• Mittelalterliches Dole❣️

    March 24 in France ⋅ ☁️ 16 °C

    Weil wir nicht nach Dijon rein wollten, habe ich in der Nähe nach Stellplätzen mit zentraler Lage geschaut und durch Zufall Dole (Doll gesprochen) gefunden. Wir stehen kostenlos für die Nacht und fußläufig zur Altstadt. Nichts ahnend marschieren wir los und sind schwer beeindruckt von dem französischen Charme des Städtchens. Es gibt unzählige kleine Gässchen, die mittelalterlich anmuten und die große Kirche Collégiale Notre-Dame de Dole.
    In einer unscheinbaren Ecke entdecke ich ein kleines, gemütliches französisches Restaurant. Leider öffnet es erst in 1,5 Stunden. Ich sehe drinnen eine Frau und tatsächlich ist die Tür offen und sie versteht Deutsch. Sie ist zwar später nicht da, wenn das Restaurant öffnet, aber der Chef spricht Deutsch erklärt sie uns und kann uns die französische Speisekarte später näher bringen. Also beschließen wir um 19 zurückzukommen.
    Bis dahin bummeln wir durch das Örtchen, und als ich in einem Schuhgeschäft bin und Christoph draußen wartet, wird er von einem freundlichen Mann angesprochen, der in Dole aufgewachsen ist, aber gut Deutsch spricht. Später fragen wir ihn, ob er das Restaurant „Le Gustalin“ empfehlen kann. Er bejaht und erklärt, dass der Koch ein Sachse ist. Wir sollen ihm schöne Grüße von Bruno bestellen.
    Als wir später in dem Restaurant ankommen, bitten wir den Chef zu uns an den Tisch. Er ist sehr freundlich, übersetzt die Speisekarte für uns und freut sich über die Grüße von Bruno. Er erzählt uns seine Lebensgeschichte und serviert uns noch einen zusätzlichen Gang aufs Haus.
    Eigentlich bin ich mit Essen nicht sehr experimentell, lasse mich aber auf die französische Küche ein und erlebe Überraschungen für den Gaumen. Dieser besondere Abend krönt einen wunderschönen Tag.
    Empfehlung: Le Gustalin in Dole!
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