• Norman Wong
  • Norman Wong

Karate Norm goes Asia

A 65-day adventure by Norman Read more
  • Trip start
    June 27, 2016

    China eastern airlines

    June 27, 2016 in Germany ⋅ ⛅ 19 °C

    Liebe Leute,

    bald weit weg von meiner Stadt, meinem Bezirk, meinem Viertel, meiner Gegend, meinen Straßen, meinem Zuhause, schreibe ich hier meinen Blog. Ich wurde dazu genötigt wie thailändische Kinder zum... nun ja, ich freu mich schon auf Thailand :]
    Geplant sind stündliche Updates, damit ihr genau wisst, was ich gegessen habe und wie ich die letzte Stunde so schlief.
    Ich werde das ganze mit Bildern illustrieren, wobei ich hauptsächlich Scans von Einträgen meiner Rap-Books hochladen werden, damit meine sicken Reime endlich ein großes Publikum erreichen (nicht persönlich nehmen aber: "Du bist eine Maus und wohnst in einem gelben Haus"- an der Farbe des Hauses feile ich noch).
    Checkt also stündliche euer Handy und bestellt schon mal ein paar Giggabyte Datenvolumen.
    In Liebe,
    Euer Hans.
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  • Bangkok- das Aachen Thailands

    June 28, 2016 in Thailand ⋅ 🌙 29 °C

    Nach einem erstaunlich entspanntem und sabberreichem Flug über Shanghai bin ich in Bangkok gelandet. Hier einge Fakten über Bangkok: Bangkok ist ungefähr so groß wie Aachen, die Leute hier sprechen Öcher Platt und schreiben insgesamt sehr undeutlich. Alles ist gut fußläufig zu erreichen wie beispielsweise der Skytrain, der Passagiere zügig von A nach B bringt und in dem ich seit ner halben Stunde sitze um mich dem Zentrum zu nähern. Soweit ich weiß, gibt es hier zwar keinen Dom aber einen Palast der vergleichbar sein soll. Ich plane alles dort zu begrabbeln auf der Suche nach dem Daumen des Teufels. Meine Hoffnung im Hostel Bodega mein Spanisch zu perfektionieren wurde zerstört- genauso wie mein Gegner beim Beerpong!Read more

  • One Night in Bangkok

    June 29, 2016 in Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Ein typischer Touritag neigt sich dem Abend zu. Mit meinen kanadischen Homies habe ich Tempel erkundet, goldene Buddhas begrabbelt und bestaune nun Bangkoks Verkehrschaos. Die Assis haben mich überzeugt im Abendverkehr ein Taxi zurückzunehmen. In einer halben Stunde sind wir schon 2 Haltestellen weitergekommen. Der Taxifahrer guckt YouTube-Videos und ich Bilder von gestern. Erinnerungen kehren wieder, der eine Ire hat einen Blowjob von einem Ladyboy bekommen, der eine Belgier tanzte unten ohne auf der Theke der Bodega-Bar und die Besitzerin Liz hat nach der Rainbow-Challenge (6 Shots in verschiedenen Farben) in einen Eimer gekotzt- oder war das vorher? Das war vorher! Liz ist echt hart drauf... gut, dass sie von nichts mehr weiß und der Abend umsonst war.Read more

  • Ahola Bali

    July 2, 2016 in Indonesia ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach einer teils verstörenden Nacht auf der Kao San Road mit unzähligen Ladyboys, konnte ich endlich zum ersten Mal Surfen gehen (ich lass das Detail weg, dass ich nach Bali geflogen bin- oder auch nicht). Surfen ist voll einfach mit einem Typen, der einem Schwung gibt und sagt, wann man aufstehen muss. Deswegen würde ich sagen, ich bin schon ein heftiger Pro, muss lediglich noch am Outfit arbeiten. Nach 10 anstrengenden Stunden an der Surfschule mit Schlafen in der Hängematte und ein paar Bierchen waren wir im Skygarden feiern. Genau wie das Apollo hat der Laden zwei große Dancefloors, is aber 6 Stockwerke hoch und ein Labyrinth mit vor einem kotzenden Mädels.Read more

