Norman Wong

Joined June 2016
  • Day65

    Boccia in Kamboscha

    August 30, 2016 in Cambodia ⋅ ☀️ 19 °C

    "Everything that can koh rong will koh rong" besagt Murph's law und birgt eine Wahrheit, die vielleicht ungewollt wahrer ist als viele andere Wahrheiten. Aber nur vielleicht, ich wüsste jedenfalls nicht welche. Wie dem auch sein, Koh Rong ist eine kleine Insel vor Sihanoukville und Heimat für Kiffer, Aussteiger und Backpacker, die eine Insel suchen, die schön und ruhig ist aber trotzdem etwas Abendunterhaltung bietet.
    Ich treff lustigerweise einen Brasilianer wieder mit dem ich viele Abende in Georgetown und entsprechened wenig Erinnerung daran teile.
    Wir besuchen abgelegene Strände (#nohomo) und eines morgens war er verschwunden. Rezeptionist und Dauerkiffer Sergio verrät mir, dass der Brasilianer aufs Festland ins Krankenhaus ist nachdem er wohl zu viel Wasser vom Hauptstrand abbekommen hat (ist gleichzeitig das Auffangbecken für alles Abwasser).
    Ich finde eine neue Crew auf der Boottrip mit Schnorcheln, Fischen und glühendem Pipi- Plakton ist schon lustig.
    Mit zwei korrekten Typen aus München und einer sehr religiösen freien Evangelin gehe ich am Police Beach raven und lasse sonst entspannt die Reise ausklingen. Die Evangelin und ich gewinnen noch im Casino in Sihanoukville genug Dollar für eine Massage, dabei wissen wir bis heute nicht im Geringsten wie das Spiel funktioniert. Das Glück ist eben mit den Dummen.
    Gleicher Gedanke schießt mir durch den Kopf lasse ich die Reise Revue passieren: keine schweren Verletzungen, keine Unfälle, keine geklauten Handys, Portemonnaies oder Reisepässe.
    Meine Eltern haben mir mehr Action prophezeit :(
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day39

    BaSingapur

    August 4, 2016 in Singapore ⋅ ⛅ 28 °C

    Singapur ist die Hauptstadt von Singapur und hat ein genauso simples Justizsystem: Begehst du eine Straftat, erhältst du die Todesstrafe. Meine Travelmate Shine aus Singapur zeigt uns alle coolen Ecken dieser Metropole. Mir fehlen schon etwas die Ladyboys, an all die Ordnung muss man sich erstmal gewöhnen.
    Wir essen in Chinatown, schlafen in Little India (das tatsächlich deutlich kleiner ist als Indien!) und gehen shoppen im City Center. Weil Kelly jemanden kennt, der jemanden kennt, der für schlappe 1000 Euronen einen Tisch in der höchsten Skybar der Stadt (auf dem zweithöchsten Gebäude von allen) gemietet hat, kommen wir als VIPs rein.
    Wir glühen mit dem Duty-Free Gut heftig vor, die Höhe gibt uns den Rest. Kelly weiß nichts von dem Abend, ich bin stolz auf meine verschwommenen Bilder, der Rest schläft im VIP-Bereich.
    Nach einem Tag im Botanischen Garten, Marina Bay und der Lichtshow im angrenzenden Garten lädt mein Geldbeutel dazu sein, die Stadt zu verlassen.
    Kelly muss ihr Wakeboard-Zubehör umparken, weil das Hostel dicht macht. Also fliegt die Crew nach Phuket!
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  • Day32

    Komodo 3000

    July 28, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 31 °C

    Ich fühle mich wie ein echter Seemann: Wellen Tag und Nacht, einfaches Essen und Schnorchelausflüge, Wasserfallbesuche und Sonnen an pinken Stränden. Ein echtes Seemannsleben.
    Eine Mandelentzündung neben entzündeten Bettwanzenbissen raffen mich jedoch dahin. Nachwehen vom ungeschützten Kontakt mit Rinjani. Sanders der Medizinstudent gibt mir Paracetamol gegen das hohe Fieber, Rachel das rettende Penicillin. Am nächsten Morgen sieht alles schon rosiger aus (siehe Bilder vom korallengefärbten Strand).
    Highlight des Ausflugs sind die Komodowarane. Sie erinnern mich sehr an Dinos, nicht, dass ich so alt wäre, diese noch miterlebt zu haben, aber meine Mama sagt, so ähnlich sahen die damals aus.
    Die Dinger sind uuuultra giftig, beißen dich einmal, warten bis du die Tage so langsam dahinraffst und finden dich (5km Riechreichweite - geduscht). Da die Reptilien nur etwa einmal im Monat futtern, sind das sehr entspannte Jäger.
    Jetzt habt ihr auch mal was gelernt. Aber genug davon, Ziel dieses Blogs ist, dass wir am Ende alle gemeinsam dümmer sind.
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  • Day29

