• Thorben Krieger
  • Thorben Krieger

Neuseeland

A 49-day adventure by Thorben Read more
  • Trip start
    January 27, 2026

    Auckland

    January 28 in New Zealand ⋅ ☀️ 25 °C

    Erster Stopp nach dem längsten und teuersten Flug der Reise war Auckland, wo wir 2 Tage zum Ankommen und Jetlag auskurieren hatten.

    Davor lag noch die berüchtigte Kontrolle nach Samen, Tierprodukten und anderen nicht gelten biologischen Produkten. Diese erwies sich zwar als gründlich aber vor allem als extrem freundlich. Und das war überhaupt einer der ersten Eindrücke. Vom Taxifahrer über die Hotelrezeption bis zum Zoo, Neuseeland scheint einfach mega freundlich zu sein.

    Außerdem war Auckland auch auffallend sauber, entspannt, organisiert und gepflegt. Auch wenn Mexiko und Chile jetzt sicher nicht ganz arm sind, merkt man hier auf jeden Fall nochmal einen riesigen Unterschied (zu Frankfurt allerdings auch).

    Die zwei Tage verbringen wir im Museum, im Zoo und im Waschsalon. Und natürlich essen wir hervorragendes Essen - typisch neuseeländisch einmal indisch und einmal japanisch.
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  • Vanlife

    January 31 in New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

    Zum ersten Mal sind wir in Neuseeland in einem Camper unterwegs. Sie es in Island geregnet hat, waren das immer für Leute auf die wir ein bisschen neidisch waren. Und vor allem für Kinder haben sich sehr auf unseren Camper gefreut. Wir Erwachsenen freuen uns vor allem auf die Möglichkeit, spontan irgendwo stehen zu bleiben und weniger vorplanen zu müssen.

    Wir wir den Camper übernehmen kriegen wir erstmal einen kleinen Schreck. Zum einen ist das Ding wirklich eng für 4 Leute und Gepäck und zum anderen auch wirklich alt. Seit 2006 hat unser Toyota Hiace schlappe 505.000km hinter sich gebracht und das sieht man an vielen Ecken auch. Aber gut, zumindest werden wir nicht für irgendwelche Kratzer bezahlen müssen.

    In den nächsten Tagen haben wir Glück und viel Sonnenschein, das hilft uns dabei, und einzurichten, für alles einen Platz zu finden und und mit dem Van-Life anzufreunden. Es bleibt zwar bei einer großen Umräumerei jeden Morgen, Abend, vor dem losfahren und vor dem Kochen, aber gleichzeitig finden wir einige tolle Camping und Picknickstellen in der neuseeländischen Landschaft.

    So genug einfach überall hinstellen ist in Neuseeland mittlerweile nicht mehr erlaubt, außerdem brauchen wir ein Klo - unser Plastikding ist eher pro forma dabei. Aber es gibt tolle ausgewiesene Freedom Campings (meist öffentliche Parkplätze mit oder ohne Klo) an oft wunderschönen Stellen, Campingplätze vom DOC (Department of Conservation) oder wenn man den Luxus von Strom, Waschmaschine und Küche haben möchte, die Holiday Parks.

    Und für Kinder genießen es tatsächlich, nach langer Zeit noch einmal 3 Wochen lang jeden Tag im gleichen Bett zu schlafen - auch wenn es nur 40cm hoch ist.
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  • Dunedin und die Catlins

    February 2 in New Zealand ⋅ ☁️ 18 °C

    Hier fühlt man sich oft wie in Irland, denn die Landschaft besteht aus Hügeln mit großen Herden von Kühen (wie auf der Butterpackung), Schafen und Hirschen. Dazu Felder von Weizen und weite Wiesen. Wenn man dann mal eine Stelle mit ursprünglichem Bewuchs findet, dann merkt man aber doch, dass die eigentliche Vegetation anders ist als wir das kennen. Und die Strände sind natürlich wunderschön, wir haben einige idyllische Stellplätze und auf der Halbinsel bei Dunedin treffen wir Seelöwen.Read more

  • Milford Sound

    February 7 in New Zealand ⋅ 🌧 10 °C

    Es ist ein ziemlich langer Ritt bis dorthin, es regnet immer und wenn es dich Mal nicht regnet, wird man von hunderten Sandflies gegessen. Und trotzdem lohnt sich die Fahrt zum und die Bootsfahrt im Milford Sound sehr. Dem der Fjord mit seinen hunderte Meter hohen Felswänden ist wirklich beeindruckend. Und uns erinnert es sehr an die Fjorde Patagoniens.Read more

  • Adventure capital of the world

    February 9 in New Zealand ⋅ ⛅ 13 °C

    So nennt sich Queenstown. Die Stadt ist wunderschön an einem Bergsee gelegen und einer der Touristen-Hochburgen der Südinsel. Hier kann man Paragliden, Jetboat-Fahren im Windkanal fliegen, Bungee springen und vieles mehr.

