Fred Knobel

Joined September 2016
  • Day22

    ZurΓΌck in Deutschland

    September 4, 2017 in Germany

    Am 04.September sollte unser Rückflug sein. Um 09:00 Uhr trafen wir uns in der Hotellobby und Leo bestellte uns ein Lyft, eine Art Taxi ähnlich dem bereits erwähnten Uber, welches wir in Las Vegas genutzt hatten, nur in New York günstiger, da Leo wieder irgendwo einen Gutschein aufgetrieben hatte 😊 Das Ding war 3 Minuten nach dem wir den letzten Button gedrückt hatten bereits vor der Tür und dann ging's los....das Koffereinladen war in der vorgefahrenen Limousine ähnlich dem weltbekannten Tetris Spiel, aber nach 5 Minuten hatte der Fahrer es tatsächlich hinbekommen, was wir alle nicht für möglich gehalten hatten.
    Eine Stunde später befanden wir uns in der endlos erscheinenden Warteschlange des Checkinschalters, doch die Wartezeit hielt sich, Gott sei Dank, in Grenzen.
    Boarding sollte um 11:20 Uhr sein, das hat dann leider nicht geklappt und so bestiegen wir den Flieger erst gegen 13:20 Uhr und waren ca. 1 Stunde später als geplant in der Luft. Der Service war gegenüber dem Hinflug etwas besser und so gönnten wir uns erst einmal ein paar kühle Getränke. Istanbul war dann aber bereits um 05:35 erreicht, hatte es der Pilot doch tatsächlich, trotz der verspäteten Startzeit, geschafft etwa 40 Minuten früher zu landen....wie auch immer. Bemerkenswert war, dass wir vor ca 3 Std Deutschland zwischen Frankfurt und Kassel überflogen hatten, wären wir doch gerne unterwegs ausgestiegen, was uns mind. 6-8 Flugstunden und 2 Autostunden erspart hätte....aber so ist das eben 😏
    Auch in Istanbul sind wir ca 30 Minuten später gestartet, aber der Flug ging quasi wie im "Flug" vorbei und so sind wir nach einer entspannten Reise, zwar etwas müde, aber glücklich gegen 11:30 Uhr in Frankfurt gelandet. Ich freue mich auf meine Lieben daheim....😊
    Ein wunderschöner Urlaub mit Leona ging an diesem 05. September 2017 zu Ende....das nächste Mal ist Sina hoffentlich wieder mit dabei....πŸ˜‰
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  • Day20

    New York

    September 2, 2017 in the United States

    Tucson 04:00 Uhr morgens....der Wecker reißt mich aus einem unruhigen Schlaf. Um 05:00 Uhr müssen wir bei Alamo sein um unser Auto, dass uns knapp 3 Wochen, aufgrund der langen Strecken mehr oder weniger ein Zuhause war, abzugeben....ein bisschen Wehmut ist dabei 😟
    Der Flug startet um 07:00 Uhr und kaum sind wir in der Luft, geht es auch schon wieder in den Landeanflug. Planmäßig setzt unser Flugzeug um 07:50 auf der Landebahn in Phoenix, wo wir zwei Tage vorher noch übernachteten, auf. Wir steigen in den Flieger nach New York um und sind um 09:30 Uhr bereits wieder in der Luft. Kaum Zeit auch nur einen Kaffee zu trinken oder etwas zu essen....macht aber nix, gibt's ja im Flugzeug πŸ€” dachten wir....das einzige was man uns dort jedoch anbot waren 2 Getränke und eine winzig kleine Tüte Salzbrezeln und einen Schokoriegel....5 Std Hunger lagen vor uns. Als wir nach einem unruhigen Flug am Ziel waren, hieß es noch eine weitere Std mit dem Taxi durch den dichten Verkehr New York's bis ins Hotel zu fahren. Unsere Mägen knurrten lauter als der Motor des Taxi's brummen konnte....aber auch das haben wir überlebt.😊
    Für 3 Tage war das Marriott Hotel in Downtown unsere teuerste, aber auch luxuriöseste Unterkunft. Es liegt direkt in Manhatten und zwischen East River und Hudson River. Nur wenige Gehminuten trennten uns vom Battery Park, an dessen Spitze sich die beiden Flüsse treffen, von hier aus hat man einen grandiosen Blick zur Freiheitsstatue, an dessen Planung, wie wir heute erfahren haben, sogar Gustav Eifel, der berühmte Erbauer des Eifelturms, beteiligt war....πŸ€” wussten wir bis dato auch nicht, also macht euch keinen Kopf darüber ☺
    Unser erstes Ziel war, wegen der Nähe zum Hotel, Ground Zero. Wer einmal an diesem, am 11. November 2001 von Terroristen heimgesuchten Ort stand, der kann sich vorstellen, wie einem zumute ist, wenn man die vielen Namen liest, die bei diesem heimtückischen und feigen Anschlag ums Leben kamen. Dazu später sicher noch mehr, denn wir nahmen uns fest vor das eigens erbaute Museum in den noch verbleibenden 2 Tagen, genauer anzusehen, denn das berührte uns doch sehr.
    Am Abend machten wir einen Abstecher zur Brooklyn Bridge, bewusst etwas später, weil der Anblick dieser allerersten Brücke, die Brooklyn mit New York City verband, einfach erst in der Dunkelheit wirklich berauschend ist.
    Als wir später in unsere Betten fielen, hatte uns die Müdigkeit längst übermannt und zum ersten mal schlief auch ich tief und fest in diesem Urlaub.

