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WELTREISE A+E on the way

An open-ended adventure by A und E on the way Read more
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    🇦🇹 Wien, Österreich

    Williams Bay und Peacefull Bay Campsite

    Apr 22–24 in Australia ⋅ ☀️ 17 °C

    Mittwoch, 22.04.2026 bis Freitag, 24.04.2026

    Heute nach Yoga und Frühstück machte ich mich wieder auf den Weg zurück nach Denmark. Ich brauchte noch Obst fürs Frühstück. Das ging mir schon schön langsam aus.
    Auf dem Rückweg machte ich noch einen Abstecher in die Williams Bay, zum Elephant Rock und den Green Pools. Hier gibt es runde Felsen in türkisen Meeresbuchten, ideal, um ein wenig zwischen den riesigen runden Steinblöcken herumzuklettern.
    Der Wind war eigentlich wirklich kalt, doch als ich meine Hand ins Wasser hielt, dachte ich mir, zum Schwimmen wäre es noch warm genug gewesen. Doch der schneidende eisige Wind hat mich da abgetörnt.
    So nahm ich die Straße zur Peacefull Bay, einem Campingplatz mit viel Wiese und vielen grünen Bäumen.
    Hier würde ich die nächsten 3 Nächte verbringen. Ich wollte schreiben, den Boden ausbessern und den Heckvorhang kürzen. Am Strand spazieren gehen, Yoga machen und Laufen gehen.
    Vielleicht würde ich mir ja auch mal einen Kaiserschmarren kochen.

    Ich verbrachte die 1. Nacht gut. Als ich um 5h früh jedoch die Regentropfen aufs Dach trommeln hörte, zog ich mir nochmals die Decke über den Kopf.
    gegen 7 h 30 fand ich aus dem Bett, und da es immer noch regnete, machte ich hinter der Fahrerkabine Platz für meine Yogamatte. Als ich gerade am Frühstück machen war, es muss in Wien ca. 3h morgens gewesen sein, rief mich Alex an. Er konnte nicht schlafen, hatte den Kopf voller Hornbach-Bestellungen.
    So telefonierten wir lang, während er dazwischen Bestellungen machte und danach wieder schlafen ging.
    Gegen Mittag, da frühstückte Alex gerade, telefonierten wir nochmals. Da bekam er vom Schiffsagenten die Bestätigung, dass das Flatrack und die Überfahrt fix gebucht sind.
    Nun stand auch der Terminplan fest.
    Ich würde also am Samstag, den 25.04. nach Fremantle auf den Camping Platz zurückkehren, dort 4 Nächte buchen und bis dahin das Auto für die Schiffsreise fertig machen.
    Am Mittwoch, den 29.04. sollte ich Kohbi zum Warehouse bringen und den Schlüssel dort abgeben. Am Montag, den 04.05. sollte ich das CDP und den Schlüssel zurückbekommen und könnte vielleicht am Abend noch nach Hause fliegen, oder erst am Dienstag den 05.05.
    Wow, endlich gibt es einen fixen Fahrplan.
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  • Denmark und Parry Beach Campsite

    April 20 in Australia ⋅ ☀️ 10 °C

    Montag, 20.04.2026 bis Dienstag 21.04.2026

    131 km

    Ich wachte um 5h früh auf, fühlte mich aber unter meiner warmen Bettdecke einfach nicht so allein, Alex war um diese Zeit meist schon daran, grünen Tee zu machen und mich kurz danach aufzuwecken. Und jetzt war er einfach nicht da. Niemand zum Reden hier.
    Ok, um 6h stand ich auf, machte Tee und danach Yoga auf einem Stücken Wiese neben dem Van. ä
    Ich wollte gerade beginnen mein Frühstück herzurichten, als beißender Rauch zu bemerken war. Ok, das paßte mir gar nicht, und so packte ich alles in die Spüle, damit nichts im Van herumflog und machte mich auf den Weg.
    Ich fuhr direkt an einem Gehege mit Emus vorbei,ich blieb stehen und betrachtete diese riesigen Vögel.
    Nach 30 Minuten hatte ich eine Rest Area gefunden und blieb stehen. Ich machte mir Porridge und Gemüse, ließ den Abwasch in der Spüle und fuhr weiter nach Denmark.

    Denmark ist ein wunderschöner kleiner Ort an einem Fluß, hier bemerkte man an der Färbung der Bäume, das der Herbst Einzug gehalten hatte. Ich spazierte durch die Straßen, schaute in den Geschäften vorbei und in einem kleinen sehr netten Cafe genehmigte ich mir einen Cafe und eine kleine Himbeer-Rhabarba Torte. Mhh, ein kleines Highlight. Und weil der Kuchen so köstlich war, nahm ich noch einen Karottenkuchen mit.
    Beim Supermarkt kaufte ich noch für die nächsten Tage ein und danach gings auf zum Perry Beach Campsite.
    Dort angekommen bekam ich einen Platz außerhalb des Geländes, da Kohbi ja 2,9 m hoch war, und die Einfahrthöhe des Campingplatzes auf 2,2 m begrenzt war, wegen der sehr niedrigen Zweige der Bäume.
    Hier würde ich 2 Nächte bleiben, und hoffentlich mal alles nachschreiben können.
    Ich machte lange Strandspaziergänge und genoß nun auch mal das Alleinsein.
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  • …alone on the Road.

    April 19 in Australia ⋅ ☀️ 19 °C

    Sonntag, 19.04.2026
    Advent Campsite bis Kojonup, ca. 150 km vor Denmark
    280 km

    Nach Yoga und Frühstück kam ich kurz vor 10h vom Campingplatz weg. Es ging raus aus der Stadt, gegen Süden. In der Nacht hatte es 12° gehabt, aber die Sonne stand am Himmel, während ich dahinfuhr. Wenn es in Wien Mittagszeit war, konnte ich mit Alex ein wenig plaudern,während er aß.
    Ich fuhr öfter auf einen Rastplatz, mal um auf unsere Trenntoilette zu gehen, oder auch um Mittagessen zu kochen.
    Gegen Abend erreichte ich Kojonup. Ein kleines Dorf, mit Shops am Straßenrand, kleinen verzweigten Sträßchen.
    Als ich am Rastplatz einfuhr und ausstieg, sah ich 2 ältere Männer an einem überdachten Tisch sitzen und sich ein Abendessen herrichten. Ich fragte, ob ich hier wohl übernachten könnte, da keine Schilder aufgestellt waren. Sie bejahten, erzählten mir noch, das sie Steve,72, und Malcolm, 67 seien. Steve war Poet und ließ gleich eines seiner Gedichte ungefragt vom Stapel. Ich verstand natürlich von dem gereimten Kauderwelsch rein gar nichts, sagte aber freundlicherweise “wonderful”, und suchte mir dann weiter hinten, weg von dem ganzen Trubel beim öffentlichen WC, einen Platz zum Schlafen.
    Dann zog ich mir die Laufsachen an und machte mich auf den Weg. Nach dem vielen Sitzen war das eine gute Abwechslung. Ich lief also in das Städtchen hinein, sah mir dabei die Häuser und Vorgärten an, die Blumen, die gerade überall blühten, und war überrascht wie nett es hier war.
    Nach einer Stunde war ich wieder zurück und eigentlich müde. Ich schlüpfte allein ins Bett, quatschte noch ein wenig mit Alex und schlief dann bald ein.
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  • Alex fliegt heim!

