• Ohrid

    September 5, 2025 in North Macedonia ⋅ ⛅ 17 °C

    Ohrid – Wo Geschichte und Glaube aufeinandertreffen
    Ohrid ist ein quirliges kleines Städtchen am Ufer des glasklaren Ohridsees Beides stehen heute unter dem Schutz des UNESCO-Welterbes. Ohrid ist auch sehr touristisch und am Abend wird die Fussgängerzone regelrecht überrannt.
    Was Ohrid außerdem so besonders macht, ist die Vielfalt an kleinen Kirchen und die friedliche Koexistenz verschiedener Religionen. Jedenfalls von Aussen betrachtet.
    Die Geschichte der Stadt geht weit zurück: Ohrid trägt die Spuren des antiken Griechenlands, des Römischen Reichs, der byzantinischen Kultur, des Osmanischen Reichs und nicht zuletzt der slawischen Völker, deren Einfluss bis heute spürbar ist.
    In ganz Nordmazedonien prägen vor allem zwei Religionen das Bild: das orthodoxe Christentum und der sunnitische Islam. Religion und ethnische Herkunft sind dabei oft eng miteinander verbunden. Die Mehrheit der Bevölkerung gehört der Mazedonisch-Orthodoxen Kirche an, während viele Muslime zur albanischen oder türkischen Minderheit zählen.
    Daneben gibt es auch kleinere Gruppen von Katholiken, Protestanten und Juden, die das religiöse Mosaik des Landes ergänzen. Laut Schätzungen sind rund 65 % der Bevölkerung orthodoxe Christen und etwa 33 % Muslime, die meisten davon Sunniten und nur knapp 1% Katholiken.
    Das berühmteste Souvenir aus Ohrid ist eine Perle. aus dem indischen Ozean, veredelt in Ohrid. Wie die Roh-Perlen veredelt werden, ist natürlich ein gut gehütetes Betriebsgeheimnis. Im Wesentlichen werden im Winter, Plasica-Fische gefangen. Die Bauchschuppen werden dann zu einem Pulver verarbeitet. Die "Rohperlen" werden danach 7mal in der Schuppenemulison getunkt, getrocknet und zu Schmuck verarbeitet.
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