Nat and Dom

Joined June 2019Living in: Hamburg, Deutschland
  • Day156

    Sonntagsmarkt in Pisac (Secred Valley)

    December 1 in Peru ⋅ ⛅ 21 °C

    An Natalie's Geburtstag fuhren wir mit dem Collectivo (ein Minibus oder 7-Sitzer ohne feste Abfahrtszeiten) nach Pisac auf einen Markt, der vor allem Sonntags von Einheimischen aus der Umgebung besucht wird. Pisac liegt in Mitten des Sacred Valley. Einem berühmten Tal nördlich von Cusco, in dem viele archäologische Schätze und Stätten der Inkas zu finden sind. Auch wenn der Markt zu 80 % aus Ständen für die touristische Zielgruppe besteht, war das Publikum dennoch gemischt. Vor allem die bunten Trachten und unterschiedlichen Hüte der Einheimischen, älteren Frauen gaben dem Markt einen besonderen Flair. Für uns war das bunte Treiben auf jeden Fall spannend.
    Auf dem Rückweg nach Cusco stiegen wir am Christo Blanco aus, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die Stadt, sowie die angrenzenden Ruinen Saqsaywaman (gesprochen wie sexy woman 😋) hat. Abends besuchten wir ein kleines nettes Restaurant und stießen bei leckerem Alpaka Steak, Quinoa-Risotto und einem Gläschen Wein auf das Geburtstagskind an.
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  • Day155

    Cusco - Zentrum des Inkareichs

    November 30 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Natürlich begannen wir unseren ersten Tag in Cusco mit einem Besuch des nächstgelegenen Marktes zum Frühstücken. Cusco ist die einstige Hauptstadt des Inkareichs und hat heute mit 430.000 Einwohnern eine immense touristische Bedeutung. Cusco liegt auf 3416 m in den Anden und ist Ausgangspunkt für die berühmte Inkastätte Machu Picchu und zahlreiche Inka-Ruinen in der unmittelbaren Umgebung. Die Inka-Kultur und Bauweise ist an jeder Ecke noch präsent, die sich mit der spanisch kolonialen Architektur vermischt. Mittags schlossen wir uns einer Free Walking Tour an, die von Diego geführt wurde. Wir haben selten so einen leidenschaftlichen Guide erlebt. Er hat uns die Stadt, vor allem die Inka-Kultur und Architektur in sehr interessanter Weise näher gebracht. Vor allem die Zerstörung der Inkarchitektur durch die Spanier und den Verlust des beeindruckenden Inka-Wissens über die Jahrhunderte der Besetzung erläuterte er uns eindrucksvoll. In Cusco gibt es zahlreiche Kirchen, die allesamt auf ehemaligen Inka-Tempeln erbaut wurden. Die Spanier hatten zunächst nur Gold und Silber im Sinn als sie Peru eroberten und erkannten den Wert des Wissens der Inka als es bereits zu spät war. Noch heute liegt unter der heutigen Stadt die alte Inka-Stadt, dessen Ausgrabung und weitere Erforschung aufgrund der (von der UNESCO) geschützten kolonialen Architektur kaum möglich ist. Am Ende zeigte uns Diego noch einige tolle versteckten Ecken und in einer Bar mit tollem Ausblick über das historische Zentrum endete die Tour mit einem Shot Maracuja Sour.Read more

