• Karsten Reith
  • Karsten Reith

Nordgriechenland und Balkan

Heute geht’s los Richtung Ancona mit Zwischenstopp in Como. Wir haben keinen Plan und schauen mal wo es uns verschlägt. Grundidee ist es über Nordgriechenland, Mazedonien und Montenegro zurück in die Heimat. Bin selber gespannt was die Reise so hinfü Läs mer
  • Kotor: Die Stadt der Katzen

    10 september 2025, Montenegro ⋅ 🌧 22 °C

    Kotor ist eine historische Stadt an der Adriaküste Montenegros, malerisch eingebettet in eine fjordähnliche Bucht am Fusse des Lovćen Gebirges. Die Altstadt, ein Labyrinth aus engen Gassen, mittelalterlichen Kirchen und venezianischen Palästen, wirkt wie aus der Zeit gefallen; und doch lebt hier die Gegenwart zwischen alten Plätzen und modernen Cafés, zwischen Klassik- und Livemusik.
    Katzen gehören fest zum Stadtbild und geniessen fast kultischen Status. Sie kamen einst mit den Seefahrern als Schädlingsbekämpfer und sind heute eine charmante Attraktion für Besucher.
    Vor der nahen Stadt Perast liegen zwei kleine, fotogene Inseln – darunter Sveti Đorđe, mit einer alten Kirche, umgeben von Zypressen.
    Trotz des touristischen Andrangs, besonders bei Ankunft der Kreuzfahrtschiffe, hat Kotor seinen Charme bewahrt. Die Umgebung bietet vielfältige Möglichkeiten – von Wanderungen in den Bergen bis zu entspannten Stunden am Wasser.
    Lohnenswert:
    Fischessen bei Capasanta direkt am Wasser
    +382 67 167 287
    https://capasanta.me
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  • Reise in den Durmitor Nationalpark

    14 september 2025, Montenegro ⋅ ☀️ 21 °C

    Es heisst Abschied nehmen von unseren Gastgeber. Eine herzliche Umarmung, nochmals die Anekdote von der Rennfahrerzeit im ehemaligen Jugoslawien und ob sein Volkswagen oder mein Alfa das bessere Fahrzeug ist. Wir tauschen die Adresse aus und wer weiss….!
    Langsm gewöhnen wir uns an den Fahrstil und mit Ausnahme des Kennzeichens fallen wir nicht mehr auf
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  • Kloster Ostrog

    14 september 2025, Montenegro ⋅ ⛅ 23 °C

    Ein wirklich eindrucksvolles Kloster mit einer alten Geschichte. Man spührt auch das dies für viele Besucher ein wichtiger Ort ist.
    Das griechisch-orthodoxe Sakralgebäude von Ostrog stammt aus dem Jahr 1656, gegründet von dem serbischen Heiligen Vasilije Jovanović. Nach der Zerstörung eines Klosters in Tvrdor durch türkische Besatzer fand er in Ostrog eine neue Heimat. Aufgrund der Bedrohung wurde das Gotteshaus in die Felswand hinein gebaut und auf rund 900 Metern Höhe errichtet, um den Zugang zu erschweren und Schutz zu erhöhen.
    Interessant ist auch das sich jeder orthodoxe Montenegriner automatisch als Serbe fühlt. Genauso wie ein Katholik sich immer Kroatien zugehörig

    Glaubensrichtungen:
    - Christlich-orthodoxe Christen: ca. 71–72 %
    - Muslime: ca. 20 %
    - Römisch-katholische Christen: ca. 3,0–3,5
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  • Ein bisschen die Füsse vertreten

    16 september 2025, Montenegro ⋅ ☀️ 17 °C

    Wanderung unter dem Bobotov Kuk – Genuss statt Gipfelrummel
    Heute haben wir uns für eine etwas andere Route entschieden. Statt uns mit der Masse auf den Bobotov Kuk zu quetschen, sind wir unterhalb des imposanten Gipfels gewandert.
    Der Weg führte uns vorbei an einem glasklaren Bergseen unter steilen Felswänden entlang mit unglaublichen Verwerfungen und imposanten Hochebenen. Eine Landschaft wie aus einem Bilderbuch.
    Unter dem riesigen Felsklotz haben wir dann eine kleine Pause eingelegt. Auf einer grossen Felsplatte unter dem felsigen Fussballl gab es eine "Rafaello" Pause. Eine kleine weiße Kugeln, es fehlten nur noch die Palmen, Strand, das Meer. und das Rauschen der Wellen.
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  • Über Jajce nach Bihac (Bosnien)

    17 september 2025, Bosnien och Hercegovina ⋅ ⛅ 20 °C

    Wenn Engel reisen, weint der Himmel
    Natürlich beginnt es zu regnen, als wir das Auto beladen. Danach geht es im dichten Nebel langsam Richtung Bosnien. Zur Aufheiterung entdecken wir ein Basketballfeld mitten auf der Straße und wir parken direkt unter dem Korb. Andere Länder, andere Sitten.
    Die Straße entlang der Piva bis Brod ist, gelinde gesagt, abenteuerlich. Man fragt sich ständig, ob das lose Gestein am Strassenrand hält oder das Autodach malträtiert. Teilweise ist nur eine Spur geteert und beim Ausweichen holpert’s ordentlich. Wer denkt, der Gegenverkehr macht Platz, irrt.
    An der Mündung von Tara und Piva überqueren wir die Grenze nach Bosnien. Der Zöllner hat seine Bude derart eingenebelt, man könnte meinen, 20 Leute rauchen gleichzeitig. Trotzdem verläuft die Einreise problemlos.
    In Jajce legen wir eine kurze Pause ein und bewundern den imposanten Wasserfall. Zwar touristisch, aber definitiv einen Stopp wert.
    Weiter geht’s flott nach Bihać, wo wir übernachten. Im Casino wechseln wir Euro in Konvertible Mark und fahren zur Unterkunft.
    Neben dem Hotel liegt eine Tankstelle. Wir wollen noch schnell auftanken – doch alle Zapfsäulen sind blockiert, niemand tankt. Ein Polizist fachsimpelt mit einem Motorradfahrer über ihre heissen Maschinen, LKW-Fahrer putzen gemütlich ihre Scheiben. Wir warten... und warten. Doch niemand scheint es eilig zu haben, wir schließlich auch nicht.
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  • Ab nach Hause

    19 september 2025, Schweiz ⋅ ☀️ 28 °C

    Auf nach Hause
    Von Bihac ging es über Kroatin nach Bled in Slovenien. Dort besuchten wir den Luftkurort und fanden ein Zimmer in der Umgebung, direkt neben dem Hühnerstall, gackern der Hühner inbegriffen. Dafür gab es ein reichhaltiges Frühstück und überraschenderweise mit Eier in allen Formen und Konsistenzen.
    Auf dem Weg nach Hause nahmen wir noch an ein paar Staus teil, kamen aber ohne weitere Zwischenfälle nach Hause, wo wir uns einen Begrüssungstrunk leisteten.
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    Resans slut
    20 september 2025