Reisen ist seit jeher meine Leidenschaft. Eine weitere meiner Leidenschaften ist es, die mit nach Hause gebrachten Erinnerungen in Büchern und Filmen festzuhalten. Hier könnt ihr meine Reisen und Ausflüge mit mir gemeinsam erleben. Schönes Fernweh!
Message
  • Day14

    Tampa

    October 22, 2011 in the United States ⋅ ☀️ 20 °C

    St. Augustine - Manatee Spring Park - Tampa, 22.10.2011
    Samstag, 22.10.2011 - St. Augustine - Manatee Spring Park - Tampa

    Am heutigen Tag entdeckten wir ein neues Restaurant für uns, die italienische Restaurantkette Olive Gardens. Doch erstmal von vorn.
    Nach dem Auschecken aus unserem Motel ging die Fahrt Richtung Manatee Springs Park los. Wir tankten noch einmal. Die 55 $ Tankfüllung, die wir vorbestellten, passte geraaade so in den Tank.
    Dann fuhren wir und fuhren. Meilenweit geradeaus, vorüber an riesigen Farmen irgendwo im nirgendwo und erreichten irgendwann Manatee Springs. Ein Park, in welchem allerorts vor Schlangen und Aligatoren gewarnt wird. Wir haben weder das eine, noch das andere gesehen. Manatees haben wir leider jedoch auch nicht gesehen. Wir erfuhren, dass die hier überwintern, wenn der Golf von Mexiko ihnen etwas zu kalt wird.
    Das Wasser des Suwanee River war so dermaßen klar, das man wirklich Lust zum Baden bekommen konnte. Doch lieber nicht. Ich sage nur: Wasserschlangen.
    Frühstück fiel heute aus. Als uns irgendwo im Nirgendwo im Auto langsam der Hunger überkam, packte ich unsere leckeren Lakritzen aus, die wir so dahinschnabbelten. Gegen Mittag erreichten wir dann Gainsville. Kurz dahinter erstreckte sich eine Shopping- und Futtermeile. Ich entschied, dass wir in Olive Gardens gehen, was ich schon in der TV-Werbung sehr ansprechend fand. 
    WIr wurden nicht enttäuscht...
    Ich wählte eine Fruchtlimonade, einen Lambrusco, Bruscetta als Appetizer für uns beide und in der Hauptspeise ein mit Parmesan überbackenes Steak mit Mashed Potatoes und grünen Spargel. Karsten hatte in der Hauptspeise ein Toskana Steak mit gebratenen Kartoffelecken und Bell Pepers. Wow, wow, wowwwwww, war das lecker!!!
    Als wir bestellten, erfuhren wir, dass zur Hauptspeise noch eine Suppe oder ein Salat gehörte. Wir entschieden uns beide für den Salat. 
    Dann wurde serviert... Erst eine üppige Schüssel mit super leckeren frischen Salat mit extrem schmackhafter Vinegrait. Dazu Brotstangen, die leicht gesalzen und geölt waren. Kaum haben wir begonnen, unseren Salat zu essen, kam unser Apetizer. Ein ganzer Berg voll Brotscheiben und eine Schüssel voll Bruscettatomaten. Extrem lecker! Doch als Apetizer sehr, sehr viel. Dann kam die Hauptspeise noch dazu. Die toppte alles. Nicht gestern, sondern heute hatte ich das beste Steak in den USA!!!
    Leider schafften wir nach diesem überaus üppigen Mal keines der extrem verlockenden Desserts mehr...
    Dann erreichten wir erst Manatee Spring Park.
    Anschließend ging es wieder Meilenweit durch flache Gras- und Laubwaldlandschaft. Nur ganz selten mal ein Häuschen hier oder ein Auto da. Bis wir Tampa erreichten.
    Wir ließen uns gleich zu Bush Garden navigieren und checkten diesem gegenüber in das Days Inn ein. 
    Eigentlich hatten wir vor, heute abend im Motel einen Riuhigen zu machen, ein wenig im Pool zu planschen, ein Fläschchen Wein genießen, ein paar Chips knabbern. Doch es kam ein wenig anders, als geplant. 
    Nachdem wir unser Zimmer betraten und überprüften, stellten wir fest, dass das Motel doch bereits ein wenig in die Jahre gekommen ist. Die Steckdosen fallen halb aus dem Putz, die Klobrille ist auf dem Spülkasten abgestellt und die Putzfrau hat ihren Staublappen wohl schon vor einer ganzen Weile verlegt. 
    Ansonsten ist das Zimmer aber in Ordnung. Hier in Florida bin ich schon froh, wenn ich mein Zimmer nicht mit Eideksen oder sonstigem Getier teilen muss...
    Dann schauten wir uns den Pool an. In selbigen schwamm allerlei Krümelzeug, Blattwerk und sonstiger Unrat herum, womit ich noch hätte leben können. Doch das Wasser war sehr, sehr kalt. Wir entschieden also, dass wir dann doch lieber nach unmittelbar nebenan zu Olives Garden gehen und dort noch ein Weinchen trinken. Die Kellnerin bot uns gleich, ohne unser Vorhaben zu kennen einen süßen, spritzigen Rotwein an, der extremst lecker war. Eine Flasche bitte. Ich aß dazu ein Mozzarella-Parmesan-Käse-Fondue und Karsten Nudeln mit einer Käsesahnesauce. Davor gab es wieder die obligatorische Salatschüssel.
    Ich habe mein Fondue nicht geschafft. Karsten hat seine Portion brav aufgegessen.
    Dann ging es ins Motel, wo wir unseren Plan für morgen Abend, dann weiterzureisen, wieder über den Haufen warfen. Wir werden diese Insel, die nur über Honeymoon Island erreichbar ist, ausfallen lassen und morgen Nacht noch einmal hier schlafen, um dann nach Sarasota weiterzufahren. Doch morgen wollen wir erstmal sehen, was Bush Gardens zu bieten hat...
    3 Nachträge:
    In Testa auf Palm Beach bekam ich zum Fisch meine Zitrone in einem Säckchen eingepackt. Total niedlich. Ich wollte sie natürlich sofort auspacken und fuppelte am Strickchen, bis Karsten mich darauf hinwies, das das nicht ausgepackt wird, weil das Säckchen doch die Kerne auffängt. Schlauer Junge...
    Heute Mittag für meinen Lambrusco musste ich übrigens wieder meine ID vorzeigen, um zu beweisen, dass ich schon 21 Jahre alt bin. :-)
    Heute Abend im Restaurant wurde Karsten von der Kellnerin für seinen superguten Geruch gelobt. Karsten verstand es falsch und meinte: „Ja, total nach Käse.“ *lach*
    Read more