    Der nächste Morgen kam schneller als geplant πŸ˜‰ und so sahen wir uns gegen 09:30 Uhr in einem kleinen Cafe sitzen und frühstücken, eh wir uns für den Hop on Hop off Bus mit der dazugehörenden Bootsfahrt entschieden. Zuerst eine Fahrt auf dem Hudson River, die uns Nahe an die Freiheitsstatue brachte und anschließend zur Brooklyn Bridge, die wir nun mehr auf Schuster's Rappen überquerten....ein Traum dieses Gefühl, aber dieses Gefühl hatten tausende Andere zur gleichen Zeit πŸ˜‰
    Als wir auf der anderen Seite ankamen, setzten wir uns in einen der vorbeifahrenden Busse, dazu mussten wir allerdings noch 1,2 Meilen laufen und stiegen erst am Rockefeller Center wieder aus, um dieses für mehr als 30,- $ pro Person zu erklimmen....mit dem Fahrstuhl natürlich, denn das Ding hat mehr als 100 Stockwerke. Nach einer Sicherheitskontrolle wie ich sie nur von Flughafen kenne, durften wir dann endlich nach oben und was uns da erwartete ist nicht in Worte zu fassen. Alles Wesentliche, was der Mensch von New York kennt, liegt einem hier zu Füßen und wir waren einmal mehr von den Schätzen, dieses Landes überwältigt.
    Mit dem Bus ging es, nachdem wir diese phantastischen Eindrücke verarbeitet hatten, weiter auf die nächtliche Tour durch Brooklyn und Manhatten. Ebenfalls beeindruckend, aber als dann der Regen einsetzte und wir die vom Veranstalter gestellten Ganzkörperkondome anziehen mussten, war es auf dem Deck des offenen Busses nicht mehr so lustig und als der Bus in der Nähe unseres Hotels hielt, stiegen wir etwas enttäuscht aus. Hatte doch irgendwann die Technik versagt und die Erläuterungen über die bordeigene und mehrsprachige Kopfhöreranlage, die die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt erklärten, waren nicht mehr zu hören.
    Nach einer warmen Dusche trafen wir uns im Hoteleigenen Restaurant um noch eine Kleinigkeit zu essen. Der zweite Tag in dieser bezaubernden Stadt neigte sich dem Ende....

