• Aufs und abs in Zhangjiajie

    May 7 in China ⋅ ☁️ 17 °C

    Ich musste heute leider Abschied von meiner Powerbank nehmen. Um neun Stunden Zugfahrt zu umgehen, entschied ich mich für den Luftweg. Mit viel zu wenig Schlaf stand ich früh morgens auf und fuhr erstmal eine Stunde mit dem Taxi zum Flughafen.
    Eigentlich lief alles gut, bis zur Sicherheitskontrolle. In China ändern sich scheinbar über Nacht die Regeln und selbst meine gute Marken-Powerbank blieb davon nicht verschont. Problem: Es fehlten wohl drei kleine „C“ auf der Kennzeichnung. Also musste ich sie dort zurücklassen.
    Ohne Powerbank ging es weiter und mir war sofort klar, was ich in Zhangjiajie als Erstes tun musste: eine neue kaufen. Leichter gesagt als getan. Natürlich landete ich ausgerechnet diesmal nicht in einer riesigen Metropole, sondern in einer deutlich ruhigeren und ärmlicheren Gegend. Die wenigen Elektromärkte verkauften fast ausschließlich Großgeräte.
    Zwischen etwas halbherzigem Sightseeing kaufte ich schließlich notdürftig eine neue Powerbank für 21 Euro, dieses Mal allerdings ohne europäische Zertifizierung. Das könnte auf dem Heimweg also nochmal spannend werden.
    Abgesehen davon muss ich aber sagen, an was für einem unglaublichen Ort ich hier gelandet bin. Überall ragen bewachsene Berge in den verrücktesten Formationen aus der Landschaft. Ich kann es kaum erwarten, morgen den Nationalpark zu sehen.
    Auch das kleine Örtchen Wulingyuan, in dem mein Hostel liegt, ist ein echtes Highlight. Vor allem das gemütliche Interieur, der gut gelegene Aufenthaltsraum und das gemeinsame Community-Dinner haben schnell dafür gesorgt, dass ich wieder viele neue Leute kennengelernt habe.

    Am Ende gab es also doch noch ein Happy End.
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