Joined October 2022 Message
  • Day139

    Von Torre del Mar in Richtung Portugal

    January 30 in Spain ⋅ ☀️ 10 °C

    Heute geht es los, von Torre del Mar in Richtung Portugal.
    Die Nacht hatten wir in unserem Bimobil wieder auf einer großen Freifläche vor dem Strand mit direktem Zugang zum Meer verbracht. Es ist schon etwas besonderes mit Meeresrauschen aufzuwachen und mit Blick auf das Meer sein Frühstück zu genießen.

    Um in das Ferienhaus zu gelangen müssen wir ca. 400km in westliche Richtung durch die andalusischen Berge fahren. Auf unserem Weg dorthin bietet sich ein Zwischenstopp in Antequera an.
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    Traveler

    Holla,

    Traveler

    Wenn ihr Zeit und Lust habt lohnt sich ein Abstecher zum“EL TORCAL DE ANTEQUERA“ man kann dort oben auch übernachten

    4Füße und 4Pfoten

    Dankeschön den Tipp. Schade, die Info kam nicht mehr rechtzeitig. Wir sind inzwischen hinter Sevilla auf einem Stellplatz angekommen.

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  • Day138

    Es muss ja nicht immer Spanien sein

    January 29 in Spain ⋅ ☀️ 13 °C

    Es gibt einen Plan B.
    Wir sind doch noch fündig geworden. Vom 31.01. bis 10.02.2023 sind wir in einem Ferienhaus in Portugal.

    Nachdem wir heute unseren Waschtag hatten und mal wieder Kunde in einem Waschcenter waren - diesmal nicht in Freiburg sondern in Torrox - hatten wir am späten Abend Glück und haben ein Ferienhaus in der Nähe von Tavira an der Algarve gefunden.

    Yippie. Wir freuen drauf.
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    LeuchtturmTravel

    Viel Spaß 👍 und hoffentlich ist das Ferienhaus wärmer und nicht so feucht wie das Ferienhaus, das wir über Weihnachten und Silvester in der Nähe von Loulé hatten. An sich war das Ferienhaus super, aber diese Feuchte war sehr unangenehm, trotz Heizdecken im Bett und Kamin.

    Traveler

    Oje da wären wir sofort ausgecheckt.

    LeuchtturmTravel

    Wir sind gespannt, wie eure Erfahrungen sein werden. Der Traum vom Wohnen in Portugal hat sich für uns nämlich erledigt.

    Traveler

    Wir werden berichten 😉

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  • Day137

    Plan B muss her

    January 28 in Spain ⋅ ☀️ 13 °C

    Um 11:30Uhr haben wir das Ferienhaus verlassen und ausgescheckt. Die Umstände haben es einfach nicht zugelassen, dort länger zu bleiben. Es muss ein Plan B her. Nach kurzer Abstimmung mit den Vermietern fahren wir erst einmal nach Torrox.

    An der Küstenstraße halten wir auf einem Parkstreifen am Strand. Hinter uns stehen Spanier mit Ihrem Wohnmobil und berichten darüber, dass alle Campingplätze in Andalusien ausgebucht sind und es keine freien Campingplätze gibt. Damit fällt eine Option für Plan B schon mal weg.
    Durch Zufall stoßen wir auf ein deutsches Paar aus dem Kreis ME. Die beiden schlagen uns vor, es doch gleich nebenan zu versuchen. Dort könne man zw. mehreren Appartements in unterschiedlichen Größen auswählen. Sollte sich jetzt etwa ein Plan B ergeben?
    Leider nein! Es stellte sich heraus dass die Lage der Appartements so unattraktiv ist, dass wir auch diese Option verwerfen mussten.

    Also weiter an Plan B arbeiten.
    Unsere Internetrecherchen machten deutlich, es gibt viele Objekte, aber nur wenige erfüllen unsere Anforderungen. Die ersten, vielversprechenden Anzeigen wurden genutzt und wir haben versucht mit den Vermietern in Kontakt zu treten. Danach fielen einige potentielle Häuser oder Unterkünfte gleich durchs Raster. Auf die Antwort von einem Anbieter müssen wir bis Montag warten.

    Es bleibt also spannend und bis Plan B entglültig steht, heißt es weiter in unserem Zuhause übernachten.