  • Day13

    St. Augustine

    October 21, 2011 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    St. Augustine, 21.10.2011
    Freitag, 21.10.2011 - St. Augustine

    !!! Überschrift in Schriftart Broken Ghost !!!

    Nachdem wir gestern feststellten, dass dieses St. Augustine eine ganze Menge zu bieten hat, haben wir uns dafür entschieden, einen Tag länger zu bleiben.
    Frühstück hatten wir heute in Bunnys Bakery. Karsten wagte sich an Grits und ich hatte 2 Stück Kuchen. Da mein Hals eine Verkühlung abbekommen hat, habe ich einen schwarzen Tee trinken wollen. Bekommen habe ich einen Chai, Tee mit Gewürzen und MILCH. Erstaunlicherweise hat der mir geschmeckt, bis ich Karsten sein Essen sah. Ich musste mir das Würgen ganz dolle unterdrücken. Mein Kuchen schmeckte mir plötzlich nicht mehr und erst recht nicht mein Chai.
    Dann ging es mit dem Red Trolley auf Stadtrundfahrt und anschließend auf einen Fuß- und Fotomarsch durch diese wundervolle Museumsstadt.
    Abendessen hatten wir in einem ganz besonderen Restaurant. Ein echter Geheimtipp, das beste Steakt, welches ich jemals in den USA hatte! Und der Peach Sangria war auch superlecker!!!
    Ab 20.00 Uhr ging es dann noch auf eine Ghost-Tour, die ich zumindest sehr interessant fand.
    Nach der Ghost-Tour hatten wir noch einen Sangria bzw. Karsten einen Rotwein in einer niedlichen kleinen Taverne. Dann ging es schnurstracks ins Bett.
    Read more

  • Day12

    Daytona

    October 20, 2011 in the United States ⋅ ☀️ 16 °C

    Orlando - Daytona - St. Augustine, 20.10.2011
    Donnerstag, 20.10.2011 - Orlando - Daytona - St. Augustine

    Nach einem leckeren Frühstück bei Dennis verließen wir heute Orlando, weiter in Richtung Norden. 
    Unseren ersten Stopp heute hatten wir am World‘s most famous Beach Daytona. Wir kamen hier zunächst an der Autorennstrecke vorbei, hatten eine Doughnut in einem ausschließlich hierfür angelegten Restaurant, nur weil ich mal in die Restrooms musste. Dann aber ging es an den Strand. Dieser ist wirklich spektakulär. Weit und breit weißer, feiner Sand. Ins Wasser geht es langsam hinab. Dennoch toben hier gar nicht so kleine Wellen. 
    Dann taten wir das, was nur in Daytona möglich ist. Für 5 $ Eintritt fuhren wir 4 Milen mit unserem Auto am Strand entlang. 10 mi/h. Man kann hier den ganzen Tag mit dem Auto am Strand bleiben.
    Als wir Daytona in Richtung Norden verließen, wurde die Gegend richtig gemütlich. Tollen Villen säumten den Straßenrand mit interessant gestalteten Briefkästen. 
    Unterwegs kamen wir an einem Statepark vorbei, wo wir wegen der wundervollen Natur einmal kurz stoppten.
    Dann erreichten wir St. Augustine, ein wahrhafter Juwel Floridas. Eine alte Stadt, die an spanische Vergangenheit erinnert.
    Wie geplant aßen wir im Columbia Restaurant. Super lecker, nicht ganz billig.
    Bevor wir ins Restaurant gingen, habe ich meinen neu erworbenen Fön, einen echten amerikanischen ausprobiert und war begeistert.
    Read more