    03. September, unser letzte Urlaubstag war angebrochen. Um 09:30 Uhr trafen wir uns in der Hotellobby um den weiter oben bereits angesprochenen Besuch im Memorial 9/11 anzustreben. Regen, der die ganze Nacht hindurch nicht aufgehört hatte, begleitete uns auch jetzt wieder auf dem Weg dorthin, welcher uns dazu zwang, die Regencapes vom Vorabend noch einmal überzuziehen....und so zogen wir los um das ganze Grauen des 11. September 2001 noch einmal zu verarbeiten.
    Eine halbe Stunde im strömenden Regen in der Warteschlange, bis wir das Innere des Museums betreten konnten. Auch hier, wie schon am Vortag im Rockefeller Center, mussten wir höchste Sicherheitskontrollen über uns ergehen lassen, nur diesmal hatten wir ein anderes Verständnis dafür....hatten doch hier an diesem Ort hinterhältige und feige Verbrecher dieses furchtbare Schicksal über tausende von Menschen gebracht. Das spiegelte sich dann auch in den dargestellten Bildern, Filmen, zerstörten Feuerwehr- und Krankenfahrzeugen und vielen original Fundsachen von Toten und Vermissten Menschen wieder, die dieses Massaker nicht überlebt haben und Kinder und Ehepartner zurückließen, deren Leid bis zum heutigen Tag nicht gelindert sein kann und deren Leben von einer Minute auf die andere für immer veränderte. Über 350 Feuerwehrleute, die zur Hilfe eilten verloren ihr Leben in den Flammen....was geht in den Köpfen dieser Verbrecher vor und wie können sie das mit ihrem Gewissen vereinbaren....?
    Mit dieser Frage und tiefen Mitgefühl für die Opfer und deren Angehörige verließen wir das Museum nach 3 Std wieder....aber unsere Gedanken kreisten noch lange um das eben erlebte....
    Leona und ich blieben etwas länger im Ground Zero und so kam es, dass wir uns von Saskia und Andy trennten um den Tag für uns zu erleben.
    Über den Broadway wollten wir zu Fuß zum Time Square, was wir nach einer halben Std Fußmarsch aber aufgaben und uns in die Metro setzten, das ging dann doch etwas schneller πŸ˜‰
    Von dort aus nahmen wir noch einmal den Hop on Hop off Bus und fuhren Richtung Harlem, dem Viertel mit angeblich der höchsten Kriminalitätsrate in Manhatten. Irgendwann kamen wir am Cetral Park vorbei und stiegen aus unserem Bus aus, wollten wir doch unbedingt einmal diesen berühmten und aller ersten öffentlichen Park Amerikas durchlaufen.
    Hungrig und beinmüde ließen wir uns bei einem netten Italiener Namens "Arte Cafe" in Upper West Side nieder um zum letzten Mal in dieser beeindruckenden Stadt fürstlich zu speisen.
    Mit der U-Bahn ging es zurück um mit Saskia und Andy in einer kleinen Bar in der Rector Street den Tag ausklingen zu lassen.
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  • Day18

    Tuscon

    August 31, 2017 in the United States

    Wonderful life....
    Now we come to the end of the south-west-route of Amerika....traurig.....aber schön war's 😊
    Die letzten beiden Nächte verbrachten wir in Tucson, die Stadt ist größer als wir alle dachten und hat ca. 500000 Einwohner. In der Innenstadt findet man, anders als in Phönix, viele gemütliche Bars und Restaurants, die Menschen hier sind, wie eigentlich überall an der Westküste, sehr freundlich und hilfsbereit.
    Die erste Nacht schliefen wir in einem Motel, direkt an der Interstate 10, nicht der Renner, aber einigermaßen sauber, jedoch relativ laut.
    Nachdem wir gefrühstückt hatten, drehten wir noch ein paar Bahnen im hauseigenen Pool. Für den heutigen Tag stand ein besonderes Highlight an....ein Besuch in der Biosphäre 2, einem Forschungszentrum mitten in der Wüste Arizonas. Anfang der 90 ziger Jahre fanden sich 8 Wissenschaftler, 4 Frauen und ebenso viele Männer, zusammen und ließen sich unter einer riesigen Glaskuppel für 2 Jahre einsperren um, fernab von aller Zivilisation, ein autarkes Leben außerhalb der normalen Welt zu führen. Das Experiment ist zwar kläglich gescheitert, aber noch heute machen Wissenschaftler aus aller Welt ihre Versuche hier. Alle möglichen Lebensformen, so z.B. der tropische Regenwald wurden und werden hier nachempfunden. Ein gewaltiges Energiezentrum sorgt für die Lebensechten Bedingungen hier....nur wohnt hier heute niemand mehr, allenfalls für einige Wochen in den außerhalb der Kuppel befindlichen Wohnbungalows.
    Nach diesem, sehr interessantem, Erlebnis fuhren wir wieder in die Stadt und in unser am Flughafen und direkt neben der Autovermietung liegendem Luxushotel, das Sheraton Inn. Noch einmal ließen wir uns in einem texanischen Steakhouse ein leckeres Essen schmecken, bevor wir dann im Pool des Hotels mit ein paar Bier und sportlichen Aktivitäten, unseren letzten Abend an der Westküste der USA ausklingen ließen.....am nächsten Morgen um 07:00 pm sollte unser Flieger über Phönix nach New York gehen....der letzten Station unserer bis dahin wundervollen Reise....
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  • Day17

