• Bayron Bay und Flat Rock Campsite

    13. december 2025, Australien ⋅ ⛅ 23 °C

    Samstag,13.12.2025

    Unser Morgen begann mit Yoga in der Wiese hinter unserem Van. Matthew stieß ziemlich bald zu uns und bat uns doch auf seiner Veranda unser Yoga zu praktizieren. Danach frühstückten wir gemeinsam. Er hatte sein Porridge auch schon hergerichtet, als wir mit unseren Schüsseln zu seinem Tiny House kamen. Wir kosteten jeweils vom anderen. Er hatte seines mit Ingwer,Datteln,Kurkuma würzig und doch süß gekocht. Ich fand es sehr köstlich. Muss ich unbedingt auch mal probieren.
    Er ließ uns dann noch eine Schokopudding-Frucht probieren, hier heißt sie auch Black Sapote. Ganz schön ungewöhnlicher Geschmack! Wirklich wie Schoko-Pudding.
    Wir redeten noch viel über diverse Trails und er erzählte uns von seiner letzten 3.000km Wanderung, dem Teararoa Trail, den Alex auch schon immer machen will. Was mich jedoch nach Matthews Erzählung definitiv abschreckte war die Länge, das man Proviant für 2 Wochen mitnehmen muss, viel Wasser tragen muss und so mit 30 kg Rucksack unterwegs ist. Ich glaub nicht, dass meine Füße das durchhalten würden. Er hat für die 3000 km 5 Monate gebraucht.

    Auf jeden Fall bekamen wir für den heutigen Tag noch Sight-Seeing Tipps.
    Unsere 1. Station war der Strand wo Matthew immer surfen geht. Pudrig weiß und mit wunderschönen großen blau-durchsichtigen Wellen, die sich mit weißen Schaumkronen auf dem Strand brechen.
    Auch wir beide gingen also hier zum allerersten Mal ins Meer. Wir hatten irgendwie keine Gelegenheit, und daß muss ich wohl hier auch erwähnen, die Hosen ziemlich voll, denn vor 2 Wochen war eine junge Schweizerin, die mit ihrem Freund genau hier an der Ostküste morgens um 6:30 schwimmen gegangen war, und weiter draußen Delfine gesichtet hatte mit einer Go Pro etwas weiter raus geschwommen war, von einem Hai getötet worden. Ihr Freund rettete sie noch an den Strand, wurde aber ebenfalls vom Hai lebensgefährlich verletzt.
    Das hat uns doch einen ziemlichen Schock versetzt.
    So blieben wir beide sehr nah am Strand, wo wir noch stehen konnten und spielten mit den Wellen.

    Am Weg wieder hinauf den Berg, nach dem Strand, sollten wir laut Matthew dann gleich noch unsere salzige Haut im Teebaum See waschen. Dieser lag gleich neben der Straße und hatte durch die Teebäume eine rostbraune klare Wasserfläche. Soll sehr gesund sein, und unsere Haut weich machen.

    Unsere nächste Station auf unserer südlichen Route war Bayron Bay. Wir fuhren bis zum Lighthouse, und wanderten dann den Weg bis an den östlichsten Punkt Australiens hinunter. Die Sonne strahlte vom Himmel, das blaue Meer brandete an die Klippen und dann sah ich sie! Eine ganze Kolonie von Delfinen waren gerade dabei, das Cape zu umschwimmen. Immer wieder konnte ich viele Rückenflossen aus dem Wasser kommen sehen.
    So ein schöner Augenblick. Diese Tiere lösen immer wieder große innere Freude in mir aus.
    Ich konnte sie eine ganze Weile beobachten.

    Danach kehrten wir zum Van zurück und da es schon Mittag war, bereiteten wir unser Mittagessen zu und fuhren danach zu einem Campingplatz in der Nähe von Ballina direkt am Strand. Dort wechselten wir dann einmal den Stellplatz, da wir von australischen Campern regelrecht umzingelt wurden und wir am nächsten Morgen den Platz gar nicht verlassen konnten, so eng stellten sie sich an uns heran.
    Wir bekamen einen anderen guten Platz, direkt 1. Reihe hinter dem Strand.
    Hier ging der alte Aboriginal Trail vorbei, der von Ballina nach Lennox Head führte. Den wollten wir morgen früh gehen.
    So richteten wir abends noch unser Frühstück und Mittagessen her.
    Müde stiegen wir in unser Bett, denn wir hatten heute wirklich viel erlebt.
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