• Frühstück & Schneider

    January 26 in China ⋅ 🌧 8 °C

    Nach einem ausgiebigen chinesisch-europäischen Frühstück ging es los zum DJI-Shop, um eine Reparatur des gebrochenen Displays der Osmo anzufragen. Beim dritten Versuch haben wir den Laden gefunden, da in AMap (chinesisches Google Maps) der Standort nicht korrekt gesetzt war.

    In China gibt es die „Great Firewall“, auch bekannt als „Golden Shield“. Dabei handelt es sich um ein staatliches Filtersystem, das den Internetverkehr überwacht und kontrolliert, offiziell zum „Schutz“ der nationalen Sicherheit und Stabilität. Konkret werden dabei viele ausländische Dienste blockiert, indem deren IP-Adressen gesperrt werden.

    Das bedeutet, dass Google Maps, Gmail, WhatsApp, Facebook, Instagram und vieles mehr aus den USA nicht erreichbar sind – WhatsApp-Nachrichten kommen z. B. gar nicht durch. Um diese Dienste zu nutzen, braucht man ein VPN, das rechtlich verboten ist. Trotzdem nutzen vermutlich über 50 % der Chinesen ein VPN.

    Hier einfach ein paar Eindrücke / Bilder.

    Danach ging es ins Schneiderviertel, wo wir uns jeweils einen dreiteiligen Anzug in Auftrag gegeben haben. Preis: 1850 Yuan (= 223,80 €) – dafür ist man bei uns selbst bei einem Standardanzug oft schon deutlich drüber. Wir können die Anzüge bereits 24 Stunden später abholen, was echt beeindruckend ist. Nach 2 Minuten waren alle Maße genommen, dann ging es auch schon weiter.

    Auf dem Heimweg sahen wir noch einen Turm, von dem wir glauben, dass es sich um einen alten Wachturm handelt.
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