    One Day in Phoenix

    August 30, 2017 in the United States

    Heute gab es nur bis 09:00 am Frühstück, was für uns bedeutete wieder früh aufzustehen. Mir persönlich egal, greisenhafte Bettflucht....ihr versteht πŸ˜‰ Saskia hat das gar nicht tangiert, da sie sowieso nie frühstückt, nur wenn sie abends nicht rechtzeitig was zu essen bekommt wird sie zur Diva 😊
    Danach machten wir uns auf um die Innenstadt von Phoenix zu erkunden. Nachdem wir eine halbe Stunde planlos umhergeirrt waren, sprach uns eine Einheimische an, die allerdings aus Holland kam und wegen ihrer großen Liebe in diese moderne aber irgendwie auch trostlose Stadt, allein der Hitze wegen, gekommen war. Die Liebe ist gestorben, aber sie ist hier geblieben. Sie fragte uns wohin wir möchten, als wir unser Anliegen vorbrachten, brach sie erst einmal in schallendes Gelächter aus, da wir uns bereits mittendrin befanden. Viel sei hier nicht los, so erfuhren wir und so entschlossen wir uns, erst einmal unsere Körper auf eine normale Temperatur zu bringen. Wir suchten nach einem geeigneten Platz am Salt River, ein Fluss der diese Stadt durchzieht. Als wir dort ankamen, stellten wir fest, dass dort zwar ein Flussbett war, aber kein Tropfen Wasser πŸ€” so ging es Stadtauswärts, wo wir einen Badesee vermuteten. Den fanden wir nicht, aber ein herrliches Plätzchen am River, der hier tatsächlich auch Wasser führte, um hier ein kühles Bad im knöcheltiefen Wasser zu nehmen. Kühl....naja....lauwarm trifft es wohl eher, aber wir fühlten uns wie neu geboren. Unseren Tatendrang neu geweckt, besuchten wir am Nachmittag Goldfield Ghost town, eine alte Goldgräberstadt die vor ca. 150 Jahren, zu Zeiten des Goldrausches, aus dem Boden gestampft wurde und heute lediglich als Touristenattraktion gehandelt wird. Dennoch....tolles Gefühl und wunderschöne Atmosphäre, sehr zu empfehlen....Read more

