• Pazifik - Tag 11

    2. april, Pazifischer Ozean ⋅ ⛅ 27 °C

    127 sm, sonnig, 28°C

    Die ganze Nacht hindurch wehte der Wind beständig, mal mehr mal weniger stark, so um die 12 - 14 Ktn. Der Mond war unser treuer Begleiter, und kein einziger Squall trübte das Segelvergnügen. So kann es weiter gehen.
    Am Vormittag ist die See immer etwas unruhig, Wellen kommen von überall her, so scheint es. Das macht die Segelei am Morgen etwas schwierig. Man kann kaum laufen, ohne sich festzuhalten. Da ist das Frühstückmachen etwas schwierig. Wir erklären uns das so: überall in der Nähe gehen Squalls hernieder mit höheren Windgeschwindigkeiten. Die dadurch entstehenden Wellen breiten sich nach allen Richtungen aus, und dadurch entstehen dann diese Kreuzseen.
    Zum Mittag hin lässt es dann meistens nach.
    Nach dem Frühstück packten wir dann wieder mal unseren Levante aus. Dies war im Nachhinein eine gute Wahl. Wir segelten mit Wind von Achtern ziemlich genau auf dem 5. Breitengrad entlang. Links von uns entwickelte sich ein Wolkensystem mit einigen Squalls. Werner segelte einen südlicheren Kurs und bewegte sich hinein. Später berichtete er von einigen Squalls, denen er hatte ausweichen müssen. Wir hatten keinen einzigen. Schließlich war es nachmittags so ruhig, dass wir es wagten, unsere Äquatortaufe nachzuholen. Erst die Ansprache, dann das Wasser. Lustig war’s!
    Erst am Abend kurz vor Sonnenuntergang wechselten wir auch wieder auf die Standardgarderobe und segelten auch südwärts. Die Wolken lösten sich zunehmend auf und bis Mitternacht war alles ruhig.
    Zum Abendessen gab es heute Pizza.
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