  • Day11

    Orlando

    October 19, 2011 in the United States ⋅ ⛅ 27 °C

    Orlando, 19.10.2011
    Heute hatten wir den Wecker mal erst auf 8 Uhr gestellt. Dennoch wollten wir nicht gleich aufstehen. 
    Als wir uns dann doch dafür entschieden, war zunächst bei Karsten, dann bei mir der Schock groß. Karsten hatte gestern Abend zwar seine Wäsche gewaschen, nicht aber daran gedacht, dass die Akkus der Videokamera noch geladen werden müssen. Ich schloss selbige dann schnellstens noch an.
    Sodann schrieb ich das Urlaubstagebuch weiter. Mein Akku vom MacBook schaltete schließlich auf rot, da fast leer. Als ich ihn dann über den Adapterstecker anschließen wollte, funktionierte das nicht. Der Stecker passte nicht in den Adapter. Natürlich begannen wir wieder zu streiten. Wie eigentlich immer. Karsten meinte, dass er ja die Stege abschnedein wollte, ich das aber nicht zuließ. Stimmt so weit. Doch hatte ich was dagegen, weil ich dachte, er macht an der Elektrik was kaputt, und dann funktioniert gar nichts mehr. Das sagte ich ihm auch. Doch anstatt er mir mal zeigt, was er eigentlich vor hatte, ließ er die Stege dran. Selbige waren es nun, die meinen Stecker nicht in den Adapter ließen. Hier zeigte er mir selbiges innerhalb weniger Sekunden. Leider sah er nicht ein, dass er mir das auch in Deutschland in ebenso wenigen Sekunden hätte zeigen können. Sturkopf eben! Hier musste er sich also dann hinsetzen, und per Taschenmesser die Stege abschneiden. Keine Ahnung, warum wir uns nicht normal verständigen können...
    Nach einem leckeren Frühstück bei IHPO, einer Restaurantkette, welche ziemlich stark mit Dennys vergleichbar ist und einen kurzen Schlumper durch Wallgreens, wo ich nach einem Fön ausschau hielt und auch prompt fündig wurde, liefen wir, Karsten seinem Plan entsprechend Richtung Believe it or not. Klar hatte er recht, dass es besser ist, das Auto stehen zu lassen, weil wir sonst sicher keinen Parkplatz finden. An seine 1,3 Milen, die unser Ziel lediglich entfernt sein sollte glaubte ich jedoch nicht. Und tatsächlich liefen wir und liefen wir. Bestimmt 5 Milen, ehe wir am Ziel waren. In Anbetracht unseres Vorhabens für diese Nacht, nervte mich das natürlich sehr...
    Wir kamen an wunderschönen Anlagen vorbei, einer Pirateninsel, einem Dinopark, welche sich alle als total niedliche Minigolfanlagen herausstellten, wo selbst ich einmal probiert hätte.
    Irgendwann kamen wir dann am halb versunkenen Haus von Believe it or not an, wo wir nur von außen ein paar Fotos machten. Innen erkannten wir gleich, dass es wohl das gleiche ist, wie in San Francisco. 
    Wir liefen weiter zum Umgekehrten Haus, in welches wir rein gingen. Wow! Das war ein Spaß!!! Laufen durch eine Röhre, aus der ich wegen Orientierungsverlusts erstmal wieder raus musste, liegen auf einem Nagelbett, Klettern in einem Hochseilgarten und schließlich ein 4D Kino (rasante Fahrt durch eine Mine).
    Danach liefen wir noch durch eine recht verlassene Outdoormall, um schließlich unseren Rückweg anzutreten.
    Nach bestimmt 3 Milen entschied sich Karsten dann dafür, per Bus zurück zu fahren. Danke sehr!!!
    Im Motel ruhten wir uns kurz aus, um schließlich zu den Universal Horror Nights aufzubrechen. 
    Nach einem üppigen Abendessen auf dem City Walk, natüüüürlich bei Panda Express, ging es ins Vergnügen. Ich konnte meinen Teller nicht ab essen. So aufgeregt war ich. Gerade mal so, dass ich mein Orange Chicken runtergedrückt habe...
    Kaum waren wir im Park, versperrten uns unter dem düster werdenden Himmel und zwischen schauderiger Musik überall heruamlaufende Männer mit heulenden Kreissägen den Weg. Sie kamen auf einen zu, liefen hinter einem her und ließen ihre Sägen aufheulen. Furchtbar!!! Ich hätte mich am liebsten in einer dunklen Ecke versteckt. Es wäre nur schade um die 81 $ gewesen...
    O.K. ich wollte Halloween, ich bekomme Halloween. ...und das vom feinsten.
    Wir liefen durch verschiedene Hounted Houses. Alle dunkel, laut, ganz furchtbar, mit vielen herumlaufenden Gestalten besetzt, die einen diabolischen Spaß daran hatten, uns in Angst und Schrecken zu versetzen. Im ersten Haus wurde mir kotzübel. Doch ich hielt durch. Im 2. Haus, war mir immer noch schlecht, aber nicht mehr ganz so schlimm. Ab dem dritten Haus war ich auf Karsten seine schützende Hand nicht mehr angewiesen. Mein Herz raste zwar wie wild, aber ich hatte einen riesigen Spaß!!!
    Irgendwann nachts gegen 2 fielen wir in unsere Betten. 
    Unsere Füße dankten uns dafür ohne Ende.
    Ein wahnsinnsschöner Tag ging nun zu Ende. Scarry!!!
    Read more

  • Day10

    Orlando

    October 18, 2011 in the United States ⋅ ☁️ 24 °C

    Orlando (Epcot), 18.10.2011
    Dienstag, 18.10.2011 - Orlando (Epcot)

