• Auf dem Weg fast nach Mazedonien

    September 3, 2025 in Greece ⋅ ⛅ 23 °C

    Eine Fahrt, die es in sich hat
    Von Kalambaka aus starten wir unsere Reise in Richtung Metsovo – quer durchs Hinterland zur Staatsstrasse 20, weiter über die 15 nach Kalendori bis nach Kastoria. Rund 300 Kilometer Strecke, die wir in gut sieben Stunden zurücklegen. Das ergibt einen Schnitt von etwa 40 km/h. Klingt langsam? Ist es auch. Aber hier zählt nicht das Tempo, sondern das Ankommen.
    Die Straßen sind zwar nicht grundsätzlich schlecht, aber tiefe Schlaglöcher bis zu 20 Zentimeter tiefe sorgen für Nervenkitzel. Dazu kommen Bodenwellen, die an Skisprungschanzen erinnern, Steine auf der Fahrbahn, umgekippte Leitplanken und jederzeit könnte ein Tier hinter der nächsten Kurve auftauchen. Willkommen im wilden Griechenland.
    Inzwischen haben wir den griechischen Fahrstil übernommen: flexibel, aufmerksam, immer bereit zum Ausweichen oder Abbremsen.
    Ohne Pause, ohne Essen, ohne Tankstelle , einfach ohne irgend etwas, kämpfen wir uns durch. Müde und hungrig erreichen wir schlussendlich Kastoria, wo uns ein Gewitter empfängt. Nass, aber erleichtert, finden wir Unterschlupf in einem kleinen, gemütlichen Restaurant.
    Kurzfassung: Langer Tag, tolle Landschaft auf schmalen Straßen.
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