• Detlef Logemann
  • Detlef Logemann

Kaschubische Schweiz 2024

Ein kleiner Erholungsurlaub in der Kaschubei.
Die Kaschubische Schweiz ist eine hügelige Wald- und Seenlandschaft der Kaschubischen Seenplatte in der Region Kaschubei, deren Mittelpunkt etwa 40 km südwestlich von Danzig liegt.
Read more
  • Trip start
    August 31, 2024

    Angekommen

    Aug 31–Sep 6, 2024 in Poland ⋅ ⛅ 19 °C

    Warum sind wir hierher gekommen?
    Letztes Jahr sind wir mit der Stadt Diepholz zum 25-jährigen Jubiläum unser Partnerschaft mit der polnischen Stadt, Starogard Gdansk, nach Polen gefahren und haben dabei an einem Tagesausflug in die kaschubische Schweiz teilgenommen.
    Und über die Suche nach einem Urlaubsziel, erst an der polnischen Ostseeküste, sind wir in einem kleinen Ort in der Kaschubei fündig geworden.
    Sehr schöne hügelige Landschaft mit schönen geschwungenen Kurven und haben unsere Motorräder herbei gewünscht. Nächstes Mal ☺️.
    Dafür haben wir unsere Fahrräder 🚲 mit.
    Read more

  • Der höchste Hügel in der Kaschubei 329m

    September 1, 2024 in Poland ⋅ ☀️ 19 °C

    Der Aussichtsturm Wieżyca ist eine der größten Attraktionen in kaszuby. Er ist bei Touristen und Einheimischen sehr beliebt. Er befindet sich in der Nähe des Dorfes Kosałkowo (etwa 3 km entfernt).
    Der Aussichtsturm Jan Paweł II - der Wieżyca-Berg (328,6 m über dem Meeresspiegel) ist der höchste Berg in kaszuby.

    Der Legende nach war er einst ein Ort der Anbetung für die Slawen.
    Auf dem Gipfel des Berges befindet sich seit 1997 ein 35 Meter hoher Aussichtsturm aus Metall (182 Stufen), der 2019 renoviert wurde. Von der Aussichtsplattform aus hat man einen Blick auf die Šymbark-Hügel und die Seen des sogenannten Radon-Kreises.
    Read more

  • Besuch bei Małgosia

    September 2, 2024 in Poland ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach der netten Stadtrundfahrt im Plattbodenboot sind wir noch zu Małgosia gefahren. Małgosia hatten wir letztes Jahr kennengelernt beim 25 jährigen Jubiläum der polnischen Partnerschaft. Mittlerweile ist sie auch im polnischen Förderverein der Partnerschaft.
    Sie baut sich mit ihrem Lebensgefährten ein Holzhaus aus Baumstämmen in einer wunderschönen Landschaft, siehe Bilder. Und auch ein paar Fotos vom Haus. Auf jeden Fall haben wir einen wunderschönen Nachmittag und Abend miteinander verbracht.
    Read more

  • Kartuzy

    September 4, 2024 in Poland ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute besuchen wir die Stadt Kartuzy.
    Die Stadt liegt in Pomerellen. Von 1308 bis 1466 gehörte Pomerellen zum Deutschordensland Preußen und kam dann bei der Zweiteilung Preußens zum westlichen Teil, später auch als autonomes Polnisch-Preußen bekannt, das sich freiwillig unter den Schutz der polnischen Krone begeben hatte.

    Früher wurde der Ortsname Carthaus geschrieben, ungefähr ab 1860 die Schreibweise Karthaus eingeführt. Die Stadt gilt als Hauptstadt der Kaschubei und ist ein Zentrum der Kultur der Kaschuben.
    Die offizielle Hauptstadt ist Danzig.
    Read more

  • Kirche St. Kazimierz in Kartuzy

    September 4, 2024 in Poland ⋅ ☀️ 25 °C

    Die Kirche wurde in den Jahren 1885–1887 (oder 1883) im neugotischen Stil als evangelische Kirche erbaut. 

    Der Grundstein wurde 1886 von Superintendent D. Taube gelegt . Dieser Stein ist bis heute erhalten und befindet sich im untersten Teil des Turms auf der Ostseite. Das Gebäude bestand aus rotem Backstein . Das Dach ist mit Kupferblechen bedeckt. 