    Unseren ursprünglichen Plan für heute haben wir wieder über den Haufen geworfen und den Epcot - Park von Disney World besucht. 
    Ich hätte erwartet, dass man den riesigen Golfball bereits von weither sieht. Doch da habe ich mich geirrt. Florida ist eben ein wenig anders als California. Erst, als wir fast direkt am Eingang standen, allerdings bereits auf dem Parkplatz in unsere Lücke geleitet waren, sah ich ihn, diesen Golfball am Eingang des Epcot Parks.
    Wir entschieden uns nach dem Reinfall gestern gegen einen Express Pass. Leider. Hier in diesem Park hätte es sich extrem gelohnt. Wir mussten uns ganz schön beeilen, um wenigstens das allerwichtigste zu schaffen. 
    Der Park ist großartig. Super toll!!! 
    In der großen Kugel fährt man durch die Vergangenheit - Urzeit bis in die Gegenwart. Auf dem Weg wird einem die Entwicklung der Kommunikation wundervoll dargestellt. Von keinen Menschen bis hin zur Entwicklung der Sprache, der Schrift, des Buchdrucks, Telefon, Radio, Fernsehen. Und dann wurde eine individuell geschnittene Geschichte über unsere Zukunft aufgestellt. Genial gemacht.
    Dann ging es rechts herum im Park. Dort wurde in einem Gebiet die Erde zu Land zu Luft und in der See dargestellt, jedes einzele in einem riesigen Komplex. Alles bassierend auf den Disneyfiguren extrem kindgerecht gestaltet. 
    Wir entschieden uns dafür, dass wir nun ersteinmal die Länderpavillons ansehen, da ich die unbedingt sehen wollten. Nur falls wir danach noch Zeit haben würden, wollten wir auch im vorderen Bereich von Epcot noch die restlichen Stationen mich wenigstens einer Achterbahn besuchen. Doch das schafften wir nicht.
    In den frühen Abendstunden begann es zu regnen. Genau, als wir am Deutschen Pavillon waren... Stärker und Stärker. Entgegen unserem ursprünglichen Plan in verschiedenen Bereichen Kleinigkeiten zu essen und zu trinken blieben wir dann im Bereich Mexiko, wo wir in einem überdachten Restaurant lange auf unsere Plätze warteten, während wir uns noch in einem überachten Park umschauen konnten. Dann aßen wir unser Abendbrot. Ich trank dazu eine Margaritta und dann ein Jealapenio Margaritta, auf Empfehlung des nicht für uns zuständigen Kellners. Das war eine sehr interessante Empfehlung!!!
    Am Abend, als wir im Motel zurück waren, waren wir beide so müde, dass wir un unsere Betten fielen und tief und fest einschliefen.
    Der erste Teil des Epcot - Parks ist mehr für kleine Kinder ca. bis 4. Klasse sehr, sehr schön und lehrreich. Doch auch für uns Erwachsene war es interessant, dies anzusehen.
    Hinten, im Länderbereich hätte ich mich in jedem Land wenigstens einen ganzen Tag aufhalten können. Von wegen Pavillons... Die haben von jedem vorhandenen Land jeweils einen ganzen kleinen Park aufgebaut. Jedes Land wurde bereits durch kleine landestypische Stände mit Getränken und Snacks eingeleitet. Dann kam ein großes landestypisches Gebäude oder ein Tor oder ein Marktplatz. In jedem Bereich war ein landestypisches Restaurant und in den Geschäften gab es immer landestypische Ware zu kaufen. In England z.B. Tee und Gebäck, in Paris Parfum, Taschen und Make - up.
    Der Epcot-Park ist auf jeden Fall für jeden sehr zu empfehlen. 
    Das Feuerwerk am Abend ist auch ein Spektakel der besonderen Art!
    Read more

  • Day9

    Orlando

    October 17, 2011 in the United States ⋅ ☀️ 26 °C

    Orlando (Island of Adventure), 17.10.2011
    Montag, 17.10.2011 - Orlando (Island of Adventure)

    Für heute stand der 1. Freizeitpark in Orlando auf dem Programm. Island of Adventure, welcher zu den Universal Studios gehört. Wir bezahlten zunächst wieder unsere 15 $ für‘s Parken und dann einen fetten Eintritt in den Park von 85 $ plus 42,99 $ für den Express Pass. Und das pro Person! Eines gleich vornweg: den Express Pass kann man hier in Island of Adventure sich ruhigen Gewissens sparen!!!
    Das Parken klappte wieder tadellos. Die Superweiser geleiteten uns durchs Parkhaus und wiesen uns unseren Parkplatz zu. Da jeder sich hier an die Anweisungen hält, geht alles ganz ruhig ab. Nichts von der deutschen Hektik ist hier zu spüren. Das ist sowas von entspannend!
    Dann ging es über die bekannten Rollschienen in den Park, wo wir o.g. hohen Eintritt zahlten. 
    Unser erstes Ziel im Park war die versunkene Welt. Dabei ging es durch eine Höhle, geführt von einem als solches verkleideten Rancher. Seine Schauspielkünste ließen mächtig zu wünschen übrig! Dennoch die Show hier drin, Zeuss gegen das Böse war sehr gut. Wasser, Feuer, auf Wasserfälle projezierter Film. Besonders beeindruckend war die Röhre, durch die wir gingen, an deren Innenwand das Wasser herumschleuderte. 
    Dann ging es weiter an Sindbad vorbei, in Harry Potter seine Welt. Die haben sie perfekt aufgebaut. Der Bahnhof, die Winkelgasse mit all ihren verrückten Läden und schließlich das riesige Hogwards. In Hogward war es traumhaft perfekt schön. Man fühlte sich wie im Film. Der Ride hier drin war ein Simulator. Die LIIIIIEEEEBE ich ja so dermaßen! Dieser hier war ganz schön heftig. Wir mussten umso anschnallen, wie auf Loopinachterbahnen. Das war auch gut so. Wir wurden fast auf den Kopf gedreht und über eine Schraube zurück in die Senkrechte. Die Sitze, auf denen man wirklich hoch und runter flog waren sehr kompforttabel. Da hier unser teurer Express Pass nicht galt, waren wir nicht böse darum, dass kurz vor Ende unserer Fahrt selbige durch ein technisches Problem unterbrochen war. Wir hingen also etwa 5 - 10 Minuten in der Luft und warteten, dass unser Quiditsch weiter geht. Nachdem unsere Fahrt abgeschlossen war, kam das, was für die Amis üblich ist. Wenn nicht alles perfekt war, darfst Du noch mal. Und wir durften die Fahrt sofort, ohne wieder 75 Minuten anzustehen noch einmal durchleben. Danach reichte es Karsten erst mal, da ihm irgendwie schlecht geworden ist. Er entschied sich aber für die „kleine“ Achterbahn von Harry Potter, die gleich zu fahren. Ich dachte: „Na, wenn Du das willst, kannst Du das haben“. Wir stiegen auf und fuhren steil nach oben. Karsten freute sich noch. Doch dann ging es abwärts und Karsten rief nur „Ach Du Scheiße, Ach Du Scheiße.“ Hihi, er hatte recht. Aber kurz darauf war die Fahrt schon durch, und ihm war noch übler. 
    Wir entschieden, erstmal etwas zu uns zu nehmen. Karsten wählte Wasser und ich Butterbier. Das hier ist offenbar der reinste Bierurlaub für mich. Ich trank heute nämlöich den lieben langen Tag lang Butterbier.
    Nachdem wir uns nach Stunden von Harrrys Welt lösen wollten, besuchten wir kurz Jurrassic Park, der hier eher für die Kleinen was bot und schließlich die Show Sindbads 8. Abenteuer. Die war total kitschig und albern gemacht. Schade um die Zeit. 
    Zum Abschluss ging es noch einmal durch Hogwards und Harry‘s Welt. 
    Anschließend gingen wir auf dem City Walk noch schon Cocktails schlürfen und lecker Abendbrot zu essen. 
    Meinen Tag wurde die Krone aufgesetzt, als der Kellern mir keinen Cocktail geben wollte, bevor er nicht meinen Ausweis sah. Karsten war verdutzt. Und mir ging das Grinsen nicht mehr aus dem gesicht. Ich fragte ihn, ob ich wirklich so jung aussehe, dass er meinen Ausweis braucht. Er meinte sehr freundlichGesetz ist Gesetz und Alkohol gibt es erst ab 21. Immer noch grinsend gab ich ihm meinen Ausweis. EIn kleines ups, schluck und breites Grinsen quittierte mir, dass er sich in meinem Alter tatsächlich total vertan hatte. 
    Abends um 11 fielen wir dann völlig geschafft vom Tag in unsere Betten. In unserem sauberen Motel 6 ;-)
    Nachtrag: Nachdem wir beim Butterbier ewig anstanden, waren wir endlich an der Reihe, bekamen, was wir bestellten und an Stelle das wir bezahlen mussten, bekamen wir -versehentlich - noch 15 $ raus. Ich würde sagen, ich bleibe heute bei Butterbier.
    Read more