    Das haben wir auch gemacht, direkt am Mittelmeer. Denn kurz vor Sonnenuntergang fanden wir eine große Freifläche zum Parken, mit direktem Zugang zum Strand. Was will man mehr.
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  • Day136

    Schade, es hätte sooo schön sein können

    January 27 in Spain ⋅ ☀️ 13 °C

    Nach der ersten Nacht in Algeciras auf einem öffentlichen, ruhigen Parkplatz geht es weiter nach Torrox. Zwischen Malaga und Motril, oberhalb von Torrox, hoch in den Bergen haben wir ein 90qm Ferienhaus gemietet. In den nächsten zwei Wochen stehen einige mehrtägige Online-Trainings an, darum haben wir ins für diesen Schritt entschieden.
    Besonders freuen wir ins auf den Wintergarten, mit Blick auf die Berge und das Mittelmeer, ein schönes warmes Badezimmer und ein schönes Zuhause.

    In dem Ferienhaus angekommen hatten wir schon nach kurzer Zeit einen Stromausfall. Der Vermieter kam schnell und konnte das Problem lösen. Es war eine Sicherung ausgefallen. Nach dem zweiten Stromausfall war klar, die drei Klimaanlagen durfen wir nicht gleichzeitig betreiben. Dafür war das Stromnetz nicht ausgelegt.

    Für uns bedeutete das, ein Zimmer nicht nutzen können und frieren. Abends haben wir mit Winterpullover, Jacke und zugedeckt unter einer Bettdecke im Wohnzimmer gesessen.
    Im Badezimmer hing einzig ein kleiner Radiator zum Erwärmen an der Wand und gleichzeitig wurde die kalte Luft von außen in das Badezimmer geblasen. Soll heißen, das Duschen in einem warmen Badezimmer gehört definitiv der Vergangenheit an.
    Erinnerungen werden wach an die Hohe Str. 1. Wie schön hatten wir es doch in unseren Badezimmern.

    Als nachts die zweite Klimaanlage zum Erwärmen ausfiel hatten wir große Bedenken, ob das Ferienhaus der richtige Aufenthaltsort für die nächsten zwei Wochen ist.
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    Traveler

    Ihr seid derzeit irgendwie nicht vom Glück verfolgt😟

    4Füße und 4Pfoten

    Glück ist relativ 😉

     
  • Day135

    Goodby Africa - Goodby Marocco

    January 26 in Morocco ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute verlassen wir den afrikanischen Kontinent. Es geht zurück nach Europa. Um 16:30Uhr sollte unsere Fähre nach Algeciras ablegen.
    Wir haben heute Morgen den Stellplatz in Tetouan verlassen, um die letzten Kilometer an der Mittlererküste entlang nach Tanger Med zu fahren.
    Für diese Entscheidung wurden wir mit einem schönen langen Sandstrand mit zahlreichen schönen Muscheln und sonnigem Wetter belohnt. Herrlich. Darüber hinaus konnten wir zahlreiche Störche beobachten, welche schnatternd in ihren Nestern saßen und teilweise sehr nah über uns hinwegflogen und immer wieder die Straßenseite wechselten.
    Wir waren sehr früh, um 13:00Uhr, in Tanger Med. Ja, das könnte man auch anders sehen, wären wir ca. 30min früher gewesen, dann hätten wir evtl. die Fähre um 13:00Uhr nehmen können. Aber, so hatten wir noch ca. 2h Zeit für ein leckeres Essen zu Hause, in unserem Bimobil und konnten uns anschließend nochmals die Beine an einem kleinen Strandabschnitt in der Nähe vom Hafen vertreten.
    Die Sicherheitskontrollen waren sehr umfangreich. Unser Bimobil wurde einmal in Gänze gescannt, einmal hat ein Polizist in das Bimobil geschaut und zweimal kam der Drogenhund zum Einsatz. Wie häufig wir unseren Pass, die Zolldokumente für unser Bimobil und die Tickets für die Fähre vorlegen mussten habe ich irgendwann aufgehört mitzuzählen. Es gilt eben "Saftey First" 😉
    Jetzt sind wir in unserem Bimobil und warten darauf, dass die Fähre ablegt und uns hier niemand entdeckt, der uns nach oben auf das Deck schickt 🙈🫨🤔
    18:14Uhr: Die Fähre legt ab.
    20:05Uhr: Ankunft Algeciras und wir verlassen die Fähre.
    Die erste Nacht in Europa verbringen wir auf einem öffentlichen Parkplatz in der Nähe vom Hafen.
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    Traveler

    Da habt ihr Marokko ja fast Fluchtartig verlassen?

