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  • Day12

    Si - ein Ruhetag

    April 18 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

    Es sollte ein Ruhetag werden. Denn am nächsten Tag trennen sich Olafs und meine Wege. Er geht nach "Antigua" und von dort mit dem Bus nach "Costa Calma". Ich hingegen werde bis nach "Costa Calma" gehen.

    Nach dem Frühstück in unserem urigen Hotel, brachen wir zu einem Rundgang auf. Das Ziel sollte eine kleine Kapelle sein. Das Wetter war freundlich und leicht bewolkt,. Im Laufe des Vormittags wurde es zusehends sonniger und wärmer und wir zogen unsere Jacken aus. Zuerst folgten wir einem Teilstück vom GR131 und dann den markierten Weg zu "Ermita de la Peña".

    In einem kleinen Ort vor der Ermita "Vega de Rio Palmas", hielten schon die Autos und Busse mit den wanderlustigen Touristen. Jeder roch anders und qietsch bunt waren sie auch anzusehen.

    In einem ausgetrockneten Flussbett führte uns der Weg zu einem ausgetrockneten, aber sehr imposanten alten Staudamm. An dessen Rand und an der Schlucht entlang, führte der Pfad dann zu der kleinen und schneeweißen Kapelle. Es war ein wirklich schöner und entspannter Ort mit tollen Ausblicken.

    Wir nahmen wieder den selben Weg zurück, um in dem Ort uns in der Kirch die Statue der heiligen Jungfrau Maria anzusehen. Diese wurde der Legende nach von einem Mönch gefunden, in dem er helle Lichter und Musik an einem Berg bermerkte und dann dort grub. Diese Marienfigur gilt als Schutzheilige von Fuerteventura. Nur leider war die Kirche geschlossen. Und so gingen wir wieder in Richtung "Betancuria". Aber nach einer Weile bogen wir ab und folgten dem GR131, der in einem großen Bogen dann nach "Betancuria" führte. Kurz vor "Betancuria" sollte er auf dem Weg kommen, an dem Olaf morgen nach 'Antigua" geht.

    Aber bis dahin hatten wir unerwartete und scheinbar nicht enden wollende Aufstiege vor uns. Zwar präsentierte sich dann uns immer wieder ein herrliches Panorama, aber die Beschwerlichkeit war nicht von der Hand zu weisen.

    Wir kamen auch an einem typischen Rastplatz vorbei, wo die Spanier am Wochenende oder wie jetzt auch an Feiertagen hinkommen, grillen und sich entspannen. Der Gründonnerstag ist in Spanien bereits ein Feiertag.

    Wir erreichten schwitzend den "Gipfel" und es war schon beeindruckend von dort oben sowohl "Betancuria", als auch "Antigua" zu sehen. Dann gingen wir den Weg hinunter zu unserem Ort und machten bei dem Minimarkt eine kleine Pause und aßen dort auch etwas. Wie kauften dann dort noch für morgen Wasser, Kekse und etwas Brot ein. Dann gingen wir zurück und brachten die Vorräte in unsere Unterkunft.

    So dann zogen wir erneut los und sahen uns das alte und durchaus sehenswerte "Convent von Betancuria" an. Es war zwar fast nur noch eine Ruine, aber trotzdem sehr hübsch anzusehen.

    Dann gingen wir zurück. Sprachen beim Abendbrot nochmals den morgigen Tag durch und gingen doch erschöpft zu Bett. Hier haben wir uns auch wirklich sehr wohl gefühlt.
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