    April 18 in Australia ⋅ ☀️ 20 °C

    Samstag, 18.05.2026

    Samstag zeitig in der Früh gabs wieder mal eine Yogaeinheit auf der Wiese und nach einem guten Frühstück begann Alex alles für die Heimreise zu packen. Er durfte auch 28 kg Freigepäck mitnehmen und weil wir doch einiges an Gewand die 2 langen Jahre bisher nicht gebraucht hatten, würden wir so Platz in der Garage von Kohbi freibekommen. So räumten wir den ganzen Vormittag und auch noch nach dem Essen die Kästen durch, und schön langsam füllte sich die große rote Tasche.
    Der schöne Nebeneffekt war Ordnung in den Kästchen. Das war schon dringend notwendig gewesen.
    Gegen 17 h machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. 15 Minuten später waren wir am Terminal 1 angekommen. Ich fand noch einen Parkplatz, dann umarmte ich meinen Schatz, der Richtung Check-in ging, und nun war ich wieder hier in Australien auf mich allein gestellt.
    Alex Maschine würde gegen 23 h abheben. Ich war froh, das Alex vorgeschlagen hatte, ihn jedoch zeitiger auf den Flughafen zu bringen, damit ich noch bei Tageslicht zurück auf den Campingplatz finden konnte.
    Ich ging dann noch unter die heiße Dusche, schrieb noch ein wenig meinen Blog nach und telefonierte noch mit Alex, der gut durch die Sicherheitskontrolle gekommen war. Trotz meiner gesammelten Muschel-, Steine- und Samensammlungen. Er durfte alles mitnehmen.
    So verbrachte ich also die erst Nacht nach langer Zeit wieder allein im Bett.
    Ich vermisste ihn jetzt schon.
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  • Fremantle

    Apr 16–17 in Australia ⋅ ☀️ 26 °C

    Donnerstag und Freitag, 16. und 17.05.2026
    von Eneabba bis Campsite Fremantle
    303 km

    Nach Yoga auf der grünen Wiese spulten wir die knapp 300 km auf der Autobahn bis nach Fremantle ab, wo unser Schiffsagent sein Büro hatte. Alex hatte in Fremantle schon einen Campingplatz gebucht, der nur 10 Minuten Fahrzeit von Davids Büro entfernt lag.
    Alex machte nochmals 4 l Sojamilch, die Gläser befüllte ich und gab je einen Esslöffel altes Joghurt dazu . Jetzt hatte ich dann genügend Sojajoghurt, knapp 7 Gläser konnten wir am nächsten Tag in den Kühlschrank einräumen. Mein Liebster sorgt wirklich gut für mich vor. 1 Tag zuvor hatte er auch noch Karottensaft gemacht und die Flaschen im Tiefkühlfach
    eingefroren.
    Inzwischen war ich noch Wäsche waschen und trocknen, dass ging am Campingplatz einfach gleich nebenbei mit. So konnten wir heute wieder mal im frisch Bettzeug schlafen.

    Am nächsten Morgen noch eine Yoga-Einheit und Frühstück und dann gings ins Büro zu David.
    Dort besprachen wir noch ein paar kleine Details und brachten unser CDP hin. Leider hatten wir noch immer keine Bestätigung über das Flatrack. Das fehlte noch.
    Danach ging ich zum Woolworth nochmals einkaufen. Alex hatte inzwischen festgestellt, dass unsere Batterieladeanzeige, die das Laden der Bordbatterie anzeigte,beim Fahren nicht mehr funktionierte. Während er am Parkplatz stand hatte er die Ursache dafür gefunden. Unser Batterieladekabel unter dem Fahrersitz war zu dünn, wurde dadurch zu heiß und zeigte schon einen verschmorten Mantel.
    Das musste natürlich noch unbedingt repariert werden und so suchte ich in Perth auf dem Weg zum Advent Campsite eine Firma heraus, die mit Autokabel handelte. Und tatsächlich fanden wir eine, die die Kabel in Meterware verkaufte. Dort gabs auch einen riesigen leeren Parkplatz, besonders geeignet, gleich vor Ort unter das Auto klettern zu können und das Kabel neu zu verlegen. Alex fuhr die Vorderreifen auf einen Randstein hinauf und hatte nun so mehr Platz unter dem Fahrzeug.
    Ich glaube wir haben ca. 2 Stunden gebraucht, bis wir das Kabel neu dazuverlegt haben.
    Dann noch ein Test und wie von Alex erwartet wurde es nicht mehr heiß. Problem aus der Welt geschafft.
    Dann gings im Eiltempo vor Sperrstunde des Campingplatz-Büros zum Advent Caravan Park. 5 Minuten vor Schluss, trudelten wir ein und buchten für 2 Nächte.
    Dann gings noch unter die heiße Dusche und nach diesem vollgefüllten Tag ins Hochbett.
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  • .. es geht nach Perth

    April 15 in Australia ⋅ 🌙 23 °C

    Mittwoch, 15.04.2026
    vom Francois Peron National Park nach Eneabba
    521 km

    Gegen 6h morgens, diesmal später als sonst, gabs nochmals ein Sun-Rise Yoga.
    Natürlich mit Fliegennetz wegen der lästigen Biester. Alex war noch immer im Organisations-Fieber.
    Nach dem Frühstück ging es zurück auf die Straße.
    Ungefähr 1 Stunde vor Perth hatten wir uns einen Übernachtungsplatz in Eneabba gefunden. Ein riesiges Oval, mit Gras bepflanzt, seitlich WCs und heiße Duschen und das um 10 AUD für uns beide.
    So ging ich bei Sonnenuntergang noch eine Stunde Laufen, denn Alex hatte noch immer Knieschmerzen und saß über seinen Bestellungen. Und dabei bin ich ja immer auf Entdeckungsreise. 3 verschiedene Papageienarten habe ich gesehen. Danach noch eine heiße Dusche und dann gings müde ins Bett.
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  • Campen auf der anderen Seite der Shark B

    Apr 12–14 in Australia ⋅ ☀️ 29 °C

    Sonntag,12.04.2026
    bis Dienstag, 14.04.2026

    Rest Area vor Exmouth bis Carbla Rest Area and 2 Tage

    528 km + 351 km

    Francois-Peron Nationalpark und eine wichtige Entscheidung

    Wir erwachten am Sonntag morgen gegen 5h. Es gab grünen Tee zur Yoga-Einheit und danach machten wir uns auf den Weg zur Shark Bay.
    Während ich fuhr, checkte Alex die Campingplätze im Nationalpark. Man durfte dort um ca. 20 AUD für eine Nacht direkt am Strand in der unberührten Natur stehen.
    Das hatten wir uns immer gewünscht und deshalb war es ganz toll, das es 4 verschiedene Campingplätze im Internet zu buchen gab, die sich sogar mit ca. 15 Minuten Fahrzeit an der Küste wie Perlen aneinander reihten und wir auf jedem noch einen Platz bekamen.

    Während wir also so dahinfuhren, sprachen wir über die nächsten uns verbleibenden Tage bis zur Verschiffung, die so um den 09.Mai stattfinden sollte.
    Wir wollten uns also noch gute Zeit nehmen, langsam machen.
    Dieser Tag jedoch war wieder mal ein Kilometer-machen-Tag. Heute sahen wir sogar 2 wilde Emus über den Highway laufen. Ich war zu langsam mit meiner Kamera und konnte sie nur noch im Busch auf die Linse bannen. Dennoch haben wir uns beide tierisch darüber gefreut, sie in der freien Wildbahn zu sehen.
    Bevor es dunkel wurde erreichten wir die Rest Area, wo kostenfreies Parken ganz in der Nähe des Highways gut möglich und erlaubt war.

    Der Montag morgen begann für uns mal wieder um 5 h früh. Die Fliegenplage hatte uns noch immer fest im Griff. Yoga war nur im Dunklen ohne Gesichtsnetz möglich.
    Wäre ich aber liegen geblieben, wäre ich nicht in den Genuß gekommen, die Milchstraße zu sehen, sogar 1-2 Sternschnuppen waren immer für mich dabei.
    Sobald jedoch die Morgendämmerung begann, war das Fliegennetz unverzichtbar. Das war schon nervig. Ich fühlte mich richtig beschnitten in meiner Freiheit.
    Nach dem Frühstück machten wir uns also auf zum 1. Campingplatz. Davor machten wir noch einen Abstecher auf die Shell Beach, diese lag direkt auf unserem Weg.
    Dieser besondere Strand, der einzige in Australien und es gibt noch einen zweiten auf St. Barth in der Karibik, besteht komplett aus weißen kleinen Herzmuscheln, er ist 70-100 km lang und und bis zu 10 m tief. Diese Muscheln kommen in sehr salzhältigem Wasser vor, hier auf diesem Strand ist es doppelt so salzig wie normal.
    Wir spazierten an den blendend weißen Strand, wo natürlich kein einziger Baum wuchs, und die Sonne nochmals so hell wirkt, weil der weiße Strand das Licht reflektierte. Unter unseren Füßen knirschten die Muscheln, und das Wasser war türkisblau und klar. Wunderschön anzusehen und die Muscheln durch die Finger rieseln zu lassen war einzigartig.
    Danach machten wir uns wieder auf den Weg zu unserer ersten Campsite.

