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Roadtrip Marokko und Spanien

Wir starten unseren Roadtrip mit einer 30-tägigen Camper-Reise durch Marokko und danach fahren wir nach und nach Andalusien ab.
🇲🇦🇪🇸
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  • Beginn der Reise
    5. November 2025
  • Etappe 1 in die Schweiz ☑️

    5.–6. Nov. 2025 in der Schweiz ☁️ 6 °C

    Die ersten rund 500 km haben wir geschafft. Über den Bodensee, vorbei an Sankt Gallen, Zürich und Bern, liegt unser Übernachtungsstopp in Murten. Für einen ausgiebigen Spaziergang am See ist es uns zu spät und wir sind auch ehrlicherweise zu kaputt. Dennoch haben wir uns zumindest kurz die Beine vertreten. Jetzt heißt es schlafen, um für morgen fit zu sein. Wenn es der Verkehr zulässt, wollen wir morgen bis nach Montpellier ans Meer fahren.Weiterlesen

  • Voyage, voyage...

    6.–7. Nov. 2025 in der Schweiz 🌬 15 °C

    Um 6:15 heute Morgen fuhren wir bei Dunkelheit und dichtem Nebel los. Zum Glück wurde es bald hell und mit einem Mal war der Nebel weg und Mutter Natur zeigte sich von ihrer schönsten Seite.

    Die Maut für unser Auto in Frankreich ist ziemlich üppig und so entschieden wir uns Landstraße zu fahren. Das Positive daran, so kam ich zu einem Croissant zum Frühstück, dafür kamen wir nur langsam voran, da sich unser Navi für eine ganz besondere Route entschieden hat. Gegen Mittag haben wir dann gegengesteuert und sind auf die Autobahn gewechselt. So kamen wir deutlich schneller voran und für den dann einsetzenden Starkregen, war das auch viel besser.

    Unser Stellplatz ist in Leucate direkt am Strand und heute war auch Zeit für Bewegung an der frischen Luft.
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  • Estamos en España

    7.–8. Nov. 2025 in Spanien ☁️ 19 °C

    Unser Tag begann heute auch wieder sehr früh, lagen immerhin 770 km vor uns. Um 7:11 erreichten wir Spanien, auch wenn unser eigentliches Ziel noch mehrere hundert Kilometer entfernt ist.

    Auf der Fahrt ist zum Glück nicht viel passiert, außer hin und wieder ein Blick aufs Meer und alte Bäume auf einem LKW, die scheinbar umgepflanzt werden.
    Beeindruckend war jedoch die Anzahl an Oliven-, Mandel- und Orangenbäumen, die uns über viele Kilometer begleitet haben. Mal sehen, ob wir auf dem Rückweg im Februar die Mandelblüte mitbekommen...

    In Murcia angekommen war der Stellplatz leider voll und so stellten wir uns auf den Supermarktparkplatz daneben. Während wir unseren Café solo tranken und uns an den ersten Strelizien erfreuten, hatten wir einen Zettel am Auto, dass wir hier nicht übernachten dürfen. Der Security-Mann kam dann aber auch noch persönlich vorbei und zeigte uns einen Platz, nur 5 Minuten entfernt, an dem wir übernachten dürfen. Sehr nett die Spanier...

    Der Tag ist vergangen wie im Flug und morgen sind es nur noch 260 km, bis zu unserem Campingplatz, ein Katzensprung!
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  • Angekommen... fürs Erste

    8.–14. Nov. 2025 in Spanien ☀️ 19 °C

    Wieder begann unsere Fahrt früh am Morgen und auch wenn ich eigentlich kein Morgenmensch bin, freue ich mich immer über den tollen Himmel am Morgen, ist doch a bissal anders als beim Sonnenuntergang.

    Die Landschaft hat sich mit der Zeit total verändert. Ein bisschen kamen wir uns vor wie in Utah in den USA, schroffe Felsenlandschaft soweit das Auge reicht.

    Heute sind wir wieder prima vorangekommen und so waren wir mit frühstücken und einkaufen gegen 11:00 hier am Campingplatz #marazul. Zum Glück war auch unser Platz schon frei, so dass wir uns gleich einrichten konnten und somit noch ausreichend Tag übrig blieb. Diesen nutzen wir für einen Spaziergang in T-Shirt und kurzer Hose am Strand, Rouwen für eine Runde Jogging und ich um meine Knochen zu strecken. Das war nach 2,5 Tagen Autofahrt bitter nötig.

