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- Day 5
- Wednesday, March 12, 2025
- ⛅ 29 °C
- Altitude: 233 m
NepalBārbāṅ Kholā27°52’22” N 84°37’36” E
12.3.25 Touri-Busfahrt nach Pokhara

In den ersten Reisetagen ruhe ich mich doch immer noch gerne im Touristischen Drumherum aus und so nehmen wir den Touristenbus nach Pokhara - immerhin liegen ca 8h unberechenbare Busfahrt auf wohl katastrophalen Straßen vor uns. Außerdem möchte ich Mama nicht total überfordern, obwohl sie bis hierher wirklich alles sehr gelassen nimmt. Das freut mich sehr. Dennoch möchte ich ihr natürlich eine schöne Zeit machen und überlege mir, welcher Standard dann angebracht ist.
Egal wie, mit unserem Bus haben wir auf jeden fall nichts falsch gemacht. Wir versinken in den großen Bussesseln (deutlich größer als bei uns, nur 3 Sitzplätze pro Reihe) und müssen leider feststellen, dass auch solche Sitze auf den Normkörper eines Mannes angepasst sind: die Rückenlehne drückt uns an den falschen Stellen und wir müssen uns ganz schön strecken, um aus dem Fenster zu schauen. Diese Einschränkungen lassen sich aber nur auf unsere Körpergröße und nicht auf den Touranbieter zurückführen. Der Busfahrer fährt außerordentlich human, obwohl der Untergrund und der wilde Straßenverkehr eine Herausforderung sind.
Ich frage mich, inwiefern die Straßen durch das Erdbeben 2015 in Mitleidenschaft gezogen wurden oder ob der Zustand einfach wirklich Gang und Gebe ist: kurze Aspahltflächen, dann wieder Schotterpisten mit Löchern, dann aprubtes Ende der Fahrbahn, dann Schlaglöcher vom Feinsten, dann nur noch eine halbe Fahrbahn. Achso und dabei ist der Gegenverkehr und der Verkehr vor und Hinter einem in 4 Reihen auf einer (meistens) 2 spurigen, manchmal auch nur 1 spurigen Straße nicht zu vergessen. Der Blick hinaus lohnt sich alle Male, denn die Straße schlängelt sich entlang der Berge und dem Fluss Trishuli entlang. Im wilden Gewässer sind ab und an Rafting-Boote auszumachen und kleine Hängebrücke führen zu den Mini-Ortschaften bzw Ländereien auf der anderen Flussseite. Es scheint hier noch Siedlungen zu geben, die nur zu Fuß erreichbar sind.
Eigentlich warten wir die ganze Zeit darauf, dass sich der Dunst der Großstadt langsam verzieht, je mehr Abstand wir zu ihr gewinnen. Doch das passiert leider nicht. Die dicke Smog-Glocke (schlechtester Air Quality Index, den es so geben kann) begleitet uns bis nach Pokhara. Auch hier erahnen wir nur die tollen Berge im Hintergrund. Trotz dessen ist das touristischen Städtchen eine gemütliche Variante Kathmandus. Viele Geschäfte zum Bummeln, eine Fußgängerpromenade am berühmten See und überhaupt hippe Restaurant. Auch mit Smoothie Bowls und allerlei westlichem schnick schnack. Auch Massagen gibt's hier. Da ist ja schon klar, was wir uns nach 8 Tagen Trekking gönnen ...
(Was gabs zu essen?
Gebratene Nudeln chinesischer Art (hier sehr typisch), Laphing (kalte gerollte Nudeln mit einer Füllung aus Hackfleisch und Yumm Yumm Nudeln), vegetarisches Choila (marinierte Soja Schnitzel und Kartoffeln mit Senf und anderen Gewürzen) sowie Tongba (ein auf fermentierter Hirse basierendes alkoholischen Getränk aus Tibet))Read more