  • Day17

    Über die Route 66 nach Phoenix

    August 30, 2017 in the United States

    Da wir letzte Nacht wieder 2 verschiedene Zimmer hatten, verabredeten wir ins für 08:30 am Auto, das Gepäck am Mann (Frau)
    Unsere erste Anlaufstelle war das Marcy's, eine wunderschöne kleine Bar im old American Style, hier nahmen wir erstmal ein grandioses und bezahlbares Frühstück ein.
    Da unsere ursprüngliche Reiseplanung eigentlich ein Ritt mit der Harley über die Route 66 sein sollte, beschlossen wir, zu mindestens ein Stück auf ihr zu fahren. Die Gelegenheit war hier, wie auch schon in LA, wo sie in Santa Monica ihr Ende findet, mehr als günstig. Durch Flagstaff führt die Mutterroute direkt hindurch, was wir uns nunmehr zunutze machten. Nach einem Abstecher in die gemütliche Innenstadt, in der sich noch sehr hübsche alte Gebäude finden, ging unsere Reise weiter. Wunderschöne üppige und nicht mehr so trockenen Landschaften führten uns Richtung Süden, die Temperaturen sanken aufgrund des Regens, der bereits in Flagstaff eingesetzt hatte auf 62° Fahrenheit (ca. 16°C), was von uns durch die Temperaturen der letzten Tage, als sehr angenehm empfunden wurde. Kaum 50 Meilen gen Phoenix, unserem nächsten Ziel, stieg das Thermometer jedoch rasch wieder an und als wir dort ausstiegen schlug uns eine Hitze entgegen wie man sie nur aus der Sauna kennt....112° Fahrenheit was ca. 45°C bedeutet.....πŸ˜“ das braucht kein Mensch.
    Kurzentschlossen buchten wir, wie sollte es anders sein, wieder online ein Motel, das Rodeway Inn, gemütlich und sehr sauber mitten im Zentrum der 5.größten Stadt Amerikas und der Hauptstadt vom Arizona mit ca. 2 Millionen Einwohnern.
    Nachdem wir eingecheckt hatten, beschlossen wir uns die Stadt einmal genauer anzusehen. Sehr sauber, sehr heiß, aber wenig los. Wir gingen in eine gemütliche Bar zum Essen, den Namen habe ich leider nicht mehr im Kopf, aber sehr empfehlenswert auf jeden Fall 😁
    Als wir, satt und zufrieden, die Bar verließen, wurde es plötzlich voll um uns herum....ahnungslos trotteten wir der Masse nach und standen plötzlich vor einem Stadion, wovon wir nicht wussten wofür das eigentlich da war. Unsere Unsicherheit ausnutzend sprach uns auf einmal ein Farbiger an und bot uns 4 Karten an, äh....wie jetzt....? Was wird denn hier gespielt erkundigten wir uns zögerlich und der Mann erklärte es uns....Baseball....ok und wer gegen wen? Los Angeles gegen Phoenix, für 20,-$ die Karte, wir handelten 4 Karten für 50,-$ heraus und hoffen inbrünstig, das dieser Mensch uns nicht über den Tisch gezogen hatte....hatte er nicht, am Eingang mussten wir uns einer Personenkontrolle, ähnlich der am Flugplatz, unterziehen und waren im Stadion, wo das Spiel bereits in vollem Gange war. Zuerst saßen wir etwas dümmlich da und freuten uns, wenn um uns herum die Menschen vor Begeisterung schrien, einfach mal mit 😊 hat auch geklappt und als sich das Spiel nach 3 Std. dem Ende neigte, hatten wir zumindest halbwegs begriffen, worum es überhaupt ging. Ein tolles Erlebnis und der Ausklang eines viel zu heißen, aber wunderschönen Tages....
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  • Day15

