• Schwarzer Sand und viele Robben

    Feb 6–7 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    ...und es gibt sie doch: Einsame Strände in Mittel-Chile!
    Im erholsamen Gegensatz zur hoffnungslos zugepflasterten Küste auf Höhe Santiago finden sich weiter südlich noch Abschnitte mit laaaangen, breeeiten und leeeeren Stränden 😊

    Manu hatte aus dem Reiseführer 2 Ziele am Pazifik ausgebuddelt und so sind wir wieder ans Meer gefahren und damit auch der Hitze im Land entflohen. Eine hervorragende Entscheidung, die wir bei 25 Grad, Sonnenschein und blauem Himmel genossen haben.

    Ziel 1 waren die Dünen von Putú - ein Dünenfeld von ca. 10km Länge bei dem gleichnamigen Örtchen. Das Gebiet ist touristsch kaum erschlossen und wir mussten sogar Einheimische nach dem Zugang fragen. Zugegebenermaßen sind wir schon auf deutlich höheren Dünen rumgekraucht aber die Formationen aus grau-schwarzem Sand am unberührten Strand waren eine schöne Erfahrung 👍

    Ziel 2 waren die Seerobben-Felsen von Loanco. Dieses noch sehr ursprüngliche Fischerdorf ist ebenfalls weniger bekannt und wehrt sich offenbar erfolgreich gegen die Einstufung als Ökopark und Touristen-Hotspot. Wahrscheinlich die einzige Möglichkeit, um nicht auch touristisch überrannt zu werden.
    Zu den Robben kommt man demzufolge auch nicht wirklich hin. Wer ein eigenes Boot hat, kann es gern versuchen an die 500m vor der Küste liegenden Felsen zu gelangen. Bei der Brandung...viel Glück ... Unterstützung von den einheimischen Fischern wird er nach unserer Erfahrung auch eher nicht finden.

    Man kann die drolligen Tiere aber auch ganz gut vom Strand aus beobachten, wenn sie in Gruppen nach Fischen jagen. Und mit einer Drohne kommt man deutlich näher dran - was übrigens auch erlaubt ist.
    Als "Beifang" gibt es beim Strandspaziergang noch Pelikan-Kolonien mit riesigen Exemplaren und Angler-Romantik im Abendlicht.
    Herrlich 😊
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