  • Day8

    Orlando

    October 16, 2011 in the United States ⋅ ☀️ 25 °C

    Titusville - Orlando (City Walk), 16.10.2011
    Sonntag, 16.10.2011 - Titusville - Orlando (City Walk)

    Irgendwann in der Nacht haben wir uns an den Gestank in unserem Zimmer gewöhnt. Dennoch waren wir froh, als wir das so wohl klingende Riverside Inn verlassen konnten. Auf der etwas längeren Suche nach einem Restaurant für unser Frühstück haben wir dann die Beagel World gefunden. Ein kleines, wohl von zwei jungen Frauen betriebenes in die Jahre gekommenes Restaurant. DIe beiden jungen Frauen, die hier bedienten waren sehr freundlich und standen offenbar hinter ihrem Job. 
    Ich wählte einen Garlic-Beagel mit Chicken Breast, Pepper Jack, Mustard, Vegtibal and an Strawberrysmoothie. Karsten wählte ein Roastbeefsandwich und einen Kaffee. Beagel und Sandwich waren sehr üppig belegt und sehr schmackhaft.
    Dann fuhren wir in die 3805 Dairy Road zu Hanna und Ralph. Kurz nachdem ich geklingelt habe, öffnete Hanna die Tür und schaute mich erstaunt an. Ich konnte ihrem Blick nicht entnehmen, ob sie mich erkannte und nicht wollte, dass wir nun hier stehen , oder ob sie nicht wusste, wer ich bin. Ich stellte mich vor und ein Lächeln ergriff Hanna ihr Gesicht. Wir begrüßten uns mit einer Umarmung. Hanna meinte mehrfach, dass sie mich zwar auf dem Bild im Internet bereits gesehen habe. Doch erkannt habe sie mich nicht. 
    Hanna bat uns herein. In der Stube saß Ralph in seinem Sessel. Ich stellte mich auch ihm vor. Er verstand erst nicht, erkannte mich dann aber. Wir blieben 3 Stunden hier. Hanna redete und redete und redete. Ralph redete auch gelegentlich kurze Sätze. Kurze Sätze nicht, weil seine Schlaganfall ihm nicht mehr erlaubten, sondern weil Hanna die ganze Zeit redete. 
    Als gegen Mittag dann der Sohn von Hanna und Ralph mit Frau und Kind aus Tampa kamen, fuhren wir weiter nach Orlando. Hanna bat uns noch mehrfach, dass wir jederzeit gern wieder reinschauen können. Die beste Zeit sei immer am späteren Nachmittag.
    Bis nach Orlando ging es sehr schnell. Um so zögerlicher ging es in Orlando.
    Ursprünglich war für heute Sea World geplant. Da Karsten nicht so die richtige Meinung zu Sea World hatte und wir ja zu Ostern bereits im Loro Park waren, entschieden wir uns zu Gunsten von Hanna und Ralph auf Sea World zu verzichten. Wir wollten nur noch Aquatika, Island of Adventures und ... besuchen. Wir steuerten erst einmal auf Sea World zu, um von hier aus alle anderen Parks zu besuchen. Unser Navi führte uns auch nach Sea World und behauptete unmittelbar vor einem riesigen Hilton Hotel, welches unbestritten zu Sea World gehörte, dass wir unser Ziel erreicht hätten. Hat sich Hilton gut eingekauft bei Garmin... Wir bogen um und fuhren erstmal nach Straßenschildern. Schnell fanden wir den Eingang zu Sea World. Bereits auf der Auffahrt ahnte ich, dass wir unmittelbar auf den Eingang zusteuerten und nicht umdrehen können. Und da war er, der kostenpflichtige Eingang zum Parkplatz von Sea World. Wir zahlten 15 $ und fuhren. Karsten seine ständige Genervtheit regte mich so sehr auf, dass ich irgendwann nur noch auf stur schaltete. Ich wäre am liebsten ausgestiegen, um mein eigenes Ding zu machen und ihn seines machen zu lassen.
    Nach einigem Hin und Her, was wir nun tun wollen, verließen wir den Parkplatz wieder. Mit der Dame, bei welcher wir eben unsere 15 $ zahlten, diskutierte ich, bis wir unser Geld zurück erhielten.
    Wir entschlossen uns schließlich, heute nur den City Walk von Disney Land und Universal Studios zu besuchen und mal intensiv zu genießen. 
    Nachdem wir in einem unmittelbar zum City Walk liegendes Motel 6 eingecheckt hatten für 141 $ für 3 Nächte (!), endlich wieder einer sauberen und nicht stinkenden Unterkunft, fuhren wir rüber zum City Walk. 
    Dort fanden wir heraus, dass die eine riesige Halloween Party jede Nacht in dieser Zeit veranstalteten, welche wir morgen besuchen wollen. Ich habe bereits jetzt die Flatter!!!
    Abends im MOtel habe ich, trotz noch immer fehlenden Föhn geduschet und meine Haare gewaschen. Morgen kann ich endlich mal wieder als Mensch in den Tag starten. Mal sehen, was er bringt. In den Nachrichten kündigen sie ja für die nächsten Tage Regen und einen tropischen Sturm an. Ich hoffe, dass beides, insbesondere letzteres uns verschont.
    Read more

