• Geothermal Valley Te Puia

    January 13 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Am Morgen telefonierte Markus gleich mit Bene, um sich mal wieder auszutauschen. Danach arbeitete Katja noch einiges nach, was sie am Abend zuvor nicht mehr geschafft hatte. Anschließend telefonierten wir noch mit Simon und Luisa.

    Spontan buchten wir eine 2-stündige Tour im Geothermal Valley Te Puia für 270 $ für uns beide. Das Gebiet gehört zum Te Whakarewarewa Thermal Valley und ist eng mit der Māori-Kultur verbunden.

    Zu Beginn bekamen wir Einblicke in das New Zealand Māori Arts and Crafts Institute, wo traditionelles Handwerk weitergegeben wird. Uns wurde die Stein- und Knochenbearbeitung (Whakairo und Whakairo kōiwi) gezeigt. Außerdem besuchten wir eine Schnitzschule (Whakairo), in der traditionelle Māori-Kunst gelehrt wird, sowie eine Weberei und Flechterei (Raranga), in der aus Harakeke (neuseeländischem Flachs) Körbe und andere Alltagsgegenstände hergestellt werden.

    Anschließend besuchten wir Michi, einen männlichen Kiwi der Art North Island Brown Kiwi. Da Kiwis nachtaktiv sind, befand er sich in einem abgedunkelten Raum und war gerade auf Insektenjagd. Insgesamt leben hier fünf Brown Kiwis.

    Danach ging es weiter zu den Geysiren, unter anderem zum Pōhutu Geyser, dem höchsten aktiven Geysir der südlichen Hemisphäre – ein wirklich beeindruckendes Naturschauspiel.

    Der krönende Abschluss war eine Māori-Show. Mit traditionellen Tänzen, Gesängen (Waiata) und Spielen (Kēmu) gaben sie uns einen kleinen, aber sehr eindrucksvollen Einblick in ihre Kultur.

    Unser Tourguide hieß Manaki. Nach jeder Aktivität sollten wir „Ka pai“ sagen – was so viel bedeutet wie „sehr gut“ oder „gut gemacht“. Außerdem erklärten sie uns den Moko kauae, das traditionelle Kinn-Tattoo von Māori-Frauen, das Identität, Herkunft und Mana symbolisiert.

    Danach fuhren wir noch zu den Kerosene Creek, einem Bachlauf mit etwa 40–45 °C warmem, natürlichem Wasser. Dort badeten wir an verschiedenen Stellen – einfach traumhaft, vor allem weil man keinen Eintritt zahlen muss.

    Zum Abschluss besuchten wir noch den Wai-O-Tapu Mud Pool (Roto-a-Tamaheke), wo man die rohe Kraft der geothermalen Aktivität noch einmal hautnah spürt.

    Am Ende ging es zu einem Stellplatz, an dem wir morgen gerne unser Camper-Video drehen möchten.
    Drückt die Daumen, dass das Wetter passt – Ka pai! 🍀
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