  • Day154

    Aufstieg & toller Rückweg nach Arequipa

    November 29 in Peru ⋅ ⛅ 14 °C

    Am dritten und letzten Tag unserer Tour ging es bereits mitten in der Nacht um 4 Uhr los. Ausgerüstet mit Stirnlampen starteten wir den Kampf gegen den Berg von 0 auf 100. Serpentine für Serpentine arbeiteten wir uns bei langsam aufgehender Sonne hoch, bis wir nach mehr oder weniger 2,5h und 1000 überwundenen Höhenmetern oben ankamen. Mal eine andere Art des Morgensports. 🥵 In Cabanaconde, unserem Ausgangsort vor 3 Tagen, gab es erstmal Frühstück bevor wir uns auf den Rückweg nach Arequipa machten. Auf dem Weg legten wir noch diverse Stops ein - unter anderem bei heißen Quellen, in denen wir unsere Muskulatur wieder regenerieren konnten. Das sehr mineralhaltige Wasser kommt mit 73 Grad aus dem Berg, so dass es erst abgekühlt werden muss um badetauglich zu sein. Es war sehr, sehr wohltuend und entspannend!
    Im weiteren Verlauf hielten wir noch an einem Pass auf 4900 m bzw. Aussichtspunkt, von wo aus man 7 Vulkane der Umgebung sehen konnte. Der Asche speihende Vulkan von vor 2 Tagen war nun leider nicht mehr aktiv, zu gern hätten wir das fotografisch festgehalten. Leider viel zu kurz, aber dennoch wunderschön, hielten wir noch im Salinas und Aguada Blanca Nationalpark, in dem es von Alpakas, Lamas und Vicuñas nur so wimmelt. Hier hätten wir gerne mehr Zeit verbracht, aber dass ist halt der Nachteil einer solchen Tour. Schön waren die 3 Tage aber dennoch.
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  • Day152

    3-Tages Wandertour durch Colca Canyon

    November 27 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Wenn man Arequipa besucht, ist ein Ausflug zum bzw. eine Wanderung im Colca Canyon Pflicht. So brachen wir bereits um 4 Uhr von Arequipa auf um bei einer 3-tägigen Wandertour den fast 100 km entfernten Canyon bzw. Colca-Tal zu erkunden. Die Fahrt dorthin führte durch eine spektakuläre Landschaft und über einen Pass von dem man einige Vulkane sehen konnte. Einer davon spuckte sogar Asche aus. Der erste Halt unseres Busses war am "Cruz del Cóndor", einem Aussichtspunkt am Rande des Colca Canyon, von dem man häufig Condore aus der Nähe beobachten kann. Heute hatten sie aber wenig Lust sich den Touristen zu nähern und so konnten wir die Vögel nur aus großer Entfernung sichten. Weiter ging es zum Hauptteil - dem 3-stündigen Abstieg in den Canyon. Der Colca Canyon ist je nach Messung 3269 m (vom höchsten Gipfel) bzw. 1200 m (vom Rand) tief und gilt damit als der dritttiefste Canyon der Welt. Start unserer Wanderung war der Ort Cabanaconde, am Rande des Canyons gelegen. Ziel unserer heutigen Wanderung war San Juan de Chuccho, ein kleiner Ort mit einer Unterkunft für die Wanderer und Verpflegungsmöglichkeit. Nach 3h steilen Abstiegs bei brütender Hitze, immer tiefer in den Canyon hinein, erreichten wir unsere Unterkunft. Diese war zwar sehr einfach, lag aber wunderschön am Fuße des Canyons, umgeben von Avocado- und Zitronenbäumen und mit Blick auf die beeindruckenden Felsen ringsherum. Mit unserer bunt gemischten, internationalen und sehr angenehmen Gruppe, sowie unserem Guide Edgar ließen wir den ersten Abend ausklingen.
    Der Folgetag startete um 8.00 Uhr mit der zweiten Etappe. Entlang des Canyons liefen wir Richtung der Oase "Sangalle", unserem Ziel für den zweiten Tag. Während der Wanderung erklärte uns Edgar immer wieder die Besonderheiten der Flora, wie die Einheimischen die Natur nutzen um Farbe oder Insektenschutz herzustellen und zeigte uns auch einige Felsgräber der Inkazeit. Die Wanderung war gut machbar und so erreichten wir schon vor 12 Uhr unsere nächsten Unterkunft. Highlight hier war der schöne Pool! So konnte unsere Gruppe den Nachmittag in der schönen Umgebung bei bestem Wetter entspannen. Der letzte Tag (und härteste Teil) sollte bereits um 4.00 Uhr morgens starten, daher ging es schon recht früh ins Bett.
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  • Day150