  • Balinesischer Vertrauenstest

    July 2, 2016 in Indonesia ⋅ 🌙 28 °C

    Meine Hände leiden hart beim Surfen, die Waschmaschine, in der man landet, wenn man mitten in dem Tube steckt, is noch etwas günstiger als die Reinigungsdienste, die mit einem Lachen einem die stinkende Wäsche abnehmen.
    Mit dem schwulen Conor aus England (klingt genauso wie Flo, wenn er nach Nachtclubs in Kopenhagen fragt oder Ben - immer) und dem Rest der Surfchiller gings heute in das Nachbardorf von Kuta, Seminynak. Haben dort in einem Hotel am Strand Cocktails getrunken, eine Nacht 500$. Is echt ne geile Butze wo auch Ronaldo gerne mal nächtigt, hab aber trotzdem erstmal nur 3 Übernachtungen gebucht.
    Um das Vertrauen zu ihren Kindern zu stärken, werden viele Indonesier Moped-Fahrer. Wenn die Kinder freiwillig mitfahren, zeugt das von tiefster Bindung. Gleiche Gefühle teilte ich mit meinem Fahrer auf dem Rückweg, der zwar keinen Schimmer hatte, wo ich hinwollte, aber dafür wirklich gut auf Bürgersteigen heizen konnte.
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  • Gaybar-Getränge und die goldene Regel

    July 3, 2016 in Indonesia ⋅ ☀️ 30 °C

    Conor zuliebe gings mit gefühlt dem gesamten Hostel in die Gaybar-street. Da auch das halbe Hostelpersonal und die Leute von der Surfschule dabei waren, hatten wir sogar einen (betrunkenen) Fahrer.
    Goldene Regel für die Zukunft: Niemals Waschtag haben, wenn du abends in eine Gaybar gehst. Mit Tanktop (und langen Socken) wird man mehr von Typen belästigt als ein Mädchen auf ner Maschbauparty. Die 3 Flaschen Champagner, die die surfschulebesitzerin gekauft hat, konnten uns auch nicht abkühlen, Conor hat schließlich geweint.
    Ein extrem lustiger Abend auf jeden Fall!
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  • U-Boot

    July 6, 2016 in Indonesia ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach ein paar nerven- und hautaufreibenen Tagen in Kuta treff ich mich mit meinen Surfkumpanen Stefan aus Holland in Ubut, einem Ort voller Kultur (richtig, voll bah- ich weiß) und Affen (generischen Witz reiche ich an dieser Stelle nach). Stefan hat sichn Roller geliehen, ganz praktisch, hätte vielleicht Lenas Cityroller, der noch im Keller liegt, als Ersatz mitnehmen sollen... Ich singe Downtown, während wir uns durch die holprigen Straßen Balis kämpfen und den einen oder anderen kleinen Kinderfuß überrollen. Aber aufm Bürgersteig is nun mal immer am wenigsten Verkehr:)
    Die Polizei wird mit 50k Rubiah bestochen, das sind etwa 3,2€ oder eine Stunde Ganzkörpermassage.
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  • Vulkanaffen

    July 8, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 18 °C

    2 Uhr morgens gings los per Shuttle zum Vulkan. Alles begann mit einem Scumbag-Move eines Amis namens Brian. 15 Min nachdem wir ihn eingesammelt haben, fragte er, ob wir umdrehen und seine Freundin einsacken könnten, die wohl doch mitwollte. Also fuhren wir zurück, nur um ihn nie wieder zu sehen. Nach 20 Min warten im Shuttle sind wir dann gefahren und waren eine der letzten Gruppen bei über 500 Leuten, die den Vulkan erklimmen wollten. Erstaunlicherweise gings zum Vulkan bergauf, worauf ein Typ aus unserer Gruppe nicht klarkam und kotzen musste (10 min bei entspannter Steigung). Weil uns das zu langsam ging, sind wir ohne unsere Tourguide hoch und haben den auch nie wieder gesehen, was kacke war, weil er unser Frühstück hatte. Der Sonnenaufgang verbag sich hinter Wolken, aber egal, wir waren aufm Vulkan, wo Affen Leute ausraubten.
    Abends feierten wir mit Mojitos unseren Erfolg, heute katerten wir im Affenwald aus. Ein sehr affiger Trip.
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  • Canggu Surf Hostel

    July 10, 2016 in Indonesia ⋅ ☀️ 27 °C

    Der Surferort Canggu bietet verschiedene Spots, um sich am steinigen Meeresboden genüsslich die Haut aufzuratschen. Mittlerweile bin ich Pro genug, um dies auf einem mittelgroßen Longboard auszuprobieren.
    Ich hänge mit ner extrem chilligen Gruppe im Canggu Surf Hostel ab, Respekt verdiene ich mit meinen treffsicheren Beerpong-Skills und meinen gut koordinierten Tanzschritten. Nachts landet man immer in der Sandbar, direkt am Strand/Kliff mit teilweise extrem beschissener Musik. Aber das Wasser hochspritzen und Leute kotzen zu sehen, das ist es wert.
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  • UluWAAAATHu

