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  • Day25

    Mandalay

    March 18, 2020 in Myanmar ⋅ 🌙 29 °C

    Lass uns als erstes gleich auf den Mandalay Hill gehen. Es ist noch nicht so heiss. Und wir brauchen ca 45 Minuten bis wir den Treppen Aufgang geschafft haben. Aber natürlich Kyaw, geh vor und ich folge dir 🙄. Dieser Witzbold wir sind bis fast vor die Haustür des Tempels gefahren. Und den Rest des Aufstiegs haben wir per Lift bewältigt.
    Die Aussicht wäre sicherlich phänomenal, wäre, aber wegen dem Dunst ist nicht viel zu erkennen.
    Aber zum Glück gibts auch hier eine Pagode zu besichtigen. Eine grosse offene und helle Pagode mit 4 Buddhastatuen, ausgerichtet in jede Himmelsrichtung.

    Kuthadaw Pagode: Wer im grössten Buch der Welt blättern will braucht viel Kraft. Denn es besteht aus 729 schneeweissen Marmorsteelen mit buddhistischen Versen. Über 7 Jahre soll daran geschrieben, resp. gemeisselt worden sein. Jede Steele ist von einer kleinen Pagode geschützt.

    Weiter östlich steht die Sandamani Pagode. Da gibt es sogar 1774 marmorner Schrifttafeln. Der Bau wurde 1886 auf Befehl von König Mindon begonnen, jedoch erst 1913 mit kleinen Pagoden überdacht. Auf Initiative des populären Einsiedlermönchs U Khanti.
    Wie übrigens unzählige Statuen und Pagoden auf das Wirken von Mönchen zurückzuführen sind.

    Oder das wunderschöne, aus Teakholz bestehende Kloster. Einzigartig all die Holzschnitzereien, die Türen, die Anordnung der Fenster, damit das Innere lichtdurchflutet wirkt. Ich konnte mich kaum sattsehen, habe immer wieder andere Figuren, Ornamente, Verzierungen entdeckt. Ich hätte Stunden an diesem kühlen Ort verbringen können. Vom Westeingang her ist der Blick frei auf einen filigranen Buddha, jede Menge silberner, mit edlen Steinen und Spiegeln verzierten Schatullen. Einst Wohnsitz des 2 letzten Königs von Burma. Nach dessen Tod übergab der Sohn das Gebäude den Mönchen.

    Der alte Königs-Palast ist leider nur eine Nachbildung. Und doch gibt ein Spaziergang zwischen den Holzsäulen und Spiegelwänden, einen Einblick in das Leben der damaligen Zeit. Das Original ist während dem 2ten Weltkrieg von den Japaner zerbombt worden. Ein Grossteil der Anlage wird zudem jetzt vom Militär genutzt. Vom Turm, über viele Treppen 😝 zu erklimmen, bietet sich eine fantastische Aussicht auf die einstige königliche Stadt.

    Zu den 3 Hauptpilgerzielen zählt die sitzende Mahamuni Statue (erhabener Weiser). Die andern sind Shwedagon Pagode und Golden Rock. Eigentlich war es einmal eine einfache Bronzstatue von 3,8 m Höhe. Inzwischen ist sie fast bis zur Unkenntlichkeit mit Blattgold überzogen. Das Gewicht des aufgeklebten Goldes wird auf mehrere Tonnen geschätzt. Die Goldschicht an den Armen soll 35 cm betragen. Und jeden Tag opfern die Leute in ihrem unerschütterlichen Glauben.
    Jeden Abend um 17.00 wird nach einem festgelegten Ritus mit Musik der Buddha eingeschlossen und bewacht.
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