    Wir entscheiden uns für ein geteiltes Programm: Barbara erfüllt sich im Jahr gelegenen Wanaka einen Traum und wahr einen Fallschirm-Sprung, die Kinder und ich folgen dem Rat von Martin (🙏) und probieren Luge. Das ist eine Mischung aus Sommerrodelbahn und Go-Kart und macht richtig Spaß.

    Und ganz am Ende endet der Tag noch an einem wunderschönen Platz direkt am See - also wirklich ganz direkt - mit einem wunderschönen Sonnenuntergang.

    ... Videos kommen noch bei besserem Internet...
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  • Die wilde Westküste

    February 10 in New Zealand ⋅ 🌫 12 °C

    In einen Podcast über Neuseeland sagte der Sprecher: an der Westküste fängt für mich Neuseeland so richtig an. Und so ging es uns auch ein wenig. Warten die Mannschaften bisher schön würde sie jetzt spektakulär und das grün wurde einfach noch einmal mehrere Stufen grüner. Dank der hohen neuseeländischen Alpen und den typischen Westwinden regnet es an der Westküste genau wie in Patagonien sehr viel. Und so hat sich hier ein beeindruckender Regenwald entwickelt. Ein bisschen wie auf Vancouver Island, aber noch feuchter, mit Baumfarnen und ohne gefährliche Tiere - außer Sandflies.

    Auf unserem Weg die Küste hoch halten wir immer wieder gut kurzer und längere Stopps an und bewundern den Wald, die Küste und für Berge.

    Einmal sehen wir einen Pinguin aus den Wasser zu seinem Nest laufen und ein besonderes Highlight ist eine kleine Nachtwanderung mit ganz vielen Glühwürmchen (dir nichts mit unseren Glühwürmchen zu tun haben).

    Ich kriege an Ende sogar noch einen Tag frei zum Wandern, den Barbara und die Kinder am Meer verbringen.
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  • Rafting

    February 16 in New Zealand ⋅ ☁️ 15 °C

    An einem Papa-Carla Nachmittag gehen Carla und ich raften - Felix darf aufgrund seines Alters noch nicht, und Carla hatte I such das neck Kanada so sehr gewünscht. Wir fahren durch eine Schlucht, wo wir von allen Seiten nass werden, während Barbara und Felix weiter oben an Fluss Kanu fahrenRead more

  • Abel Tasman Nationalpark

    February 19 in New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C

    Als Höhepunkt der Südinsel wurde uns oft der Abel Tasman Nationalpark genannt, und er hat nicht enttäuscht. Ganz oben im Norden der Insel gelegen, ist er relativ warm. Und das glasklare Wasser mit hellen Sand und dahinter einem dichten, Jungle-ähnlichen Wald lässt an tropische Gefilde denken. Herrliche Buchten mit schönen Sandstränden, dazu immer wieder höhere Klippen und Berge.

    Erreichbar ist das alles nur zu Fuß auf einer mehrtägigen Wanderung, oder per Boot - wobei das wiederum entweder ein Wasser-Taxi sein kann oder ein Kayak. Leider haben wir nur 2,5 Tage Zeit, da noch eine weiteres Highlight auf und wartet, bevor wir in Christchurch den Camper zurück geben müssen, und so entscheiden wie uns an einem Tag für die Kombination Wasser-Taxi - Wandern - Wasser-Taxi zurück und am nächsten Tag für Kayak hin und wandern zurück.

    Das war ein ganz schön anstrengendes Programm mit über 24km an den 2 Tagen zu laufen (ein bisschen protestiert haben die Kinder schon). Dafür gab es andererseits aber auch jeden nehme tolle Erlebnisse. Es fängt schon an damit, dass man ins Boot einsteigt, wenn es noch auf dem Trailer am Parkplatz steht. Von dort geht es gezogen von einem Traktor zum Meer und ins Meer. Die Traktoren fahren einfach so weit ins flache Meer bis das Boot auf schwimmt. Das allergrößte Highlight für die Kinder war das Schwimmen in "Cleopatra's Pool", einen natürlichen Pool an einem Bach, sogar mit natürlicher Wasserrutsche. Dazu beobachten wir noch Seelöwen vom Kayak auf ganz aus der Nähe - und ein Bulle uns 😱 - und überhaupt, die Schönheit der Landschaft...
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  • Die Berge des Coromandel

    February 28 in New Zealand ⋅ ☁️ 19 °C

    Als Kontrastprogramm zu den Stränden von Hahei und Cathedral Cove bietet der Coromandel auch noch recht hohe und vor allem steile Berge, die mit einem dichten, üppigen Wald bewachsen sind. Wir haben uns für eine Wanderung zu den Pinnacles bei Thames entschieden.