    Arequipa - die weiße Stadt

    November 25 in Peru ⋅ ⛅ 17 °C

    Arequipa, das wegen seiner Gebäude aus der Kolonialzeit aus weißem Vulkangestein auch die weiße Stadt genannt wird, ist die größte Stadt im Süden Perus und liegt auf 2300 Hm. Dennoch ist das Klima hier sehr angenehm - an 300 Tagem scheint die Sonne und es regnet kaum. Eine weitere Besonderheit ist, dass Arequipa direkt neben 3 Vulkanen liegt, wovon einer noch aktiv ist. Die Stadt gilt als eine der beliebtesten Städte Perus und auch wir wollten uns die Stadt nicht entgehen lassen.
    Wie kann es anders sein, wir sind wieder einmal mit dem Nachtbus angereist und zogen nach dem Check in auf den Mercado San Camilo - auch das ist mittlerweile ein Ritual - um dort lokale Gerichte zu entdecken. Um die Stadt am schnellsten kennenzulernen und einen guten Überblick zu bekommen, nahmen wir an einer Free Walking Tour teil. Der Höhepunkt der Tour war das Mundo Alpaka, eine kleine Lama- und Alpakafarm mitten in der Stadt und einer angeschlossenen Manufaktur, die auch als Museum dient. Hier haben wir gelernt, dass ein Alpaka nur 250g Wolle hergibt (alle 2Jahre!) und dass Vikunjas (auch eine Kamelart in den Anden) die feinsten und teuersten Fasern haben.
    Am zweiten Tag erkundeten wir Arequipa auf eigene Faust. Abends entdeckten wir noch die wunderschönen Innenhöfe des ehemaligen Klosters La Compañía. Der Haupthof, mit seinen verschnörkelten weißen Säulen und einem Brunnen im Zentrum ist wirklich bezaubernd und eine perfekte Filmkulisse. Das Beste war aber die Weinbar, die sich auf der Terrasse über den Arkaden befand. Beim Sonnenuntergang sowie Blick auf den gut sichtbaren 5822 m hohen Vulkan Misti gönnten wir uns ein Gläschen Rotwein und genossen die Atmosphäre.
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  • Day149

    Mystik in der Wüste: Nazca Linien

    November 24 in Peru ⋅ ☀️ 24 °C

    Unser nächstes Ziel war das kleine Städtchen Nasca, das durch die naheliegenden Nasca Linien Bekanntheit erlangte. Eigentlich wollten wir von Nasca aus noch einen Wüstencanyon besuchen, doch es stellte sich heraus, dass die Zufahrt zum Canyon in der Nähe von Ica lag (wo wir herkamen 🤨) und es nun wenig Sinn gemacht hätte wieder zurück zu fahren. Läuft nicht immer alles perfekt nach Plan auf Reisen - was aber wohl genauso dazu gehört wie die zahlreichen wunderbaren Erlebnisse. Ein Vorteil unserer Fehlplanung war, dass wir zwei entspannte Tage im kleinen beschaulichen Nasca verbringen konnten. Da uns ein Rundflug über die Linien zu teuer war, organisierte uns der B&B Besitzer eine Tour zum Museum und den Nasca Linien am nächsten Morgen. Die Nazca-Linien sind über 1500 riesige Scharrbilder (Geoglyphen) in der Wüste bei Nazca, deren Erschaffer aus der Paracas und Nazca-Kultur stammen. Die in den Boden gescharrrten Linien, Dreiecke und trapezförmige Flächen, sowie Figuren von Menschen, Tieren und weiteren Symbolen sind meist nur von umliegenden Hügeln oder aus der Luft sichtbar.
    Über die Entstehung der Linien gibt es viele Theorien, doch die wahrscheinlichste ist, dass es sich um Fruchtbarkeitsrituale handelt, die zwischen 800 v. Chr. und 600 n. Chr. angelegt wurden. Es sollen Aktionsflächen für Rituale in Hinblick auf Wasser und Fruchtbarkeit gewesen sein.
    In Nazca wird besonders die Deutsche Maria Reiche verehrt, die maßgeblich ihr Leben der Vermessung und Erforschung der Nasca Linien gewidmet hat. Unseren Ausflug starteten wir mit dem Besuch des kleinen Museums, der sich im ehemaligen Haus von Maria Reiche befindet. Vom Aussichtsturm, der direkt an der Panamericana liegt und einem kleinen Aussichtshügel konnten wir den "Baum", die "Hände" sowie die, durch die Panamericana durchquerte, "Eidechse" bestaunen. Die Linien bleiben für uns weiterhin ein Mysterium.
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  • Day147