    Während wir so dahin fuhren, fragte ich Alex, ober er nicht schon nach Hause fahren wollte, er würde so um fast 3 Wochen mehr zu Hause sein, und könnte das Terrassenprojekt schon früher starten. Ich könnte das Auto ja zum Hafen bringen und sobald ich das CDP wieder in Händen hätte, ebenfalls nach Wien fahren.
    Diese Möglichkeit hatte er gar nicht in Betracht gezogen. Er freute sich und machte sich nach dem Ankommen gleich daran, einen Flug herauszusuchen.Während ich laufen ging, setzte er sich auch noch mit unserem Agenten bei der Schifffahrtslinie in Verbindung, und dieser meinte, ja, er würde uns gerne kennenlernen und wir könnten uns am Freitag früh gerne im Büro treffen.

    Das veränderte natürlich unser gesamtes Timing. Wir mussten also bis Donnerstag abend in Perth angekommen sein und so buchte er seinen Flug für Samstag abend.

    Wir hatten noch einen Tag auf dem 2. gebuchten Campingplatz. Die beiden weiteren stornierte Alex. Ich erledigte nun meine Buchhaltung für Februar und März, und war sehr froh, das nun vom Tisch zu haben.
    Alex bestellte nun schon von hier aus alles, was er in Wien für den Terrassenbau benötigte, und entschied sich für einen Arbeiter, der durch die Annonce im AMS auf ihn zugekommen war. Alles war nun auf Schiene.

    Ich hätte die beiden Tage gerne noch mehr genossen, jedoch die lästige Fliegenplage verhinderte auch das Sitzen und Essen im Freien. Das war eigentlich wirklich schade, denn die Plätze in den Buchten am Meer waren wirklich naturbelassen und mit mehr als 5-8 Fahrzeuge pro Strand war der Campingplatz ausgelastet und somit limitiert.
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  • Schnorcheltag

    April 11 in Australia ⋅ ⛅ 24 °C

    Samstag, 11.04.2026

    Am nächsten Morgen absolvierten wir Yoga bei herrlichem Sonnenaufgang. Danach gabs für jeden sein Lieblingsfrühstück. Um 10 Uhr war Check out und danach begaben wir uns auf unsere Beach Tour im Cape Range National Park. Wir fuhren mit Kohbi zur Turquoise Bay Drift zum Schnorcheln. Hier treibt einem die Strömung über die Korallen und man sieht viele Fische. Das Meer war noch immer nicht ganz klar. Aber die Sicht trotzdem ganz gut. Nach 45 Minuten wurde uns kühl und so fuhren wir weiter zum Oyster Stacks Beach. Hier sah Alex eine Schildkröte. Danach gabs für uns entkräfteten Schnorchler ein gutes Mittagessen.
    Die Osprey Bay wartete schon auf uns. Hier sollte es am Meeresboden viel Seegras geben, und das hieß dass hier auch Schildkröten anzutreffen waren.
    Und wirklich. Wir trafen auf total entspannte Turtels, sie schwammen nicht gleich davon, sondern knabberten am Seegras, tauchten auf zum Luftholen und dabei schnorchelten wir direkt neben ihr her.
    Wir trafen auch auf ein ganz besonderes Exemplar. Ihre linke hintere Flosse war nur mehr ein Stummelchen und aus dem Panzer darüber fehlte ein halbkreisförmiges Stück. Der Form nach, musste ein Hai die Meeresschildkröte angebissen haben.
    Aber sie schwamm erstaunlich gut mit ihrem Handicap.
    Das war für uns ein ganz toller Abschluss dieses Tages: “Schnorcheln mit den Turtels!”
    Wir gingen zurück zu unserem Van und hängten die naßen Tauchsachen über unserer Dusche auf.
    Unser kostenloser Stellplatz, auf dem wir schon beim Herfahren übernachtet hatten, war unser Ziel.
    Wir standen dort noch mit 2 anderen Vans und verbrachten ein ruhige Nacht.
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  • Ningaloo Reef

    April 10 in Australia ⋅ ☀️ 24 °C

    Freitag 10.04.2026
    194 km

    Wir standen zeitig auf, und nach Yoga und Kraftübungen gabs noch ein gutes Frühstück.
    Ich hatte mir gestern auch noch Tabletten gegen Seekrankheit gekauft, die man 30 Minuten vor Besteigen des Bootes einnehmen sollte.
    Alex begleitete mich noch zum Bus, der mich am Eingang der Campsite abholte und uns zur Bootsanlegestelle brachte.
    Dort erwartete uns das Boot, das uns zum Katamaran hinausfuhr, der an einer Boje vor Anker lag.
    Das Schiff war in fester Girl-Power Hand. Die Crew bestand aus lauter patenten Mädchen und Frauen, einer Fotografin, einer Kapitänin, 2 Betreuerinnen für unsere Gruppe zu je 10 Personen und Mädchen die in der Küche Mannschaft und Gäste versorgte.
    Wir erhielten genaue Einweisungen, wie wir bei der Begegnung mit dem Walhai am besten Fotos machen konnten und auch am besten sehen konnten.
    So tuckerten wir mit dem Motor Richtung Riff. Dieses lag vor der Küste, und befand sich genau dort, wo man die weißen Schaumkronen der Wellen sehen konnte.
    Dort würden sich die majestätischen Tiere am liebsten aufhalten.
    Nach ca. 2 Stunden Fahrt brach auf einmal Hektik aus. Man hatte etwas gesichtet!
    Zu dieser Tour gehört auch ein Aufklärungs - Flugzeug, dass von oben Ausschau nach den Tieren hält und die Position dann an das Boot weiterleitet.
    Unsere 1. Schnorcheltour am Riff diente dazu uns ein wenig zu akklimatisieren, unsere Tauerbrille zu testen und das von Bord gehen und das wieder an Bord kommen zu üben.
    Denn wenn der Walhai gesichtet war, musste alles schnell gehen.
    Wir sollten uns alle bereit machen. Voll ausgerüstet mit Tauchhose und Langarm-Shirt, Taucherbrille, und Flossen reihten wir uns je zu Zehnt links und rechts der Ausleger auf.
    Und dann kam das GO! Wir sahen den schwarzen riesigen Manta schon vom Boot aus, er schwamm ziemlich knapp unter der Wasseroberfläche.
    Zuerst ging die Fotografin mit ihrer Kamera von Bord. Sie zeigte mit dem Arm genau an, aus welcher Richtung das Tier kommen würde. Je 2 Betreuerinnen waren für je 5 Schnorchler bereit. Auch sie gab uns mit ihrem Arm an, in welcher Richtung wir uns wie eine Perlenschnur aufreihen sollten.
    Und plötzlich schwebte er direkt ca. 3 Meter vor unserer Nase vorbei, bewegte seine schwarzen riesigen Schwingen und war so schnell, das wir nur mehr seinen langen dünnen Schwanz von hinten sahen. Wow! So nah dran zu sein! Erhebend!
    Das Boot sammelte uns wieder ein, fuhr nochmals ein Stück weiter und dann ging die 2. Gruppe von Bord, die dann auch ihre Begegnung mit dem Manta hatten. Nachdem sie wieder eingesammelt waren und an Bord, fuhren wir weiter entlang des Riffs.
    Wir waren die erste Gruppe, die nach dem Cyclon wieder auf Whaleshark Tour fahren konnte.
    Dann wieder ein Aufruf! Ein Walhai war gespottet worden. Wir machten uns bereit. Dann ging es los. Die Mädels machten das wirklich ausgezeichnet.
    Wir sprangen mit Flossen und Brille ins Meer, folgten unserem Guide, reihten uns auf und dann war er da.
    Ich sah ihn kommen, riesig, seine dunkle Haut mit den hellen Punkten, das Sonnenlicht strahlte ihn richtig an und brach sich auf der Wasseroberfläche. Ich konnte sehen, wie sich Pilotfische unter seinem Bauch angesammelt hatten, er glitt vorbei und dann der riesige lange Schwanz. Wir hielten 3 m seitlichen Abstand und hinten ca. 4 m, dann versuchte ich ihm nachzuschwimmen. Er war viel zu schnell und da die Sichtweite nicht sonderlich gut war, war er bald schon nur mehr ein dunkler Schatten.

    Wir gingen noch 3 x von Bord. Jedes Mal eine tolle Begegnung mit diesem riesigen Fisch. Er ist der größte Fisch der Gegenwart und sie ernähren sich von Plankton und kleinen Fischen,die sie durch Ansaugen des Wassers filtrieren. Sie werden 4 bis 12 m lang und erreichen ca. 12 Tonnen. Seine 15 cm dicke Haut ist die dickste aller Lebewesen auf der Erde. Der Walhai pflanzt sich erst zwischen 10 und 30 Jahren fort und kann bis zu 100 Jahre alt werden.