    Grand Canyon

    August 28, 2017 in the United States

    Heute schliefen wir alle etwas länger, da wir wussten der Tag schenkt uns eine Std. ☺ schließlich fuhren wir ja von Utah nach Arizona und somit in eine andere Zeitzone.
    Nach dem wir uns von der Fehlbuchung des Vortages erholt hatten und ich mir bei Booking.com ein Konto erstellt hatte (hätte ich gleich machen sollen) konnte ich die Hotelbuchung aufrufen und sehen, dass wir sie erfolgreich storniert hatten....wenn's gut läuft sogar ohne Stornierungskosten.
    Keinen Gedanken mehr daran verschwendent, um uns den Urlaub nicht zu vermiesen, ging's zum Highway Richtung Süden. Die Mutter aller Canyons war unser Ziel....Grand Canyon....
    Bevor wir den Eingang erreichten, hielten wir noch einmal auf einem Parkplatz am Straßenrand an, da wir den River, der für eines der 7 Weltwunder verantwortlich ist, bereits links neben uns sahen. Viel konnten wir jedoch vom Colorado River, so heißt dieser Fluss nämlich, aber noch nicht sehen und so widmeten wir uns den Verkaufsständen der Indianer, die hier wirklich an jeder Haltebucht stehen, um ihre handgefertigten Waren an den Mann zu bringen. Das scheint wohl das Einzige zu sein, womit man hier seinen Lebensunterhalt verdient. Hier fanden wir eines der Mitbringsel für unsere Daheimgebliebenen, wovon ich überzeugt bin, dass es der Person, für die es bestimmt ist, sicherlich sehr gut gefällt, zumindest hoffte ich das πŸ˜‰
    Nun aber ohne weiteren Zwischenstopp hinein in den Canyon und was einen dort erwartet, kann man kaum in Worte fassen. Am ersten Scenicpoint, der mit einem malerischen Turm ausgestattet ist hielten wir uns am längsten auf....erst einmal aufsaugen was die Natur in Jahrmillionen hier erschaffen hat. So klapperten wir Punkt für Punkt ab und fingen an jeder Ecke neue und immer schöner wirkendere Eindrücke ein....die Welt ist ein Wunder und wir dürfen nur einen Bruchteil der Zeitgeschichte darin wandeln, so waren wir wieder einmal dankbar für das was unseren Augen hier geboten wurde.
    Müde und irgendwie verzaubert vom heutigen Tag, beschlossen wir, das vormittags wieder online gebuchte Hotel in Flagstaff (diesmal lief wieder alles glatt 😁) aufzusuchen und irgendwo eine Kleinigkeit zu essen. Das Hotel (Baracke wäre wohl der bessere Ausdruck, bei der Bundeswehr im Manöver 1981 waren wir deutlich besser untergebracht πŸ™„) erwies sich als das zweitschlechteste, welches wir auf unserem Trip heimsuchten, aber das Essen im Sizzlers, wo Leo unbedingt einkehren musste (stand auf ihrer Todo-Liste 😊) entschädigte uns dafür.....so früh wie heute waren wir noch nie im Bett....09:00 pm
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  • Day14

    Monument Valley

    August 27, 2017 in the United States

    An diesem Tag standen wir recht früh auf, weil wir noch zur Red Cliff Lodge, einem Filmmuseum, auf dessen Gelände bei Moab weltbekannte Schauspieler wie John Wayne oder Robert Redfort und noch viele andere einige sehr bekannte Filme drehten. Hauptsächlich, wie sollte es anders sein, Western. Danach gingen wir in Moab noch etwas shoppen, dabei stellte ich fest, dass sich die Stadt in den letzten 20 Jahren irgendwie doch verändert hatte 😊 Um 12:30 Uhr verließen wir Moab um die 120 Meilen zum Monument Valley noch vor Sonnenuntergang hinter uns zu lassen. Das gelang uns ganz gut, um 15:30 Uhr waren wir dort und nach den ersten Fotos vom Visitor Center aus, fuhren wir in die Schluchten des Monuments, von wo aus sich uns wiederum tausende von Fotomotiven eröffneten. Jede Beschreibung dieses Teiles der Erde kann nur eine Beleidigung sein für das was man dort erleben kann....wer einmal dort war, der weiß wovon ich rede. Gegen 17:30 Uhr setzten wir unsere Fahrt Richtung Tuba City fort. An einem Chinarestaurant, welches wir am Wegrand fanden, ließen wir uns das Buffet schmecken und mit dem Restauranteigenem WLAN Netz buchten wir uns, wie schon so oft, ein Hotel in der Nähe....so dachten wir. Weit gefehlt, als wir die Route in unser Navigationsgerät eingaben, stellten wir mit Schrecken fest, dass das gebuchte Hotel irgendwo in Wyoming oder sonst wo lag und ca 1400 Meilen entfernt von unserem hiesigen Standort. Nach dem ersten Schock versuchten wir das Hotel zu stornieren, was uns auch gelang, aber die Stornierungsgebühr lag höher als der Hotelpreis selber. Entweder haben wir es falsch verstanden, was wir hofften, oder aber wir hatten jetzt diese enormen Kosten am Hintern. Leona, aufgrund der besten Englischkenntnisse, rief noch mal in dem Hotel an, aber leider konnte man uns da nicht helfen, das könnte angeblich nur Booking.com....was wir letztendlich bezahlen mussten blieb erstmal offen. Aber da wir dennoch irgendwo schlafen mussten, mieteten wir uns im 3 Minuten entfernten Quality Inn ein. Ein Bier sollte uns an diesem Abend wieder runter bringen....Read more