  • Day7

    Titusville

    October 15, 2011 in the United States ⋅ ⛅ 26 °C

    Marrit Isand - Kenedy Space - Titusville, 15.10.2011
    Auf unserer Fahrt heute früh, hinab von Marritt Island kamen wir vorbei an Ron John‘s Serve Shop und einer herrlich bunten Touristischen Gegend... Na ja, zu spät! 
    Das Kenedy Space Center war sehr interessant.
    Abends fuhren wir noch nach Titusville, wo wir Hana ihr Haus fanden. Es war schon dunkel und Zeit, eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Wir fuhren die Straße auf und ab, bis wir uns für ein Haus entschieden, vor welchem einige Autos standen und in dem Lichter brannten. 79 $ + Tax im Riverside Inn. Ich dachte, es ginge nicht schlimmer, doch, ich habe mich geirrt. Hier stinkt es wie in einem Aschenbecher. Die ursprüngliche Farbe des Teppichs kann man nur noch erahnen. Der Putz fällt von den Wänden und aus dem Wasserhahn kommt erst spritzende Luft, dann braunes Wasser und irgendwann doch Wasser, mit dem ich mir nun, wenn auch widerwillig die Zähne putze. Ich hatte überlegt, noch nach Orlando durchzufahren, doch Karsten war nicht so sehr dafür. Ich hoffe auf eine Nacht, in welcher ich schlafen kann...
    Read more

  • Day6

    Merritt Island

    October 14, 2011 in the United States ⋅ ☀️ 26 °C

    Silke's Welt - Palm Beach - Merritt Island, 14.10.2011
    Freitag, 14.10.2011 - Palm Beach - Merritt Island