    Die Tour war ein voller Erfolg, 5 tolle Begegnungen, dass hätte ich nie zu hoffen gewagt.
    Wir feierten unsere Heimreise unter vollen Segeln und mit einem Glas Sekt. Die Crew servierte ein Buffet mit Salaten und frischen Früchten, Kaffee, Tee und Keksen.
    Ich kehrte mit tollen Erinnerungen und Videos von meiner Tour zurück und konnte Alex begeistert davon berichten.
    Schade, daß er das nicht miterlebt hat.
    Ich werde es mein Leben lang nicht vergessen und in mir tragen.
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  • Yardie Homestead Caravan Park

    April 9 in Australia ⋅ ☀️ 28 °C

    09.04.2026
    Exmouth und Yardie Homestead Caravan Park
    183 km

    Nach dem Yoga und dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Exmouth. Wir wollten dort noch Vorräte aufstocken und ich wollte eine Whaleshark Tour buchen. Und einen Schlafplatz mussten wir auch noch finden.
    Während ich also im IGA einkaufen ging und bei Whale Discovery für den morgigen Tag eine Tour für mich buchte, arbeitete Alex im Van an seiner Buchhaltung.
    Auch die Touristen Info besuchten wir. Wir wollten uns dort informieren, welche Campingplätze möglich wären.
    Dazu muss ich erwähnen, dass 2 Wochen vor unserer Ankunft der Cyclone Narelle hier in Exmouth gewütet hatte. Viele Bäume waren total zerzaust. Äste lagen noch am Boden.
    Wir sahen sogar ein Haus ohne Dach in einer Siedlung stehen.
    So erfuhren wir dort, dass alle Campingplätze in Exmouth geschlossen waren, weil sie erst wieder in Stand gesetzt werden mussten. Auch die Campsites in den Nationalparks waren zu. Ein einziger Caravan Park hatte geöffnet. Dort würden wir 2 Nächte buchen.
    Dennoch versuchten wir auf einem etwas abseits gelegenen Campingplatz noch unser Glück. Das Tor war offen und ein großer Bus parkte auf einem großen Areal.
    Ich rief ein Hallo und eine junge Frau mit Kindern kam aus dem Bus. Sie war erst seit 1 Woche als Caretaker mit ihrem Mann hier tätig. Sie rief ihn an und fragte, ob wir bleiben könnten. Leider war auch dieser Campingplatz aufgrund der Reparaturarbeiten wegen des Cyclones noch geschlossen.
    So fuhren wir also Richtung Yardie Homestead.
    Unsere 1. Station dorthin war der Leuchtturm. Er lag auf einer Hügelkuppe. Oben angekommen, hatte man eine schöne Sicht auf das Meer. Der Cyclone hatte dem Leuchtturm aus 1912 nichts anhaben können. Eine Hütte daneben hatte jedoch ihr Dach verloren. Und auch heute ging dort oben eine steife Brise.
    Wir machten noch einen Abstecher zur Mauritius Beach, jedoch der Wind war irgendwie ungemütlich und so beschlossen wir, den Nachmittag am Campingplatz zu verbringen und noch Buchhaltung zu machen.
    Ich richtete noch meine Sachen für die morgige Tour zusammen und war sehr gespannt ob diese Ausfahrt mit dem Katamaran erfolgreich sein würde.
    Alex wollte seine Buchhaltung fertig machen und ein wenig lesen und ich glaube, ein wenig Me Time hat er auch schon mal gebraucht.
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  • … so viele Kilometer!

    Apr 7–8 in Australia ⋅ ☁️ 25 °C

    Dienstag und Mittwoch, 07 und 08..04.2026
    Broome bis Rest Stop Exmouth
    645 km + 610 km

    Heute wieder mal ganz früh Tagwache! Grüner Tee von meinem Schatzerl, und dann raus auf die Matte. Und dann eine Überraschung!
    Heute keine Sterne! Und als es heller wird weiß ich warum. Um uns herum wabbert weißer Nebel. Es ist überall so feucht, dass die Erde nur so dampft.
    Ich bin richtig froh, das wir jeden Tag unsere Yoga-Routine mit Kraftübungen machen, damit wir nicht nur den ganzen Tag im Autositz festgeschnallt, und verdammt zur fast Bewegungslosigkeit unsere Kilometer abspulen. Natürlich abwechselnd, so dass der andere in der Zwischenzeit mal ein Nickerchen machen und die Beine am Armaturenbrett ablegen kann.
    Dann gibt Frühstück, und dann gehts schon los. Abgewaschen wird Abends, wenn wir am Rastplatz angekommen sind.
    Heute sind viele Road Trains unterwegs. Die längsten Lkw-Züge fahren mit 4 Anhängern und sind bis zu 55 m lang. Diese zu überholen ist fast unmöglich, aber die Highways hier in Australien sind immer wieder mit Überholspuren ausgestattet. Meist ist es dann so, daß die Roadtrains, die schon ungeduldig hinter uns hergefahren sind, dann uns überholt haben und wir froh sind, dass uns keiner mehr am Hinterteil klebt. Denn dann wird das Hineinfahren in eine Parkbucht mit abruptem Abbremsen oft zu einer gefährlichen Aktion, wenn der tonnenschwere Lkw an unserem Heck klebt.
    Die Landschaft, die heute an uns vorbeizieht ist ziemlich trist. Grasebenen und ein paar niedere Büsche. Gott sei Dank sehen wir auch fast keine toten Kängurus am Straßenrand liegen. Mittagessen gibts wie immer an solchen Tagen irgendwo auf einem Rastplatz. Schnell zubereitet, Abwasch verschoben auf Abend, und meist wird auch gleich das Geschirr, das sich in der Spüle befand, nochmals benutzt.
    Am Abend sind wir beide eigentlich total geschafft vom Fahren und schlafen meist schon gegen 20 oder 21 h ein.
    Am nächsten Morgen wieder aufstehen, wenn es dunkel ist, denn da sind die Fliegen noch nicht munter. Diese kommen mit Sonnenaufgang und sind extrem lästig. Sie fliegen einem in Mund,Nase und Ohren und deswegen absolvierten wir unsere Yoga Einheit mit Mückennetz am Kopf. Kaum schwitzt man ein wenig, hat man tausend Fliegen auf einem sitzen. Überrall kitzelt es und ich hab dann meist alles mit langen Ärmeln und lange Hose an, damit ich das nicht so spüre.
    Oft machte ich mir auch Gedanken, wo diese Viecher wohl vorher drauf gesessen sind, und mit sich herumtragen an Bakterien.
    Wieder fuhren wir unsere Kilometer herunter und waren froh endlich bis kurz vor Exmouth gekommen zu sein.
    Noch vor Sonnenuntergang erreichten wir unseren Stellplatz für die Nacht und wir wollten beide noch einen Abendlauf machen.
    Wir liefen beide in entgegengesetzte Richtungen. Ich bergab und Alex bergauf. Ich lief am leeren Highway entlang, den Sonnenuntergang im Blick, und verstreut über die Landschaft tausende von Termitenhügel, die wie kleine Pupshaufen von einem Riesen aussahen.
    Als ich zurückkam war es dunkel, Alex hatte mir Gott sei Dank die Stirnlampe mitgegeben, so war ich auch für Autos sichtbar, die den Highway alle heiligen Zeiten mal entlangkamen.
    Ich lief also Richtung Kohbi, als dieser plötzlich aufleuchtete und die Alarmsirene aufheulte.
    Ich erschrak, war jemand in unseren Van eingebrochen? Denn Alex war immer länger unterwegs als ich. Ich ging um den Van herum. Alles sah normal aus. Plötzlich pumperte es drinnen. Ich klopfte mit der Hand gegen die Türe und rief Hallo! Da war jemand im Auto!
    Es war Alex! Er war früher als erwartet zurückgekommen, da sein rechtes Knie zu schmerzen begonnen hatte. Er würde mal Pause machen und Voltaren schmieren.
    Wir nahmen beide noch eine erfrischende Dusche im Heckbereich mit unserer Outdoordusche und schlüpften erschöpft ins Bett.
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  • Cable beach