    I'm on a boat

    July 25, 2016, Flores Sea ⋅ ⛅ 31 °C

    Physisch gefistet, feier ich einen friedlichen Feierabend, nur um direkt am nächsten Tag eine viertägige Bootsfahrt nach Flores anzutreten.
    Bin gut in Arsch, die kleine Verletzungen am Fuß beginnen sich saftig zu entzünden, aber "I'm on a boat and it's going fast" - ok letzteres jetzt nicht gerade, aber es geht zumindest nicht unter!
    Wir sind insgesamt 20 Leute, die sich einen sehr überschaubaren Schlafbereich, abwechslungsarme Mahlzeiten und eine rudimentäre Sanitäranlage teilen.
    Tagsüber geht's Schnorcheln und einsame Inseln erkunden, nachts rollen sich die meisten bei dem starken Wellengang durch übers Deck. Dank messerscharfen Verstandes wählte ich eine Matte orthogonal zur Fahrtrichtung liegend, um diesem Problem zu entgehen. GG Verstand.
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  • Day28

    Rinjani Returns

    July 24, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 19 °C

    Es ist 1:00 Uhr morgens. Ich schlafe noch eine Stunde.
    Es ist 2:00 Uhr morgens, der Guide weckt uns harten Kern bestehend aus 2 Franzosen, einer Spanierin und Karate Norm - allzeit bereit für jeden Fight!
    Mit Stirnlampe und einem Rucksack gefüllt mit Snickers und warmen Klamotten machen wir uns auf den Weg. 3 Stunden Zeit um von 2600m auf die Spitze bei 3700m zu gelangen. Easy peasy denken sich auch viele andere. Drum besteht der Anfang aus Warten bis vollausgerüstete Asiaten die ersten dankbaren Meter meistern.
    Voll motiviert laufen wir den Bergkamp entlang und sobald realisiere ich ein Detail: der Boden ist nur Geröll, für jeden Schritt nach vorn rutscht man einen halben wieder runter. Logik so kalt wie der Wind, der alles daran setzt einen runterzupusten setzt ein: 3700m - geschätzte 2900m macht (zum Glück ein Handy dabei)... 800 Höhenmeter, die es auf diese Weise noch hochzukrabbeln gilt.
    Plötzlich verstehe ich die beiden Typen, die uns erzählten, dass sie den Mont Blanc einfach zu erklimmen fanden. Na geilo, hätte ich zumindest einen Stock, aber die Leute würden mich nicht alle "Karate Norm" nennen, wenn ich nicht so eine Herausforderung meistern würde wie einst den Karate Schnupperkurs in der 3. Klasse!
    In der Dunkelheit treffe ich einen der Franzosen wieder, wir teilen uns einen Snickers, ignorieren rationale Gedanken und kämpfen uns weiter nach oben, vorbei an früher gestarteten Gruppe, die völlig erschöpft Schutz hinter Felsen suchen.
    Mein Herz sinkt mir in die Socken als ich nach oben blicke und eine schier unaufhörlich emporragende Schanze von Lavageröll erblicke, die den Gipfel nur erahnen lässt.
    Yolo, genug geheult, wir erreichen eine einsame Plattform von der es nicht weitergeht. Messerscharf kalkulieren wir: Wir sind auf der Spitze und zwar als die Ersten!!11elf
    Tatsächlich brauchen die nächsten 10 Minuten länger und die wir frieren noch eine Stunde bitterlich bis Sonnenaufgang.
    Ein wahres Naturspektakel und der Rum der Franzosen machen alle Strapazen vergessen, wie auf Skiern sliden wir wieder zurück dem Basecamp, wo wir alle mit unserer Story nerven.
    Anstatt die Beinen etwas auszuruhen, beginnt direkt der 6h Abstieg. Zu viel für mein linkes Knie, starke Schmerzmittel lassen mich die Belastung aushalten, die wahre Rettung sind aber zwei Kanadier, die mir eine Kniebandage schenken. Noch jetzt, eine Woche später, spüre ich, dass auch Karate Norm physische Grenzen kennt.
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  • Day27