    Wir freuen uns auf einen ruhigen Tag morgen und dann heißt es nochmal 5 Tage arbeiten, bevor unser Abenteuer weitergeht.
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  • Sonnenuntergang

    12. November 2025 in Spanien 🌙 20 °C

    Die Sonne geht hier schon früh unter und heute waren wir früh genug dran, um den Sonnenuntergang in aller Ruhe zu genießen. Mit unseren Campingstühlen im Gepäck marschierten wir den kurzen Weg zum Strand und machten es uns gemütlich. Mich fasziniert immer wieder wie sehr sich das Licht verändert. So lange die Sonne am Untergehen ist, dominiert das Rot und danach wird es gefühlt erst mal wieder heller. Auch wenn es heute etwas diesig und das Farbenspiel nach Sonnenuntergang nicht so ausgeprägt war, fanden wir es trotzdem toll. Wir blieben bis es stockdunkel war und wir uns den Weg zurück mit der Taschenlampe leuchten mussten.Weiterlesen

  • Gibraltar

    14.–15. Nov. 2025 in Gibraltar 🌧 19 °C

    Gestern Abend hatten wir noch einen kurzen Schockmoment. An unsere Stromeinlage ist wohl der AC-Eingang defekt, so dass wir keinen Landstrom mehr beziehen können. Des is a bissal blead, weil der Landstrom auch unseren Wohnraumakku lädt. Es blieb also spannend bis heute Morgen, ob unser Akku beim Fahren weiterhin geladen wird und zum Glück passiert das. Somit ist unser Problem zwar da, aber überbrückbar.

    Jetzt zum eigentlichen Tag... Bei strömenden Regen fuhren wir heute Morgen die rund 300 km bis Gibraltar. Die Wettervorhersage war sehr nass und wir waren auf das schlimmste britische Wetter eingestellt. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto besser wurde das Wetter.

    Der Stellplatz ist auf der spanischen Seite, direkt am
    Yachthafen und ca. 1 km Fußmarsch von der Grenze entfernt.

    Gleich nach der Grenze wartet die typisch englische Telefonzelle auf die Besucher. Danach wählten wir versehentlich nicht den direkten Weg in die City direkt über das Rollfeld des Flugafens, sondern einen 3km langen Weg außen rum. So kamen wir heute wenigstens auf unser Bewegungsziel.

    Die Mainstreet ist eine einladende Fußgängerzone, die wir bis zum Ende entlang schlenderten. Die Regenwolken wurden immer dichter und so wählten wir den Bus, um zum gut 3 km entfernten Europa Point zu gelangen. Dort haben wir schnell ein mal Alles abgelaufen, eine ersten Blick auf Marokko geworfen und schon ging es mit dem Bus wieder zurück.

    Bei starkem Wind und Regen entschieden wir uns jetzt für den direkten Rückweg übers Rollfeld. Nach einer kurzen Unterstehpause (es hat sowas von geschüttet) konnten wir trockenen Fußes zurück zu unserem Cosmo marschieren.
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  • Der Wind, der Wind, das himmlische Kind

    15.–17. Nov. 2025 in Spanien 🌧 19 °C

    Nach Tarifa war es heute nur ein kurzes Hupferl und das letzte Stück ermöglichte uns einen gigantischen Blick auf Marokko und die Spotlights der Sonne.

    In Tarifa angekommen, haben wir erstmal unsere Lebensmittelreserven aufgefüllt und unser Auto mit Sprit versorgt. Da wir uns entschieden haben, unsere Fahrräder nicht mit nach Marokko zu nehmen, brachten wir diese noch zu einem Storage und hoffen, dass die Räder dort die nächsten Wochen sicher verstaut sind.

    Der Campingplatz liegt direkt am langen Sandstrand, wo es bei dem Wind von Kitesurfern nur so wimmelt. Das Wetter war uns heute wieder gut gesonnen, so dass wir am Strand entlang laufen und den Surfern zuschauen konnten. Gerade bei dem Wetter bieten die Kites einen farbenfrohen Kontrast.