    April 6 in Australia ⋅ ☀️ 32 °C

    Montag, 06.04.2026

    Nillibubica Restarea bis Broome

    Wir sind wieder mal wegen der Fliegeninvasion schon um 4h 30 aufgestanden, machen Yoga und Krafttraining und werden mit rosa Wolken am Morgenhimmel überrascht. Hier ist wirklich jeder Morgen anders.
    Wir trudeln schon um ca. 10h in Broome ein, gehen dort noch Vorräte aufstocken bei Woolworth und fahren an den Cable Beach. Ein riesiger Sandstrand! Türkises Meer mit einer Temperatur von fast 28°. Das Schwimmen ist herrlich und wir haben den einzigen natürlichen Schattenplatz ergattert. Eine Palme. Alle anderen Badegäste haben sich Liegen und Schirme bei einem Trailer gecheckt.
    Wir haben das Sonnensegel unseres Vans um den Stamm geschlungen und die Stützen vorne in den Sanddünen verspannt.
    Auch unser Mittagessen verspeisen wir unter unserem Schattenspender.
    So dösen wir im Schatten unter unserer Palme, gehen uns abkühlen und genießen das Strandfeeling.
    Am Abend leert sich der Strand rasch und wir gehören zu den letzten, die sich noch das Salz von der Haut brausen unter den Strand-Duschen. Dann gehts zurück zu Kohbi auf den Parkplatz und wir fahren auf eine Rest Area außerhalb von Broome.
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  • Es geht Richtung Westküste

    April 4 in Australia ⋅ ☀️ 32 °C

    Samstag, 04.04.2026
    481 km

    So herrlich, wie der Sonnenuntergang hier gestern war, so verkündeten zarte rosa Wolken die sich im See spiegelten den neuen Morgen an. Einfach eine perfekte Szenerie für unser Yoga Workout. Sogar den riesigen Mond konnten wir in der Morgendämmerung gut ausmachen. Nach unserem Frühstück gings weiter nach Kununurra. Hier stockten wir unsere Vorräte auf und das Mittagessen nahmen wir im Schatten eines riesigen Baobab, eines Affenbrotbaumes ein. Die Stämme sind sehr dick und eigenartig geformt. Viele Früchte hängen an langen Schnüren von den Bäumen. Danach gings zurück auf den Great Northern Highway. Wir hatten uns eine Rest Area am Little Panton River ausgesucht, die an einem Fluss lag. Sogar die Straße wurde vom Fluss überspült. Die Sonne schickte ihre letzten Strahlen über den Fluss und wir nutzten das klare Wasser zum Baden. Danach lagen wir noch auf den warmen Steinen und genoßen den Sonnenuntergang. Das war ja ein wunderschöner Schlafplatz.Read more

  • … ein voller Tag!

    April 3 in Australia ⋅ ☀️ 24 °C

    Freitag, 03.04.2026
    468 km
    von Renner Springs nach Kathrine

    Es war noch stockdunkel und sternenklar, als wir uns zum Yoga in die kühle Morgenluft begaben. Alex hatte schon um 4h bemerkt, das der Jeep seine Scheinwerfer an hatte.
    Eine Stunde später hatte er noch immer Festbeleuchtung. Er marschierte hinüber, um ihnen zu erklären, das sie die Zündung abstellen sollten, sonst hätten sie dann keine Batterie zum starten mehr.
    Sie sagten ja, ja. Die Festbeleuchtung blieb.
    Wir waren fast mit Yoga fertig, da wollten die beiden losfahren. Das Auto rührte sich nicht mehr. Er kam zu uns rüber um uns um Starthilfe zu bitten. Da wir aber noch frühstücken wollten, baten wir sie, noch 1 Stunde zu warten. Kein Problem sagte er. Na dann gut.
    Wenig später hörten wir nochmals Startversuche, und plötzlich sprang der Wagen doch an.
    Der junge Mann kehrte zu uns zurück, meldete seinen geglückten Versuch, verabschiedete sich und dann waren wir wieder alleine.
    Alex jedoch konnte die Ignoranz seiner Bemühung, einfach seinen Ratschlag zu befolgen,nicht verstehen. Ja, manche Menschen sind einfach irgendwie sehr seltsam.
    Da ich vor dem Frühstück nochmals richtig schlimm Durchfall hatte, riet mir Alex, dass ich in Kathrine ins Spital gehen sollte.
    So ging es zurück auf den Highway Richtung Kathrine. Nach ca. 100 km erreichten wir diese kleine Stadt. Alex hatte sicherheitshalber im Spital angerufen, und ich konnte vorbeikommen. Insgesamt habe ich mich dort ca. 3 Stunden aufgehalten. 2,5 Stunden habe ich mit warten verbracht. An der Info erklärte mir der Mann das Kosten von 750 AUD/451 EU auf mich zukommen würden. Na, ganz schön teuer! und um den Preis zu rechtfertigen, haben sie mir nach ca. 10 Fragen nach 1 Std. warten noch Blut abgenommen.
    Nach 30 Minuten war der Befund da. Alles in bester Ordnung. Ich bekam noch einen Zettel mit dem ich in der Apotheke Immodium kaufen konnte.
    Ich war eigentlich nur froh, raus zu kommen, und hungrig war ich auch schon. Alex war inzwischen Tanken gefahren und hatte unser Wasser und den Duschsack nochmals aufgefüllt. So achtete ich nicht genau auf die Zahlungsbestätigung die ich nach der Bezahlung mit Karte dort bekam.
    Ich steckte alles ein und machte mich auf den Weg zum Parkplatz, wo Alex schon liebevoll mein Essen hergerichtet hatte. Reis mit gekochtem Gemüse.
    Als wir danach losfuhren, schaute ich auf den Beleg, wo nur der Betrag, aber keine Behandlung angeführt war.
    So rief mein Ober-Checker dort nochmals an und bat um ein Email mit Rechnung und Behandlungsbeschreibung. 15 Minuten später waren die wichtigen Dokumente, die ich bei meiner Krankenversicherung einreichen konnte im Briefkasten von Alex Email.
    Ich bin einfach nur dankbar, wenn ich so auslasse, dass er einfach an alles denkt. Ja, er achtet wirklich gut auf mich.
    Wir benötigten unbedingt noch Vorräte, und so fuhr Alex zu Woolworth, wo ich für die nächsten Tage einkaufen ging und mir in der Apotheke daneben,das Immodium holte.

    Die ganze Aktion hatte mich doch einige Nerven gekostet, und leichte Kopfschmerzen machten sich bei mir bemerkbar. So übernahm Alex das Steuer, während ich eine Schmerztablette einnahm und mir am Beifahrersitz den Sonnenhut über die Augen zog, die Lehne zurückstellte und mich so ein wenig auskurieren konnte.
    Nach 1,5 Stunden wechselte ich auf den Fahrersitz und Alex machte sich wieder über die Emails zur Verschiffung.Er hatte auch auf Facebook einen Aufruf gestartet im Forum
    “Overlanding Kanada-Nordamerik” denn auf unserem 40” Flatrack war ja noch Platz für ein zweites kleineres Auto.
    Ebenso hatte er eine Annonce beim österreichischen AMS geschaltet, um für die Arbeiten an den Terrassen im Hof noch Hilfsarbeiter anzuheuern.

    So steuerte ich unseren Stellplatz an einem kleinen See an. Als wir ankamen,ging gerade die Sonne unter und die Reiher stolzierten durch das seichte Wasser und man hörte schon das Zirpen der Zikaden.
    Wir waren doch noch viele Kilometer gefahren und freuten uns auf unser kuscheliges Bett.
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  • ….mal Pause machen?

    Apr 1–2 in Australia ⋅ ☀️ 30 °C

    Mittwoch, 01.04.2026 und Donnerstag,02.04.2026
    592 km

    Heute genoßen wir unsere Yogastunde mit einem schönen Sonnenaufgang. Das ist immer wieder ein sehr schönes Erlebnis, so nah an der Natur. Danach noch Frühstück, für mich in Schonkostvariante, und danach wieder zurück auf die Straße.
    In Mataranka, unserer nächsten Station, wollten wir eigentlich einkaufen gehen, doch der Supermarkt hatte nur Dosen und ganz wenig Obst, und ein paar Vorräte hatten wir ja noch.
    Bei der Polizeistation gab es einen Trinkwasserhahn. Hier füllte Alex wieder unseren Tank auf.
    Wir wollten uns in Mataranka in die warmen Quellen werfen, die mir schon damals im Oktober so gut gefallen hatten, und die ich Alex unbedingt zeigen wollte.
    Leider hatte eine Flut die Landschaft dort unter Wasser gesetzt, und die Aufräumarbeiten waren in vollem Gange und somit für uns Touristen gesperrt. Auch die Bitter Springs hatte das selbe Schicksal ereilt.
    den Fahrersitz.
    Wir erreichten unseren Stellplatz neben dem Highway so gegen 19h, die Sonne ging gerade unter und der Platz war etwas versteckt zwischen Büschen.
    Alex fand den Platz so gut, dass er vorschlug, hier noch einen Tag zusätzlich zu verbringen und mal langsam zu machen.