    July 12, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Ich hab mir einen Roller gemietet, ein ungeahntes Gefühl von Freiheit und Verantwortungslosigkeit durchströmt mich, als ich ohne jegliche Erfahrung im Scouter-Fahren direkt einen 2-Stunden Trip nach Uluwatu auf mich nehme.
    Meine Erfahrungen mit Fahrradfahren in Aachen kommen mir hier sehr zugute- immer links fahren, Verkehrsregeln existieren nicht und immer und überall vorbeidrängeln.
    Uluwatu ist ein Ort mit einer riesigen Tempelanlage auf einer Klippe und Wellen, an die sich nur die richtigen Pros trauen. Mein kleiner Zeh tut weh, deswegen surfe ich dort nicht.
    Wir genießen den Sonnenuntergang zwischen iPhones-stehlenden Affen (zum Glück hab ich ein Samsung) und verfluchen das Wetter auf dem Rückweg. Zeit wieder mehr zu surfen.
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  • Back in Canggu

    July 13, 2016 in Indonesia ⋅ ☀️ 29 °C

    Jeden Tag surfen, chillen und Party machen. Walter aus Schweden macht das seit 4 Monaten schon im selben Hostel. Die anderen sind auch schon eine Weile hier und wissen immer an welchem Tag es wo hingeht. Pretty Poison hat einen eigenen Skate-Park, im Deus kann man ein Tattoo gewinnen und nachm Old Man's wird man aufm Scouter von einem Typen überholt, der so betrunken is, dass er bei max. Speed die Kontrolle verliert und bewusstlos blutend aufm Asphalt bleibt.Read more

  • Die Gang auf Gili T

    July 17, 2016 in Indonesia ⋅ ☀️ 27 °C

    Mit einem Tag Verspätung treffe ich die Boys und Girls aus Canggu auf der wunderschönen Partyinsel Gili Trawablablabla wieder. Wir übernachten bei Norman im Banane Leaf (wir sind als Namensvetter natürlich gleich best buddies). Die Fähre rüber war für eine Seeratte wie mich kein Problem, trotzdem gibts zur Stärkung gleich einen Mushroom-Shake, der mich wunderliche Farben und Formen sehen lässt, mein Sprachzentrum ausschaltet und uns am Strand doch sehr sonderlich erscheinen. Amanda weißt uns immer darauf hin, möglichst normal zu wirken wenn Leute passieren. Deswegen erstarrt sie jedes Mal zu einer Statue in künstlerischer Pose, Daniel heult jedes Mal vor Lachen, wenn er mich sieht, der sich selbst kaum einkriegt und Wouter hat Todesängste. Abends werden die Happy-Hours abgegrast, nach ein Paar Runden Skinny-Dipping gehts dann aber so um 5 heim.Read more

  • Turtle touching

    July 17, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 20 °C

    Zum ersten Mal in meinem Leben Korallenschnorcheln gewesen- is voll schön und so. Im Meer leben über 100 verschiedenene Tierarten von denen wir über 5 gesehen haben. Highlight waren die Schildkröten, deren Schwachstelle darin liegt, dass sie atmen müssen. Den Moment, wenn sie dafür auftauchen, kann man nutzen, um sie hart zu molesten (die lieeeben das!). Sonst habe ich mich darauf konzentriert, Korallen zu zertreten und den Müll aus meinen Taschen an Fische zu binden für eine verbesserte Hydrodynamik.
    Ein letztes Mal gings dann abends mit der Crew feiern, Wodka Joss lässt das Herz höher schlagen, dass vor 5 auch ja niemand einschläft (is nur Energypuder).
    Mit einem traurigen und einem weinenden Auge verabschieden Pippa, Wouter und Roy uns von den Canggu-Truppe, unser nächstes Ziel ist Lombok.
    Mein Appetit auf Bockwurst wächst kontinuierlich.
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  • Lombokwurst

