• Thomas Pulver
  • Petra Ramsauer
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France 2018

Reise in die Normandie Baca lagi
  • Fontevraud-l'Abbaye

    30 Mei 2018, Perancis ⋅ ☁️ 22 °C

    Abbaye royale Notre-Dame de Fontevraud.

    Die Abtei von Fontevraud, auch unter dem Namen „Klosterstadt“ bekannt, gilt als größtes klösterliches Gebäude Europas. Das außergewöhnliche architektonische Gesamtwerk wurde auf einem Gelände von 14 Hektar erbaut.
    Die Konzeption als gemischtes Kloster bestand zunächst unter Vorrangstellung der Frauen. Später existierten zwei getrennte Klöster nebeneinander, dann schließlich vier:

    „Le Grand-Moûtier“ war für die Chorschwestern, die sich ganz dem Gebet weihten, und für das Hospital „Saint Benoît“ bestimmt,
    „La Madeleine“ für die Laienschwestern, die sich ausschließlich der Abtei widmeten,
    „Saint-Lazare“ für die Nonnen, die Lepröse (Lepra-Kranke) pflegten und
    „Saint Jean de l’Habit“ für Männer, Brüder und Priester, die abseits des Frauenklosters lebten.
    Während die Frauen sich innerhalb einer strengen Klausur ausschließlich dem Gebet widmen sollten, waren die notwendigen Arbeiten Sache der Männer; bei ihnen lebten Kleriker und Laien ohne Trennung zusammen. Robert von Arbrissel, der den Abtstitel ablehnte, stand zunächst der gesamten Gemeinschaft als Magister vor. Er ging stets barfuß und trug Kleider aus grobem Tuch. Die Gemeinschaft von Fontevraud erhielt gewaltigen Zulauf aus allen Volksschichten; vor allem aber suchten verstoßene Ehefrauen, Prostituierte und sogar Aussätzige Zuflucht bei Robert von Arbrissel. Von 1115 an und sieben Jahrhunderte lang sollten nun, dem Willen des Gründers entsprechend, an der Spitze des Ordens 36 Äbtissinnen aufeinander folgen. Die Abtei war exemt, also keinem Bischof, sondern unmittelbar dem Papst unterstellt.

    Das Kloster hatte von Anfang an eine starke Verbindung zum Haus Plantagenet, den Grafen von Anjou: Sie förderten dieses Kloster besonders und bestimmten es zu ihrer königlichen Grablege. Eleonore von Aquitanien zog sich im Alter in dieses Kloster zurück und liegt auch dort begraben. Das Kloster beherbergt ebenfalls die Gräber ihres zweiten Mannes Heinrich II. von England, des gemeinsamen Sohnes Richard Löwenherz und der Ehefrau seines jüngsten Sohnes Johann Ohneland, Isabella von Angoulême.

    Das Kloster wurde im Zuge der französischen Revolution aufgelöst. Nachdem im August 1792 die Auflösung und die Veräußerung des kirchlichen Gutes beschlossen worden war, verließ die letzte Äbtissin Julie-Gillette de Pardaillan d’Antin das Kloster am 25. September 1792.

    Die ehemaligen Klostergebäude sind weitgehend erhalten, auch wenn sie durch die Jahrhunderte in veränderten Stilrichtungen neu erbaut wurden. Hervorzuheben sind das romanische Küchengebäude sowie der Kreuzgang im Stil der Renaissance aus dem Jahr 1522 mit dem Kapitelsaal und dem Refektorium.
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  • Château de Chinon

    31 Mei 2018, Perancis ⋅ 🌧 16 °C

    Die Burg Chinon, franz. Château de Chinon, zählt – obwohl sie eine Burg ist – zu den Schlössern der Loire. Sie befindet sich in der Stadt Chinon im französischen Département Indre-et-Loire (Region Centre-Val de Loire). Die Höhenburg liegt auf einem dreiteiligen Felsen oberhalb der Vienne, einem Zufluss der Loire.Baca lagi

  • Schloss Ussé

    31 Mei 2018, Perancis ⋅ 🌧 16 °C

    Im vieltürmigen Schloss, das seit dem 19. Jahrhundert in Frankreich als Inbegriff eines „romantischen, mittelalterlichen Märchenschlosses“ gilt, hielten sich im Laufe seiner Geschichte diverse berühmte Poeten und Schriftsteller auf. So soll sich der Märchensammler Charles Perrault, ein Freund der Familie Bernin de Valentinay, während eines Besuchs in Ussé von dem Schloss zu seiner französischen Version des Dornröschen-Märchens inspiriert haben lassen.