    Vorher müssen wir aber noch eine ehrenvolle Erwähnung loswerden und zwar für das „Warehouse“. Ein Geschäft, wo wir eigentlich ein paar Bodyboards holen wollen und im Endeffekt alles bekommen, was sich so auf der Liste angesammelt hat: Pflaster, Bluetooth-Box, Badesachen, Matratzentopper, Flipflops, Sonnenbrille, … und jedes mal - nicht selbstverständlich auf Reisen - zu Preisen, die zwischen und fair und yeah liegen.

    Jetzt aber zur Wanderung: Es geht über 6km steil bergauf, oft auf einem alten Weg, den Holzfäller und Goldsucher vor über 100 Jahren angelegt hatten. Ein paar Bachüberquerungen mit Hängebrücken oder einfach über die Steine sorgen dazu für Abwechslung. Als wir nachmittags bei der Pinnacle Hütte ankommen, wo wir schlafen wollen, ist Felix dann auch so KO, dass wir das letzte Stück zum Gipfel hoch auf den nächsten Morgen verschieben. In der Hütte werden wir direkt von großen Gruppen neuseeländischer Kinder empfangen, und vor allem Carla sehen wir ab da nur noch einmal kurz zum Essen. Die Nacht im echten Bett (hatten wir uns nach fast 4 Wochen Camper drauf gefreut) ist dann nicht ganz so gut wie erhofft, weil etwas kalt. Wir haben ja leider keine Schlafsäcke mehr.

    Der Morgen begrüßt uns dan erstmal mit etwas Regen, sodass wir uns beim Frühstücken Zeit lassen. Und die Entscheidung ist genau richtig. Denn während wir das letzte Stück zum Gipfel hoch klettern, reißt es auf. Die Mischung aus dunklen Wolken und Sonnenstrahlen ergibt ein tolles Licht und dramatische Aussichten, die nur Sekunden später schon wieder in den Wolken verschwinden. Wir genießen sowohl die Kletterpartie als auch die Zeit am Gipfel, und danach läuft es sich bergab zurück nach Hause (also zum Camper) extra leicht.

    Und weil Neuseeland immer noch eine kleine Überraschung parat hat, halten wir auf dem Weg zurück in die Stadt noch an einer Badestelle am Fluß und genießen eine schöne Abkühlung.

    Zurück in Thames machen wir noch einen Stopp beim Warehouse und schauen uns eine historische Goldmine an. Zu Goldrush-Zeiten wurde hier das Gold als Erz aus dem Berg geholt und dann mühsam mechanisch (laut) und chemisch (Quecksilber) extrahiert. Ein kleines Museum demonstriert das sehr eindrucksvoll.

    Danach sind wir bereit, weiter in Richtung Mitte/Süden der Nordinsel zu fahren, zunächst geht es nach Tauranga
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  • Tauranga

    March 3 in New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C

    Tauranga ist eine mittelgroße Stadt an der Ostküste und wohl einer der Traumorte zum Auswandern - das schauen wir uns mal an.

    Wir gehen es hier ruhig an, verbringen einen Nachmittag auf einem der besten Spielplätze Neuseelands (und das will etwas heißen) und checken dann in einen Campingplatz am Strand ein. Hier gefällt es uns so gut, dass wir direkt 3 Tage bleiben. Der Strand ist breit und lang und die Wellen relativ wild. Wir können also joggen und ein wenig bodyboarden gehen und treffen außerdem kurz eine Familie, die wir auf der Hütte im Coromandel kennengelernt hatten.Read more

  • Rotorua - dampfende Stadt

    March 5 in New Zealand ⋅ ☀️ 21 °C

    Von Tauranga fahren wir weiter in Rictung Süden und ins Landesinnere.

    Auf dem Weg dorthin machen wir einmal einen echten Erwachsenen-Ausflug :) Hier gibt es eine Rafting-Tour mit wirklich wildem Weißwasser und dem höchsten kommerziell befahrenen Wasserfall der Welt. Klingt super, aber nichts für Kinder. Wir parken die beiden also für eine gute Stunde im Camper und haben Spaß!