    July 20, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Das Partyparadies verlassen, um das Paradies zu finden. No homo, Lombok is wirklich schön. Hab mir nen Scouter gemietet und gewartet bis es anfängt zu regnen, um dann entlang der Westküste zu heizen. Hier sind die schönsten Buchten, die ich bisher in meinem Leben gesehen habe. Sogar die Kieler Förde sieht dagegen alt aus. Zwischendurch hab ich mich verfahren und Bilder von Kindern gemacht für meine persönliche Sammlung. Abends bin ich dann in Kuta angekommen wo ich noch mit den Mädels aus Ubut getroffen habe. Am Tag darauf waren wir an nem Spot surfen zu dem man mit Booten rausgefahren wird. Die meiste Zeit verbrachte ich damit meine Fake-GoPro wieder einzusammeln, weil diese nicht am Board halten wollte.
    Mit den Holländern aus Canggu waren wir dann abends alle noch an ner chilligen Surfbar direkt am Strand mit Live-Musik und einer Menge Backpackern.
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  • Scooter aufm Scooter

    July 21, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

    Auf der Suche nach dem Surfstrand verirren wir uns, große Teile der Strecke sind unbefestigte Matschwege. Google Maps hat uns verarscht, mit Zigaretten erkaufen wir uns Local Guy Maps, der uns den kürzesten Weg zu unserem Ziel verrät- durch ein Tagebaugebiet.
    Nach dem Surfen kommen die Canggu-Mädels aus Gili Air in Kuta Lombok an. Wir essen noch was bevor ich mich auf den Höllentrip nach Nord-Lombok begebe. Peitschener Regen ohne Visier lässt mich die Straße kaum sehen, Schlaglöcher sowieso nicht. Ich wähle die kürzeste Strecke, die leider von Serpentinen und starkem Verkehr geprägt ist- fick dich Google Maps. Zur Beruhigung höre ich Scooter während der Fahrt.
    Mit Mühe und Not erreiche ich den Hof, leg mich ins Bett, bin einfach tot.
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  • Wäsche gebongt, Rinjani kann kommen

    July 21, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 21 °C

    Rinjani ist kein Einheimischer, der auf Reizwäsche steht - wobei, keine Ahnung, gibt bestimmt so jemanden. Ich meine zumindest den Vulkan auf Lombok, den ich morgen in einem 3-Tagestrip besteigen will (nochmal, Rinjani ist kein Typ!). Leider hat Norman teile meiner Wäsche auf Gili T behalten, deswegen setze ich nochmal kurz über und hol die ab. Wieder im Hafenort Bangasal angekommen, geh ich erstmal zu Aldi.Read more

  • Rinjani Begins

    July 22, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 24 °C

    Unter Wandern hatte ich was anderes verstanden. So auch Isabelle, die bereits nach der ersten Stunden Kletterwandern aufgibt. So sind wir nur noch zu neunt plus Guide und den Trägern. Für einen saftigen Tageslohn von ungefähr 13 € tragen diese Wasser, Zelte, Gaskartuschen und meine geliebte Sammlung besonders schwerer Steine bis nach oben. Dank modernster Kletterausrüstung bestehend aus Flip-Flops und Bambusrohren ist das Ganze ein Kinderspiel für die.
    Wir errichten abends am Rand des Vulkankraters (2600m) unser Camp - also die Träger oder dachtet ihr ernsthaft ich lass mich auf so niedere Arbeit ein?
    Die Aussicht ist fast so schön wie die Bilder, die ich mit der Sprühdose bei Paint zaubern kann: Im Krater spiegelt sich der Sternenhimmeln in einem See, der wiederun einen weiteren, kleineren Vulkangipfel umfließt.
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  • Rinjani Rises

    July 23, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 15 °C

    Bei Sonnenaufgang werden wir mit Banana Pancakes geweckt, die schnell die kalte Nacht auf hartem Boden vergessen lassen. Wir beginnen mit dem Abstieg zum Kratersee und leises Unbehagen beschleicht mich: All die Male, die ich überzeugt war, französisch sprechen und verstehen zu können, war ich hochgradig betrunken. Den Unterhaltungen der überwiegend französischen Gruppe kann ich hier kaum folgen. Habe mich mir das alles nur eingebildet? Andererseits ist vieles anders in solchen Höhen... letzter Gedanke beruhigt mich während wir uns an ungesicherten Felswänden runterhangeln.
    Erfrischung genehmigen wir uns am See und den heißen Quellen - in Form einer kühlen Cola.
    Es beginnt der Aufstieg zum Basecamp II, wieder läuft mir der Schweiß das Gesicht runter wie Ungeziefer nachts in den günstigen Hostels. Meine Bundeswehrzeit ist doch für was zu gebrauchen- ich kann nämlich allen davon erzählen und angeben und mit meinen Fingern Pistolen formen und so tun als ob ich schießen würde. Mega lustig, alle lachen- piew piew Alina. Ansonsten bin ich echt froh Legday nicht geskippt zu haben.
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  • Rinjani Returns

