• 28.9.23, deutsche Delegation in Panwila

    September 28, 2023 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 25 °C

    Wir dachten, auf der Promotion-Tour für die nahe von Kandy gelegene Tamil-Region Panwila, erwarten uns Wanderungen, Wasserfälle und eine Besichtigung von Reisfeldern und einer Teefabrik. All das und nichts davon passierte. Denn mit einmal standen wir in mitten von (scheinbar) hochrangigen Politikern aus Sri Lanka und Indien. Wir (mal wieder ganz tourilike in bunter Flatterhose mit Turnschuhen und Regencape) wissen gar nicht, wem wir da die Hand schütteln und versuchen ganz unverbindlich auf die Frage zu antworten, was wir hier so machen und gleichzeitig rauszufinden, wer die andere Person so ist. Anlässlich des Tourismus Days und des hundertjährigen Bestehens einer staatlichen Teeplantage soll die Region dem Tourismus mehr geöffnet werden. Sie kann sich gut sehen lassen, denn die Szenerie zwischen Tee, Reis und Wasserfällen ist wie immer traumhaft. Eine etwas andere Kultur ist hier zu spüren, denn hier leben überwiegend Tamilen, also indisch stimmige Hindus, die auch im 18. Jhd als Arbeiter auf die Teeplantagen geschickt wurden. Auch heute übernehmen sie noch die meisten Tätigkeiten auf den Plantagen. Das Gelände ist noch etwas abgelegen, die Straßen schlecht, aber die Menschen sehr gastfreundlich. Mit einem Tourguide lässt sich hier ein abwechslungsreicher Tag verbringen.
    Im Rahmen unseres Programms werden uns klangvolle Tänze in schönen kunstvollen Kostümen vorgeführt und wir werden in dem Teebungalows des Teeplantagen-Managers zum Lunch empfangen. In einer Rede werden wir als erste Touristen der Region willkommen geheißen und werden sicherlich auch in Regionalnachrichten auftauchen. Auch die indische Botschafterin war da. Überall waren Medien und Presse und nen kurzes Interview mussten wir auch geben. Nur Schade, dass wir keinen blanken Schimmer haben, wo das ganze auftauchen wird 🫣 wir wissen nicht genau, wem wir die Hand geschüttelt haben und was eigentlich sonst so erzählt wurde. Hehehe. Aber wir haben so viel wie möglich versucht, "diplomatisch" den kulturellen Austausch zu fördern ;)
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