    Zu Jeanne-Françoise Le Prestre de Vaubans Gästen zählten zum Beispiel Jean-Baptiste Rousseau und Antoinette-Thérèse Deshoulières.[25] Ihre Schwiegertochter Anne Théodore de Carvoisin tat es ihr gleich und lud Voltaire zu sich ein, sodass er sich einige Zeit im Schloss aufhielt.[25] Von Dezember 1722 bis Februar 1723[26] verfasste er dort einen Teil seines Werks La Henriade. Claire de Duras, Ehefrau von Amedée de Durfort, setzte die literarische Tradition fort, während sie von 1807 bis 1813 auf Schloss Ussé lebte. Sie schrieb dort die beiden Romane Ourika und Edouard und wurde nach ihrem Tod in der Schlosskapelle beigesetzt.[25]

    Ein weiterer bekannter Autor, der zeitweise auf Schloss Ussé weilte, war François-René de Chateaubriand. In der Ehefrau Amedée Bretagne Malos de Durfort, Claire Lechat de Kersaint, fand er eine innige Bewunderin, die ihn mehrfach nach Ussé einlud. Er arbeitete dort an seinen Mémoires d'outre-tombe
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  • Sully-sur-Loire

    1 Jun 2018, Perancis ⋅ ☁️ 17 °C

    Das Schloss von Sully liegt direkt am Ufer der Loire – früher lag es fast mitten im Fluss. Daher ist der Schlossgraben besonders breit und hinter dem Schloss zu einem Teich erweitert. Die Anlage wurde zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert errichtet bzw. umgebaut. Der älteste Teil der Anlage ist der zur Loire hin gelegene hohe Donjon, der von dicken Rundtürmen an den Ecken eingefasst wird. Im größten Raum des Schlosses, dem Ehrensaal im ersten Geschoss des Donjons, ließ Voltaire seine Tragödie „Artémise“ aufführen, als er, aus Paris verbannt, in Sully Zuflucht gefunden hatte.

    Besonders sehenswert ist der Dachstuhl des Donjons, der als einer der handwerklich kunstvollsten und schönsten, die aus dem Mittelalter erhalten sind, gilt.

    Mit der Umwandlung der Burg ab 1602 von einer Verteidigungsanlage zu einem repräsentativen Schloss unter Maximilien de Béthune, duc de Sully ging der wachsende italienische Einfluss einher, der das gotische Formgefühl allmählich ablöste.

    Das Schloss ist seit 1962 Eigentum des Départements Loiret und wird als Museum genutzt.
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  • Schloss Gien

    1 Jun 2018, Perancis ⋅ ☁️ 19 °C

    Wegen Regenwetter nicht lange in Gien aufgehalten.

    Das Schloss Gien ist eine französische Schlossanlage in Gien im Département Loiret, Region Centre-Val de Loire. Als eines der ersten Schlösser der Loire[1] aus einem Jagdschloss hervorgegangen, steht es auf einem Felsrücken am rechten Ufer der Loire und dominiert das Bild der Stadt, die schon im Mittelalter ein beliebtes Jagdrevier am Rand der wildreichen Sologne war.

    Die Anlage steht seit 1840 als Monument historique unter Denkmalschutz. Sie gilt unter Architekturhistorikern neben dem Schloss Amboise als eines der besten Beispiele für die französische Renaissance an der Loire, das noch keinen italienischen Einfluss aufweist.
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  • Colmar

    2 Jun 2018, Perancis ⋅ ☁️ 24 °C

    Letzte Station der Reise. Übernachtung in einfachem Buisiness-Hotel.
    Spaziergang durch Colmar und Abschluss mit Flamkuchen.

  • Tamat perjalanan
    3 Jun 2018