    4Füße und 4Pfoten

    Ja, der Eindruck kann schon entstehen. Aber irgendwie hat sich die Route dann so entwickelt ;-)

    Traveler

    Wir haben uns ein Ferienhaus in Andalusien gemietet, das zog sehr stark. Ich freue mich auf das Badezimmer 😉

    Traveler

    OK Badezimmer, Argument. Die Tage die wir zwangsweise jetzt aktuell in HH verbringen, genieße ich auch die Badewanne.🙂

    Traveler

    Ja das glaube ich. Mich haben die Bedingungen der Tiere sehr zu schaffen gemacht. Ob Hund Katze oder Nutztiere, wir haben schreckliche Szenen gesehen. Marokko ist was den Tierschutz betrifft noch im Mittelalter.

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  • Day134

    Blau, blauer, Chefchaouen und Tetouan

    January 25 in Morocco ⋅ 🌧 11 °C

    Chefchaouen, eigentlich wird in der Literatur immer zunächst auf die weißen Häuser eingegangen, welche am Berghang terrassenförmig angeordnet sind. Tatsächlich aber sind es die blauen Häuser in der Medina, welche einen besonderen Hingucker darstellen.

    Um in das Stadtzentrum zu kommen, fährt man durch die engen Gassen serpentinenförmig den Berg nach oben. Die Parkplatzsuche gestaltet sich mit einem Gefährt, wie unserem Bimobil, entsprechend schwer und bedeutet, ggf. mehrmals um den Block fahren.
    Es sei denn, einer der jungen Marokkaner hilft bei der Parkplatzsuche. Wir hatten Glück, nach unserer zweiten Runde - durch den Kreisverkehr am einem Ende der Bd Hassan 2 und dem Bab El Ain am anderen Ende - rief unser ein junger Marokkaner "Parking Pace" zu. Das Angebot nahmen wir an und freuten uns in der Nähe der Medina für 4 Euro parken zu können.

    Der Rundgang durch die Medina hat sich sehr gelohnt. Das Blau der Häuser ist der Hammer.

    Danach geht es weiter nach Tetouan, auf einen Stellplatz. Um einen kleinen Eindruck von der marokkanischen Mittelmeerküste zu erhalten, bevor es zurück nach Europa geht.
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  • Day133

    Ouezzane

    January 24 in Morocco ⋅ ⛅ 11 °C

    Als kleinen Vorgeschmack auf Chefchaouen hatten wir uns entschieden einen Abstecher nach Ouezzane zu machen. Dort angekommen stellte sich für uns eher Ernüchterung ein. Irgendwie wollte der Funke nicht überspringen. Die weißen Häuser liegen terrassenförmig an den Berghang angebracht. Ähnlich soll es in Chefchaouen aussehen. Also lassen wir uns überraschen, was uns Chefchaouen am nächsten Tag bietet. Die Fahrt nach Ouezzane führt durch den Mittlerer Atlas. Die Landschaft ist geprägt durch das kräftige Grün der Gräser und erste blühende Bäume und suggeriert eine ertrag- und nährstoffreiche Umgebung.Read more

  • Day132

    Gas, Kurz&Knapp, Mausoleum Moulay Ismail

    January 23 in Morocco ⋅ ⛅ 13 °C

    Bevor wir uns Meknes ansehen, eine der vier Königstädte in Marokko, stand erneut die Gassuche auf dem Programm.
    In dem Buch von E. Kohlbach, Campingführer Marokko 2022/2023, Mobil Unterwegs Band 1, Edith-Kohlbach-Reisebücher, Taunusstein 2022, S. 56, und in diversen Facebook-Gruppen wird immer wieder auf die Möglichkeit hingewiesen, dass man in Meknes Gasflaschen füllen lassen kann. Leider ist die genaue Ortsangabe bei all diesen Quellen häufig sehr ungenau. Das hatte zur Folge, dass auch wir zunächst an der falschen Adresse nach Gas angefragt haben.
    Wir haben die korrekte Adresse (km 9, Rte Principal 21 - Route d'El Hajeb, Meknes) bzw. das Unternehmen über ein Google-Maps Screenshot und Bilder von dem Gaswerk festgehalten (s. Bilder im Anhang). Die Gasflaschen können bei Ismailia Gaz gefüllt werden. Dazu Meknes herausfahren über die N13 in südliche Richtung nach Azrou. Über die A2 fahren, dann im ersten Kreisverkehr die zweite Ausfahrt auf der rechten Seite verlassen. Nach ca. 150m auf der rechten Seite findet man Ismailia Gaz. Dort beim Pförtnerhäuschen nachfragen. Einer der Mitarbeiter ist sehr unfreundlich. Nicht beirren lassen. Nach ca. 15 Minuten war unsere 5kg Flasche für 67 DH mit Propan gefüllt. Geht doch 🤗.