    Das Gebäude verfügt über einen 50 Meter hohen Turm mit einer Uhr . Die hohen Fenster der Kirche (10 Spitzbögen und 2 Rundfenster) sind mit Glasmalereien geschmückt , die hauptsächlich die Apostel darstellen . Die Kirche ist einschiffig und ihr Innenraum ist mit einer Holzdecke bedeckt .

    Während der Zweiten Polnischen Republik war die Kirche im Jahr 1937 Eigentum einer Pfarrei mit 487 Gläubigen und gehörte dem Superintendenten der Evangelischen Unionskirche von Kartuzy. Der letzte Pfarrer war Werner Müller.

    Seit 1983 dient die Kirche als Pfarrkirche.
    Read more

  • Kaschubische Museum

    September 4, 2024 in Poland ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Ursprünge der Stadt Kartuzy stehen in direktem Zusammenhang mit der Verleihung des Gebiets der heutigen Stadt an den Kartäuserorden als Sitz. Im Jahr 1382 schenkte Johannes von Różęcin seine Ländereien durch eine Schenkungsurkunde den aus Prag mitgebrachten Mönchen unter der Leitung des Priors Jan Deterhus. Der neue Sitz der Familie Kartuzy, der in einer malerischen Gegend gegründet wurde, erhielt den Namen Mary's Paradise.

    Die Gründung des Klosters in einem zuvor unbesiedelten Gebiet leitete die Entstehung einer Siedlung um das Kloster herum ein. Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1391. Es versammelte die Untertanen des Klosters, deren Aufgabe es war, auf den Bauernhöfen zu arbeiten. Sie rekrutierten sich aus dem einheimischen kaschubischen Volk und teilweise auch aus deutschen Siedlern, die von der Kartuzy-Dynastie mitgebracht wurden.

    Eine neue Periode in der Geschichte des Klosterdorfes, das später Kartuzy genannt wurde, begann im Jahr 1800, als die preußischen Behörden machten es vom Kloster unabhängig.

    Im Jahr 1818 wurde Kartuzy aufgrund von Verwaltungsänderungen in der Danziger Pommern zum Sitz der Bezirksbehörden: Sie erhielten einen Straßenanschluss. mit Bytów und Danzig und Eisenbahn mit Danzig.

    Die Lebensgrundlage der Bevölkerung waren im 19. Jahrhundert Land- und Forstwirtschaft sowie Handwerk. Sie verwandelten sich allmählich in eine städtische Siedlung und erhielten zunächst Kartuzy. Wasserversorgung und Elektrizität des 20. Jahrhunderts.

    Die lang erwarteten Stadtrechte von Kartuzy wurden am 29. März 1923 verliehen und mit dem Dekret vom 10. Juli 1923 wurde das Wappen der Stadt genehmigt: ein schwarzer Greif mit silbernem Schnabel und roter Zunge auf blauem Feld mit sieben Sternen darüber Sein Kopf wurde von Dr. A. Majkowski entworfen.

    Aufgrund der wunderschönen kaschubischen Landschaft wird Kartuzy oft als die Hauptstadt der Kaschubei bezeichnet.
    Read more

  • Vorab ein kleines Resümee

    September 4, 2024 in Poland ⋅ ⛅ 22 °C

    Es ist eine wunderschöne Landschaft, weit ab dem westlichen Tourismus. Ab und zu sehen wie mal ein Auto mit deutschen Kennzeichen, sind aber oft Polen.
    Zum Fahrradfahren mit unseren E-Bike s nicht geeignet, für Mountainbikes jedoch Klasse und zum Offroad geht's auch.
    Aber mit Motorrad von einer Basisstation aus Tagesausflüge durch die herrlichen Wälder, an Seen vorbei, durch Täler und über sanfte Kuppen zu machen, kann es mit Sicherheit eine wunderbare Auszeit sein. Viele historische Denkmäler, aber auch Mahnmäler sind sehenswert und wir bekommen ein anderes Bild von unseren europäischen Nachbarn, allerdings immer mit deutschen Wurzeln oder Verbindungen.

