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  • Day8

    Auf nach Fuerteventura!

    April 14, 2019 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    Für mich war es die bisher beste Nacht auf dieser Wanderung. Gegen 08:30 Uhr gingen wir zum Frühstück im Innenhof des Landhotels und danach am Rand von "Yaiza" in Richtung "Playa Blanca". Unterwegs gab es wirklich nichts spektakuläres zu sehen. Der Weg war etwas trostlos und öde. Wir kamen an einer Ziegen-Farm vorbei, wurden von einigen Sonntags-Radfahrern überholt und wussten nicht, ob wir uns wegen der Sonne und dem klaren blauen Himmel freuen sollten. Denn es wehte kein Wind und es gab so rein gar keinen Schatten unterwegs. Der Weg von knapp 3 Stunden zog sich sehr in die Länge und so waren wir schon froh, am Rande von "Playa Blanca" auf dessen Klärwerke zu stoßen. Natürlich mit entsprechenden Gerüchen.

    Es war ein typischer Touristenort und allem Anschein nach auch fest in den Händen der Briten. Immer wieder sahen wir entsprechende Vertreter dieses Völkchens, welche sich sonnenverbrannt durch die Stadt schoben.

    Wir gingen entlang der Promenade und versuchten die verschiedene Gerüche der angrenzenden Restaurants und Bars zu ignorieren - und die der britischen Touristen ebenso.

    Am Hafen angekommen kauften wir uns zwei Tickets für die Fähre nach Fuerteventura und warteten bei einer kühlen Cola auf deren Abfahrt. Auf der Fähre ging es recht gechillt zu. Es waren wenige Menschen an Bord und die Überfahrt dauerte auch nur ca 25 Minuten.
    Auf Fuerteventura in der Hafenstadt "Corralejo" angekommen, gingen wir zuerst zu einem kleinen Ticketverkauf. Denn morgen wollten wir zur Insel "Los Lobos". Neuerdings sind die Besucherzahlen auf dieser Insel begrenzt und man muss vorab im Internet reservieren. Das haben wir auch getan und so haben wir erfahren, dass wir dadurch am nächsten Tag früh hinüber setzen können.

    Erfreut gingen wir auch in dieser Stadt zunächst an der Promenade entlang. Eigentlich wollten wir immer in der Wassernähe bleiben, aber als der Weg an der Promenade dann zum Strand überging, gingen wir durch eine Nebenstrasse zur Hauptstraße.

    Hier prallten dann doch die gemeine Touristen-Landschaft auf uns ein. Beeindruckend eine etwas beleibte und kurz in Pink bekleidete Frau mit ihrer ebenso beleibten und bekleideten Tochter auf einem Elektro - Quad. Meine Assoziation: Muppets Show --> Schweine in Weltall - hach das war jetzt aber gemein. Na und. Ich würde auch nicht vorgewarnt mir so etwas ansehen zu müssen.

    Wir folgten der Beschreibung zu unserer heutigen Unterkunft. Wir informierten Donatella, der Besitzerin und nach 10 Minuten erschien sie. Sie war eine Italienerin und sehr sympatisch. Sie zeigte uns die Unterkunft und gab uns einige Informationen. Danach waren wir wieder allein. Wir packten unsere Sachen aus und gingen einkaufen. Heute wollten wir wieder etwas kochen.

    Im nahen Supermarkt kauften wir etwas sind und als wir wieder zurück waren, gingen wir zunächst in dem zur Anlage gehörenden Pool. Was für eine Wohltat.

    Danach wurde Wäsche gewaschen und gekocht und nach dem Essen gingen wir noch etwas durch den Ort. Zurück im Bungalow schrieb ich diesen Text, als ein junger Igel plötzlich durch das Wohnzimmer lief. Vorsichtig setzten wir ihn vor die Tür.
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