    Rinjani Rises

    July 23, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 15 °C

    Bei Sonnenaufgang werden wir mit Banana Pancakes geweckt, die schnell die kalte Nacht auf hartem Boden vergessen lassen. Wir beginnen mit dem Abstieg zum Kratersee und leises Unbehagen beschleicht mich: All die Male, die ich überzeugt war, französisch sprechen und verstehen zu können, war ich hochgradig betrunken. Den Unterhaltungen der überwiegend französischen Gruppe kann ich hier kaum folgen. Habe mich mir das alles nur eingebildet? Andererseits ist vieles anders in solchen Höhen... letzter Gedanke beruhigt mich während wir uns an ungesicherten Felswänden runterhangeln.
    Erfrischung genehmigen wir uns am See und den heißen Quellen - in Form einer kühlen Cola.
    Es beginnt der Aufstieg zum Basecamp II, wieder läuft mir der Schweiß das Gesicht runter wie Ungeziefer nachts in den günstigen Hostels. Meine Bundeswehrzeit ist doch für was zu gebrauchen- ich kann nämlich allen davon erzählen und angeben und mit meinen Fingern Pistolen formen und so tun als ob ich schießen würde. Mega lustig, alle lachen- piew piew Alina. Ansonsten bin ich echt froh Legday nicht geskippt zu haben.
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  • Day26

    Rinjani Begins

    July 22, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 24 °C

    Unter Wandern hatte ich was anderes verstanden. So auch Isabelle, die bereits nach der ersten Stunden Kletterwandern aufgibt. So sind wir nur noch zu neunt plus Guide und den Trägern. Für einen saftigen Tageslohn von ungefähr 13 € tragen diese Wasser, Zelte, Gaskartuschen und meine geliebte Sammlung besonders schwerer Steine bis nach oben. Dank modernster Kletterausrüstung bestehend aus Flip-Flops und Bambusrohren ist das Ganze ein Kinderspiel für die.
    Wir errichten abends am Rand des Vulkankraters (2600m) unser Camp - also die Träger oder dachtet ihr ernsthaft ich lass mich auf so niedere Arbeit ein?
    Die Aussicht ist fast so schön wie die Bilder, die ich mit der Sprühdose bei Paint zaubern kann: Im Krater spiegelt sich der Sternenhimmeln in einem See, der wiederun einen weiteren, kleineren Vulkangipfel umfließt.
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  • Day26

    Beginn einer langen Reise

    July 22, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 21 °C

    In stillen Momenten leise. So ist die von Ehrfurcht geprägte Stimmung, als wir unser Frühstück mit Blick auf die Vulkanspitze einnehmen und den Horrorgeschichten der Heimkehrer und Abbrecher lauschen - Minusgrade, Regen und Wind, Geröllpfade und schlaflose Nächte. Ich hab richtig Bock.

  • Day25

    Wäsche gebongt, Rinjani kann kommen

    July 21, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 21 °C

    Rinjani ist kein Einheimischer, der auf Reizwäsche steht - wobei, keine Ahnung, gibt bestimmt so jemanden. Ich meine zumindest den Vulkan auf Lombok, den ich morgen in einem 3-Tagestrip besteigen will (nochmal, Rinjani ist kein Typ!). Leider hat Norman teile meiner Wäsche auf Gili T behalten, deswegen setze ich nochmal kurz über und hol die ab. Wieder im Hafenort Bangasal angekommen, geh ich erstmal zu Aldi.Read more

  • Day25

    Scooter aufm Scooter

    July 21, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

    Auf der Suche nach dem Surfstrand verirren wir uns, große Teile der Strecke sind unbefestigte Matschwege. Google Maps hat uns verarscht, mit Zigaretten erkaufen wir uns Local Guy Maps, der uns den kürzesten Weg zu unserem Ziel verrät- durch ein Tagebaugebiet.
    Nach dem Surfen kommen die Canggu-Mädels aus Gili Air in Kuta Lombok an. Wir essen noch was bevor ich mich auf den Höllentrip nach Nord-Lombok begebe. Peitschener Regen ohne Visier lässt mich die Straße kaum sehen, Schlaglöcher sowieso nicht. Ich wähle die kürzeste Strecke, die leider von Serpentinen und starkem Verkehr geprägt ist- fick dich Google Maps. Zur Beruhigung höre ich Scooter während der Fahrt.
    Mit Mühe und Not erreiche ich den Hof, leg mich ins Bett, bin einfach tot.
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