    Palm Beach zu verlassen, fiel uns sehr schwer. Eine wunderbare Gegend, traumhafter Strand, eine Innenstadt, die zum Verweilen einlädt und Häuser, Villen bis hin zu Schlössern hinter Zäunen, Hecken und Riesenwällen, die ich gern jedes einzelne durchstreifen würde. Ich hätte mich hier dumm und dusselig fotografieren können, und Karsten hatte es ganz offensichtlich auch nicht wirklich eilig, hier wegzukommen.
    Als wir eine letzte Runde auf Palm Beach durch eines der Villenviertel drehten, kamen wir in eine Baustelle, weswegen wir nicht gerade aus durch fahren konnten. Wir fuhren also von der Hauptstraße ab, um über die übernächste Nebenstraße wieder auf selbige zurück zu gelangen. Die Hecken hier waren ganz besonders hoch und die Schlösser besonders üppig. Karsten bog also in eine Straße ein und trat kurz darauf kräftig auf die Bremse. Er hatte den gleichen Gedanken, wie ich. Wir beide dachte, dass Karsten versehentlich nicht in eine öffentliche Straße, sondern auf ein Privatgrundstück eingebogen sei. Doch war er nicht. Dieser Irrtum ist auch ganz einfach zu erklären: die Hecken sind so hoch wie bei uns das ganze Wohnhaus, und die Einfahrten breiter als die öffentlichen Straßen. Da kann man schon mal einen Schreck bekommen...
    Wir fuhren dann weiter in Richtung Norden. Unterwegs kehrten wir, ungeplant noch in einen auf unserem Weg liegenden State Park ein. Aufmerksam wurden wir auf diesen, wegen den riesigen Wasserflächen links und rechts der Straße und Den wunderschön gewachsenen Mangroven. 
    Über eine Lange Holzbrücke gelangten wir in den eigentlichen Park. Über einen Pfand wurden wir durch das ursprüngliche Florida, einen wahrhaften Dschungel geführt. Spinnen begegneten uns hier wieder zu Hauf, aber nicht ganz so viele wie gestern.
    Geier konnten wir aus nächster nähe betrachten und vor allem Fotografieren.
    Dann ging es weiter. Auf Merritt Island entschieden wir uns zum übernachten. Karsten seine Motel-Wahl fiel auf ein flaches, dunkelrosafarbenes Gebäude, welches er als niedlich einstufte. Mit niedlich gab ich ihm auf jeden Fall recht. Doch hatte ich im Übrigen bei diesem Haus ein eigenartiges Gefühl. Na, das kann ja täuschen, dachte ich, und wir checkten ein.
    An der Rezeption war niemand. Nachdem ich einen Klingelknopf zum herbeirufen der Empfangsdame fand, drückte ich diesen selbstverständlich. Doch weder hörte ich ein Signal, noch kam irgendwer. 
    Irgendwann später kam eine nette ältere Frau, ganz erstaunt, dass wir uns in ihre Lobby verlaufen haben. Sie bot uns 3 verschiedene Zimmerkategorien an, von welchen wir die Oceanside wählten. Zwei eigenartig ausgelassen gelaunte Männer erschienen ebenfalls in der Lobby. Offenbar Gäste dieses Hauses, von welchem der euphorischere ein Gespräch mit uns anfing, zunächst über meine Kamera, später über die Herkunft seiner Mutter, welche er mit Frankfurt angab. Gibt es hier denn nur Deutsche???
    Im Zimmer mit der Nummer 8 angekommen, musste ich erst einmal fotografieren, Es war schon recht speziell diesesAmbiente, erinnerte mich so ein wenig an Flipper. Nur der Geruch, der war eigenartig. Irgendwie nach Marihuana oder Mottenschutz oder eine Mischung aus beidem. Das Zimmer war sauber, obwohl es dennoch ein eigenartiges Gefühl vermittelte.
    Als wir eingecheckt hatten, war es bereits dunkel. Da die Gegend sicher erschien, gingen wir zu Fuß noch einmal los, um etwas gemütliches zu Abend zu essen. Ich wollte bloß keine Deutschen mehr sehen... 
    Irgendwie war alles, was vorher so bunt und belebt wirkte jetzt so dunkel und so leer. Dort vorn an der Ecke war ein Restaurant namens „Heidelberg“ ich wollte alles, nur das nicht!!! Wir gingen weiter und hatten beide plötzlich das Gefühl, vor einem Puff gelandet zu sein. Dieses Gefühl wurde sicher nicht zuletzt wegen der zwei roten Lichter an dem Gebäude hervorgerufen. Wir kehrten um und landeten schließlich doch in Heidi‘s Heidelberg. Das stinkte mich ganz schön an. Doch war es das einzige, wo wir hier in dieser Gegend noch etwas zu essen bekamen. Ein Blick in die Speisekarte, ließ mich fast verzweifeln. Deutsch, deutscher am deutschesten. Ich konnte es nicht fassen, als am Nebentisch Rotkraut, Klöße und Entenkeule serviert wurden, die den typischen Geruch von deutscher Hausmannskost verbreiteten. Es roch wirklich super lecker. Doch wir sind hier in Florida... Bitte!
    Ich bestellte schließlich gebackenen Brie mit Früchten und Karsten eine Kürbissuppe. Beide nahmen wir einen Drink. Karsten einen Apple Martini und ich einen Cocoa Martini. In beiden Martinis war kein Martini drin, sondern Vodka. Dies verheimlichte die Getränkekarte auch nicht. Diese war übrigens ausschließlich bestückt mit Martinis, in denen kein Martini war. Ich hatte dann einen, dessen Name irgendwie wie Gebutterte Nippel klang. Da war Kahula drin. Sehr lecker.
    Heidi, eine alte Bayerin, deren Gesichtsausdruck recht verbissen wirkte, und die zwar versuchte, die amerikanische Freundlichkeit aufzusetzen, wenn sich ihre Blicke mit jenen der Gäste kreuzten, war mir überaus unsympatisch. Nicht nur, weil sie uns gleich als Deutsche identifizierte: „Könnst ruhig deutsch mit mir red‘n.“ rollte sie in ihrem gebliebenen urbayrisch. Ich will aber nicht deutsch reden. Ich will mein englisch improven!!! 
    Na ja, vor den Gästen machte sie ihren Kellner, der wohl ihr Sohn oder Enkel war nieder und schaute verbittert in die Nacht.
    Im Motel dann fand Karsten neben seinem Bett eine kleine Eidekse. Damit war die Nacht für mich gelaufen. Ich bestand darauf, dass das Licht die ganze Nacht über an blieb. Dies führte natürlich dazu, dass ich dauernd aufwachte, weil ich dachte, dass es schon hell sei...
    Als ich dann meinen Kopf zum Schlafen unter die Decke stecken wollte, war da dieser eigentümliche Geruch, der ein Verweilen nicht erlaubte.
    Zum Glück war diese kleine Eideckse die einzige in unserem Zimmer. 
    Nach einer fast schlaflosen Nacht wurden wir jedoch am nächsten morgen von einem wunderbaren Sonnenaufgang unmittelbar am Strand entschädigt.

    Meine Welt. Doch leider wird das wohl für immer ein Traum bleiben, denn das, was ich hierfür an Geld zu wenig habe, habe ich an Pfunden zu viel...
    Read more

  • Day5

    Palm Beach

    October 13, 2011 in the United States ⋅ ⛅ 29 °C

    Im Netz der Monsterspinnen - Fort Lauterdale - Huge Taylor Birch State Park - Palm Beach,13.10.2011
    Donnerstag, 13.10.2011 - Fort Lauterdale - Huge Taylor Birch State Park - Palm Beach

