Zum ersten Mal sind wir in Neuseeland in einem Camper unterwegs. Sie es in Island geregnet hat, waren das immer für Leute auf die wir ein bisschen neidisch waren. Und vor allem für Kinder haben sich sehr auf unseren Camper gefreut. Wir Erwachsenen freuen uns vor allem auf die Möglichkeit, spontan irgendwo stehen zu bleiben und weniger vorplanen zu müssen.
Wir wir den Camper übernehmen kriegen wir erstmal einen kleinen Schreck. Zum einen ist das Ding wirklich eng für 4 Leute und Gepäck und zum anderen auch wirklich alt. Seit 2006 hat unser Toyota Hiace schlappe 505.000km hinter sich gebracht und das sieht man an vielen Ecken auch. Aber gut, zumindest werden wir nicht für irgendwelche Kratzer bezahlen müssen.
In den nächsten Tagen haben wir Glück und viel Sonnenschein, das hilft uns dabei, und einzurichten, für alles einen Platz zu finden und und mit dem Van-Life anzufreunden. Es bleibt zwar bei einer großen Umräumerei jeden Morgen, Abend, vor dem losfahren und vor dem Kochen, aber gleichzeitig finden wir einige tolle Camping und Picknickstellen in der neuseeländischen Landschaft.
So genug einfach überall hinstellen ist in Neuseeland mittlerweile nicht mehr erlaubt, außerdem brauchen wir ein Klo - unser Plastikding ist eher pro forma dabei. Aber es gibt tolle ausgewiesene Freedom Campings (meist öffentliche Parkplätze mit oder ohne Klo) an oft wunderschönen Stellen, Campingplätze vom DOC (Department of Conservation) oder wenn man den Luxus von Strom, Waschmaschine und Küche haben möchte, die Holiday Parks.
Und für Kinder genießen es tatsächlich, nach langer Zeit noch einmal 3 Wochen lang jeden Tag im gleichen Bett zu schlafen - auch wenn es nur 40cm hoch ist.Read more
Traveler
Sehr idyllisch