    Allerdings kann auch das Zuschauen gefährlich sein, hatte doch ein Surfer sein Kite nicht im Griff und es hat Rouwen angegriffen und ihm die Brille von der Nase geschlagen. Zum Glück ist weiter nichts passiert 🍀

    Wir haben auch schon einen Teil unserer Marokko-Gruppe kennengelernt und erfahren, dass wir uns im Zeitplan vertan haben. Die Fähre nach Marokko geht erst am Montag und nicht schon morgen. Na ja, besser einen Tag zu früh als zu spät und für morgen fällt uns bestimmt was Schönes ein.

    P.S. Unser Landstrom funktioniert auch wieder. Wir haben zwar keine Rückmeldung auf unser Ticket bekommen, aber das kann uns egal sein. Hauptsache es funktioniert!
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  • Mittelmeer meets Atlantik

    16. November 2025 in Spanien 🌧 16 °C

    In Tarifa treffen Mittelmeer und Atlantik aufeinander. Wir finden, dass der Fußweg zwischen den Meeren mit den Markierungsschildern hier wirklich sehr schön sind und der kurze Abstecher in das Hafengebiet von Tarifa absolut lohnenswert ist.

    Von dort aus zogen wir weiter und gingen ein ganzes Stück an der Küste spazieren, begleitet von einer klaren Weitsicht auf Marokko und dem stetigen Rauschen des Meeres.
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  • Algeciras - Tanger Med - Assilah

    17.–18. Nov. 2025 in Marokko 🌧 18 °C

    Um 4:15 klingelte heute unser Wecker, um rechtzeitig bei der Fähre zu sein, die um 7:01 auslaufen sollte. Tatsächlich losgefahren ist die Fähre um 8:15 und hat auch über 2 Stunden gebraucht. Die maximale Dauer beträgt sonst 90
    Minuten. Meinem Magen hat das nicht ganz so gut gefallen, aber zum Glück hatte ich nichts gefrühstückt.

    In Tanger Med hat uns norddeutsches Schietwetter mit Regen und starkem Wind erwartet. Also genauso, wie man es sich nicht in Marokko vorstellt.

    Unser Cosmo wurde beim Zoll kurz von einem Drogenhund gecheckt, bevor wir uns mit marokkanischen Dirham und SIM-Karten eingedeckt haben.

    Das Tagesziel für heute war das rund 90 km entfernte Assilah. Der Campingplatz hier verdient den Namen Campingplatz mal überhaupt nicht, aber zum Glück sind wir autark und brauchen den Platz nur zum Parken. Zumindest sorgt der Untergrund dafür, dass unser offroadfähiges Auto auch langsam nach offroad aussieht 😉

    Am Abend machten wir noch einen Ausflug in die Medina, die von tollen Muriels geschmückt ist. Wir haben gelernt, dass die Wände jedes Jahr wieder weiß gestrichen und dann zu einem bestimmten Fest neue Bilder an die Wände gemalt werden.

    Zum Abschluss aßen wir gemeinsam mit unserer Camping-Reise-Gruppe unsere erste marokkanische Tajine und mein Highlight auf dem Nachhauseweg... ein Glas frisch gepresster Orangensaft 😋

    Müde und satt fallen wir jetzt dann gleich ins Bett und freuen uns auf morgen, wenn es weiter südwärts geht.
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  • Moulay Bousselham

    18. November 2025 in Marokko ☀️ 18 °C

    Nach gut einer Stunde haben wir unser Zwischenziel
    Moulay Bousselhamm erreicht.
    Dort hatten wir die Möglichkeit die Lagune mit einem kleinen Boot zu erkunden und vor allem die Flamingos zu sehen. Da ich aber nach der Fährfahrt gestern, meinem Magen nicht traue, haben wir die Bootsfahrt gecancelt und die Lagune soweit es uns möglich war, zu Fuß erkundet.

    So ergab sich für uns auch die Zeit, einen frischen Pfefferminztee zu trinken und das war ein fantastischer Ersatz für die Flamingos, zumal wir noch ein Foto von den Flamingos bekommen haben.

    Zum Abschluss waren wir beim Fischessen. Ja, sogar Rouwen hat den gegrillten Fisch probiert und zum Glück hatten wir passionierte Fischesser dabei, die den Fisch für uns filetierten.

