• St. Kitts

    November 25, 2024 in Saint Kitts and Nevis ⋅ 🌬 29 °C

    Ahoi, hier spricht Ihr Kapitän.

    Heute warfen wir unseren Anker in St. Kitts, einer Insel vermeintlich vulkanischen Ursprungs, deren Hänge voller Grün ist.
    Im Vergleich zur gestrigen Station ist St. Kitts deutlich größer. Die Hauptstadt Basseterre strahlt uns eindrucksvoll vom Land aus an.
    Nach der morgendlichen Stärkung in der Kabine machten wir uns auf den Weg Richtung Festland. Kaum setzten wir einen Fuß auf den Pier, waren die zurechtgemachten Haare auch schon ruiniert. Kräftige Böen drohten uns von den Beinen zu heben. Doch wir ließen uns nicht vom Weg abbringen. Wir waren auch nicht die ersten Deutschen hier, in typischer Manier klebten viele Sticker an den Lampenpfosten.
    „Schön hier, aber waren sie schon einmal…“
    Die Klassiker eben.

    Kaum hatten wir die Hafenanlage verlassen, schrien uns die Einwohner auch schon die unterschiedlichsten Angebote entgegen:
    Beach-Taxi, Tour to fortress, Come with Me…
    Hier wird Aufdringlichkeit noch Groß geschrieben. Das Highlight der Schande waren dann mehrere Männer, welche kleine Affenbabys auf den Armen trugen, zweifelsfrei als Lockmittel für Touristen, welche „den wilden Urwald entdecken wollen“.
    Auch nach einigen Metern änderte sich das allgemeine Gefühl auf der Insel nicht, die Erkundung auf eigene Faust wurde abgeblasen.
    Stattdessen kehrten wir zu den Schiffspools zurück und ließen das kühle Wasser die sonnenverbrannte Haut kühlen.

    Das Mittagessen nahmen wir im Restaurant Britannia ein, wo wir ein sehr freundliches Paar kennenlernten, Judy und Jim aus Florida. Judy fand besonders Gefallen an meiner Stewardess und verkündete, dass sie einer Jesse sehr ähnlich sei und mit nach Florida kommt. Diesen Transfer konnte ich zum Glück unterbinden.
    Die angenehme Gesellschaft hat das ausgezeichnete Essen nur verbessert.
    Anschließend ging es noch einmal zur Kabine, Verdauungspause.

    Nun betrachteten wir beim Abendessen das Auslaufen des Schiffs, Kurs Dominica.

    Nachher geht es noch zu einer Comedy-Veranstaltung im schiffseigenen Theater.

    Es empfiehlt sich,
    ihr Kapitän zur See
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