der nähreren Umgebung bekommen. Sie verspricht uns ein reichliches Betätigungsfeld.
    Nach Tregastel, dem bekannteren Ort sind es nur knapp 4 km.
    Wir schauen uns bei einem Saziergang die Umgebung an. Wieder eine tolle Felsenküste mit feinsandigen Buchten. Das Meer ist weg. "Haute Mares", wie die Flut hier genannt wird , ist erst gegen 17.30 Uhr. Aber man kann schon in den Buchten baden. So verbringen wir den restlichen Tag mit Faulenzen und Baden am Strand. Am Abend gegen 22.00 Uhr geht die Sonne über dem Meer unter. Ein Schauspiel, das wir uns mit mehreren am Strand auf den Felsen anschauen.
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  Vive la France