    Anhängend ein Video aus unserem Auto gefilmt, könnte das Feeling jedoch nicht so ganz richtig einbinden.
    Read more

  • Droga Kaszubska

    September 5, 2024 in Poland ⋅ ☁️ 26 °C

    In den Stein eingraviert ist die "kaschubische Straße", siehe Foto.
    Daneben steht ein Denkmal, gewidmet dem örtlichen Widerstand im 2. Weltkrieg.
    Auf der Infotafel steht Folgendes:
    Danzig-Pommern

    Ein Denkmal für Helden und Mitgliede, der in Danzig-Pommern tätigen Untergrundorganisationen, darunter auch Mitglieder der Geheimpolizei.

    Militärorganisation „Gryf Pomorski“ während des Zweiten Weltkriegs 1939-1945. Enthüllt im Jahr 1968.
    Bildhauer Viktor Tolkin
    Auf der rechten Seite des Denkmals befindet sich eine Gedenktafel mit der Inschrift in polnischer, russischer und englischer Sprache: Denkmal für die Helden des Widerstands in Danzig-Pommern 1939-1945. Auf der Rückseite des Denkmals befinden sich in einer Nische Urnen mit Erde aus Danzig-Pommern von verschiedenen Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs.

    Desweiteren steht geschrieben:
    Geheime Militärorganisation, „Gryf Pomorski“ (TOW Gryf Pomorski)

    Denkmal für die Helden des Danziger Meeres

    „TOW GRYF POMORSKI“ führt seine Geschichte auf das Treffen zurück, das am 24. Dezember 1939 in Czarlin bei Stężyca stattfand. Fünf Personen nahmen daran teil: Leutnant Józef Dambek, Klemens Bronk, Bronisław Brunka sowie Józef und Jan Gierszewscy. Als Ergebnis des Treffen würde eine militärische Kampforganisation gegründet und erhielt den Namen „Gryf Kaszubski“. Die rasante Entwicklung der Organisation und vor allem die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit anderen Untergrundorganisationen führten in der Nacht vom 6. auf den 7. Juli 1941 zur Umwandlung von „Gryf Kaszubski“ in die Geheime Militärorganisation „Gryf Pomorski“. Damals wurde eine ideologische Erklärung herausgegeben, in der es hieß, dass „TOW, Gryf Pomorski“ eine militärische Organisation sei, die nicht den Interessen politischer Parteien diene.

    Ziel der Organisation ist die Befreiung des Heimatlandes und der katholischen Kirche vom deutschen Braunfaschismus und der sowjetischen Roten Pest. „Gryf“ hatte starke Unterstützung bei der lokalen Bevölkerung von Pommern. Gryfs Kommando bestand aus dem Leiter der Organisationsabteilung, Leutnant Józef Dambek, und dem Präsidenten des Obersten Rates von TOW Gryf Pomorski, Priester Józef Wrycza die stärkste Untergrundorganisation in Pommern. Unter den schwierigen Kriegsbedingungen und der Eingliederung Pommerns in die Grenzen des Dritten Reiches war der Kampfeinsatz von „Gryf“ eine Tat außergewöhnlichen Heldentums. Am 4. März 1944 wurde Leutnant Józef Dambek in einem von der Gestapo organisierten Hinterhalt getötet. Dieser Tod trug erheblich zur Schwächung der Organisationsstrukturen bei. Nach zahlreichen Enthüllungen wurden viele Mitglieder der TOW „Gryf Pomorski“ in das deutsche Vernichtungslager KL Stutthof geschickt. Nach dem Einmarsch der Roten Armee in Polen begannen weitere Verfolgungen der Mitglieder der Organisation. Der letzte Kommandant, Gryf, Augustyn Westphal, sah keine Chance, gegen die Rote Armee zu kämpfen, und befahl am 21. März 1945, die Waffen niederzulegen und die Organisation aufzulösen.
    Read more

  • Heimreise über Łeba, Kołberg und Rostock

    September 7, 2024 in Poland ⋅ ☀️ 20 °C

    Kurz in Łeba halt gemacht und Sabine und Friedhelm auf dem Campingplatz besucht.
    Kleinen Kaffee getrunken, ein bisschen ums über Polen ausgetauscht.
    Anschließend weitere 166 Km nach Kolberg und Babsi und Herbert besucht. Aber auch nicht lange.
    Jetzt geht's nach Rostock zu Ute 's Paps.
    Bisschen schnacken und den herrlichen Blick in den alten Rostocker Hafen genießen.
    Read more

    Trip end
    September 8, 2024