  • Day13

    Über Capitol Reef zum Arches NP

    August 26, 2017 in the United States

    Von Torrey aus, wo wir die letzte Nacht verbrachten, ging's zunächst zum Capitol Reef, wo Sundace Kid und Butch Cassidy Ende des 19. Jahrhunderts ihr Unwesen trieben. In den Bergen des heutigen Nationalparks versteckten sie sich vor den Gesetzeshütern und wenn man die Täler und Hügel dort sieht, dann weiß man auch warum sie diesen Teil der Staaten dazu auserkoren hatten.
    Unser Weg führte uns weiter zum Arche NP. Hier haben wir Zeit und Raum vergessen und uns den unfassbar schönen Gesteinsformationen, Bridges und Windows hingegeben. Auch hier waren wir, wie schon öfters in diesem weiten Land, überwältigt von dieser faszinierenden Schönheit, die dieses Land zu bieten hat. Allerdings wird einem auf dem Weg in diese wundervollen Landschaften auch bewusst, dass dazwischen oftmals nur karges, graues Land liegt, hier, so sind wir uns einig, möchte keiner von uns tatsächlich leben. Aber wie sagt man so schön: "Der Weg ist das Ziel!"
    Am eindrucksvollsten war, wie sollte es anders sein, der Balanced Rock für uns. Unglaublich und mächtig prangt er hoch über einem, wenn man sich in seiner Nähe, bzw. direkt unter ihm befindet und man fragt sich allen Ernstes, wie dieses Naturdenkmal bereits über Jahrtausende Bestand haben konnte, glaubt man doch er könnte in jeder Sekunde von seiner Säule brechen und in die Tiefe stürzen....

    An diesem Tag schliefen wir in Moab, meine Tochter und ich ließen den Tag im Whirlpool des Red Stone Inn noch einmal Revue passieren und freuten uns, seit Tagen wieder mal auf ein Zimmer ganz für uns alleine. In Gedanken und voller Erwartung auf den kommenden Tag, schliefen wir irgendwann ein.
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  • Day12

    Bryce Canyon

    August 25, 2017 in the United States

    Von Las Vegas aus trieb es uns in nördlicher Richtung dem Bryce Canyon entgegen.
    Aber eins nach dem anderen....Am Ortrsausgang von Las Vegas hielten wir erst einmal an diesem berühmten Schild um ein letztes Erinnerungsfoto zu machen....und, was soll ich sagen, diese Idee hatten 100 andere Menschen auch noch πŸ€”
    Meine Mitfahrer waren alle etwas müde, da der letzte Abend in LV doch etwas länger dauerte und so schlief der Ein oder Andere auch schon mal ein, während ich die Landschaft von der Highway aus bewunderte.
    So fuhren wir bis St George, einer liebevoll gebauten Stadt in Utha, in der wir uns in einem Steakhouse eine kräftige Mahlzeit einverleibten....lecker und bezahlbar und endlich mal was anderes außer Burger πŸ˜‰
    Danach fuhren wir weiter um nach etwa 1 Std die ersten Vorboten des Roten Canyons zu bestaunen. Nach einer weiteren Std kamen wir im, wieder einmal online gebuchten, Rubys Inn an und hier bemerkte ich, dass ich vor 20 Jahren im gleichen Hotel abgestiegen war, der Eingangsbereich und die gegenüberliegende Westernstadtkulisse waren noch genauso wie damals, aber irgendwie haben die Amis wohl gemerkt, dass man hier viel Geld verdienen kann, denn die vielen Lodges, die hinten dran gebaut waren, gab es vor 20 Jahren noch nicht.

    Nach einer erholsamen Nacht und einem vorzüglichen Frühstück, im Hoteleigenen Restaurant, fuhren wir in den Canyon und was uns da erwartete ist kaum zu beschreiben, schaut euch einfach die Bilder an 😊
    Wir entschieden uns, trotz der nicht ganz unerwarteten Hitze, in den Canyon einzusteigen und wanderten 2 Stunden hindurch. Niemals werde ich diese Momente, bei denen sich uns hinter jedem Felsen ein neuer, zauberhafter Anblick bot und unsere Kameras Schwerstarbeit leisten mussten, vergessen.

