Hemos llegado a Argentina
January 8 in Argentina ⋅ ☁️ 24 °C
.. heißt: Wir sind in Argentinien angekommen 😊
Vielen lieben Dank Euch Allen für die guten Wünsche zur Ankunft unseres Blaubärs 🙏
Wer jetzt aufgrund der spanischen Überschrift dachte, dass ich mittlerweile Spanisch spreche und hier damit rumpranse...der hat sich schonmal kräftig geirrt. Zumal das Spanisch hier in Argentinien wieder anders klingt als in Uruguay und die mühsam erkämpften Fortschritte leise entschwinden. Es ist also eher als demütiger Seufzer zu verstehen 😉Aber wir bleiben dran und die Leute sind auch ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Zu guter Letzt geht's mit dem bewährten Händisch-und-Füssisch und natürlich Google-Translator irgendwie dann doch 😂
Wir haben uns übrigens auch geirrt. Und zwar mit der Vorstellung, dass mit Ankunft des Blaubär unser Reiseverlauf selbstbestimmter wird.
Aber der Reihe nach...
Am 6.1. sind wir nun endlich, gegen Mittag in Montevideo losgefahren. Die Einladerei, das mühsame Abpolken der Zoll-Aufkleber vom Blaubär (Danke Peter und Bernd für die Hilfe) und die Verabschiedung von Irene, Peter und Bernd zog sich dann doch hin.
Es war schon rührend, wie sich nun unsere Schicksalsgemeinschaft in alle Winde verstreut. Aber wir bleiben in gutem Kontakt 😊
Die erste Nacht Unterwegs haben wir auf einem Campingplatz am Rio Negro kurz vor der argentinischen Grenze verbracht. Selbstgekochte Nudeln mit Tomatensoße waren der absolute Bringer an diesem Abend.
Es gibt durchaus sehr verschiedene Berichte von der Grenz-Abfertigung und so sind wir am nächsten Morgen mit ziemlich mulmigen Gefühl zur Grenze gefahren. Aber wir hatten wohl Glück und trafen auf sehr freundliche Beamte, es gab keinerlei Kontrolle von irgendwas und so war nach 15min alles erledigt und wir waren "drin" und Happy.
Argentinien ist anders als Uruguay. Größer, weiter, noch flacher (das wird sich noch stark ändern), sauberer und stark von Landwirtschaft und Viehzucht geprägt. Überall sieht man Rinderherden in endlosem Grasland. Und herrliche uralte Pickups.
Allerdings gibt es neben dem Gras und viel Nichts auch Steine. Und zwar solche, die heimtückisch in Windschutzscheiben von blauen Sprintern fliegen und dort hässliche Einschläge hinterlassen.
Volltreffer. Schei###
Meine Laune ging gegen Null aber der herrliche Stellplatz am Abend und der dazugehörige freundliche Empfang in einem kleinen Nationalpark haben mich wieder beruhigt.
Die Lösung des Problems kam am nächsten Morgen in Gestalt von Gianfranco daher - ein Reisender aus Uruguay. Kurzform: Gianfranco hat Verwandtschaft in der Gegend, die eine Werkstatt kannten und dort wurde die Scheibe repariert.
Gianfranco war dafür den ganzen Tag mit uns unterwegs, hat telefoniert und geholfen und zur Krönung hat er uns auch noch Abends in sein Casa Rodante eingeladen und mit köstlichen selbstgemachten Empanadas bewirtet. Es war ein sehr schöner Abend!
Allerdings lag schon unser nächstes Problem auf der Lauer...Read more










TravelerDu lyrisches Talent du 😉
Traveler... und jetzt auch noch mit Cliffhanger... Das klingt nach zweitem Reisebuch!
Traveler
Hallo ihr Lieben, da habt ihr mächtig gewaltig ja den Benny mit an Bord... und da ist Egon nicht weit, so dass auch für alle Probleme ein Plan in Sicht ist... oder??? Ist aber schon beeindruckend! Liebe Grüße von UnsZweiBeiden