Jeep-Safari nach irgendwo im Nirgendwo
Dec 2–3, 2025 in Morocco
☀️ 21 °C
Was für ein ereignisreicher und besonderer Tag! Um 9:30 ging's los in mit den Jeeps in die Wüste Erg Chegaga.
Zuerst war die Wüste flach und steinig und die ersten Dromedare ließen nicht lange auf sich warten. Alle Tiere gehörten jemanden, da die Vorderläufe zusammengebunden sind. Dadurch können die Dromedare nur kleine Schritte machen und ihren Besitzern nicht davon laufen.
Und siehe da, auch die Nomaden müssen von irgendwas leben und wir hielten bei einer Frau, die bunte Tücher und selbst gemachten Schmuck verkauft. Wir haben uns mit zwei schönen Tüchern eingedeckt.
Der nächste Halt war an einer Oase. Um diese herum gibt es mehrere Campingplätze für Offroad-Touren und ja, das soll es geben... Fahrradfahrer.
Interessant war bei der Oase die Wasserquelle die tatsächlich ständig leicht sprudelt. Die Nomaden holen sich ihr Wasser aber nicht dort, sondern an den Brunnen, die man immer wieder sieht.
Weiter fuhren wir zu einer Familie und haben beim Backen eines Sandbrotes zugeschaut. Der Sand wird mit Holzkohle erwärmt und wenn er heiß genug ist, zur Seite geschoben. Dann wird der ausgerollte Brotteig auf den Sand gelegt und mit dem heißesten Sand bedeckt. Nach etwa 5 Minuten kommt der Sand weg, das Brot wird gewendet und wieder mit dem heißen Sand zugedeckt. Ist es fertig gebacken wird mit einem Messer und einem Tuch der Sand entfernt und fertig ist das Brot. Ich merke an, ohne Temperaturangabe oder Zeiger, sondern lediglich durch Klopfen auf das Brot, weiß der Bäcker wann es fertig ist.
Unser nächster Halt war ein Wüstencamp zu einem späten Mittagessen und dort waren sie auch die hohen Sanddünen. Was für eine Kulisse und ich war heilfroh, dass wir diese nicht rauf und runter gefahren sind.
Das Camp war echt gemütlich und das Essen hat wirklich gut geschmeckt. Eine Nacht in der Wüste dort, wäre sicherlich auch ein Highlight.
Zum Schluss blieb unser Auto auch noch an einer kleinen Sanddüne hängen und wir mussten rausgezogen werden. So hatten wir heute volles Programm.
Zurück am Campingplatz war es zu spät, um mit den Campern in die Dünen umzuziehen, also wieder kein Sonnenuntergang in der Wüste. Das war aber auch gar nicht so schlimm, war doch der Tag heute mit Highlights gespickt und das Lagerfeuer wurde einfach hier am Campingplatz angezündet.Read more




























Traveler
😁