    Moulay Isamsil hat im 17. Jahrhundert maßgeblich dazu beigetragen, dass Meknes an Bedeutung gewonnen hat. Während seiner Herrschaft war Meknes seine Residenzstadt. Mit Hilfe von 30.000 Sklaven ließ er die Stadt prächtig ausbauen
    Derzeit wird viel in Meknes gebaut. Dies hatte zur Folge, dass wir uns einiges nicht ansehen konnten. Darum kurz und knapp unser Aufenthalt in Meknes.

    Geschlossen waren:
    -Bab Mansour (abgehangen mit Fotoplane), das größte und schönste Tor Marokkos
    -die Große Muschee mit Ihren 12 Eingängen (Baumaßnahmen)
    -Koubbat ek-Khyantie, früher wurden hier die Gesandten zum Sklavenkauf empfangenen (Baumaßnahmen)
    - Prison de Kara, das sog. Christengefängnis, zeitweise hier bis zu 60.000 Gefangene (Großbaustelle, s. Bild)
    - das Museum Meknes geschlossen

    Was konnten wir uns ansehen:
    - die Medina mit Ihren Souk-Gäschen
    - Place el-Hedim und die alte Markthalle (mit viel Blut)
    - das Mausoleum Moulay Ismail (dort wo die Grabstätte ist, mussten wir unsere Schuhe ausziehen, da die Räume mit Teppich ausgelegt waren)
    - die Sultanstadt von außen, einfach riesig, 5 mal größer als die Medina

    Zur Übernachtung sind wir mit unserem Bimobil aus Meknes rausgegangen und haben kurz vor Moulay Idriss übernachtet.
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  • Day131

    Frost-Gassuche-Freizeitpark Khenifra

    January 22 in Morocco ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach den Wasserfällen von Ouzoud geht es weiter in Richtung Norden. Die Strecke von Ouzoud nach Meknes als eine Tagestour erscheint uns zu lang. Laut Google Maps benötigen wir für die 320km ca. 5,5h. Darum machen einen Zwischenstopp in Khenifra.
    Der Weg führt durch eine wunderschöne, abwechslungsreiche Landschaft, der Mittlerer Atlas. Es geht immer wieder in Serpentinen die Berge hinauf und hinab. Besonders spannend ist die Überfahrt über die alte, eiserne Brücke über den Tissakht, ca. 6km nach Ouzoud und ca. 80 Kilometer vor Beni Mellal. Die Stahlbleche vibrieren unter unseren Bimobil und schlagen mit lautem Getöse gegen die Anschläge. Auch wenn die Brücke tagtäglich von zahlreichen Fahrzeugen genutzt wird, darunter auch LKWs, bei den lautstarken Geräuschen bleibt ein komisches Bauchgefühl zurück, wenn man die Brücke überquert. Während ich hochkonzentriert über die Brücke fahre, muss Manuela die lästigen und bettelnden Kinder abschütteln.
    In Khenifra angekommen halten wir vor einem Freizeitpark und entscheiden hier zu übernachten. Der Freizeitpark ist schon mächtig in die Jahre gekommen und hat sicherlich schon einmal besser ausgesehen. Aber die Anlage bietet ausreichend Platz zum Gassi gehen, ist weit genug von der Straße entfernt und wird überwacht. Was will man mehr 🤔
    Unser Gasvorrat neigt sich langsam dem Ende und es stehen uns im Millerer Atlas stetig kälterwerdenden Nächte bevor. Die Außentemperaturen sind nahe 0°C, im Biomobil haben wir 11°C. Beim Gassi gehen, sah man den ersten Frost auf den Grünflächen des Freizeitparks.
    Leider ist es schwierig die nicht-marokkanischen Gasflaschen (Wechselflaschen) mit einem Propan-Butan-Gemisch aufzufüllen. In der Metropole Marrakesch haben wir vergeblich nach Gas gesucht. Die über einen Facebook-Kontakt übermittelte Adresse erwies sich als falsch heraus. Eine zwei Adresse, welche man uns in Marrakesch gab, war leider ebenso falsch.
    Die letze Füllung mit 5kg Propan (Pfandflasche aus der BRD) war in Agadir. Leider kann man an den Flaschen den Füllstand nicht ablesen. Also lautet die Devise, das Gas sinnvoll gebrauchen bis die Flasche leer ist.
    LPG-Gas steht an den Tankstellen nicht zur Verfügung, sodass wir unseren fest eingebauten Tank in Marokko nicht auffüllen konnten. Die vorhandenen 60% der Gesamtfüllmenge (11kg) wollten wir als Reserve zurückhalten, bis wir wieder nach Europa übersetzen.