    Na ja, pausieren trifft es wohl nicht genau. Unsere 1.Aufgabe, die sich nicht beim Fahren lösen ließ, war das neue Moskitonetz im Heckbereich unseres Schlafplatzes. Der Vorhang, den ich genäht hatte, schloß oben einfach nicht ab, und ließ all die kleinen Fliegen, Moskitos und Falter herein. Da konnte unser elektrischer Insektenvernichter einfach nicht mehr mithalten.
    Alex half mir nun, ein neues permanentes Moskitonetz zu installieren. Ich zerschnitt das Moskitozelt, das wir schon am Jakobsweg mithatten und hier noch nie in Verwendung genommen hatten. So nähte ich den ganzen Tag. Alex hatte viel Büroarbeit zu tun.
    Wir blieben noch einen Tag und eine Nacht. So konnte ich am nächsten Tag noch Alexs Wanderhose reparieren und unsere Überdecke auf dem Bett. Es kamen wieder mehr Patchworkaufnäher über die zerrissenen Stellen. Jetzt sah sie wieder gut aus.

    An diesem Abend kam auch ein Jeep mit Dachzelt auf diesen Platz. Es war ein junges polnisches Pärchen wie sich später herausstellte.

    Auf jeden Fall hatten wir heute viele wichtige Dinge erledigen können, die beim Kilometer machen nicht möglich gewesen wären.
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  • Big Man

    March 31 in Australia ⋅ ☀️ 18 °C

    Dienstag,31,03 2026
    467km

    Beim nächsten Tank Stop sahen wir schon von weitem eine imposante Figur am Hügel stehen. Den Anmatjere Mann, 17m hoch und 8 Tonnen schwer, steht er stolz auf dem Hügel, seinen Speer in der Hand und blickt über sein Land. Hier kochten wir auch gleich unser Mittagessen.
    Gegen Nachmittag mußten wir sogar mit Kohbi einen Fluß durchqueren und dass mitten auf einem Highway.
    Wir fanden wieder einen recht guten Schlafplatz auf einer Rest Area.
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  • Wendekreis des Steinbockes

    Mar 30–31 in Australia ⋅ ☀️ 30 °C

    Montag, 30.04.2026
    vom Wendekreis des Steinbocks bis vor Renner Springs
    473 km

    Nach dem Laufen, bei herrlichem Sonnenaufgang und zurück mit schönen Eindrücken bereiteten wir gemeinsam unser Frühstück zu, bei mir gabs inzwischen Schonkost wegen Durchfall.Dann machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Tennant Creek. Vor Renner Springs fanden wir den nächsten Rastplatz am Highway um dort zu übernachten.

    Dienstag,31,03 2026
    467km

    Beim nächsten Tank Stop sahen wir schon von weitem eine imposante Figur am Hügel stehen. Den Anmatjere Mann, 17m hoch und 8 Tonnen schwer, steht er stolz auf dem Hügel, seinen Speer in der Hand und blickt über sein Land. Hier kochten wir auch gleich unser Mittagessen.
    Gegen Nachmittag mußten wir sogar mit Kohbi einen Fluß durchqueren und dass mitten auf einem Highway.
    Wir fanden wieder einen recht guten Schlafplatz auf einer Rest Area.
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  • Alice Springs

    March 29 in Australia ⋅ ⛅ 19 °C

    Sonntag, 29.04.2026
    357 km

    Nach Yoga-Einheit und Frühstück machten wir uns auf nach “Alice”. Da wir in der Zwischenzeit bemerkten, daß wir zuviel Ad Blue brauchten,nämlich 6 l auf 400 km, kam das Alex sehr eigenartig vor. Wie immer hatte er viel recherchiert im Internet und es gab mehrere Möglichkeiten, was dies verursachen konnte. Das wäre ein verstopfter Auspuff oder ein verstopfter Abgasrückführungs-Kühler. Letzteren hatten wir schon mal in Indonesien gereinigt und das hatte Wunder bewirkt. Wir brauchten also Kerosin und Bremsenreiniger. Somit war der Baumarkt Bunnings unsere 1. Anlaufstelle. Ich war an diesem Tag mindestens 6 mal dort einkaufen, oder auch was retour bringen. Bei Bunnings kein Problem. Inzwischen montierte Alex den Auspuff ab, aber der war frei. Dann wurde der Abgasrückführungs-Kühler ausgebaut. Wir brauchten insgesamt 6 Bremsenreiniger und 4 l Kerosin.
    Dann föhnte ich den Kühler noch trocken mit meinem Haarföhn und danach baute Alex ihn wieder ein.
    Diese Aktion hatte fast bis 17h30 gedauert. Nun brauchten wir noch Vorräte für die nächsten Tage. Bei Woolworth stockte ich unsere Vorräte auf und danach hatten wir absolut keine Lust mehr in dieser sehr verlorenen, ausgedörrten Stadt zu übernachten um uns den Botanischen Garten anzusehen. Wir waren ein wenig desillusioniert, was Alice Springs anbelangte.
    Mit Wasser, das Alex noch nachtankte, während ich bei Woolworth unser Essen einkaufte und allen Vorräten für die nächsten Tage an Bord, waren wir einfach nur froh, diese eigenartige Stadt zu verlassen.
    Eine Stunde nach Alice fanden wir einen Platz zum Schlafen an der Autobahn. Einen besonderen Platz. Wir waren am Wendekreis des Steinbocks gelandet.
    Dieser durchquert Australien und zog sich auch genau durch unseren Stellplatz. Er markierte die Grenze zwischen den Tropen im Norden und den Subtropen im Süden.
    Hier verbrachten wir eine ruhige Nacht.
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  • Kings Canyon

    March 28 in Australia ⋅ ☁️ 12 °C

    Samstag, 28.03.2026
    Kings Canyon
    475 km

    Nach einer warmen Nacht standen wir noch in der Dunkelheit auf und legten neben unserem Van unsere Yogamatten aus. Mit Blick in den Sternenhimmel. Wow! Eine wirklich erhebende Aussicht.
    Heute wurden wir auch mit einem tollen Sonnenaufgang belohnt, Orange mit Rosa und Rot.
    Man ist hier so nah an der Natur, so eingebunden. Das ist für mich und Alex eine der schönsten Erfahrungen, und diese genießen wir außerordentlich hier. Vor allem ist es hier in Australien fast immer warm.
    Unsere letzte Wanderung hier im tiefsten Australien wurde der Kings Canyon. Dieser liegt im
    Watarrka Nationalpark und hier nahmen wir den Rim Walk. Dieser führt steile Steinstufen auf die linke Kante des Canyons hinauf, läuft oben am Plateau entlang mit herrlichen Einblicken in den Canyon, führt dann Stufen hinunter in eine fast unglaubliche Oase, ein Wasserloch mit Palmen und Bäumen, friedlich und mystisch, daß so ein Ort hier zu finden ist. Einfach unglaublich!
    Der Weg ist interessant und gut mit Tafeln beschrieben, Brücken führen über tiefe Spalten und steile Holzstufen hinunter in den Garten Eden.
    Sogar versteinerte Sandwellen kann man hier finden, die das Meer vor Jahrtausenden in den Strand oder den Meeresboden geformt hat.
    Wir haben dann im Garten Eden noch eine gute Zeit verbracht, an diesem magischen Ort 2 schwarzblauen Raben beim Turteln zugesehen und diesen Platz sehr genossen.
    Nach dieser wunderschönen Wanderung haben wir unser Mittagessen, wie immer mit Klimaanlage im Van verspeist. Draußen hatte es 36°.
    Unsere nächste Station war Alice Springs. Da es nach fast 4 Stunden Fahrt auf dem Stewart Highway schon dunkel wurde, suchten wir uns einen Stellplatz ca. 1 Stunde vor Alice Springs auf WikiCamps heraus. Wir wollten nicht unbedingt in der Stadt übernachten.
    Müde von der Wanderung und den vielen Eindrücken und auch der langen Fahrt
    schliefen wir auf der Rest Area schnell ein.
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  • Kata Tjuta Nationalpark