    Jetzt liegen weitere zwei Stunden Fahrt nach Mohammedia vor uns. Das ist unser Ausgangspunkt für den Besuch der Moschee in Casablanca morgen.
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  • Hassan II.-Moschee Casablanca

    19. November 2025 in Marokko ☀️ 19 °C

    Vom Campingplatz wurden wir heute Morgen in das ca. 1 Stunde entfernte Casablanca gefahren. Unser Ziel war die Hassan ||. Moschee.

    Es ist ein besonderes Bauwerk und eine der größten Moscheen der Welt. Laut Wkipedia die 5. größte, lt. unserem Guide die 3. größte. Der Gebetsraum ist 200 Meter lang, 100 Meter breit und 65 Meter hoch und hat Platz für 25.000 Menschen.

    Auch interessant war der Waschraum mit seinen vielen Brunnen und Wasserhähnen. Zuerst werden die Hände 3 x gewaschen, dann die Arme bis zum Ellenbogen. Mund, Nase, Ohren, Gesicht und Kopf werden ebenfalls 3 mal gewaschen und zum Schluss die Füße.
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  • Marrakesch

    20. November 2025 in Marokko ☀️ 20 °C

    Keine Stadt steht so sehr für 1001 Nacht wie Marrakesch. Am Vormittag kamen wir am ca. 15 km entfernten Campingplatz an und fuhren dann mit dem Taxi in die Medina, mit dem Camper will das wirklich niemand.

    Wir waren kaum aus dem Taxi ausgestiegen, lag auf unserem Weg der erste Stand mit frisch gepresstem Granatapfelsaft. Da musste ich unbedingt zuschlagen.

    Schnell verloren wir uns in den engen Gassen der Medina und in den Souks. Begeistert hat uns vor allem die Farbenpracht der angebotenen Waren. Egal, ob Obst und Gemüse, Teller oder auch die kleinen Cafés.

    Dennoch war ich froh, als wir uns mit der Gruppe endlich am Gauklerplatz zum Abendessen trafen und ich raus war, aus dem Gewusel. Mir sind das zu viele Menschen, mit zu viel Lärm , auf zu engem Raum.

    Für Rouwen hingegen war es das erwartete Highlight!

    Zum Abschluss haben wir noch einen Minztee auf einer der vielen Rooftop-Bars getrunken, von denen man das bunte Treiben ganz entspannt von oben beobachten kann.
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  • Time to relax

    21. November 2025 in Marokko 🌙 13 °C

    Wir hatten heute die Möglichkeit einer Stadtführung durch Marrakesch. Mir hat das gestern gereicht und so blieben wir heute am Campingplatz.

    In Marokko ist es üblich, dass die Leute auf der Autobahn gehen und daher nutzen wir den 4km langen Weg zum nächsten Supermarkt auf der deutlich weniger befahrenen Landstraße. Zum Glück gab es auch tatsächlich einen Bürgersteig 😉

    So hatten wir heute auch mal Zeit einfach nur die Sonne zu genießen und das Brot für unser Frühstück morgen zu backen.

    Während wir hier am Campingplatz im Restaurant waren, haben unsere aufmerksamen Mitreisenden ein schönes Bild von unserem Cosmo bei Sonnenuntergang gemacht. Was will man mehr ...
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  • Essaouira

    22.–23. Nov. 2025 in Marokko ☀️ 22 °C

    Über die Landstraße sind wir heute knapp 3 Stunden nach Essaouira an die Atlantikküste gefahren. Die Medina dieser Fischerstadt gehört zum Weltkulturerbe und anders als in Marrakesch konnten wir hier ganz entspannt durch die Medina und den Souk schlendern. Zum Abschluss u
    gönnten wir uns einen Espresso und einen frisch gepressten Orangensaft. Das ist für uns absoluter Luxus, denn das große Glas O-Saft kostet umgerechnet nur 2,50 €.

    Zurück schlenderten wir barfuß am Strand entlang und auch bei ziemlich frischen Wassertemperaturen war es ein schönes Gefühl den Sand unter den Füßen zu spüren.

    Von Essaouira fuhren wir weitere knapp 30 km zu unserem Campingplatz am Kaouki Beach, wo wir an der Westküste Marokkos, bei besten Bedingungen, einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten konnten.
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  • Weiter Richtung Süden

    23.–25. Nov. 2025 in Marokko ☀️ 14 °C

    Das Highlight heute war die Fahrt weiter Richtung Süden bis ca. 30 km vor Agadir. Das erste Mal fuhren wir ausschließlich auf der Landstraße und hatten so ausreichend Gelegenheit die schöne Landschaft zu erkunden.