    Im Rubys Inn tankten wir, in Form eines Buffet's, noch einmal auf, bevor wir weiter Richtung Torrey fuhren. Eine nette Lodge sollte hier unser Quartier werden.
    Spaß hatten wir allemal an diesem wunderschönen Tag im August.
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  • Day9

    Über Death Valley zur Stadt der Spieler

    August 22, 2017 in the United States

    Nach dem Frühstück, welches wir erstmals, aufgrund der stark angestiegenen Temperaturen, im Freien zu uns nahmen, fuhren wir in nordöstlicher Richtung duch das Death Valley. Über 100°F, was ca 40°C bedeutet. Für die Unwissenden unter euch: wir haben lange nach einem Umrechnungsfaktor gesucht, konnten aber keinen finden, da sich das Ganze nicht linear verhält. Meine Tochter Leona fand dann, Dank der Handykarte für Amerika, heraus, dass es einen Richtwert gibt, nämlich: °F - 30 : 2 = °C 😊 alles verstanden?
    In einem Souvenirladen am Eingang zum Tal des Todes, warf man mich erst einmal höflich hinaus....ich hatte wegen der enormen Hitze, wieder mal vergessen mir ein T-Shirt anzuziehen, selbiges ist mir schon einmal in einer Bäckerei auf dem Campingplatz in Westerland passiert....man könnte ja mal daraus lernen πŸ˜‰
    Weiter ging es auf unserem Trip in die Stadt voller Glimmer und Glamour "Las Vegas" hier sind Stars wie Elvis Pressley und Jerrey Lewis 😊 zu Hause gewesen, letzterer ist auch recht alt hier geworden und erst kürzlich mit 91 Jahren verstorben. Haben ihn also nicht mehr persönlich getroffen πŸ˜‰
    Abgestiegen sind wir im Hotel Luxor, die berühmte Pyramide, echt cool, wie ich finde.
    An unserem 1. Abend hier haben wir uns erstmal ein wenig umgesehen, bevor wir in unseren Kingsize -Betten und seit Tagen wieder in 2 verschiedenen Zimmern, selig einschliefen 😴

    Am 2.Tag trennten wir uns. So gingen Saskia und ihr Vater Andy alleine los und Leo und ich steuerten das New York New York an, wo wir uns in die Achterbahn setzten und ich mein Handy, den Warnungen meiner Tochter zum Trotz, zur Hand nahm um die Fahrt zu filmen....das Handy hat's überlebt, aber während der Fahrt habe ich nicht mehr daran geglaubt....hätte ich mal auf Leo gehört 😊
    Nach einer kurzen Entspannungsphase sind wir gegen 20:30 aufgebrochen um den wahren Teil Las Vegas zu erkunden, den wo einst der König des Rock and Rolls seine Karriere begann, die in Vegas weniger bekannte, aber ebenso schöne Freman Street. Hier ist tatsächlich mehr los als auf dem Strip und es herrscht eine deutlich lockerere Atmosphäre....
    Zum ersten mal in meinem Leben fuhr ich Uber, eine weitaus günstigere Möglichkeit von A nach B zu kommen, als mit einem Taxi (hat meine Tochter aus Australien mitgebracht und funktioniert nur mit Kreditkarte völlig Bargeldlos) und vor allem sieht man am Handy sofort, wann der Fahrer kommt, wie er heißt und welche Autonummer der Wagen hat, längste Wartezeit war für uns 4 min....!!
    Das Highlight des Abends war der Besuch in der Stratosphere, wo Leo und ich in 300 m Höhe über der Stadt im freischwebenden Karussell fuhren....ein Ausblick, den ich nie vergessen werde. 😏
    Sodann mit dem Uber ins Hotel und noch einmal den Tag mit Leona Revue passieren lassen....traumhaft, mehr fällt mir dazu nicht ein!
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