    Heute verzehrten wir zum zum Frühstück unser gestern erworbenes Hummus, die Brötchen und die Milch. Alles war ein suuuuper Genuss. Die Milch, übrigens von Delight, würde ich immer und immer wieder kaufen!
    Das Frühstück verzehrten wir auf dem Gelände unseres Motels, direkt vor unserer Haustür. Die Sonne schien bereits so heiß, dass selbst ich mich in den Schatten verzog. Alle Achtung!!!
    Dann ging es los. Zunächst noch einmal ein Stück zurück in den Süden, rein nach Fort Lauterdale in den Huge Taylor Birch State Park. 
    Wir fanden es beide bemerkenswert, wie freundlich hier alle Leute waren. Durch den Park führt ein Hauptweg, der ca 2 Milen misst. Von diesem ab gehen so einige Pfade, einer gruseliger, als der nächste, aber dazu später.
    Auf dem Hauptweg trifft man natürlich andere Besucher des Parks, Sportbegeisterte Jogger, Radler, Skater, Rancher und Wanderer wie uns. Alle, aber auch wirklich alle dieser Leute grüßen einander und haben zumeist sogar so noch ein paar freundliche Worte zu sagen. Ein Small Talk hier und ein paar Tipps da. Kaum sahen die Leute meine große Kamera, gaben sie uns ohnehin Tipps, was wir unbedingt besichtigen müssen. Erd Turtels hier, den größten Bienenstock Amerikas da und ein schlafender Racoon. 
    Wir gingen also den Hauptpfad entlang, von dem aus wir außer einige großartige Schmetterlinge und ein paar Squirls nur viele grüne Pflanzen, Bäume, Büsche und Palmen sahen. Dann sahen wir einen Pfad, der vom Hauptweg ab ging. Natürlich nahmen wir den, in der Hoffnung, Mangroven im Wasser stehen zu sehen oder oben bereits erwähnten Bienenstock. Doch es kam anders, gaaaanz anders.
    Wir verließen also unseren schönen, großen, sicheren, betonierten Weg, um auf dem schmalen Trampelpfad unter flachen Baumkronen und an üppigen Büschen vorüber die Objekte unserer Begierde zu finden. Doch dann erfasste mich das pure Grauen. Ein Spinne! Quatsch ein Monster von Spinne in einem riesigen Netz machte es sich mitten über unserem Pfad gemütlich. Sie saß ganz ruhig in ihrem Netz und wartete gewiss nur darauf, dass ich unter selbigen durch gehe, um sich dann auf mich fallen zu lassen. Ich kämpfte mit mir. Doch in Gedanken an meine Ziele überwand ich mich und schlüpfte unter dem Netz durch, nur um vor dem nächsten Netz zu landen, in welcher ein noch viel, viel größeres Spinnenmonster prangte... Und so ging es immer weiter. Das Schlimmste war, dass die Spinnen nicht alle in einer Höhe gebaut hatten. Die einen hingen höher, um sich auf die Wanderer plumsen zu lassen, die anderen niedriger, um dem unvorsichtigen Wanderer mitten im Gesicht zu landen, wenn er einfach gerade aus lief. Nicht nur, dass ich im Hinblick auf die überall lauernden Spinnen nicht wusste, wohin ich meine Augen focusieren sollte, raschelte es unaufhörlich im Gebüsch und Pfiff ganz eigenartig in den Bäumen. Was um meine Füße kreuchte und Fleuchte beachtete ich gar nicht mehr, was schon ziemlich viel für mich bedeutete, nur um keine Spinne abzubekommen.
    Irgendwann, nach einer Ewigkeit, kamen wir aus dem Pfad des Grauens wieder hinaus und trafen auf eine nette Familie. Die Mutter, der ich vom Spinnenabenteuer berichtete, erzählte mir, dass sie auf diesem Pfad eine Schlage gesehen habe. Nur gut, dass ich das erst hinterher erfuhr...
    Diese Spinnen waren überall im Park. Und ehrlich? Man gewöhnte sich daran. Klar passte ich weiterhin intensiv auf, in keines der Netze zu rennen. Doch schüttelte mich der Anblick dieser Tiere nicht mehr so sehr.
    Da wir auf unserem ersten Rundgang den Bienenstock nicht fanden, fragte ich noch einmal nach, wo er sich befände. Mit Hilfe der uns überreichten Skizze fanden wir selbigen, natürlich wieder in einem dieser Horrorpfade, diesmal mit weniger spinnen, aber mehr Geraschel im Gestrüpp...
    Mangroven haben wir zwar unzählige gesehen, aber nicht so, wie ich sie mir vorstellte. 
    Die Erd Turtles zeigten sich und, der schlafende Racoon possierte kurz für uns, um dann weiter zu schlafen, ein Weißer Ibis stolzierte den Weg entlang und ein weiterer Racoon verschwand schnell im Unterholz, als er uns auf abgelegenen Pfaden, die nicht mehr vollständig als solche erkennbar waren, nahen hörte. Die Moskitos haben wir üppig mit unserem Blut ernährt und so einigen interessanten Libellen und Schmetterlingen waren wir auf der Spur. 
    Mit stolzgeschwollener Brust, Lektion eins meiner Inana Jones Ausbildung absolviert zu haben, ging die Fahr weiter Richtung Norden. 
    Auf dem Scenic Highway A1A entlang fesselten die Lagoonen mit den herrlichen Yachten und den noch herrlicheren Villen links des Weges unsere Blicke, während sich die riesigen Hotels auf der rechten, der Ozeanseite in der Gegend um Bocca Raton verloren und ebenfalls gegen Villen eingetauscht wurden. Riesige Villen, Paläste, Träume... Milenweit standen hier Millionenbauten, eines am anderen, vor dem nächsten, hinter dem übernächsten. Karsten fragte irgendwann fassungslos: „Sag mal, vie viele reiche Menschen gibt es denn auf der Welt?“ Das, was sich hier bot war wirklich nicht mehr real, zumindest nicht mehr fassbar. 
    Unmerklich waren wir mit einem Mal auf Palm Beach. Die Villen wurden noch riesiger, die Hecken entsprechend höher... Dennoch konnte man mehr als ausreichende Blicke auf die Bauten erhaschen. 
    Recht schnell fanden wir ein wunderschönes Motel, für 99 $ die Nacht, direkt an einer riesigen Lagoone, mit Pool, Whirlpool, Früstück und einem erstklassigen Zimmer. 
    Im Zimmer fand ich ein Heftchen für die Besucher, in welchem ein Restaurant angepriesen wurde, in welches wir auch gleich fuhren, um hier zu speisen. 
    Das Restaurant erinnerte mich mit seiner riesigen überdachten Terrasse, an deren Decken Ventialtoren die Luft angenehm kühl hielten, an eine Südstaatenvilla. Das Essen war super lecker. Karsten hatte eine Krabbensuppe, Coconut Shrimps und einen Key Lime Pie. Ich hatte einen Salat, Blackend Snapper mit Mashed Potatoes und einen Strawberry Pie. Es war wirklich sehr schmackhaft und unbedingt empfehlenswert!
    Anschließend liefen und fuhren wir noch ein wenig durch Palm Beach, wi uns die Leute um Hinblick auf die Nikon immer wieder auf die schönsten Straßen der Insel aufmerksam machten. 
    Irgendwann waren wir dann zurück in unserem Hotel, wo wir bis weit nach den Sonnenuntergang noch im Pool und anschließend im heißen Whirlpool abtauchten. 
    Ein wahrlich gelungener Tag neigt sich nun seinem Ende. Mal sehehn, was der morgige bringt...
    Read more

Never miss updates of Silke Nordmann with our app:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android