    Wieder Wüste: Sandboarden in Ica

    November 22 in Peru ⋅ ☀️ 25 °C

    Von Lima ging es weiter nach Ica, dem Ausgangspunkt für den Besuch der Dünenoase Huacachina. Wir hatten ein kleines Deja-Vu da es doch sehr ähnlich zu der Düne in Dunhuang in China aussah. Die Oase selbst ist leider weniger schön, da sie umgeben von Bars und Hostels ist und viel Müll herumliegt. Die extrem weitläufigen Sanddünen sind dagegen beeindruckend und wunderschön. Statt Kamelen ist das Highlight in Huacachina eine Sandbuggytour und das obligatorische Sandboarden, was auch beides ein heiden Spass gemacht hat. Auch wenn das Rumheizen in der Wüste ökologisch gesehen fragwürdig ist.Read more

  • Day146

    Kurzbesuch der 10 Mio Metropole Lima

    November 21 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    Ahora Lima! Mit dem Nachtbus kamen wir um 6 Uhr morgens in der 10 Millionen Metropole Lima an. Bei der Uber-Fahrt zu unserer Unterkunft im Stadtteil Miraflores wurden wir von Lima gänzlich überrascht. Die Stadt war moderner, sauberer und geordneter als wir es erwartet haben. Unsere Gastgeberin Uli, halb Ungarin und halb Peruanerin, war super nett. Sie versorgte uns gleich mit Frühstück und Kaffee und wir konnten bereits vor 8 Uhr das Zimmer beziehen. Läuft! Da wir nur einen einzigen Tag in Lima eingeplant haben, mussten wir nun das Beste draus machen. In Uli's Wohnzimmer fanden wir einen Flyer für kostenlose Free-Walking Tours für verschiedene Stadtteile. Nach einer kurzen Auffrischung machten wir uns auf den Weg zur Führung durch den historischen Teil Limas - der Altstadt. Fast 3 Stunden führte uns Carla, unsere Stadtführerin, leidenschaftlich durch ihre Stadt vorbei an historischen, kolonialen Gebäuden und Kirchen und erzählte uns etwas zur Geschichte der Stadt. Was wir nicht wussten - nahezu jedes Gebäude im Cercado de Lima steht unter Denkmalschutz durch die UNESCO. Der Höhepunkt der Führung war der Wachwechsel vor dem Präsidentenpalast.
    Was wir auch erst heute erfahren haben, ist dass das Finale der Südamerikanischen Champions League, der Copa, am Samstag in Lima statt findet. Flamengo Rio de Janeiro gegen Riverplate Buenos Aires. So waren bereits viele brasilianische und argentinische Fußballfans nach Lima gereist und überall konnte man diese an ihren Trikots oder aber an ihrem eingestimmten Fangesang bereits von Weitem erkennen. Es war also ordentlich was los. 😬
    Nach Ende der geführten Tour und Mittagessen fuhren wir mit dem Bus Richtung Süden, in den Stadtteil Barranco. Hier findet man sehr viel Straßenkunst, nahezu an jeder Ecke sind Bilder an die Hauswände gesprayt. Nach einem Spaziergang durch das kunstvolle Viertel stiegen wir ab zum Strand wo sich viele Surfer durch die Wellen kämpften. Entlang der Küstenpromenade ging es weiter zum Parque del Amor, im Viertel Miraflores. Dort bestaunten wir die Gleitschirmflieger, die den Wind und Thermik an der Steilküste nutzten und schauten uns den Sonnenuntergang an. Nach einem leckeren Sushi ging es zurück ins Hostel. Da der Wecker morgen schon um 5 Uhr klingeln sollte, ließen wir Limas Nachtleben mal aus... 😋
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  • Day145