    March 27 in Australia ⋅ 🌬 19 °C

    Freitag, 27.03.2026
    375 km

    Wir standen wirklich zeitig auf, denn die Fliegen kamen immer erst mit der Sonne.
    So stand also Nacht- und Dämmerungsyoga auf dem Programm.
    Dann fuhren wir in den Kata Tjuta Nationalpark, um hier eine Wanderung zu unternehmen.
    Ein Viewing Point bot uns einen Gesamtanblick des roten aus vielen knubbeligen großen Felsbrocken gebildeten Steinmonolithen aus größerer Entfernung. . Die Wanderung selbst, dauerte ca. 4 Stunden, war 7 km lang und führte durch Gräben, über Felsplatten und auf einen kleinen Sattel hinauf. Eine kleine feine Wanderung, Auf Grund der vielen Regenfälle in den vergangenen Wochen blühten nun überall Blumen und Gräser.
    Man hatte wirklich den Eindruck, das hier das grüne Leben in die Wüste zurückgekehrt war.
    Auch gab es 2 Rastplätze mit Trinkwasserbehältern.
    Wir begegneten vielleicht 3 oder 4 Wanderern, sonst ware wir hier ganz allein unterwegs.
    Das fühlte sich richtig einzigartig für uns an und man wanderte mit den Augen eines Entdeckers durch die rote Felsenlandschaft.
    Zurückgekehrt zu Kohbi machten wir uns Mittagessen und nahmen den Highway zum nächsten Nationalpark.
    Denn morgen wollten wir den Kings Canyon besuchen.
    Auf einem Rastplatz, ca. 1 Stunde von Yulara entfernt, fanden wir einen Stellplatz für die
    Nacht.
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  • Uluru/heiliger Berg der Aborigines

    March 26 in Australia ⋅ ☀️ 30 °C

    Donnerstag,26.03.2026
    78 km

    Oje, wir waren vielleicht zu spät aufgewacht? Würden wir nun den Sonnenaufgang am blutroten heiligen Berg versäumen? Heute kein Yoga!
    Wir zogen uns an und düsten los. Wir brauchten ca. 30 Minuten bis zum Lookout, in der Morgendämmerung erspähten wir den Monolithen, der sich dunkel gegen den sich rötlich gefärbten Himmel abhob. Wow, beeindruckend!
    Dann hatten wir den Lookout erreicht und gingen zu Fuß auf eine kleine Anhöhe. Hinter unserem Rücken ging langsam die Sonne auf und tauchte den imposanten Riesen in ein unwirklich rotes Licht. Da stand er, seine Rillen waren deutlich sichtbar, auch die vielen dunklen Höhlen waren gut auszunehmen.
    Viele Menschen bestaunten mit uns dieses Schauspiel, das ein Spiel der Farben war, roter Berg mit grünen Bäumen und zartgrüne Gräser. Der Regen hatte die letzten Wochen ganze Arbeit geleistet.
    Übrigens, hatte er auch seine Kumpels, die Fliegen mitgeschickt.
    Wir hatten heute vor, den Uluru am Base Walk zu umrunden, ca. 10,6 km, und nach dem Frühstück am Parkplatz,starteten wir erst so gegen 9:30 Uhr. Fast schon ein bißchen spät, denn wir würden fast 4 Stunden unterwegs sein.
    Das Volk der Anangu bittet darum, keine Fotos von dieser spiritueller Stätte von hoher spiritueller Bedeutung zu nehmen, deshalb fotografierte ich nur wo es erlaubt war.
    Mein ursprüngliches Wissen von diesem Monolith, der bis 130 km in die Tiefe der Erde reicht wandelte sich während unseres Spazierganges. Viele Höhlen säumen den Fuß des Berges, jede war für einen anderen Zweck vorgesehen. Für Frauen, als Küche, für die alten Männer, für die Jäger, für die jungen Burschen,die im Jagen unterrichtet wurden. Sogar Felszeichnungen waren zu sehen.
    Aber das tollste für mich war diese Quelle, die aus dem Uluru entspringt und in einem Wasserloch mündet, rund um das Mutijulu-Wasserloch grünes Leben. Sie sichert Fauna und Flora, und kommt in der Traumzeit-Geschichte vor.
    So erstaunlich wie beeindruckend. Schwimmen ist natürlich hier verboten, und das ist auch gut so, denn ich kann mir dieses Naturwunder auf keinen Fall voller Touristen vorstellen.
    Seit Oktober 2019 darf der Uluru auch nicht mehr bestiegen werden, denn die Hitze, Herzinfarkte und Abstürze vom 350 m hohen Berg, hatte seit 1950 schon 37 Menschen das Leben gekostet. Es war aber ein ausgesprochener Wunsch des Aborigine-Volkes, die jeden der Toten bedauerten, diesem Wunsch wurde stattgegeben.
    Auch ich hatte die Hitze unterschätzt. Wir waren ja auch noch in der Mittagszeit unterwegs, gegen 14h zurück bei Kohbi. Dort angekommen hielten wir Mittagspause. Schon da hab ich nur mehr die Hälfte als sonst gegessen. Mein Kopf schmerzte und mein Magen war auch flau. Nach 3,5 Stunden schlafen und ausruhen, mit Kühlbeutel am Kopf, besserte sich mein Zustand.
    Gerade rechtzeitig, um den Sonnenuntergang am Uluru zu bewundern. Es waren jedoch viele dunkle Wolken aufgezogen, die die Sonne verdeckten.
    Danach fuhren wir noch zum Supermarkt in Yulara, dem einzigen Supermarkt hier für die Touristen und Aborigines. Wir fuhren zurück zu unserem Nachtplatz, raus aus dem Nationalpark.
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  • Uluru, wir kommen!

    Mar 25–27 in Australia ⋅ 🌙 23 °C

    Mittwoch,25.03.2026

    524 km hinein ins rote Herz von Australien

    Wir standen wieder früh auf, den mit der Sonne, kommen auch leider die sehr lästigen Fliegen. Heute wollten wir Yoga machen, und den Fliegen zuvorzukommen, begannen wir schon, als es noch total dunkel war.
    Als die Sonne sich mit rosa,lila Wolken am Himmel ankündigte und uns dann einen fast neon-pinkfarbenen Streifen schenkte, konnten wir die Fliegen gut verschmerzen.
    Nach dem Frühstück machten wir wieder Kilometer. Bei jeder verfügbaren Tankstelle hielten wir und tankten Diesel nach, Unsere Ad-Blue Anzeige hatte sich auch gemeldet.
    Wir fanden einen kostenlosen Stellplatz neben dem Highway, der auch von einem großen Wohnmobil schon benutzt wurde. Alex buchte noch unseren 3-Tagespass für den Uluru-Kata Tjuta Nationalpark, damit wir morgen früh den Sonnenaufgang am Uluru bewundern konnten. 36 Kilometer hatten wir dann noch zu fahren. Müde von den vielen Kilometern
    schliefen wir bald ein.
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  • “Vernichtender Schlag und Edelsteinsuche

    March 24 in Australia ⋅ ⛅ 22 °C

    Dienstag, 24.03. 2026
    vom Hutchinson Monument bis Tarcoonyinna Creek/Parkplatz
    409 km