    Die Suche nach Gas geht weiter und die Hoffnung ruht auf Meknes. Hier soll es eine Möglichkeit geben, Wechselgasflaschen zu füllen.
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    Traveler

    Hallo Manuela und Will, vielleicht hilft euch der Beitrag hinter diesem Link für eine Entscheidung weiter: https://www.kasteninblau.de/gasflaschen-tausch-… viele Grüße von Silvia und Mario

    4Füße und 4Pfoten

    Hallo Mario, vielen Dank. Den Beitrag kenne ich. Würden wir länger in Marokko bleiben, dann hätte ich auch eine marrokanische Gaswechselflasche gekauft. Vielen Grüße, auch an Silvia, senden Manuela und Will

     
  • Day129

    110m-viel Wasser-Ouzoud

    January 20 in Morocco ⋅ ☀️ 17 °C

    Viel liest und hört man über die Wasserfälle von Ouzoud.
    Eins vorweg.
    Die Wasserfälle sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man in Marokko ist.
    Von Marrakesch bis nach Ouzoud fährt man durch den Mittleren Atlas. Die Gegend ist sehr stark geprägt durch die zahlreichen Olivenplantagen und erinnert ein wenig an die Toskana. Die Fahrtzeit zieht sich. Für die 160km muss man 3h einplanen.
    Am Ziel angekommen entlohnen die fantastische Aussicht und das lautstarke Spektakel, wenn die Wassermassen 110m in die Tiefe fallen und auf die Wasseroberfläche aufschlagen. Die Cascade d'Ouzoud ziehen darum zu Recht viele Touristen an. Wir hatten die Gelegenheit kurz vor Sonnenuntergang und einmal nachmittags an den Wasserfällen zu sein. Beide Events haben uns vollends überzeugt. Kurz vor Sonnenuntergang waren wenig Besucher vor Ort. Nachmittags war der Andrang entsprechend groß. Dennoch gelang es uns immer wieder auch Augenblicke abzufassen, in denen wir einen ungestörten Blick auf die Wasserfälle bzw. die hier lebenden Berberaffen zu werfen. Leider ist die Population der Berberaffen sehr stark zurückgegangen und die Tiere leben nur noch im Rifgebirge und im Mittleren Atlas in Marokko, in Gibraltar und in der Kabylei in Algerien.
    Umso faszinierender ist es, wenn man den Tieren sehr nah sein kann, ohne Unterstützung irgendwelcher Einheimischen, die die Affen mit Erdnusskerne auf die Schultern der Touristen locken. Auch Pepe war von der Situation sehr angetan und hat ganz ruhig und gelassen reagiert, als einer der kleine Primaten versuchte Manuela die Leine aus der Hand zu nehmen.
    Schön die einzig, außer dem Menschen, freilebende Primatenart Europas hier so anzutreffen.
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    Traveler

    Wer am Bodensee vorbei kommt, kann im Affenberg Salem auf 20 ha ca. 200 freilebende Berberaffen in nächster Nähe erleben.

    4Füße und 4Pfoten

    Ja, Klaus. Den Affenberg Saalem und die dort lebenden Berberaffen kennen wir noch aus unserer Zeit in Leibertingen/Tuttlingen.

    Traveler

    Von der Homepage Affenberg Salem: Durch die optimalen Haltungsbedingungen am Affenberg Salem unterscheiden sich unsere Berberaffen im Verhalten kaum von ihren Artgenossen in freier Wildbahn. Hier können Forscher unter perfekten Konditionen wissenschaftliche Studien durchführen und wertvolle Informationen über die Verhaltensforschung, individuelle Lebensgeschichten der Affen und deren Verwandtschaftsverhältnissen sammeln. Seit Bestehen des Parks wurden zahlreiche wissenschaftliche Forschungsarbeiten durchgeführt und die Ergebnisse in renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht. Vieles was man über Berberaffen weiß, stammt vom Affenberg Salem!

    4Füße und 4Pfoten

    Schade, das der Affenberg (ob der wissenschaftlichen Arbeiten) in Marokko "noch" nicht bekannt ist und im www bei Wikipedia oder ProWildlife nicht aufgeführt wird.. Vermutlich sind es mit ca. 200 Berberaffen einfach zu wenig 🤔. Da muss der Affenberg Saalem evtl. noch nachlegen 😉.

     

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