Die Berge des Coromandel
28 Februari, New Zealand ⋅ ☁️ 19 °C
Als Kontrastprogramm zu den Stränden von Hahei und Cathedral Cove bietet der Coromandel auch noch recht hohe und vor allem steile Berge, die mit einem dichten, üppigen Wald bewachsen sind. Wir haben uns für eine Wanderung zu den Pinnacles bei Thames entschieden.
Vorher müssen wir aber noch eine ehrenvolle Erwähnung loswerden und zwar für das „Warehouse“. Ein Geschäft, wo wir eigentlich ein paar Bodyboards holen wollen und im Endeffekt alles bekommen, was sich so auf der Liste angesammelt hat: Pflaster, Bluetooth-Box, Badesachen, Matratzentopper, Flipflops, Sonnenbrille, … und jedes mal - nicht selbstverständlich auf Reisen - zu Preisen, die zwischen und fair und yeah liegen.
Jetzt aber zur Wanderung: Es geht über 6km steil bergauf, oft auf einem alten Weg, den Holzfäller und Goldsucher vor über 100 Jahren angelegt hatten. Ein paar Bachüberquerungen mit Hängebrücken oder einfach über die Steine sorgen dazu für Abwechslung. Als wir nachmittags bei der Pinnacle Hütte ankommen, wo wir schlafen wollen, ist Felix dann auch so KO, dass wir das letzte Stück zum Gipfel hoch auf den nächsten Morgen verschieben. In der Hütte werden wir direkt von großen Gruppen neuseeländischer Kinder empfangen, und vor allem Carla sehen wir ab da nur noch einmal kurz zum Essen. Die Nacht im echten Bett (hatten wir uns nach fast 4 Wochen Camper drauf gefreut) ist dann nicht ganz so gut wie erhofft, weil etwas kalt. Wir haben ja leider keine Schlafsäcke mehr.
Der Morgen begrüßt uns dan erstmal mit etwas Regen, sodass wir uns beim Frühstücken Zeit lassen. Und die Entscheidung ist genau richtig. Denn während wir das letzte Stück zum Gipfel hoch klettern, reißt es auf. Die Mischung aus dunklen Wolken und Sonnenstrahlen ergibt ein tolles Licht und dramatische Aussichten, die nur Sekunden später schon wieder in den Wolken verschwinden. Wir genießen sowohl die Kletterpartie als auch die Zeit am Gipfel, und danach läuft es sich bergab zurück nach Hause (also zum Camper) extra leicht.
Und weil Neuseeland immer noch eine kleine Überraschung parat hat, halten wir auf dem Weg zurück in die Stadt noch an einer Badestelle am Fluß und genießen eine schöne Abkühlung.
Zurück in Thames machen wir noch einen Stopp beim Warehouse und schauen uns eine historische Goldmine an. Zu Goldrush-Zeiten wurde hier das Gold als Erz aus dem Berg geholt und dann mühsam mechanisch (laut) und chemisch (Quecksilber) extrahiert. Ein kleines Museum demonstriert das sehr eindrucksvoll.
Danach sind wir bereit, weiter in Richtung Mitte/Süden der Nordinsel zu fahren, zunächst geht es nach TaurangaBaca lagi


















Pengembara
Wow
Pengembara
Erinnert an den Rheinischen Tagebau ;-)