    Wir fuhren in den Sonnenaufgang hinein und nach etwa 2 Stunden fanden wir ein wunderbares Frühstücksplätzchen mit Aussicht.

    Danach war es nur noch ein kurzes Stück bis zu unserem Campingplatz, der etwas oberhalb einer weitläufigen Bucht liegt. Diese Gelegenheit nutzen wir für einen weiteren Strandspaziergang.

    Morgen bleiben wir auch noch hier am Platz, genießen das traumhafte Wetter und lassen einfach mal die Seele baumeln, bevor es am Dienstag weitergeht.
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  • Der frühe Vogel

    24. November 2025 in Marokko ☀️ 23 °C

    Noch vor Sonnenaufgang begann unsere kleine Wandergruppe eine Wanderung auf einen kleinen Berg direkt bei uns am Campingplatz. Am Anfang war es no a bissal dunkel, aber schnell wechselte das Licht auf Tagesanbruch und wie so oft hat es sich gelohnt früh los und bergauf zu gehen. Zugegebenermaßen muss ich hier zum Sonnenaufgang nicht ganz so früh aufstehen, was es ein bisschen leichter macht 😉

    So hatten wir unser Bewegungsprogramm für heute absolviert und genießen jetzt faul in der Sonne zu sitzen.
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  • Hinein in den Antiatlas nach Tafaroute

    25.–27. Nov. 2025 in Marokko ☀️ 21 °C

    Unser Weg führte uns heute weg von der Küste hinein ins Landesinnere, in den Antiatlas. Das ist die südlichste der drei Gebirgsketten des Atlasgebirges.

    Relativ am Anfang konnten wir Ziegen auf Arganbäumen beobachten und dieses Mal sogar mit einem schnellen Foto festhalten.
    Die Wegstrecke waren eigentlich nur 150 km, durch die Passstraße dauerte die Fahrt allerdings entsprechend lang. Uns wurde wegen der wunderschönen Landschaft aber keinesfalls langweilig. Wir hätten laufend anhalten und fotografieren können, bei diesen tollen Ausblicken.

    Kurz vor Tafraoute liegt die Kasbah Tizourgane. Das ist ein kleines Dorf, auf einem Hügel mit einer Befestigungsmauer aus dem 13. Jahrhundert. Es wurde vollständig renoviert und dient heute als Hotel. Vor allem die Holztüren haben es uns angetan.

    Von dort aus fuhren wir noch ca. eine Stunde bis zu unserem Campingplatz in Tafaroute.
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  • Wanderung zu den blauen Felsen

    26. November 2025 in Marokko ☀️ 20 °C

    Gestern sind wir den ganzen Tag gefahren und umso mehr freuten wir uns heute auf die anstehende Wanderung.

    Direkt vom Campingplatz marschierten wir los und die Landschaft war irgendwie surreal und wirkte wie gemalt - sandiger Boden, rote Steine, Palmen und blauer Himmel.

    Nach ca. 2 Stunden erreichten wir die blauen Felsen, die nicht nur blau sondern bunt waren. Dahinter verbirgt sich kein Naturwunder, sondern ein Künstler, der die Steine einfach angemalt hat. Da die bunten Felsen viele Touristen anziehen, werden die Felsen etwa alle 3 Jahre neu angestrichen.

    Danach führte uns die Wanderung weiter zu einer sogenannten Frauenkooperative. Dort produzieren Frauen in Handarbeit Arganöl, um wirtschaftlich unabhängig zu werden. Dort haben wir Arganöl für Haut und Haar und Amlou (Mandelmuss mit Arganöl) gekauft.

    Über den Ort Tafraoute ging es dann wieder zurück zum Campingplatz. Im Ort haben wir noch 5 Bananen, 4 Tomaten, 1 Gurke, 2 Karotten und 1 gelbe Paprika gekauft. Ich zähle das hier so detailliert auf, weil wir dafür nur 2 Euro bezahlt haben. Einfach unglaublich!!!
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  • Wanderung in und durch den Canyon

    27.–28. Nov. 2025 in Marokko 🌬 20 °C

    Ortswechsel in das ca. 130 km entfernte Amtdi, immer noch im Antiatlas. Wir fuhren ca. 3 Stunden bis zu unserem Campingplatz und hatten dann noch Zeit für ein stärkendes Frühstück.

