Himeji und ein neuer Flitzer
17. april, Japan ⋅ ☁️ 18 °C
Heute war ein richtig guter Tag.
Los ging es um 10 Uhr von Kyoto nach Onomichi, mit einem geplanten Zwischenstopp in Himeji, wegen der größten und am besten erhaltenen Burg Japans, der Himeji Castle.
Auf dem Weg dorthin bin ich noch an einem Flohmarktstand hängen geblieben. Die Auswahl war komplett absurd: illegale Waffen, Patronen, Orden, sogar Langwaffen. Ich bin deutlich länger dort geblieben als geplant, ein ziemlicher Traum für jeden, der sich für so etwas interessiert.
Die Burg selbst war von außen schon maximal beeindruckend. Für etwa 13 Euro konnte man auch komplett rein, was sich absolut gelohnt hat. Zusammen mit ChatGPT bin ich das Ding systematisch durchgegangen, um nichts zu verpassen. Innen wirkt alles wie ein Labyrinth. Die Treppen werden nach oben hin immer steiler,man merkt sofort, wie schwer es gewesen sein muss, diese Burg mit Rüstung überhaupt zu erobern.
Nachdem ich einmal durch war, gab es danach zur Belohnung einen Kebab beim Laden um die Ecke. Den habe ich dann zusammen mit ein paar Highschool-Jungs gegessen. Alle waren gut drauf, auch die Verkäuferin hatte richtig Spaß – insgesamt einfach eine gute Stimmung.
Danach ging es zurück zum Bahnhof und weiter nach Onomichi, leider mit zweimal Umsteigen.
Dort angekommen habe ich mich direkt um ein Fahrrad gekümmert. Nach drei Fehlversuchen hat es dann endlich geklappt, und sogar besser als erwartet. Der Verkäufer war Deutscher und extrem entspannt drauf. Alles lief unkompliziert, und ich hatte am Ende ein starkes Bike für umgerechnet 15 Euro am Tag.
Ab da konnte ich wirklich runterfahren. Kein Fahrrad zu bekommen, war ehrlich gesagt lange eine Sorge von mir.
Abends bin ich noch ein bisschen durch die Gegend gefahren und habe am Pier einen kleinen Imbisswagen gefunden. Dort habe ich mir Ramen geholt und sie direkt am Wasser in der Abendstimmung gegessen.
Mein Hotel ist wieder eine glatte 10/10, und ich merke gerade, wie gut mir diese kleinere Stadt tut. Vielleicht hatte ich einfach genug von den großen, touristischen Städten.Læs mere








