• Die Verschwundenen

    31 ottobre 2022, Argentina ⋅ 🌙 10 °C

    Zwischen 1976 und 1983 herrschte in Argentinien eine Militärdiktatur. Während dieser Zeit wurden viele Menschen vom Regime getötet. Hinterbliebene wurden nie über den Tod der Eltern, Geschwister, Kinder informiert. So bleiben diese Menschen verschwunden - bis heute. Wurden Eltern getötet so adoptierten die Militärs die Kinder. So werden bis heute per Gentest Familien wieder zusammengeführt. Viele bleiben jedoch verborgen. Deshalb demontrieren jeden Donnerstag Mütter und Grossmütter für die Rechte aller "Verschwundenen".
    Auch 2020 während der strikten Pandemieregeln (die Gattin des Präsidenten feierte gross Geburtstag) protestierten die Argentinier. So legten sie Steine für die (oftmals einsam) verstorbenen ab.

    Die Bilder zeigen die Namen der verstorbenen während der Corona Pandemie.
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