    Gegen 13:00 Uhr wanderten wir los in einen Canyon, der landschaftlich ganz anders als gestern und wieder sehr schön war. Die steilen Felsschluchten links und rechts waren mächtig beeindruckend sowie auch der kleine Fluss, der sich weiter oben durch den Canyon schlängelt.

    Auch wenn ich Rundwanderungen lieber mag, gingen wir den gleichen Weg zurück und jetzt tanken wir die letzten Sonnenstrahlen, bevor die Sonne untergeht.
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  • Familienbesuch in Imi Ouzlag

    28.–29. Nov. 2025 in Marokko ☀️ 19 °C

    Bevor wir uns auf den Weg machten, stiegen wir noch hinauf zur Speicherburg Agadir aus dem 12. Jahrhundert. Unser Ziel war in 30 Minuten erreicht und wie immer war der Blick von oben besonders schön.
    Die Burg selbst hatte mehrere Speicher die man mit einer Führung besichtigen konnte.

    Wir besuchten heute eine marokkanische Familie , mitten im Nirgendwo. Wir wurden mit Kuchen, Fladenbrot, verschiedenen Aufstrichen und Tee begrüßt. Hassan unser Gastgeber hat den Tee frisch aufgebrüht. Dabei wurde dieser mehrmals aus der Kanne in die Gläser und dann wieder zurück in die Kanne geschüttet. Die hinzugefügte Zuckermenge übersteigt in der Konzentration wohl die einer Coke - entsprechend süß war der Tee.

    Unser absolutes Highlight "Amlou", ein Aufstrich aus Mandeln und Arganöl - zum Reinlegen 😋

    Die Pause zwischen Kaffee und Abendessen welches aus Couscous, Gemüse und wer wollte Ziegenfleisch bestand, nutzten wir für einen Spaziergang. Wirklich surreal auf dem steinigen Boden, zwischen den Bergen und ganz allein.

    Die Lebensweise in Marokko kann man mit unserer nicht verglichen werden und in dem Haus schon gar nicht. Alles ganz spartanisch und funktional, ohne jeden Schnickschnack oder auch Dinge, die wir als normal bezeichnen, z. B. Küchenschränke, einen Ofen usw., von Internet ganz zu schweigen...
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  • Zwischenstopp in Tata

    29.–30. Nov. 2025 in Marokko ☀️ 21 °C

    Auch heute machten wir uns früh auf den Weg und es beim Sonnenaufgang ist es wie beim Sonnenuntergang, immer wieder schön und ein zu viel davon gibt es nicht.

    So langsam nähern wir unserer ersten Wüste.
    Auf dem Weg dorthin machten wir Halt in Tata. Zum
    Glück war dort gerade Wochenmarkt, so dass wir für den gemeinsamen Grillabend super einkaufen konnten.
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  • Foum Zguid - auf dem Weg in die Wüste

    30. November 2025 in Marokko ☀️ 19 °C

    Die erste Wüste, die wir besuchen ist die Erg Chegaga, die noch gut 200 km entfernt von uns ist. Damit der Tag nicht nur aus Fahren besteht, legten wir erneut einen Zwischenstopp in Foum Zguid ein.

    Schon nach kurzer Zeit veränderte sich die Landschaft. Auch wenn wir schon die ganze Zeit in Marokko viel Sand in unserem Auto haben, wurde es immer sandiger.

    Wir fuhren an einem sehr schönen Canyon vorbei und konnten sogar hinunter gehen. Für mich sah die Kulisse aus wie gemalt, was die Natur so alles kann.

    Kurz darauf hielten wir noch an einem kleinen Wasserfall, der leider nicht viel Wasser hatte. So nutzten wir den Stopp zum Tee trinken. Zum Glück gibt es den Zucker zum Tee hier oft extra. Bei dem riesigen Stück, wäre es eher Zucker mit Tee geworden....

    Ein übliches Fortbewegungsmittel hier ist der Esel. Wahnsinn, wie viele Leute hier auch auf der Landstraße auf Eseln unterwegs sind, um ihre Waren oder sich nebst ganzer Familie zu transportieren. Sehr kunstvoll fanden wir den Leitertransport per Esel.