    July 24, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 19 °C

    Es ist 1:00 Uhr morgens. Ich schlafe noch eine Stunde.
    Es ist 2:00 Uhr morgens, der Guide weckt uns harten Kern bestehend aus 2 Franzosen, einer Spanierin und Karate Norm - allzeit bereit für jeden Fight!
    Mit Stirnlampe und einem Rucksack gefüllt mit Snickers und warmen Klamotten machen wir uns auf den Weg. 3 Stunden Zeit um von 2600m auf die Spitze bei 3700m zu gelangen. Easy peasy denken sich auch viele andere. Drum besteht der Anfang aus Warten bis vollausgerüstete Asiaten die ersten dankbaren Meter meistern.
    Voll motiviert laufen wir den Bergkamp entlang und sobald realisiere ich ein Detail: der Boden ist nur Geröll, für jeden Schritt nach vorn rutscht man einen halben wieder runter. Logik so kalt wie der Wind, der alles daran setzt einen runterzupusten setzt ein: 3700m - geschätzte 2900m macht (zum Glück ein Handy dabei)... 800 Höhenmeter, die es auf diese Weise noch hochzukrabbeln gilt.
    Plötzlich verstehe ich die beiden Typen, die uns erzählten, dass sie den Mont Blanc einfach zu erklimmen fanden. Na geilo, hätte ich zumindest einen Stock, aber die Leute würden mich nicht alle "Karate Norm" nennen, wenn ich nicht so eine Herausforderung meistern würde wie einst den Karate Schnupperkurs in der 3. Klasse!
    In der Dunkelheit treffe ich einen der Franzosen wieder, wir teilen uns einen Snickers, ignorieren rationale Gedanken und kämpfen uns weiter nach oben, vorbei an früher gestarteten Gruppe, die völlig erschöpft Schutz hinter Felsen suchen.
    Mein Herz sinkt mir in die Socken als ich nach oben blicke und eine schier unaufhörlich emporragende Schanze von Lavageröll erblicke, die den Gipfel nur erahnen lässt.
    Yolo, genug geheult, wir erreichen eine einsame Plattform von der es nicht weitergeht. Messerscharf kalkulieren wir: Wir sind auf der Spitze und zwar als die Ersten!!11elf
    Tatsächlich brauchen die nächsten 10 Minuten länger und die wir frieren noch eine Stunde bitterlich bis Sonnenaufgang.
    Ein wahres Naturspektakel und der Rum der Franzosen machen alle Strapazen vergessen, wie auf Skiern sliden wir wieder zurück dem Basecamp, wo wir alle mit unserer Story nerven.
    Anstatt die Beinen etwas auszuruhen, beginnt direkt der 6h Abstieg. Zu viel für mein linkes Knie, starke Schmerzmittel lassen mich die Belastung aushalten, die wahre Rettung sind aber zwei Kanadier, die mir eine Kniebandage schenken. Noch jetzt, eine Woche später, spüre ich, dass auch Karate Norm physische Grenzen kennt.
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  • I'm on a boat

    July 25, 2016, Flores Sea ⋅ ⛅ 31 °C

    Physisch gefistet, feier ich einen friedlichen Feierabend, nur um direkt am nächsten Tag eine viertägige Bootsfahrt nach Flores anzutreten.
    Bin gut in Arsch, die kleine Verletzungen am Fuß beginnen sich saftig zu entzünden, aber "I'm on a boat and it's going fast" - ok letzteres jetzt nicht gerade, aber es geht zumindest nicht unter!
    Wir sind insgesamt 20 Leute, die sich einen sehr überschaubaren Schlafbereich, abwechslungsarme Mahlzeiten und eine rudimentäre Sanitäranlage teilen.
    Tagsüber geht's Schnorcheln und einsame Inseln erkunden, nachts rollen sich die meisten bei dem starken Wellengang durch übers Deck. Dank messerscharfen Verstandes wählte ich eine Matte orthogonal zur Fahrtrichtung liegend, um diesem Problem zu entgehen. GG Verstand.
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  • Komodo 3000