    Magischer Ort: Laguna 69

    November 20 in Peru ⋅ ⛅ 9 °C

    Zum Abschluss unseres Huaraz-Aufenthaltes haben wir uns die Wanderung zur "Lagune 69" aufgehoben. Diese Lagune liegt auf 4604 m und gilt als eine der schönsten Lagunen und mit einem moderaten, tollen Wanderweg.
    Da die Lagune 3 h nördlich von Huaraz liegt und die Wanderung weitere 6 Stunden dauern sollte, wurden wir bereits um 4:30 Uhr vom Hostel abgeholt. Die Fahrt führte durch viele Bergdörfer, wo wir den Anbau von Gemüse und Blumen (auf einer Höhe von über 3500m!) und ein Leben wie in den 50ern in Deutschland aus dem Fenster bestaunen könnten. Nach dem Frühstücksstop in dem letzten Dorf auf unserer Strecke, führte uns der Weg an einem riesigen See entlang, der Lagune Llangunuco. Die Sonne schien, das Wasser leuchtete in seinem schönsten türkis und die rotbraunen Bäume boten einen tollen Kontrast. Nach weiteren 10 Minuten Fahrt erreichten wir endlich gegen 9 Uhr den Ausgangspunkt für unsere Wanderung - auf 3900 Höhenmetern. Unser Tourguide beschrieb den Wanderweg wie folgt: "der Weg in eine Richtung ist 7 km, zuerst flach, dann zick zack zick zack nach oben, dann flach, dann zick zack zick zack und das letzte Stück wieder flach und sehr steil zick zack nach oben". Spätestens jetzt wussten alle aus unserer Gruppe worauf sie sich eingelassen haben 😅. Die Lagune musste innerhalb von 3 Stunden erreicht werden, dann hätte man gut 1 h Zeit für ein Picknick - um sich für den 2,5 sündigen Abstieg zu stärken. Wir starteten den Kampf gegen die Zeit in einem Tal mit einem lauten Bach, Wasserfall, Bergausblick und Begleitung von flauschigen Kühen. Nach ca. 1 h erreichten wir den ersten "zick Zack" - Teil und dieser hatte es in sich! Schnaufend und keuchend schafften wir es aber dennoch ein paar Leute zu überholen (die Aklimatisierung nach den 4. Tag in den Bergen zeigte endlich ihre Wirkung!). Der zweite flache Abschnitt, so kurz er auch war, war dann aber mehr als notwendig. Der zweite "zick zack" - Abschnitt war knackig, aber kurz und wir standen plötzlich an einem kleinen See mit Ausblick auf ein weites Tal und noch mehr steile Berge. Leider deutete alles darauf hin, dass unser Weg genau auf den riesigen steilen Berg führte. Die etwas längere flache Strecke ließ uns nochmal Kraft für das letzte und härteste Stück sammeln. Die außergewöhnliche Landschaft ließ die Anstrengung etwas vergessen. Dann ging es los! Im Zick Zack schraubten wir uns die letzten 200 Hm immer höher, immer steiler. Und als wir schon gar nicht mehr dran geglaubt haben, dass die Serpentinen ein Ende haben, konnte man unerwartet das Türkis des Wassers erhaschen. Wir haben es geschafft, wir standen direkt an der Lagune 69, deren leuchtendes türkises Wasser von hellen aschgrauen Bergen eingesäumt wird - ein magischer Ort. Bei jedem Sonnenstrahl hörte man den Gletscher, der nur noch die Gipfel bedeckt, knacken - was uns nun mehr verdeutlichte, dass er nicht mehr lange vorhanden sein wird 😱. Wir suchten uns ein schönes Plätzchen für unser Stärkungspicknick und genossen die sureale Umgebung um uns herum. Nach 1 h mussten wir den Rückweg antreten. Dieser führte nun zum Glück über 2 Stunden fast nur noch bergab. Durch den Feierabendverkehr verzögerte sich die Rückfahrt mit dem Bus nach Huaraz etwas. Dennoch hatten wir Zeit für ein sehr leckeres peruanisches Abendessen, bevor wir den Nachtbus nach Lima bestiegen. Es gibt fast nicht besseres als eine Nachtbusfahrt nach einer 14km Wandertour durchs Hochgebirge... ähm...NICHT - da waren wir wohl etwas übermütig bei der Planung 🤔😅

    Die Berge um Huaraz (Cordillera Blanca) sind atemberaubend und jede Mühe und Anstrengungen diese zu erleben haben sich gelohnt - nun geht es weiter in die Hauptstadt Lima. Mehr Kontrast geht nicht.
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