Da wir noch Zeit haben, wir haben das Zimmer in Monodendri reserviert, fahren wir nach Dilofo – eine traditionelles Dorf ohne moderne Eingriffe und mit komplettem Autoverbot. Wobei man das eigentlich gar nicht erst vorschreiben müsste: Die Gassen sind so schmal, dass hier sowieso kein Auto durchkäme.
Das Dorf ist sehr klein und wirkt ein wenig ausgestorben. Beim Spaziergang durch die engen Gassen treffen wir auf ein paar Handwerker, die gerade ein Dach decken. Schwuppdiwupp stehe ich selbst auf dem Dach und unterhalte mich mit einem der Dachdecker.
Als ich frage, wem das Haus gehört, lacht er nur und sagt trocken: „Sadam.“
Okay, denke ich – Hussein kann er wohl kaum meinen.Read more