    July 28, 2016 in Indonesia ⋅ ⛅ 31 °C

    Ich fühle mich wie ein echter Seemann: Wellen Tag und Nacht, einfaches Essen und Schnorchelausflüge, Wasserfallbesuche und Sonnen an pinken Stränden. Ein echtes Seemannsleben.
    Eine Mandelentzündung neben entzündeten Bettwanzenbissen raffen mich jedoch dahin. Nachwehen vom ungeschützten Kontakt mit Rinjani. Sanders der Medizinstudent gibt mir Paracetamol gegen das hohe Fieber, Rachel das rettende Penicillin. Am nächsten Morgen sieht alles schon rosiger aus (siehe Bilder vom korallengefärbten Strand).
    Highlight des Ausflugs sind die Komodowarane. Sie erinnern mich sehr an Dinos, nicht, dass ich so alt wäre, diese noch miterlebt zu haben, aber meine Mama sagt, so ähnlich sahen die damals aus.
    Die Dinger sind uuuultra giftig, beißen dich einmal, warten bis du die Tage so langsam dahinraffst und finden dich (5km Riechreichweite - geduscht). Da die Reptilien nur etwa einmal im Monat futtern, sind das sehr entspannte Jäger.
    Jetzt habt ihr auch mal was gelernt. Aber genug davon, Ziel dieses Blogs ist, dass wir am Ende alle gemeinsam dümmer sind.
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  • BaSingapur

    August 4, 2016 in Singapore ⋅ ⛅ 28 °C

    Singapur ist die Hauptstadt von Singapur und hat ein genauso simples Justizsystem: Begehst du eine Straftat, erhältst du die Todesstrafe. Meine Travelmate Shine aus Singapur zeigt uns alle coolen Ecken dieser Metropole. Mir fehlen schon etwas die Ladyboys, an all die Ordnung muss man sich erstmal gewöhnen.
    Wir essen in Chinatown, schlafen in Little India (das tatsächlich deutlich kleiner ist als Indien!) und gehen shoppen im City Center. Weil Kelly jemanden kennt, der jemanden kennt, der für schlappe 1000 Euronen einen Tisch in der höchsten Skybar der Stadt (auf dem zweithöchsten Gebäude von allen) gemietet hat, kommen wir als VIPs rein.
    Wir glühen mit dem Duty-Free Gut heftig vor, die Höhe gibt uns den Rest. Kelly weiß nichts von dem Abend, ich bin stolz auf meine verschwommenen Bilder, der Rest schläft im VIP-Bereich.
    Nach einem Tag im Botanischen Garten, Marina Bay und der Lichtshow im angrenzenden Garten lädt mein Geldbeutel dazu sein, die Stadt zu verlassen.
    Kelly muss ihr Wakeboard-Zubehör umparken, weil das Hostel dicht macht. Also fliegt die Crew nach Phuket!
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  • Boccia in Kamboscha

    August 30, 2016 in Cambodia ⋅ ☀️ 19 °C

    "Everything that can koh rong will koh rong" besagt Murph's law und birgt eine Wahrheit, die vielleicht ungewollt wahrer ist als viele andere Wahrheiten. Aber nur vielleicht, ich wüsste jedenfalls nicht welche. Wie dem auch sein, Koh Rong ist eine kleine Insel vor Sihanoukville und Heimat für Kiffer, Aussteiger und Backpacker, die eine Insel suchen, die schön und ruhig ist aber trotzdem etwas Abendunterhaltung bietet.
    Ich treff lustigerweise einen Brasilianer wieder mit dem ich viele Abende in Georgetown und entsprechened wenig Erinnerung daran teile.
    Wir besuchen abgelegene Strände (#nohomo) und eines morgens war er verschwunden. Rezeptionist und Dauerkiffer Sergio verrät mir, dass der Brasilianer aufs Festland ins Krankenhaus ist nachdem er wohl zu viel Wasser vom Hauptstrand abbekommen hat (ist gleichzeitig das Auffangbecken für alles Abwasser).
    Ich finde eine neue Crew auf der Boottrip mit Schnorcheln, Fischen und glühendem Pipi- Plakton ist schon lustig.
    Mit zwei korrekten Typen aus München und einer sehr religiösen freien Evangelin gehe ich am Police Beach raven und lasse sonst entspannt die Reise ausklingen. Die Evangelin und ich gewinnen noch im Casino in Sihanoukville genug Dollar für eine Massage, dabei wissen wir bis heute nicht im Geringsten wie das Spiel funktioniert. Das Glück ist eben mit den Dummen.
    Gleicher Gedanke schießt mir durch den Kopf lasse ich die Reise Revue passieren: keine schweren Verletzungen, keine Unfälle, keine geklauten Handys, Portemonnaies oder Reisepässe.
    Meine Eltern haben mir mehr Action prophezeit :(
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    Trip end
    August 30, 2016