    Und dann war es endlich soweit, die ersten freilaufenden Dromedare standen ganz friedlich am Straßenrand und stillten ihren Hunger. Ein absolutes Highlight!

    Wir waren froh, um die paar Stunden Pause am Nachmittag, bevor es am Abend Harira-Suppe und Couscous nach Berber-Art gab.

    Wir finden, dass unser Auto perfekt hier in die Gegend passt, ein perfekter Match.
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  • Erg Chegaga- Wüste und der Wind

    1. Dezember 2025 in Marokko ☀️ 17 °C

    Leider hat uns das Wetter eine Strich durch die Rechnung gemacht. Schon auf dem Weg war es sehr windig! Wir konnten den Wind dabei beobachten, wie er die Straße überquert und die ganze Luft war voller Sand. Rouwen musste die ganze Zeit nach links lenken, um überhaupt geradeaus zu fahren. Leider war es deshalb nicht möglich in der Wüste zu übernachten.

    So standen wir heute auf dem Campingplatz, hatten zumindest einen kurzen Blick auf die untergehende Sonne und haben statt Lagerfeuer in der Wüste eine spontane Campingplatz-Party geschmissen.

    Der Wind soll heute Nacht nachlassen und so hoffen wir, morgen nach unserer Jeeptour durch die Wüste, mit unseren Campern umziehen zu können. Fingers crossed ✊
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  • Jeep-Safari nach irgendwo im Nirgendwo

    2.–3. Dez. 2025 in Marokko ☀️ 21 °C

    Was für ein ereignisreicher und besonderer Tag! Um 9:30 ging's los in mit den Jeeps in die Wüste Erg Chegaga.

    Zuerst war die Wüste flach und steinig und die ersten Dromedare ließen nicht lange auf sich warten. Alle Tiere gehörten jemanden, da die Vorderläufe zusammengebunden sind. Dadurch können die Dromedare nur kleine Schritte machen und ihren Besitzern nicht davon laufen.

    Und siehe da, auch die Nomaden müssen von irgendwas leben und wir hielten bei einer Frau, die bunte Tücher und selbst gemachten Schmuck verkauft. Wir haben uns mit zwei schönen Tüchern eingedeckt.

    Der nächste Halt war an einer Oase. Um diese herum gibt es mehrere Campingplätze für Offroad-Touren und ja, das soll es geben... Fahrradfahrer.
    Interessant war bei der Oase die Wasserquelle die tatsächlich ständig leicht sprudelt. Die Nomaden holen sich ihr Wasser aber nicht dort, sondern an den Brunnen, die man immer wieder sieht.

    Weiter fuhren wir zu einer Familie und haben beim Backen eines Sandbrotes zugeschaut. Der Sand wird mit Holzkohle erwärmt und wenn er heiß genug ist, zur Seite geschoben. Dann wird der ausgerollte Brotteig auf den Sand gelegt und mit dem heißesten Sand bedeckt. Nach etwa 5 Minuten kommt der Sand weg, das Brot wird gewendet und wieder mit dem heißen Sand zugedeckt. Ist es fertig gebacken wird mit einem Messer und einem Tuch der Sand entfernt und fertig ist das Brot. Ich merke an, ohne Temperaturangabe oder Zeiger, sondern lediglich durch Klopfen auf das Brot, weiß der Bäcker wann es fertig ist.

    Unser nächster Halt war ein Wüstencamp zu einem späten Mittagessen und dort waren sie auch die hohen Sanddünen. Was für eine Kulisse und ich war heilfroh, dass wir diese nicht rauf und runter gefahren sind.

    Das Camp war echt gemütlich und das Essen hat wirklich gut geschmeckt. Eine Nacht in der Wüste dort, wäre sicherlich auch ein Highlight.

    Zum Schluss blieb unser Auto auch noch an einer kleinen Sanddüne hängen und wir mussten rausgezogen werden. So hatten wir heute volles Programm.

    Zurück am Campingplatz war es zu spät, um mit den Campern in die Dünen umzuziehen, also wieder kein Sonnenuntergang in der Wüste. Das war aber auch gar nicht so schlimm, war doch der Tag heute mit Highlights gespickt und das Lagerfeuer wurde einfach hier am Campingplatz angezündet.
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