• Liuwa Plains

    20 lipca 2025, Zambia ⋅ ☀️ 26 °C

    Um zu den abgelegenen Liuwa Plains zu gelangen, wagen wir uns immer tiefer in das Herz des „schwarzen Sambias“ vor. So nennen die Einheimischen diese wenig erschlossene, ursprüngliche Region im Nordwesten des Landes. Die Dörfer am Wegesrand werden kleiner, ärmlicher, oft kaum mehr als ein paar strohgedeckte Hütten. Gleichzeitig scheint das Leben auf den staubigen Straßen geschäftiger denn je. Fahrräder, vollbepackt mit Feuerholz, Wasser oder Gemüse, Ziegenherden, Kinder, alles bewegt sich in einem lebendigen Rhythmus, der scheinbar so typisch für ländliches Sambia ist.

    Doch irgendwann endet auch das letzte bisschen Asphalt, der Weg verwandelt sich in tiefen, weichen Sand, der uns mit jedem Kilometer weiter in den wilden Busch bringt. Der Weg wird zur Herausforderung, aber auch zur Einstimmung auf das, was uns erwartet: Die unendliche Weite der Liuwa Plains.

    Die Liuwa Plains sind berühmt für ein ganz besonderes Naturspektakel. Die jährliche Gnu-Migration, bei der Tausende Tiere durch die Savanne ziehen. Ein Anblick, der sonst fast nur aus der Serengeti bekannt ist. Doch jetzt, mitten in der Trockenzeit, ist davon fast nichts zu sehen. Nur ein paar vereinzelte, einsame Gestalten sind noch, oder schon wieder hier. Die Gnus haben sich weit in den Norden zurückgezogen, an die Grenze zu Angola, wo es noch Wasser und frisches Gras gibt.

    Trotzdem geniessen wir wunderschöne, unberührte Natur und eine superreiche Vogelwelt.
    Czytaj więcej