    Danach geht es weiter nach Rotorua. Kleiner Exkurs: am Stadtnamen erkennt man schon, dass die Stadt lange hauptsächlich von Māori bewohnt wurde. In Neuseeland haben sehr viele Orte Māori-Namen und die werden auch tatsächlich benutzt. Das kommt daher, dass es hier nie eine komplette Unterwerfung und Marginalisierung der Māori gegeben hat. Es wurde zwar ausgrenzt und diskriminiert, aber das hat nie Ausmaße, wie bei den First Nations in Kanada oder gar den Aboriginies in Australien angenommen. Und bis heute merkt man, dass sich - bei allen sozialen Problemen - Māori und Weiße mehr auf Augenhöhe begegnen und offener über die Vergangenheit gesprochen wird als in jedem anderen Land, das wir kennen.

    Rotorua war für die Māori etwas Besonderes, weil hier mehr als sonst irgendwo im Land der vulkanische Ursprung von Aotearoa (Neuseeland) zu spüren ist. Mitten im Stadtpark gibt es Teiche, die abgezäunt sind, weil sie 100 Grad heiß sind, es gibt ein warmes Fußbecken und nahe am Meer gibt es ein ganzes Viertel, das wirklich überall dampft. Aus Bordsteinen, kleinen Erdspalten, überall dampft es und verfärbt sich gelb. Sehr beeindruckend.

    Nahe Rotorua gibt es außerdem noch mehrere Thermal Parks und Thermal Wonderlands, die wir uns dieses mal sparen. Zu viele Tourbusse, zu teuer und zu ähnlich dem, was wir schon in Island gesehen haben. Aber etwas versteckt finden wir doch noch eine ganz besondere Art, die Thermalwasser zu nutzen: an einer Stelle fließen ein heißer und ein kühler Bach zusammen. Man kann einfach vom Straßenrand ein paar Meter durch den Wald zum Bach absteigen und sich dann abwechselnd in heißes und kaltes Wasser setzen. Wunderbar.
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  • Die Strände des Coromandel

    March 11 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Für die Nordinsel haben wir uns vorgenommen, uns etwas mehr Zeit zu nehmen, weniger zu fahren und eher mal etwas wegzulassen. Und so lasse ich mich schweren Herzens überreden, die Halbinsel ganz im Norden zu opfern und direkt nach Nordosten auf die Coromandel-Halbinsel zu fahren. Dafür haben wir hier aber etwas mehr Zeit und können die Landschaft genießen. Schon die Hinfahrt ist toll, über kleine gewundene Straßen geht es durch dichte Wälder und Berge bis wir an der Ostküste ankommen, wo eine herrliche Bucht zum Picknick einlädt.

    Unser Ziel für den Tag ist der Campingplatz am Hot Water Beach. Hot Water Beach bedeutet, dass es direkt am Strand an 2 Stellen heiße Quellen unter dem Sand gibt. Man kann sich eine Schaufel ausleihen und wenn man sich an der richtigen Stelle eine kleine Kuhle gräbt, sitzt man dort wie in einer warmen Badewanne. Das ganze ist bestimmt kein Geheimtipp,, und zuerst mutet es etwas absurd an, mit 100 anderen Erwachsenen im Sand zu buddeln, die richtige Mischung aus sehr heißem Quellwasser und kühlem Meereswasser zu suchen. Aber dann macht es doch großen Spaß, vor allem wenn man zwischendurch in den Welle Bodyboarden geht und sich dann in der eigenen Badewanne aufwärmt. Dazu genießen die Kinder noch den luxiösen Campingplatz mit Pool, wir holen frische Pizza und freuen uns einfach, dass wir einmal nicht direkt weiter fahren.

    Irgendwann geht es dann aber doch weiter ein paar km die Straße hoch nach Hahei, wo noch ein schöner, fast tropischer Strand auf uns wartet. Von dort aus laufen wir eine gute Stunde zum Buch von Cathedral Cove. Tolle Aussichten über Buchten, Wälder und Inseln sind ein ganz besonderes Erlebnis. Und in der Bucht von Cathedral Cove ist das Wasser so warm, dass wir schwimmen gehen. Dabei entdecken wir 2 Höhlen, die man nur vom Wasser aus schwimmend erreicht und die innen drin einen kleinen Strand haben. Ein sehr spezielles Erlebnis.
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    Trip end
    March 16, 2026