    Ich wachte auf. Ich hatte nicht geträumt. Hinter dem Mückennetz wimmelte es noch immer.
    Ok! Heute stand Laufen am Programm, Alex wollte den Highway entlang laufen, ich wollte lieber meine Runden am großen Parkplatz laufen. Der Highway war mir nicht geheuer. Wollte keine Begegnung mit einem 50m langem Road Train haben. Das sind Lkw-Züge mit bis zu 4 Anhängern, die mit 100 km/h die Straße entlang donnern.
    Davor aber, startete ich den vernichtenden Schlag gegen die schwarzen Punkte.
    Ich besprühte die Hecktür mit Insektenspray.
    Als ich zurück kam, rührte sich nichts mehr an der Hecktüre. Die Insekten waren alle tot. Es herrschte Ruhe im Kohbi. Das Summen und Brummen war erstorben.
    Ich nahm das Mückennetz ab, saugte alle toten Biester ein und in mir breitete sich eine unglaubliche Zufriedenheit aus. Die Türen würden ab jetzt zu bleiben.
    Alex kam zurück, war Gott sei Dank keinem Truck begegnet und nun konnten wir in Ruhe unser Frühstück zubereiten und genießen.
    Das hieß, natürlich bei verschlossenen Türen, Fenster nur mit Mückennetzen geöffnet. Denn hier herrschte die Wahnsinns - Mücken und Fliegeninvasion.
    Die lästigen Biester hatten es besonders auf Augen,Ohren, Mund und Nase abgesehen. Kaum war man im Freien, saßen mindestens 100 Fliegen auf dir.
    Wir machten uns also nun in unserem klimatisierten Kohbi bei moderaten Innenraumtemperaturen wieder auf den Weg.
    15 km später fuhren wir in Cobber Pedy ein. Wir tankten, und gingen im Supermarkt einkaufen, wo ich 2 Fliegennetze für den Hut erstand.
    In diesem kleinen Nest von Australien, einer Stadt voll rotem Staub, die umliegende Landschaft geprägt von kegelförmigen roten Sandhaufen gab es einiges interessantes zu sehen. Den hier wurde nach Opalen geschürft. Hier in Coober Pedy ist das Hauptvorkommen dieses nationalen Edelsteines.
    Australien ist die weltweit führende Quelle und produziert ca. 95% des weltweiten Angebotes.
    Opale entstanden über Millionen von Jahren, als kieselsäurehaltiges Wasser in Hohlräume von Sandstein eindrang und verdunstete.
    Wir besuchten die Serbische Orthodoxe Kirche, die unterirdisch in den Sandstein gearbeitet wurde. Wir setzten uns auf die Plastiksessel und lauschten in der unterirdischen Kühle den dort abgespielten Kirchengesängen, geschützt und behütet vor den schwarzen Fliegenschwärmen, die schon vor der Türe auf uns warteten.
    Danach besuchten wir noch die Old Timers Mine & Museeum, welche einen sehr guten, wirklichkeitsnahen Eindruck des Opalabbaues hier in Cobber Pedy darstellt.
    Viele interessante Fakten und Begebenheiten sind geschildert, man wandert unterirdisch durch die stark verzweigte Mine mit ihren Luftschächten, sieht genau wo die Opalader gefunden wurde, die dort auch noch zu sehen ist. Hier befindet sich auch eine unterirdische Wohnung, die bis 1991 noch von einer australischen Familie bewohnt wurde.
    Total interessant.
    Ich freute mich dann auch auf das “Noodling” das Herausbuddeln von Opalstückchen aus Abbruchsgestein einer Opalminie, die vor dem Museeum aufgeschüttet wurde, und wo man suchen durfte.
    Während Alex liebenswürdigerweise unser Geschirr abwusch, noddelte ich mich durch das Abbruchsgestein, das wie in einer Sandkiste platziert war.
    Tja, in mir steckt ja doch noch ein ordentlicher Teil Kind, der hier richtig Freude hatte zu suchen. Ich fand auch einige Opalsplitter, und freute mich riesig.
    Wir fuhren dann noch zu einem weiteren “Noodling-Platz”, hier jedoch holte ich mir fast einen Sonnenstich, während die schwarzen kleinen Biester meinen, mit Fliegennetz und Sonnenhut geschützten Kopf wie wild umschwirrten.
    Hier fand ich leider gar nichts, das war richtig enttäuscht, bin ich doch wie mein Papa eine passionierte Steine- und Muschelsammlerin.
    Froh, wieder im kühlen Führerhaus zu sitzen, setzten wir unseren Weg Richtung Uluru fort.
    Unser Übernachtungsplatz am Tarcoonyinna Creek wartete schon auf uns.
    Dort suchten wir uns einen Platz, ließen die Hecktüren diesmal zu und schliefen viel besser als die Nacht davor.
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  • “Invasion”

    March 23 in Australia ⋅ 🌙 19 °C

    Montag 23.03.2026
    Weeroona Island bis zum Hutchinson Monument
    600 km

    Wir hatten gut geschlafen, Die Sterne waren noch am Nachthimmel zu sehen, als wir unsere Yogamatten auf dem Platz auslegten.
    Als Draufgabe hatten wir die tolle Aussicht aufs Meer mit Morgenröte.
    Wir frühstückten noch auf diesem schönen Platz, in der 1. Reihe Fußfrei, dann ging es zurück auf den Stewart Highway. Diesmal spulten wir 600 km ab, bis wir im Outback, am Hutchinson Monument, ca. 20 km vor Cobber Pedy unser Nachtquartier bezogen.
    ein riesiger weiträumiger geschotterter Platz. Auch hier wollten wir wieder unsere Hecktüren öffnen, um die kühlere Nachtluft von 20° hereinzulassen.
    Das war die schlechteste Idee ever! Obwohl ich unser altes Hecktüren-Moskitonetz in die Obere Blende montierte, damit die Gelsen nicht durch den Abstand der Vorhangschiene und dem aufgehängten Vorhang durchschlüpfen konnten, hatten wir die Rechnung nicht mit den äußerst aggressiven Insekten gemacht. Es war zu spät, als wir nach ein wenig Recherchieren am Tablet merkten, das Millionen von diesen Viechern sich zwischen Mückennetz und Vorhang eingefunden hatten.
    Wir schlossen nun von außen die Hecktüren. Gift wollte ich auch nicht sprühen, denn Alex würde die ganze Nacht neben dem besprühten Vorhang liegen.
    Was tun? Gar nichts sagte Alex. OMG! Wir legten uns nieder, Über meinem Kopf summte und brummte es. Die Gelsen surrten ebenfalls mit ihrem nervenden Ton um meinen Kopf.
    Außerdem war es sauheiß unter der Bettdecke, die noch das warme Inlet drinnen hatte.
    Mitten in der Nacht riss ich die Innendecke heraus, und zog mir den leeren Überzug über den Kopf. Alex war dabei leider aufgewacht und sehr ungehalten über meine Aktion.
    Ich schlief eigentlich nicht, glaub erst um 3h übermannte mich der Schlaf.
    In meinen Träumen hatte ich immer die Hecktüre vor Augen, mit Millionen von schwarzen Punkten, wo es zwischen den beiden Stoffen nur so wimmelte und surrte.
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  • Farmersmarket Adelaide

    March 22 in Australia ⋅ ☀️ 25 °C

    Sonntag, 22.03.2026
    Adelaide Farmersmarket -Weeroona Island
    245 km

    Heute wieder mal um 6h Tagwache, Noch war es draußen dunkel, die Sterne noch gut zu sehen. Da wir gleich neben dem Sportplatz parkten, konnten wir auf dem schönsten Rasen Australiens, kurz,saftig und grün, besser wie auf jedem Golfplatz, unsere Yogasession abhalten.
    Nach dem Frühstück machten wir uns zu Fuß auf zum Farmersmarket. Dieser war 3,4 km von uns entfernt. Na, bei Temperaturen um 32-34° hüpften wir da auch gerne von Schatten zu Schatten. Leider war es schon ein wenig spät, 11h 15, und der Farmersmarket war schon ziemlich leergeräumt. Dennoch ergatterten wir tolle Pilze, Biogemüse,Brot und Erdbeeren.
    Wir schauten diesmal wieder sehr genau, wie die Stände aussahen, die Verkäufer sich bemühten und wie insbesondere die biozertifizierten Betriebe ihre Waren anboten.
    Danach gings voll bepackt wieder zurück zum Auto und nachdem wir unser Mittagessen zubereitet, das Roggenbrot mit Walnüssen genossen und dazu den veganen Käse gekostet hatten, machten wir uns wieder auf den Weg. Unsere Bestellungen von Amazon waren auch schon im Locker angekommen. Dort gings noch vorbei und dann raus aus Aidelaide, Richtung Mitte Australien. Gegen späterem Nachmittag vertraten wir uns die Beine noch am Bumbunga Lake, der eine rosa Färbung hätte haben sollen. Für mich war sie eher rostrot, so wie die Erde hier. Um für die Touristen eine Attraktion zu haben, wurde mitten im See das Ungeheuer von Loch Ness positioniert. Die klauen einfach alles, das fühlte sich strange und völlig falsch am Platz an.
    Gegen Abend fuhren wir vom Highway ab, den auf der Halbinsel Weeroona Island gab es einen Stellplatz am Meer für uns. Kostenlos, mit wunderbarem Sonnenuntergang und kühler Meeresbrise. Diesmal schliefen wir wieder mal bei offenen Hecktüren.
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